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Weltraum-Schrott und sein Wiedereintritt

Diskutiere Weltraum-Schrott und sein Wiedereintritt im Forum Raumfahrt auf Flugzeugforum.de


  1. #31
    beistrich


    Russland wirft der USA vor die ganze Aktion soll nur die Tests von Anti-Satelliten Lenkwaffen verschleiern

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/7248995.stm

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  3. #32
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Zitat Zitat von beistrich Beitrag anzeigen
    Russland wirft der USA vor die ganze Aktion soll nur die Tests von Anti-Satelliten Lenkwaffen verschleiern
    Also verschleiern würde ich jetzt nicht dazu sagen, vielmehr "Demonstrieren", nur netter verpackt.

  4. #33
    der Leser


    Zitat Zitat von mcnoch Beitrag anzeigen
    Es kommt entscheident darauf an, in welcher Höhe der Satellit getroffen wird. In einem schon recht niedrigen Orbit reichen einige Wochen, um den entstanden Schrott von selber zu bereinigen.
    "Und sollte sie den Satelliten tatsächlich treffen, dann würde der Zusammenstoß mit einer Geschwindigkeit von 37.000 km pro Stunde passieren." (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/740219/)

    Nimmt man noch an das der Treibstoff unter Druck im Tank ist, kann ich mir nicht vorstellen das sich die Teile als Wolke um den Explosionspunkt schweben. Ich denke die Reste werden sich ziemlich stark und unkontrollierbar verteilen.

    Gruß, der Leser.

    --------------
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  5. #34
    malex


    Als die Chinesen Ihren Satteliten abgeschossen haben, gab es von der USA Seite heftige Kritik. Nun redet keiner mehr darüber, wenn die Amerikaner das selbe versuchen zu tun. Es ist nichts ausser der Demonstration, das wir auch sowas machen können. Das ist reine Politische Entscheidung.

  6. #35
    Schorsch

    Avatar von Schorsch
    Zitat Zitat von Sachmet Beitrag anzeigen
    Die USA wollen einen alten Spionagesatelliten abschießen.
    Dieser soll voraussichtlich mit einer von US-Schiff gestarteten Rakete vernichtet werden.
    Da der Satellit wohl noch giftigen Treibstoff einthällt soll direkt der Tank getroffen werden. (Wie immer sie das auch realisieren wollen. :?! )
    Ich glaub ein Treffer erwischt immer den Treibstofftank. So groß ist der Satellit auch nicht.

    Zitat Zitat von Der Leser
    Nimmt man noch an das der Treibstoff unter Druck im Tank ist, kann ich mir nicht vorstellen das sich die Teile als Wolke um den Explosionspunkt schweben. Ich denke die Reste werden sich ziemlich stark und unkontrollierbar verteilen.
    Ebenso unwahrscheinlich ist, dass die Bruchstücke einen stabilen Orbit Dutzende Kilometer höher einnehmen und dort zur Gefahr werden.

    Zitat Zitat von malex
    Als die Chinesen Ihren Satteliten abgeschossen haben, gab es von der USA Seite heftige Kritik. Nun redet keiner mehr darüber, wenn die Amerikaner das selbe versuchen zu tun. Es ist nichts ausser der Demonstration, das wir auch sowas machen können. Das ist reine Politische Entscheidung.
    Wie immer besteht auch die verschwindend geringe Möglichkeit, dass die Amerikaner diese Sache richtig geplant haben. Weltraumschrott kommt vor allem denen teuer zu stehen, die am meisten Milliarden im Orbit geparkt haben: die USA und Europa. Proteste von NASA oder der ESA habe ich nicht gehört. Oder haben die nicht so viel Einsicht in die Sache wie Du?

  7. #36
    pok

    Avatar von pok
    Auch ich denke das diese Teilewolke in wenigen Wochen aus diesem sehr niedrigen Orbit verschwunden sein wird. Allerdings erschließt sich auch mir nicht ganz der Sinn der Aktion, selbst wenn die Trümmer über bewohntem Gebiet niedergehen, so sollte eine Warnung sich den Trümmern nicht zu nähern ausreichen um die Gefahr des giftigen Treibstoffes zu minimieren, abgesehen davon, das ein Treibstofftank wohl kaum dicht und in einem Stück den Boden erreicht.

