32. Garde-Jagdfliegerregiment in Kuba 1962/63

Diskutiere 32. Garde-Jagdfliegerregiment in Kuba 1962/63 im Russische / Sowjetische LSK Forum im Bereich Einsatz bei; http://www.airforce.ru/history/cold_war/cuba/index.htm

Moderatoren: TF-104G
  1. #1 Monitor, 26.01.2009
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  3. #2 Reinhard, 26.01.2009
    Reinhard

    Reinhard Guest

    Der Artikel ist der absolute Gipfel der Krönung!
    Jetzt muß ich nach über 30 Jahren bloß noch die kümmerlichen Reste meiner Russisch-Sprachkundigen-Prüfung-1a rauskramen!
     
  4. #3 Monitor, 26.01.2009
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    Hier nochmal eine frühere Seite über diese Einheit. Interessant das Foto der MiG-19 auf Seite 1. Hier sieht man gut die Aufhängung der UB-8 unter den Tragflächen, wie es auch in dem 1/72-KP-Bausatz dargestellt wurde.

    Die MiG-21F-13 auf Seite 1 hat noch die zwei großen Scharniere über der Kabinenhaube.

    http://www.strizhi.ru/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1172925534/0
     
  5. DDA

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    So kann man sich irren. Die MiG21 hat noch keine SOD-57 Antenne (aktiver Antwortgeber, heute eher unter Transponder bekannt) an der später gewohnten Stelle im Seitenleitwerk, ich hätte jetzt gesagt, das ist eine MiG-21F

    Axel
     
  6. radist

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    Nun, wenn die Raketen nicht nur zur Täuschung des Klassenfeindes angehängt sind doch F13. Wenn ich mich recht erinnere, kommt der Zusatz "13" genau von der Rakete "K-13".
     
  7. Flugi

    Flugi Alien

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    Leute,
    Ihr habt doch alle den dicken MiG-21 Welser von Y.G. :D
    Auf der Seite 72 ist genau das gleiche Foto und hat mit Kuba garnix zu tun.
    F13 ist richtig, aber eine sehr frühe Variante, wenn nicht die erste F13 überhaupt. Vielleicht sollte man in Klammern noch Ye-6T anfügen.
    Eine F wäre ja fast auch richtig, aber die hat andere Flügelträger wo keine R-3S dran passt.
     
  8. radist

    radist переводчик<br><img src="http://www.flugzeugforum.d

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    Na dann liege ich ja richtig F13 für K-13 (R-3S).
     
  9. #8 MiG-21.de, 27.01.2009
    Zuletzt bearbeitet: 27.01.2009
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    Warum sollte das Foto etwas mit Kuba zu tun haben? Es geht um das 32. GwIAP, das zu den ersten Einheiten mit MiG-21 gehörte und das danach in Kuba stationiert war. Alles in diesem schönen Buch beschrieben, aus dem auch der Artikel bei airforce.ru stammt. Und was die Merkmale von MiG-21F und MiG-21F-13 betrifft, so sollte jedem, der bei J.G. nicht nur die Bilder anguckt, klar sein, daß fortlaufend Änderungen in die Serie einflossen, was J.G. übrigens auch erwähnt.
     
  10. #9 Flugi, 27.01.2009
    Zuletzt bearbeitet: 28.01.2009
    Flugi

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    Na sicher geht es um die 32. GwIAP, ist doch keine Frage, aber waren die Jungs mit diesem Flugzeug oder mit dieser Variante auch auf Kuba? :?! Ich denke nicht. Die waren damit als erste ausgestattet, aber die Kubaner hatte doch bestimmt ihre eigenen Maschinen?
    Was schreibt Dein Buch dazu?
     
  11. #10 MiG-21.de, 28.01.2009
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    Das 32. GwIAP verlegte mit seinen Maschinen nach Kuba und übergab diese später an die Kubaner. Mehr zum Thema Kuba dann in Fliegerrevue extra 25.
     
  12. Flugi

    Flugi Alien

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    ... na da kommt doch Freude auf. :)
     
  13. #12 MiG-21.de, 28.01.2009
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    Vielleicht noch mehr, wenn ich (noch unverbindlich) für FR extra 27 den Beitrag über die MiG-21 in den sowjetischen LSK - in Kooperation mit Stefan Büttner alias nobse2 - ankündige.
     
  14. #13 Nachbrenner, 29.01.2009
    Nachbrenner

    Nachbrenner Alien

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    Hier die Sicht der Ereignisse mit den ersten MiG21 in Kuba aus Sicht von Rafael del Pino:
    "By the middle of August( 1962), dozens of MiG-21F.13 fighter planes were arriving at the Santa Clara Air Base, to be assembled with lightning speed by Soviet technicians and engineers.
    When 44 aircraft were ready to fly, we knew something of great significance was up. There were not enough pilots in Cuba, even including the ones with flight training in the Soviet Union, to man the MiG-15 and MiG-19 squadrons we now had.
    We had no idea what was behind this accumulation of jet fighters, but everything became clear in a few days. On September 15, about fifty Soviet pilots, under the command of General Shevanov, arrived at Santa Clara."

