24.06.2019 zwei Eurofighter in MV kollidiert und abgestürzt

Diskutiere 24.06.2019 zwei Eurofighter in MV kollidiert und abgestürzt im Flugunfälle und Flugunfallforschung Forum im Bereich Luftfahrzeuge allgemein; Ich weiss zwar nicht wann Deine Dienstzeit war, aber mein erstes Seasurvival habe ich vor 40 Jahren gemacht und da wurde es genauso gemacht wie...
Chopper80

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Also wird heute anderes Schirmmaterial verwendet als zu meiner Dienstzeit.
Ich weiss zwar nicht wann Deine Dienstzeit war, aber mein erstes Seasurvival habe ich vor 40 Jahren gemacht und da wurde es genauso gemacht wie von @MiGCap und @Talon4Henk beschrieben. Nur das Zusammenbinden von Arm und Bein kannte ich noch nicht...

C80
 

edge

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Ausbildung zu meiner Dienstzeit: toten Mann machen, nicht mit den Beinen schlagen, eine Schirmschnur suchen und an dieser ziehen und damit den Schirm über sich drüber wegziehen, da mit sich durch Schwimmbewegungen in den Schnüren verheddert.
Ausbildung zu meiner Zeit, auf den letzten 10-20m über Wasser Gurtschloss öffnen, dann sitzt man nur noch im Gurt. Bei Wasserkontakt der Füße aus dem Gurtzeug drehen. Bei Schirmen mit Schnelltrenner Schirm bei Wasserkontakt der Füße trennen. Der Wind treibt dann in beiden Varianten den Schirm weg von der Person.
Sachstand ist leider, daß es bei den Herausschüssen über Wasser immer einen sehr hohen Anteil an Ertrinkungstoten gab.

Die von AE beschrieben Variante mit Abtauchen und unter den Schirm durchschwimmen funktioniert bei Auftriebshilfen wie Schwimmwesten oder Frankenstein leider nicht. Man kann damit nicht tauchen und poppt an der Oberfläche wie ein Korken. Unter dem Schirm gefangen ist so die Wahrscheinlichkeit zu ersticken oder in Bauchlage zu ertrinken sehr hoch.
 
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Talon4Henk

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Es ging darum, was man machen sollte nachdem man, aus welchem Grund auch immer, unter seiner Schirmkappe im Wasser liegt.
Das man bei einer Wasserlandung darauf vorbereitet sein sollte sich sofort nach der Landung aus dem Gurtzeug zu befreien ist eine andere Geschichte.
Trotzdem habe ich es so gelernt, dass man ins Wasser einen normalen Landefall macht.
 
lutz_manne

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Aber eigentlich ging es hier um die zwei EF und um den dritten EF der nicht kreisen konnte (was er dann je nach Quelle doch gemacht hat), weil zu unsicher. Darum mein Beispiel mit dem F-104 Unglück.
Schirmchen im Wasser wären sicher einen extra Thread wert, weil auch spannend.
 

Talon4Henk

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Zum Thema Kreisen: es ist normalerweise immer so, dass im Briefing für den Fall eine Unfalls ein On Scene Commander festgelegt wird, normalerweise ist das der Lead, in einem solchen Falle aber eben das letzte verbleibende Luftfahrzeug.
Dieses Luftfahrzeug wird in gebotenem Abstand zu den Überlebenden über den Fallschirmen kreisen, eine Geschwindigkeit einnehmen, die ein möglichst langes Verbleiben im Luftraum zulässt und die Rettungsmaßnahmen anfänglich koordinieren.
Dazu gehört es über Funk (oder evtl. auch Link aber Funk dürfte für offene Beschreibung schneller gehen) in diesem Falle der den Luftraum kontrollierenden Stelle (GCI) seine Beobachtungen mitzuteilen, was passiert ist, vorraussichtliche Anzahl der Überlebenden, Koordinaten der Absturzstellen (oder Beschreibung derselben), Koordinaten der Landepunkte der Überlebenden.
Auch sollte er daran denken, dass die Luftraumkontrolle (in diesem Falle Bremen Radar) Informationen über den Unfall bekommt, damit diese eine Sperrung des Luftraumes initiieren können.
Hat er dieses gemacht und entweder sein Treibstoff geht zur Neige oder die Ablösung durch Rettungskräfte ist vor Ort wird er nach Hause fliegen.
 

Lime

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Aber eigentlich ging es hier um die zwei EF und um den dritten EF der nicht kreisen konnte (was er dann je nach Quelle doch gemacht hat), weil zu unsicher. Darum mein Beispiel mit dem F-104 Unglück.
Schirmchen im Wasser wären sicher einen extra Thread wert, weil auch spannend.
Der 3. EF kreiste definitiv noch eine Zeit über der Unglücksstelle. Das habe ich bei Virtual Radar beobachten können. Irgendwo habe ich auch noch nen Screenshot davon...
 
Ralph

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Erst mal möchte ich mich für das Format des Bildes entschuldigen :13 x 9 auf DIN A4 und meine begrenzten Compifähigkeiten . ich möchte nur kurz die Schwierigkeit des Identifizerens von Gegenständen aus der Luft zeigen : Entfernung zu mir ca 100mtr , rel. Geschwindigkeit zueinander 0km/h. Sollte der Beitrag unerwünscht sein , lösche ich ihn natürlich sofort.
 
