46.Jahrestag der bemannten Weltraumfahrt

Diskutiere 46.Jahrestag der bemannten Weltraumfahrt im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Heute vor 46 Jahren startete der erste MENSCH, der damalige Sowjetbürger Juri Alexejewitsch Gagarin zur ersten 108 minütigen Erdumrundung mit dem...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 MiG-Admirer, 12.04.2007
    MiG-Admirer

    MiG-Admirer Alien

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    Heute vor 46 Jahren startete der erste MENSCH, der damalige Sowjetbürger Juri Alexejewitsch Gagarin zur ersten 108 minütigen Erdumrundung mit dem RAUMSCHIFF Wostok 1
     

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  3. #2 Volker31, 12.04.2007
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    Ich habe dazu einfach mal aus Spaß ein paar Kollegen befragt. Eigentlich mit der Fragestellung, ob so etwas auch die heutigen Kinder und Jugendlichen wissen. Pech gehabt. Auch die Kollegen konnten mit dem Termin nichts anfangen. Der Ehre halber. Ich hätte dafür andere Weltraumtermine nicht aus dem Hut gewusst.

    Volker
     
  4. radist

    radist переводчик<br><img src="http://www.flugzeugforum.d

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    Mir hat sich der Termin einigermassen eingeprägt.
    Im JG-2 "Juri Gagarin" gab es da immer einen Geschwaderappell mit anschließendem Sportfest. Höhepunkt war der "Juri Gagarin Lauf".

    radist
     
  5. #4 Monitor, 12.04.2007
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    Mal eine Frage. Wann erfolgte die Meldung dieses Ereignisses ? Noch während des Fluges (also vor der erfolgreichen Landung) oder erst danach ?
     
  6. #5 GerhardJ65, 12.04.2007
    GerhardJ65

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    Angeblich war es der zweite Flug eines Menschen im Weltall. Beim ersten ist der Mann gestorben und das wurde vertuscht um sich keine blösse zu geben. Gagarin starb bei einne Flugzeugabsturz.

    Gerhard
     
  7. #6 Andi Wuestner, 12.04.2007
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    @Barnie65:
    Diese Geschichte ist Humbug im Stil der Mondlandungsverschwörungstheorie.

    @Monitor:
    Die Meldung erfolgte noch vor der Landung.

    Andi
     
  8. #7 Airtoair, 12.04.2007
    Zuletzt bearbeitet: 12.04.2007
    Airtoair

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    Die erste Meldung durch die amtliche Nachrichtenagentur TASS erfolgte ca. 50 Minuten vor der Landung. In dieser Meldung wurden auch die Frequenzen der Funkverbindung bekanntgegeben um Amateurfunkern, Nachrichten- und auch Geheimdiensten die Möglichkeit zu geben, selber mitzuhören und unwiderlegbare Beweise zu sammeln, dass das Ereignis tatsächlich stattfand.

    Wenn ich mal von meinem Freundes- und Bekanntenkreis ausgehe, dann können wohl die wenigsten Leute heutzutage mit dem Datum "12. April" bzw. "12. April 1961" noch etwas anfangen. Im damaligen Einflussbereich der UdSSR vielleicht noch eher, als im Westen. Auch die umgekehrte Frage "Wann flog zum ersten Mal ein Mensch in den Weltraum?", können hierzulande wohl nur wenige auf Anhieb richtig beantworten.
    So ist es nunmal. Die meisten Leute interessieren sich einfach nicht dafür. Wenn's nicht grad ein rundes Jubiläum ist, dann wird ja auch der Jahrestag nirgends in den Medien erwähnt.
    Naja, am 4. Oktober jährt sich der Start von Sputnik, dem ersten künstlichen Erdsatelliten, zum 50. Mal. Vielleicht ist das dann den Medien eine Meldung wert. ;)
    Uebrigens: Auch an einem 12. April, nämlich 1981, also genau zum 20. Jubiläum von Gagarins Flug, startete zum ersten Mal ein Space Shuttle ins All.

    Wie schon Andi Wuestner erwähnt hat, gehört diese Geschichte ins Reich der Verschwörungstheorien. Woher hast Du denn diese Meldung? Wie hiess denn dieser angeblich erste Mensch im Weltraum und wann genau soll dieser missglückte Flug stattgefunden haben?

    Gagarin zusammen mit dem Leiter und Chefkonstrukteur des sowjetischen Raumfahrtprogramms, Sergej P. Koroljow:
     

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  9. mcnoch

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    Das Wissen zu bedeutenden technischen Ereignissen ist extrem dünn in der Gesellschaft. Auf die Frage, wann denn das erste Telefon geklingelt habe, lagen über 40 % mehr als 100 Jahre daneben und selbst ein Telekom-Techniker wußte es nicht, was ihm dann sichtlich peinlich war. Raumfahrt ist dann noch spezieller.
     
