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Airbus Military A400M - News

Diskutiere Airbus Military A400M - News im Forum Props auf Flugzeugforum.de


  1. #2251
    Sens


    Zitat Zitat von jackrabbit Beitrag anzeigen
    Hallo,



    wo ist da jetzt der Witz?
    Der A400M hat doch schon Frachtflüge von Europa in die USA durchgeführt.


    Grüsse
    War das vor der dem Erkennen des Problems oder danach? Wenn hier einige Personen etwas übertreiben, dann fällt das sicherlich unter Galgenhumor.

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  3. #2252
    THF-ADI

    Avatar von THF-ADI
    Hier hat ein Modellbaukollege ja vor 7 Jahre Weitblick bewiesen

    http:// http://www.ipmsdeutschland.d...ing_C-17A.html

  4. #2253
    Schorsch

    Avatar von Schorsch
    Ich hab mir noch mal die Entwicklungsgeschichte der C-17 durchgelesen. Die Stand mehrfach ebenso vor dem Abgrund, war verzögert und weit über dem Budget. Es dauert halt seine Zeit. So ein Problem wie jetzt ist bei neuer Technologie stets zu erwarten. Daher verstehe ich auch dieses Echauffieren nicht: klar ist das ärgerlich, klar muss der Hersteller dafür gerade stehen, aber diese permanente Rumgehacke auf Airbus (mit dem Getriebe haben die nichts am Hut) finde ich befremdlich.
    Wenn es interessiert:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Boeing...t_difficulties
    Gleiches bei der C-5:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Lockhe...nto_production

  5. #2254
    ramier

    Avatar von ramier
    Zitat Zitat von Schorsch Beitrag anzeigen
    Ich hab mir noch mal die Entwicklungsgeschichte der C-17 durchgelesen. Die Stand mehrfach ebenso vor dem Abgrund, war verzögert und weit über dem Budget. Es dauert halt seine Zeit. So ein Problem wie jetzt ist bei neuer Technologie stets zu erwarten. Daher verstehe ich auch dieses Echauffieren nicht: klar ist das ärgerlich, klar muss der Hersteller dafür gerade stehen, aber diese permanente Rumgehacke auf Airbus (mit dem Getriebe haben die nichts am Hut) finde ich befremdlich.
    Da hast Du sicher recht und ich denke auch, dass sich dass alles irgendwann gelegt haben wird und die A400M ein tolles Flugzeug wird. Trotzdem finde ich es richtig, dass man sich bei der Luftwaffenführung überlegt zweigleisig zu fahren. Die "Ein-Muster-für-alle-Aufgaben-Strategie" hat mich sowohl beim Eurofighter als auch beim A400M nie richtig überzeugt.
    Insofern ist ein Flottenmix aus A400M und einem weiteren Muster sei es die C27, C295 oder gar C130J sehr vernünftig.

  6. #2255
    Fighter117

    Avatar von Fighter117
    Zitat Zitat von ramier Beitrag anzeigen
    Da hast Du sicher recht und ich denke auch, dass sich dass alles irgendwann gelegt haben wird und die A400M ein tolles Flugzeug wird. Trotzdem finde ich es richtig, dass man sich bei der Luftwaffenführung überlegt zweigleisig zu fahren. Die "Ein-Muster-für-alle-Aufgaben-Strategie" hat mich sowohl beim Eurofighter als auch beim A400M nie richtig überzeugt.
    Insofern ist ein Flottenmix aus A400M und einem weiteren Muster sei es die C27, C295 oder gar C130J sehr vernünftig.
    Genau so sehe ich das auch.
    Die Bw sollte ordentlich mit den Säbeln rasseln und mit dem Ausstieg drohen. Dann einigt man sich mit Airbus auf günstige A330MRTT als Entschädigung und kauft sich ne Staffel C27. Und fertig ist der perfekte Transportermix.

    *Das Leben kann so einfach sein*

    Ps: Dieses "Airbusgebashe" geht mir auch mächtig auf den Kranz. Aber die sind in dem Fall eben öffentlich der Dumme. Hinter den Kulissen sieht es ganz bestimmt ganz anders aus.

  7. #2256
    Sens


    Zitat Zitat von Schorsch Beitrag anzeigen
    Ich hab mir noch mal die Entwicklungsgeschichte der C-17 durchgelesen. Die Stand mehrfach ebenso vor dem Abgrund, war verzögert und weit über dem Budget. Es dauert halt seine Zeit. So ein Problem wie jetzt ist bei neuer Technologie stets zu erwarten. Daher verstehe ich auch dieses Echauffieren nicht: klar ist das ärgerlich, klar muss der Hersteller dafür gerade stehen, aber diese permanente Rumgehacke auf Airbus (mit dem Getriebe haben die nichts am Hut) finde ich befremdlich.
    Wenn es interessiert:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Boeing...t_difficulties
    Gleiches bei der C-5:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Lockhe...nto_production
    Hallo Schorsch, da hackt niemand auf Airbus rum. Die hatten in den 90igern erkannt, welches zukünftige Potential die An-70 haben würde. Du lieferst ja selbst das Beispiel, warum die C-17 in jener Zeit misstrauisch beäugt wurde und für die meisten Kunden zu groß und zu teuer sein würde. Das hat sich inzwischen relativiert, doch die Fertigung wurde schon eingestellt.
    Niemand hat Airbus 1999 dazu gezwungen ein Angebot ab zu geben. Die Anzeigen die Airbus geschaltet hatte versprachen, dass die zukünftige A400M leistungsfähiger als die An-70 ist und gleichzeitig der ideale Ersatz für alle Nutzer der C-130/C-160/An-12/C-141/Il-76.