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HorizontalRain

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Wie war das denn mit dem Hauptmann (3. Pilot) und seinen Beobachtungen, wie von mir berichtet? Man muss ja meine deduktive Vorgehensweise nicht mögen und schon gar nicht so kommentieren, es sei denn man hat eine gesicherte Erkenntnis das es anders war. Immerhin hast Du dafür einige Zustimmung erhalten, wo die Emotionen über den Verstand gesiegt hatten.

Hey, Sie armes Menschlein!

ich weiß, dass ich mit dieser Antwort (mind.) eine Sperrung erwarten darf, aber Sch... drauf, denn es sollte Ihnen endlich mal jemand sagen dürfen, dass Sie als Laie, Außenstehender und absolut Ahnungsloser zu diesem Thema endlich mal Ihre Schn.. halten sollten!

Ok, meine fliegerisch aktiv Zeit ist (lange) vorbei, aber im Gegensatz zu Ihnen bin ich a) militärisch geflogen (MiG-21, A-Jet und F-4F) und b) war ich im April 1988 bei einer leider sehr ähnlichen Katastrophe im JG-3 (der NVA) sehr nahe dabei! Ich wünsche keinem, auch Ihnen nicht!, die damit verbundenen höchst emotioalen Gedanken und Erinnerungen, also geben Sie bitte endlich Ruhe!

Uwe Beyreuther
 

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Vom Uwe zum Uwe...der war gut!

PS.: 1988 war es der Unfall wo die MTS Bad Düben Personal zur Suche gestellt hatte?
 
HorizontalRain

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@ Uwe,

wenn ihr damals in der Nähe von Torgau eingesetzt wurdet - dann ja!

Uwe
 

n/a

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Uwe ja damals bei Torgau war ich als Fähnrichschüler im 2.Studienjahr dabei.

Gruß Uwe

PS.: Ich hatte damals die Wache vor Ort
 
HorizontalRain

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Uwe ja damals bei Torgau war ich als Fähnrichschüler im 2.Studienjahr dabei.

Gruß Uwe
Na, dann weißt Du ja wovon ich spreche! Eine ganz ganz schlimme Sache damals - zwei junge Leutnante (nur einer überlebte) und eine hinterbliebene schwangere Witwe, das vergißt man NIE!:FFCry:

Uwe
 

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Guest
Damals erfuhren wir an der Schule fast nix. Aber wenn man Teile einsammelt und etwas findet was man nicht erwartet. Naja mich schüttelt es bei der Erinnerung. Sorry ist wohl alles OT Uwe

Damals hatten wir keine Anzüge und Handschuhe, naja OT
 
Ewald

Ewald

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Damals erfuhren wir an der Schule fast nix. Aber wenn man Teile einsammelt und etwas findet was man nicht erwartet. Naja mich schüttelt es bei der Erinnerung. Sorry ist wohl alles OT Uwe

Damals hatten wir keine Anzüge und Handschuhe, naja OT
So ganz OT ist das auch nicht. Selbst mit Handschuhen und Schutzanzügen ist das eine ziemlich üble Sache, die Dinge dort einzusammeln. Diese Bilder werden wohl ewig in Erinnerung bleiben. Nach fast 30 Jahren im Dienst einer Berufsfeuerwehr kann ich mir gut vorstellen, was man da so zu sehen bekommt. Daher wünsche ich allen eingesetzten Kräften und den Unfallbeteiligten, dass sie das Geschehene und Gesehene gut und nachhaltig verarbeiten und dabei vom Dienstherrn vollumfänglich unterstützt werden.
 

UdoZ

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denn es sollte Ihnen endlich mal jemand sagen dürfen, dass Sie als Laie, Außenstehender und absolut Ahnungsloser zu diesem Thema endlich mal Ihre Schn.. halten sollten!

Ok, meine fliegerisch aktiv Zeit ist (lange) vorbei, aber im Gegensatz zu Ihnen bin ich a) militärisch geflogen (MiG-21, A-Jet und F-4F) und b) war ich im April 1988 bei einer leider sehr ähnlichen Katastrophe im JG-3 (der NVA) sehr nahe dabei! Ich wünsche keinem, auch Ihnen nicht!, die damit verbundenen höchst emotioalen Gedanken und Erinnerungen, also geben Sie bitte endlich Ruhe!
Du sprichst mir aus der Seele, Uwe. Danke für den Kommentar!
Wir kennen uns ja. Aber für den Angesprochenen: war auch F-4F-Pilot und zudem noch viel näher dabei gewesen.
 
DM-ZYC

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Viel gibt es dazu nicht - war eben eine andere Zeit - und WIRME überhaupt war es die erste Katastrohe der LSK/LV über welche in der DDR in den Medien berichtet wurde.

Verluste3

(letzter Eintrag)

Uwe
Die andere Kollision vom 23.06.1973 über Dresden ist mir auch noch in Erinnerung. Hätte damals auch viel schlimmer ausgehen können! Die Besucher des Fußballspiels im Dynamostadion konnte damals die Schirme sehen.
 
Intrepid

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Aus mir kitzelst du keine Infos raus.
Dann lass' aber andere auch sich über mögliche Szenarien austauschen indem sie ihre wenigen Informationen zusammentragen und Fälle aus der Vergangenheit hervorkramen und fordere sie nicht auf, ruhig zu bleiben (wobei ich jetzt nicht zurück geblättert habe, ob Du aufgefordert hast oder andere hier im Forum; aber es wird auf quasi jeder Seite im Thread von Leuten zur Ruhe gemahnt die selber über Buschfunk-Informationen verfügen ... so gesehen selber an anderer Stelle sich über den Unfall unterhalten).
 
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