  10. #9 Monitor, 12.04.2007
    Monitor

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    Damals in den 70igern gabs einen Film "Bändigung des Feuers". Beinhaltete das Wirken von Koroljow. Der war garnicht mal so schlecht. Kommt man da heute noch ran ?
     
  11. Flugi

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    ... lief der nicht kürzlich im Fernsehen auf MDR?

    Ich kann mich deshalb noch an Gagarins Erstflug erinnern, weil eine An-2 über Erfurt tonnenweise Flugblätter mit der Meldung abgeworfen hat. ;)
     
  12. mcnoch

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    Zu dem Themenkomplex paßt auch die mal nicht so amerika-lastige Mini-Serie "Space Race - Wettlauf zum Mond" von BBC und ARD. Gibt es als DVD für wenig Geld zu kaufen.
     
  13. #12 GerhardJ65, 13.04.2007
    GerhardJ65

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    Ich weis es nicht mehr wo ich es aufgeschnappt habe aber es war ein Russe. Soviel ich mich erinnern kann der Sohn eines Flugzeugbauing. Der Flug war knapp vor Gagarins Flug. Max einen Monat Zeitunterschied zwischen den beiden Starts.
    In den Beitrag ist es um Kosmosnauten gegeangen, die mysterös verstoben sind.

    Gerhard
     
  14. #13 Monitor, 13.04.2007
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    Ich stell mal hier eine Materialsammlung in russ./engl. rein, wie ich sie mal bekommen habe. Vielleicht fischt der eine oder andere doch mal was Verwertbares raus. Es werden konkrete Namen von Kosmonauten genannt.

    Insgesamt bin ich aber der Meinung, beim gegenwärtigen Stand ist das meiste Spekulation.
     

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  15. thud68

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    Danke Monitor! Absolut interessantes Material, wie ich finde! Natürlich stellt sich immer die Frage "Was ist Wahrheit?", aber Fragen stellen sollte wohl erlaubt sein und das Wort Verschwörungstheorie ist ja auch so ein Totschlagargument. Es gab ja wohl genügend Verschwörungen in der Geschichte der Menschheit, u.a. ja auch ein Hauptanklagepunkt im Prozeß von Nürnberg. Zeitungsente, wie in dem Bericht vermerkt, finde ich für solche Sachen da passender.
    Aus meiner Sicht würde der Tod dreier sowjetischer Testpiloten bei ballistischen Flügen mit der Gluschko-Rakete zumindest erklären, warum man in der SU bei Koroljew nicht Testpiloten für die weiteren Flüge eingesetzt hat, wie in den USA, was ja naheliegend gewesen wäre.
    Die andere "Story", die sicher barnie65 meinte, mit dem toten Wladimir Iljuschin, der gar nicht tot war, sondern schwer verletzt, und nicht bei einem Raumflug, sondern beim Testflug mit einer Suchoi, stellte sich ja nach kurzer Nachforschung als Ente heraus.
     
  16. #15 Monitor, 14.04.2007
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    Aus heutiger Sicht betrachtet war der Start Juri Gagarins damals ein gewaltiges Risiko gewesen. Man hatte zur Vorbereitung eines bemannten Fluges mehrere Teststarts durchgeführt. Die verliefen so:

    - 15.05.1960 Start von Korabl 1, erster Test, war erfolgreich

    - 28.07.1960 erneuter Start mit zwei Hunden, Fehlstart, es wurde nicht die Bezeichnung Korabl 2 vergeben

    - 19.08.1960 Start von Korabl 2 mit zwei Hunden, weiche Landung, voller Erfolg

    - 01.12.1960 Start von Korabl 3 mit zwei Hunden erfolgreich, dann aber unkontrollierte Landung, die Kapsel ist irgendwo im Pazifik gelandet und wurde nicht gefunden, praktisch als Fehlschlag zu werten

    - 22.12.1960 erneuter Start, Fehlstart, die Kapsel machte eine Notlandung, die beiden Hunde überlebten zunächst, starben dann aber doch, weil die Bergung der Kapsel zwei Tage in Anspruch nahm, die Bezeichnung Korabl 4 wurde nicht vergeben

    - 09.03.1961 Start von Korabl 4 mit einem Hund und einem Dummy, war erfolgreich

    - 25.03.1961 Start von Korabl 5 mit einem Hund und einem Dummy, war ebenfalls erfolgreich


    Gagarin startete somit mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als 60%, dass er wieder heil zurückkommt (3 von 7 Missionen gescheitert), , wobei man sagen muss, dass die letzten beiden Flüge erfolgreich waren und man die Probleme anscheinend langsam in den Griff bekam.