  8. #37
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Zitat Zitat von Schorsch Beitrag anzeigen
    Proteste von NASA oder der ESA habe ich nicht gehört.
    Die NASA hat unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass sie diese Maßnahme als problematisch ansieht, besonders da das Mittwoch landende Shuttle potenziell gefährdete Umlaufbahnen kreuzen wird. Um das Risiko zu umgehen wird man mit aller Gewalt versuchen das Shuttle am Mittwoch landen zu lassen, notfalls auch in Edwards, was die Zeitpläne erheblich durcheinander bringen wird, weil es viele Tage dauert und eine schöne Stange Geld kostet, das Shuttle dann wieder zum KSC zurück zu überführen. Die ESA hat ebenfalls vorbehalte geäußert und die Planetary Society sieht astronomische Beobachtungen durch dieses Ereignis gefährdet. Das US Militär steht also jeseits der Politik recht allein mit seinem Vorhaben.

  9. #38
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Hier ein Link zu einem Space.com Artikel zu diesem Thema.

    http://www.space.com/news/080219-sat...shootdown.html

  10. Hallo

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  11. #39
    F-4phan

    Avatar von F-4phan
    Der Grund für den geplanten Abschuss des Sateliten is folgender. Es wird vermutet, das der Satelit beim Eintauchen in die Atmosphäre nur zu etwa 60-70% verbrennen würde, also ein grosser Teil in einem Stück, oder mehreren Stücken, auf die Erde fallen würde. Da nicht vorauszusehen ist wo die Teile herunterkommen würden, könnten sie sehr wohl in russische oder chinesische Hände fallen. Da dies unter allen Umständen vermieden werden soll, um die bestimmt interessanten, technischen Geheimnisse zu schützen, wird der Versuch des Abschusses durchgeführt. Dies ist selbstverständlich auch ein realistischer Test des Raketensystems.

  12. #40
    LimaIndia

    Avatar von LimaIndia
    Ich glaube, ihr redet hier über diesen Satelliten hier:

    Ein kaputter US-Spionagesatellit bedroht die Schweiz. Denn die Amerikaner wollen das Objekt im All noch im Februar abschiessen. Hochgiftige Teile könnten laut der Nationalen Alarmzentrale möglicherweise über der Schweiz abstürzen.

    Der beschädigte amerikanische Satellit USA 193 soll nach dem 20. Februar abgeschossen werden. Der busgrosse, 2500 Kilo schwere Spionagesatellit hat, seit er Ende 2006 ins All geschossen wurde, wegen einer Betriebsstörung gar nie funktioniert. Doch er ist vollgeladen mit hochgiftigem Raketentreibstoff.

    Falls Satellitenteile in der Schweiz niedergehen und jemand diese finden sollte, sind sie keinesfalls zu berühren. Vielmehr sollte die Polizei benachrichtigt werden, rät die Nationale Alarmzentrale. Denn der Satellit enthält laut amerikanischen Angaben den giftigen Raketentreibstoff Hydrazin. Finder von allfälligen Teilen sollten sich den Teilen nicht nähern und sie auf keinen Fall berühren. Die Chemiewehr müsste die Sicherung der Trümmerteile übernehmen.

    «Wenn wir den Satellit verpassen, ändert sich nichts. Wenn wir ihn streifen, würde er abstürzen und ein Grossteil in der Atmosphäre verbrennen. Der Idealfall ist ein sauberer Abschuss. Oder «Clean Kill», wie sich ein Sprecher der US-Navy ausdrückte. Ist der Abschuss laut Mitteilung nicht erfolgreich, wird der Satellit um den 6. März abstürzen.

    In jedem Fall sei die Wahrscheinlichkeit, dass Trümmerteile in der Schweiz niedergingen, sehr klein, führte die Nationale Alarmzentrale weiter aus. Denn die Bahn des Satelliten führe ihn nur für wenige Minuten pro Woche über die Schweiz

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