31.03.2026: Absturz russ. An-26 bei Kuibyschewo (Krim)

Diskutiere 31.03.2026: Absturz russ. An-26 bei Kuibyschewo (Krim) im Flugunfälle und Flugunfallforschung Forum im Bereich Luftfahrzeuge allgemein; Der Kontakt zwischen Flugzeug und Flugsicherung brach ab. Trümmerteile wurden an einer Klippe gefunden. Alle sieben Besatzungsmitglieder und 23...
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Der Kontakt zwischen Flugzeug und Flugsicherung brach ab. Trümmerteile wurden an einer Klippe gefunden. Alle sieben Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere kamen bei dem Absturz ums Leben.

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Simon Maier

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Hallo,

Die Ukraine reklamiert den Absturz als ''Abschuss'' mittels FPV Drohne. Das wäre das erste mal dass ein Flugzeug im Flug von einer solchen Drohne zum Absturz gebracht wurde.

 

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Das Video ist sehr wahrscheinlich nicht echt.

(Was den "Abschuss" durch eine FPV-Drohne nicht ausschließt.)

mfg
Zum verlinkten X-Post von @neonhandrail hier die kurze Erklärung, was dort genau gezeigt wird:
Der User (OSINT-Volunteer bei GeoConfirmed) hat das Bild analysiert, das über den Telegram-Kanal „robert_magyar“ verbreitet wurde.
Warum ist das eine KI-Bearbeitung?
  1. Im unteren rechten Eck ist deutlich das Wasserzeichen von Google Gemini AI zu sehen (ein kleines Symbol/Logo des KI-Bildgenerators).
  2. Der Hintergrund des Bildes stammt nicht vom Absturzort, sondern aus einem realen Drohnen-Video eines ukrainischen FPV-Angriffs auf russische Smertsch-Raketenwerfer in der Krim. Dieses Video hat @neonhandrail selbst schon früher veröffentlicht.
Das Bild ist also ein KI-Composite – Teile wurden mit Googles Gemini künstlich erstellt oder zusammengesetzt, um einen Abschuss vorzutäuschen.

Aber wie kann man ganz grundsätzlich KI-Bilder selbst erkennen?
  • Wasserzeichen suchen
    Viele moderne KI-Generatoren (besonders Google Gemini) fügen automatisch ein kleines Logo oder Symbol ein – oft in einer Ecke. Bei Gemini ist es meist unten rechts oder links sichtbar.
  • Hintergrund und Details prüfen
    Passt der Hintergrund zum angeblichen Motiv? Hier wurde ein altes Drohnen-Video als Hintergrund verwendet. Achte auf Unstimmigkeiten bei Licht, Schatten, Rauch oder Gelände.
  • Unnatürliche Details
    KI-Bilder zeigen häufig Fehler bei Händen, Schrift, Kabeln, Reflexionen oder Logik (z. B. unmögliche Perspektiven). Einfach mal reinzoomen.
  • Reverse Image Search
    Das Bild bei Google Lens, TinEye oder Yandex hochladen – oft taucht die Originalquelle oder eine ältere Version auf.
  • Quelle hinterfragen
    Kommt das Bild von einer bekannten Nachrichtenagentur, dem ukrainischen Verteidigungsministerium oder nur von einem anonymen Telegram-Kanal? In den ersten Stunden nach einem Vorfall kursieren leider viele gefälschte oder KI-veränderte Bilder. Im vorliegenden Fall hatte ich das Bild bereits heute morgen bemerkt- in einer Art Memedarstellung.
 
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... (Was den "Abschuss" durch eine FPV-Drohne nicht ausschließt.) ...
Ein etwas seltsam anmutender Umstand, ich hoffe, ich kann mich verständlich ausdrücken:

Ein Video kann Fake sein. Damit ist das Vortäuschen, es wäre echt, verwerflich. Damit klärt sich aber nicht die Frage, ob ein Ereignis tatsächlich stattgefunden hat. Insbesondere im Influencer-Milieu besteht die Ansicht, nur bewegte Bilder werden beachtet. Einfach nur eine Textnachricht kommt nicht in Frage. Und deshalb wird für ein wahres Ereignis ein Fake-Video erstellt.
 
Buettner

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Zu den möglichen Opfern sind Details (Name und Dienststellung eines Generalleutnant) bekannt geworden. Aber nichts davon ist offiziell.


On March 31, an An-26 military transport aircraft came down during a routine flight over occupied Crimea, killing all 29 people on board: six crew and 23 passengers. The Russian Ministry of Defence attributed the crash to a technical fault and said nothing further about who had been on the plane.
Sources told the BBC Russian Service that one of those passengers was Lieutenant General Alexander Otroshhenko. An anonymous Northern Fleet serviceman confirmed he had been on board, and a Severomorsk resident whose relative, a major, also died in the crash confirmed his death independently. The Ministry of Defence made no mention of him.
Otroshchenko had commanded the Northern Fleet’s composite aviation corps since 2024, a posting that came after years leading the fleet’s naval aviation and the 45th Army of the Air Force and Air Defence. Earlier in his career, between 2010 and 2013, he commanded the Black Sea Fleet’s naval aviation. He was promoted to Lieutenant General in 2019, and his service record included the annexation of Crimea and Russia’s military intervention in Syria.
Am 31. März stürzte ein militärisches Transportflugzeug An-26 während eines Routineflugs über der besetzten Krim ab und tötete alle 29 Personen an Bord: sechs Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere. Das russische Verteidigungsministerium führte den Absturz auf einen technischen Fehler zurück und sagte nichts weiter darüber, wer sich an Bord des Flugzeugs befand.
Quellen berichteten dem BBC Russian Service, dass einer dieser Passagiere Generalleutnant Alexander Otroshhenko war. Ein anonymer Soldat der Nordflotte bestätigte, dass er an Bord gewesen war, und ein Einwohner von Severomorsk, dessen Verwandter, ein Major, ebenfalls bei dem Absturz ums Leben kam, bestätigte seinen Tod unabhängig. Das Verteidigungsministerium erwähnte ihn nicht.
Otroschtschenko kommandierte seit 2024 das gemischte Fliegerkorps der Nordflotte, eine Versetzung, die nach Jahren als Leiter der Marinefliegerei sowie der 45. Armee der Luftwaffe und Luftverteidigung der Flotte entstand. Früher in seiner Karriere, zwischen 2010 und 2013, kommandierte er die Marinefliegerei der Schwarzmeerflotte. 2019 wurde er zum Generalleutnant befördert, und seine Dienstbilanz umfasste die Annexion der Krim und Russlands militärische Intervention in Syrien.
 
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Zu den möglichen Opfern sind Details (Name und Dienststellung eines Generalleutnant) bekannt geworden. Aber nichts davon ist offiziell.
....
Nun zumindest scheint es wohl offiziell zu sein:

"... Russische Behörden haben den Tod eines hochrangigen Kommandeurs bestätigt. Generalleutnant Aleksandr Otroshchenko sei unter den Toten, die am 31. März beim Absturz eines Militärtransportflugzeugs vom Typ An-26 auf der von Russland besetzten Krim ums Leben kamen. Das meldet die kremlnahe Nachrichtenagentur Interfax. Otroshchenko war seit 2013 Kommandeur des Luftkorps der russischen Nordmeerflotte. ..."
Moskau bestätigt Tod von Topgeneral
 
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