    Erstaunlich auch, mit welcher Hartnäckigkeit und welchem Aufwand das Ziel verfolgt wurde. Immerhin 7 Starts in 10 Monaten.
     
  17. #16 Monitor, 14.04.2007
    Zuletzt bearbeitet: 14.04.2007
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    Zu DDR-Zeiten gabs ja mal den Bausatz der Vostok in 1/25. Der war garnicht mal so schlecht. Ein Vorteil war, dass z.B. die Kugel aus vier Segmenten bestand, so das man ein oder zwei Segmente weglassen konnte und somit eine Art Schnittmodell bauen konnte. Der Schleudersitz und ein Kosmonaut waren auch mit enthalten, so dass man das System recht gut darstellen konnte.
    Dann sind noch die 1/144-Bausätze von Airfix und Apex bekannt. Den Airfix-Bausatz habe ich selber noch nicht gesehen, der Apex ist nicht schlecht gemacht. Es gibt aber auch hier Zurüstsätze, wo einige Details verbessert werden können.

    Von Cutting Edge soll es diesen geben:
    http://www.starshipmodeler.com/real/ce_vos.htm

    Ein Vorschlag zur Kombination des Airfix mit dem Apex findet sich hier:
    http://www.ninfinger.org/~sven/models/lunik.html
     

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  18. #17 Monitor, 14.04.2007
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    Das nach meiner Meinung mit Abstand beste Modell einer Vostok ist das von Flying Fish. Das Modell ist in 1/72 und auf jeden Fall sein Geld wert.
    Allein wenn man sich nur das Bauteil des Anschluss-Konusses zur Kugel von dichtem ansieht, erkennt man, mit welch hohem Anspruch an die Detailtreue hier gearbeitet wurde.
    Anbei ein Foto, aufgenommen in Berlin-Gatow 2006.

    Ansonsten mal reinsehen bei www.flyingfishmodels.de .
     

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  19. #18 Airtoair, 14.04.2007
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    Ah ja, die Vladimir Iljuschin Story: Die taucht auch immer wieder mal auf. ;) Wurde aber mittlerweile überzeugend widerlegt, nicht zuletzt dadurch, dass der Mann kerngesund ist und sich immer noch seines Lebens freut (bis vor kurzem jedenfalls. Falls er inzwischen nicht verstorben ist, feiert er heuer seinen 80. Geburtstag!)

    Leider kann ich kein Russisch, so kann ich nur auf den einen englischen Artikel Bezug nehmen. Allein dieser Artikel diskreditiert sich doch gleich selber (meiner Meinung nach), wenn erwähnt wird, dass Bondarenko in einer "low-gravity chamber" (also "Kammer mit reduzierter Schwerkraft") umgekommen ist. Die Schwerkraft ist aber überall auf der Erde mehr oder weniger gleich (mit kleinen Abweichungen) und kann nicht an einem Ort auf der Erde durch irgend eine Vorrichtung reduziert oder gar aufgehoben werden, auch nicht in einer geschlossenen Kammer.
    Es stimmt aber, dass Valentin Bondarenko während der Kosmonautenausbildung ums Leben kam. Er hat an einem 15 Tage dauernden Isolationstest in einer Unterdruckkammer am Moskauer Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin teilgenommen. Um die Atmosphäre in einem Raumschiff zu simulieren war der Luftdruck in der Kammer reduziert und die Luft enthielt 50% Sauerstoff. Am 10. Tag des Tests, beim Entfernen von medizinischen Sensoren von seiner Haut, hat Bondarenko einen mit Alkohol getränkten Wattebausch versehentlich auf eine heisse elektr. Heizplatte geworfen. Innerhalb von Sekunden stand das Innere der Kammer wegen des hohen Sauerstoffanteils im Vollbrand. Da es einige Minuten dauerte, bis die Kammer durch den diensthabenden Arzt geöffnet werden konnte (wegen des Druckunterschieds), erlitt Bondarenko schwerste Verbrennungen am ganzen Körper (rund 90% der Hautfläche). Er war zwar noch ansprechbar und wurde in ein Krankenhaus gebracht, ist aber rund 8 Std. nach dem Unfall seinen Verletzungen erlegen.
    Die Geschichte der drei Männer, die angeblich bei ballistischen Flügen 1957 bis 59 umgekommen sein sollen, wurde 1959 durch eine italienische Nachrichtenagentur erstmals verbreitet. Sie konnte bis heute nie bestätigt werden, taucht aber immer mal wieder in irgendwelchen Verschwörungstheorien auf.
    Seit Mitte der 1990er Jahre sind die sowjetischen Archive auch westlichen Historikern zugänglich und viele der damals an entscheidender Stelle beteiligten Personen bekannt und auch für Interviews verfügbar, ebenso wie die persönlichen Aufzeichnungen dieser Leute. Nirgends findet sich auch nur der leiseste Hinweis darauf, dass an der Geschichte ein Körnchen Wahrheit sein könnte.
    Mittlerweile sind ja auch die grössten, lange geheim gehaltenen Katastrophen und Misserfolge der sowjetischen Raumfahrt bekannt geworden. (z.B. die misslungenen Starts der N-1 Mondrakete die schliesslich dazu führten, dass das Programm für eine bemannte Mondlandung abgebrochen und totgeschwiegen wurde; oder die Explosion einer R-16 auf der Startrampe vor einem Testflug, wo über 100 Menschen ums Leben kamen.) Wenn also an den Storys von den ballistischen Flügen mit tödlichem Ausgang, oder auch an der Geschichte um V. Iljuschin etwas dran wäre, dann kann man wohl davon ausgehen, dass mittlerweile auch dazu zumindest Hinweise oder Bruchstücke ans Tageslicht gekommen wären.