    Diesem gingen folgende Ereignisse vorraus:

    "On June 6, 1961, scarcely a month and a half after the Bay of Pigs episode, enormous wooden crates were hauled through San Antonio's main gate. The first MiG fighters for our armed forces, accompanied by more than a hundred Soviet specialists, led by Colonel Genady Alexandrovich Shadrin, hero of the Soviet Union and veteran of World War II.
    Classroom training on the new planes began in early July, with actual flight a month later. The first group to fly them were the Bay of Pigs veterans: Carreras, Prendes, Rudd, Fernández, Bouzac and me. We completed the course by the end of September and, after receiving instructor training from the Soviets, we started teaching those cadets who had come into the air force after 1959 and had not yet completed their flight training.
    By November, we had established two squadrons of MiG-15s, with fourteen aircraft and twelve pilots each. With this accomplished, the Soviets set up a squadron of MiG-19 supersonic interceptors and we immediately began a transition to this improved type of aircraft.
    After the MiGs arrival, not a moment of rest. During the day, flight training to the point of exhaustion, with evenings devoted to helping the cadets in the classroom .
    The following March, the first group of Cuban cadets trained to fly the MiG-15 returned from Czechoslovakia......"

    Bestens, der Jan
     
  15. #14 ColdWar, 29.01.2009
    ColdWar

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    Sehr reizvoll: 4-5 Monate um die MiG-15 zu fliegen, dann schnell, schnell auf die 19 schulen um ein paar Monate weiter auf die 21 zu gehen! Dazu muss man wohl kubanisches Blut in den Adern haben oder dem Glauben nachhängen, "von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen". Was sollten diese Piloten im Ernstfall tun, sich von gut geschulten US-Piloten über dem Wasser abschießen lassen? Wirklich beherrschen konnten sie diese Maschinen in der kurzen Zeit wohl kaum. Man vergleiche das mal mit DDR-Zeiten: ein wenig Bautzen, dann rüber nach Rothenburg u. hier auch schnell noch auf einen dritten Jettyp umgeschult - und fertig sind die "Kampfpiloten". Alles das ist wirklich besser als 007 - und man brauchte nicht mal ins Kino gehen, einfach jeden Tag Zeitung lesen, damals 1962. Mein Kommentar: Unverantwortlich die Drahtzieher im sowjetischen Militär/Verteidigungsministerium zu damaliger Zeit! :HOT:
     
  16. FREDO

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    Um mal kurz darauf zu antworten:

    Not kennt kein Gebot!


    Es war halt diese Zeit...

    Grüße
    FredO
     
  17. radist

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    Ich war kein Pilot und habe so den Werdegang in Bautzen und Rothenburg nicht persönlich miterlebt, allerdings konnte ich die Entwicklung einiger unserer "Jungen Adler" (da auch persönlich befreundet) in der 3. JS des JG-2 miterleben. Das sah da irgend wie anders aus :?!:?!
     
  18. #17 ColdWar, 29.01.2009
    ColdWar

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    Bitte radist, gemeint sind natürlich die Kubaner. Keineswegs wird das so in Rothenburg etc. gelaufen sein. Aber man stelle sich das vor.

    Fredo "Um mal kurz darauf zu antworten: Not kennt kein Gebot! Es war halt diese Zeit...
    Grüße FredO
    Schön der Spruch, nur was sollte in der Luft 1962 aus den Kubanern in ihren schicken MiG-19 bzw 21 werden. Die wären doch jämmerlich unterlegen gewesen. Das hätten sich doch die Sowjets vorstellen müssen, es war halt die Zeit...
     
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  20. FREDO

    FREDO Space Cadet

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    Im Kriegsfall, und der war ja in der Karibik latent, wäre es ohnehin egal gewesen. Ähnliche Beispiele gibt es aus dem Großen Vaterländischen ... Da kam es pro ratio immer nur auf erstmal kurzzeitige Erfolge an, die Opfer waren zweitrangig.
     
  21. radist

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    Ich habe mir den in #1 genannten Artikel mal durchgelesen. Es sind im Wesentlichen persönliche Erinnerungen von Beteiligten an einzelne Episoden während Vorbereitung, Verlegung, Einsatz und Rückkehr. Wobei der Einsatz im Wesentlichen aus fliegerischer Gefechtsausbildung und Bereitschaftsdienst am Boden ohne wirklichen "Einsatz" gegen amerikanische Flugzuege bestand (2 Fälle von Muskelspiel in der Luft ausgenommen), es folgte dann noch die Ausbildung/Umschulung kubanischer Piloten und Techniker auf die MiG-21F-13.

    In vielen Details nett geschrieben gibt es einen tiefen Einblick in die русская душа.

    Wesentliche Erkenntnis für mich: die sowjetischen MiG-21F-13 sollten jeden Konflikt mit amerikanischen Flugzuegen vermeiden - was die anwesenden Kubaner oft zur Weißglut getrieben hat.
     
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Thema:

32. Garde-Jagdfliegerregiment in Kuba 1962/63

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