3 Städte aus dem US-Bundesstaat Washington bewerben sich für Airbus Fertigungsanlage

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ramier

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SPOKANE - 3 Städte aus dem US Bundesstaat Washington, die ferner auch in Verbindungen zur Boeing Co. stehen, werden sich demnächst mit Angehörigen von Airbus SAS treffen, in Hoffnung den Zuschlag für eine eventuelle Fertigunsanlage von Airbus zu bekommen.

Spokane, Everett und Moses Lake werden Airbus Vorschläge machen, wo eine
$600 Million teuere Fertigungsanlage entstehen könnte, in denen vielleicht irgendwann mal Tanker für die U.S. Air Force gebaut werden könnten.

Mehr gibt es hier, von der Seite eines regionalen Nachrichtensenders aus Seattle Leider mal wieder auf Englisch :
http://komotv.com/stories/35202.htm

Airbus "wildert" in Boeings Hinterhof -sehr spassig irgendwie :FFTeufel:
 
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n/a

Guest
Hm, das sehe ich irgendwie mit gemischten Gefühlen, klingt mir doch sehr nach einem "billigen" Versuch sich bei den Amerikanern einzuschmeicheln... wenn Airbus in den Staaten fertigt, gelten sie als amerikanischer Hersteller (übrigens einer der Tricks, dass der Dreamliner als fast "rein" amerikanisches Flugzeug gilt).

Ich halte persönlich nichts davon, lieber weiter in Europa die Flugzeuge bauen, auch wenn es dann vielleicht nichts wird mit dem Tanker-Auftrag...
 
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Justinian schrieb:
Hm, das sehe ich irgendwie mit gemischten Gefühlen, klingt mir doch sehr nach einem "billigen" Versuch sich bei den Amerikanern einzuschmeicheln... wenn Airbus in den Staaten fertigt, gelten sie als amerikanischer Hersteller (übrigens einer der Tricks, dass der Dreamliner als fast "rein" amerikanisches Flugzeug gilt).

Ich halte persönlich nichts davon, lieber weiter in Europa die Flugzeuge bauen, auch wenn es dann vielleicht nichts wird mit dem Tanker-Auftrag...
Ist eher ein ähnlicher Trick wie beim Präsidentenhubschrauber.
Es sollen ja auch nur die Zellen gebaut dort gebaut werden, die für die Tanker verwendet werden und keine zusätzlichen zivilen A330 beispielsweise für den kanadischen oder u.s.-amerikanischen Markt (Air Transat oder Northwest).
Früher wollte ja Airbus die für Nordamerika bestimmten A320 in den USA fertigen, als Partner war damals Lockheed vorgesehen. Ist bekanntlich nichts daraus geworden.
Ich frage mich aber dennoch, sollte Airbus -wider erwarten-den Zuschlag bekommen, worauf ich allerdings dennoch hoffe, wie kommen die Teile in die USA, der Beluga wird ja wohl nicht über transkontinentale Reichweite verfügen. Bleibt dann also nur der Seeweg.
 

beistrich

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Die Städte reißen sich aber darum einen Airbus zu bauen. Der Tanker-Auftrag würde das Image in der USA sehr aufbessern


@ramier: naja der Beluga war schon in der USA
 
ramier

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beistrich schrieb:
@ramier: naja der Beluga war schon in der USA
Die Frage ist war er leer, oder hatte er Rumpfsektionen für den A330 geladen, als er über den großen Teich gekommen ist ?
Wieviele Zwischenlandungen waren nötig ? Hatte er Fracht geladen, dann schätze ich mal, dass einen Tankstop in Shannon gab.
Ferner sollte es zu einem Airbus Werk in Washington State kommen, müsste er nocheinmal über den ganzen Kontinent an die Westküste fliegen. Eine Strecke die der Beluga mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ohne Zwischenlandung schaffem wird. Der Flug nach New York dauert hin etwa 8 Stunden, also schätze ich mal, dass der Flug nach Seattle von Hamburg etwa 12 Stunden dauert. Deswegen wage ich es zu bezweifeln, dass sich der Transport von Rumpfsektionen mit dem Beluga nach USA rechnen würde. Zumal Du auch rechnen musst, dass der Beluga, der diese Strecke fliegt im "normalen" innereuropäischen Dienst fehlen wird und mit einem Flug ist es ja nicht getan.
 
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Schorsch

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Dann kann Airbus, wo sie eh schon in Washington sind, ja gleich beim lokalen Flugzeugbauer eine B747-LCA erstehen. Die schafft es eventuell über den Teich (Anmerkung: Es sind ziemlich genau 7900 km von HH-Finkenwerder nach WA-Everett). Und mit Zwischenstopps auf Island, Goose Bay und irgendwo in Kanada sind es nie mehr als 2500km am Stück und insgesamt auch nur 9000km (also knapp ein Tausender mehr).

Eventuell könnten sie auch überlegen, einen A380 zu einem A380-Beluga zu machen. Wäre eventuell ein Thema für einen neuen Thread. Die jetzige Methode des kombinierten See- und Landtransports der A380-Sektionen ist ja hochgradig uneffektiv.

Aber diese Aktion von Airbus verfolgt doch vor allem einen Grund: Die dicksten Lobbyisten im US Senat und Kongress für die Beschaffung bei Boeing kommen aus dem schönen Staate Washington, in dem ich mich gerade befinde. Wenn Airbus aber genau hier investiert, wird eben jenen der Wind aus den Segeln genommen. Airbus kann dann ja die ganzen gefeuerten Arbeiter von Boeing auflesen.
Ein Abgeordneter würde dann vor einem Dilemma stehen: Soll er die bestehende Industrie bewahren oder neue zukunftsträchtige heranholen?
 
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Soaring1972

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die Sollen lieber bei uns Arbeitsplätze schaffen. Boeing würde auch nie auf die Idee kommen bei uns ein Flugzeug zu bauen. Warum müssen wir das denn???
 

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ramier schrieb:
Ist eher ein ähnlicher Trick wie beim Präsidentenhubschrauber.
Beim Dreamliner ist es doch so, dass welcher Hersteller in den USA eine Niederlassung hat - also mal eben ein Büro eröffnet hat - für Boeing (und damit wohl auch für die Gesellschaft) als amerikanischer Hersteller gilt... :?!

In Bezug auf den Präsidentenhubschrauber ist es schon suspekt. War übrigens recht lustig, an der U-Bahn-Haltestelle "Pentagon" in Washington d.c. hingen unzähliche Werbeplakate des Hubschrauberherstellers... :rolleyes:
 
ramier

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Soaring1972 schrieb:
die Sollen lieber bei uns Arbeitsplätze schaffen. Boeing würde auch nie auf die Idee kommen bei uns ein Flugzeug zu bauen. Warum müssen wir das denn???
Wie gesagt in den USA sollen nur die Tanker zusammengebaut werden. Damit man sie als "Made in USA" verkaufen kann, so dass man wenigstens den Hauch einer Chance hat den Zuschlag zu bekommen.
Ein ziemlich guter Schachzug von Airbus sich in Großraum Seattle anzusiedeln.
 

Rhönlerche

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"Wir" bau(t)en immerhin die Triebwerke für die Boeing 717.
 
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