    Ausserdem: Nur mal angenommen, es hätte vor Gagarins Flug tatsächlich einen oder gar mehrere missglückte Versuche gegeben, einen Menschen ins All zu schicken und die wären alle unter dem Deckel gehalten worden: Da würde es doch überhaupt keinen Sinn machen, bei Gagarins Flug plötzlich die Informationspolitik zu ändern und noch mitten im Flug eine offizielle Meldung abzugeben, bevor man nicht sicher ist, dass es diesmal geklappt hat und der Kosmonaut glücklich und gesund gelandet ist.

    Noch ein paar Fragen zum russischen Teil dieser Textsammlung, da dieser doch wesentlich umfangreicher ist als der englische:
    Werden darin noch andere Storys erwähnt, als diejenigen im englischen Text?
    Stehen dort irgendwelche Angaben oder Bezeichnungen von Raketentypen oder Raumschiffen, die bei den diversen, angeblichen Unglücksflügen im Einsatz waren?
    Werden Details zu diesen Flügen genannt, wie z.B. wann sie stattgefunden haben sollen? Werden technische Daten genannt, wie Höhe (Apogäum, Perigäum), zurückgelegt Entfernungen bzw. Anzahl Orbits?
    Wie schon gesagt, kann ich kein russisch, wäre also für ein paar Angaben dankbar. :TOP:
    (Zahlen und Bezeichnungen kann ich identifizieren, mir fehlt aber etwas der Zusammenhang.)
     
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  21. #19 Monitor, 14.04.2007
    Zuletzt bearbeitet: 14.04.2007
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    Deswegen war auch meine Frage in #4. Also ich denke mal auch, das an den ganzen Vermutungen nichts dran ist.

    Lassen wir es doch dabei. Gagarin war der erste im All und die Amerikaner die ersten auf dem Mond. Und Unternehmen Capricorn nur ein Film.

    Vielleicht liest Radist mal den Text durch.
     
  22. #20 Airtoair, 14.04.2007
    Airtoair

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    Die "Kapsel" ist nicht im Pazifik gelandet. Korabl-Sputnik 3 wurde beim Wiedereintritt durch den eingebauten Selbstzerstörungmechanismus gesprengt: Nachdem das Raumschiff in 24 Stunden 17 mal um die Erde gekreist war, gab es Probleme mit dem Bremstriebwerk. Die Brenndauer war zu kurz, so dass der Eintrittswinkel viel zu flach und die Geschwindigkeit zu hoch war. Als Folge davon flog das Raumschiff noch eineinhalb Mal zusätzlich um die Erde, bevor es schliesslich durch den Luftwiderstand stark genug abgebremst worden war und über dem Pazifik der Wiedereintritt begann. In diesem Moment explodierte das Raumschiff. Damals war in den unbemannten Vostok Raumschiffen eine Sprengladung mit Zeitzünder und G-Messer eingebaut. Wenn dieser Mechanismus nicht spätestens nach einer bestimmten, bereits vor dem Start programmierten Zeit eine Zunahme der G-Kräfte (durch den Wiedereintritt) registrierte, wurde ein Zeitzünder in Gang gesetzt, der die Sprengladung zur Explosion brachte. Dieser Mechanismus sollte verhindern, dass die Technologie bei einer Landung auf fremdem Territorium in "feindliche Hände" fiel.

    Gemäss diversen Büchern und Publikationen wurden die Hunde Schutka und Kometa von den Bergungsmannschaften zwar unterkühlt aber lebend gefunden und nach Moskau geflogen. Woher hast Du die Info, dass sie tot geborgen wurden?
     
Moderatoren: mcnoch
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