    Die Probleme von Boeing und Lockheed sollten für den Neuling Airbus in dieser Sparte eigentlich Warnung genug gewesen sein. Zum übersteigerten Selbstbewusstsein kam ja auch noch eine fragwürdige Pressearbeit. Der Tenor war, "wir schaffen das".

    Bis heute vermisse ich eine klare Aufstellung darüber, wo es noch hakt und wie man sie real lösen will. Da sickern die Details nur scheibchenweise an die Presse durch. Die Verantwortlichen sind nur bereit, das ein zugestehen, was eh nicht mehr zu leugnen ist.

  8. #2257
    Schorsch

    Avatar von Schorsch
    Zitat Zitat von ramier Beitrag anzeigen
    Da hast Du sicher recht und ich denke auch, dass sich dass alles irgendwann gelegt haben wird und die A400M ein tolles Flugzeug wird. Trotzdem finde ich es richtig, dass man sich bei der Luftwaffenführung überlegt zweigleisig zu fahren. Die "Ein-Muster-für-alle-Aufgaben-Strategie" hat mich sowohl beim Eurofighter als auch beim A400M nie richtig überzeugt.
    Insofern ist ein Flottenmix aus A400M und einem weiteren Muster sei es die C27, C295 oder gar C130J sehr vernünftig.
    Einverstanden. Eine C-130J wäre mir zu dicht am A400M und auch das falsche politische Signal.
    A330 halte ebenfalls für sehr sinnvoll, da mit diesen am Ende ein Großteil der logistischen Missionen abgewickelt werden kann und sie vergleichsweise preiswert sind (Airbus verkauft die Dinger für 90 Millionen Fly-Away, ein militärischer Kunde müsste aber so oder so mehr bezahlen wegen der Triebwerke).

  9. #2258
    flyer0852


    Zitat Zitat von Sens Beitrag anzeigen
    Der Tenor war, "wir schaffen das".
    Diese Aussage beinhaltet immer eine mischung aus Zuversicht, Selbstverauen und Ahnungslosigkeit welche Probleme sich auf dem Weg zum Ziel entgegenstellen werden.
    A400M war und ist eben in Teilen ein Forschungsprojekt und Morgen findet sich ein anderes Problem, das noch nicht bekannt war, weil bisher nicht erprobte Einsatzbedingungen.....in 5 Jahren wird darüber keiner mehr reden es sei denn retrospektiv.

  10. Hallo

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  11. #2259
    Jumo 004


    Zitat Zitat von flyer0852 Beitrag anzeigen
    Diese Aussage beinhaltet immer eine mischung aus Zuversicht, Selbstverauen und Ahnungslosigkeit welche Probleme sich auf dem Weg zum Ziel entgegenstellen werden.
    A400M war und ist eben in Teilen ein Forschungsprojekt und Morgen findet sich ein anderes Problem, das noch nicht bekannt war, weil bisher nicht erprobte Einsatzbedingungen.....in 5 Jahren wird darüber keiner mehr reden es sei denn retrospektiv.
    Naja, die Einsatzbedingungen werden ja gerade getestet und da zeigt sich dann das eine oder andere. Nicht unbedingt bei der Bundeswehr, aber Frankreich setzt seine A400M ja schon recht intensiv ein. Die Metallspäne wurden, soweit bekannt ist, auch erst bei einem Luftfahrzeug gefunden. Nun sind gerade die Triebwerke, bei denen es bisher die meisten Probleme gab, keine Airbus-Eigenkonstruktion, sondern werden auf Betreiben der Besteller(!) von einem europäischen Konsortium geliefert. Es wurde ja schon mehrmals erwähnt, dass Airbus lieber bereits erprobte P&W Triebwerke verbaut hätte. Insofern würde der Besteller Bundeswehr bei einer Kündigung des Vertrages ein richtiges Problem haben. Da könnte man sich dann beim Schattenboxen auch auch schnell mal selbst k.o. hauen. Ist halt etwas anderes, als beim Kauf eines PKW, bei dem auch der Motor vom Hersteller produziert wird. Wenn es da Probleme gibt, ist der Hersteller halt voll und ganz in der Haftung. Selbst da windet sich z. B. ein sehr großer norddeutscher Hersteller wie ein Aal, wenn aufgrund einer fehlerhaften Konstruktion tausende von Motoren wegen Fehlern an der Steuerkette verrecken. Die Vorwürfe, dass Airbus etwas "blauäugig" davon ausgegangen wäre, dass das funktioniert, sind im Nachhinein wohl berechtigt, aber was hätten sie den sagen sollen - etwa, dass sie davon ausgehen, dass so namhafte Firmen wie RR und MTU so etwas nicht gebacken kriegen und den Vertrag dann ablehnen?

  12. #2260
    Sens


    Zitat Zitat von Jumo 004 Beitrag anzeigen
    Naja, die Einsatzbedingungen werden ja gerade getestet und da zeigt sich dann das eine oder andere. Nicht unbedingt bei der Bundeswehr, aber Frankreich setzt seine A400M ja schon recht intensiv ein. Die Metallspäne wurden, soweit bekannt ist, auch erst bei einem Luftfahrzeug gefunden. Nun sind gerade die Triebwerke, bei denen es bisher die meisten Probleme gab, keine Airbus-Eigenkonstruktion, sondern werden auf Betreiben der Besteller(!) von einem europäischen Konsortium geliefert. Es wurde ja schon mehrmals erwähnt, dass Airbus lieber bereits erprobte P&W Triebwerke verbaut hätte. Insofern würde der Besteller Bundeswehr bei einer Kündigung des Vertrages ein richtiges Problem haben. Da könnte man sich dann beim Schattenboxen auch auch schnell mal selbst k.o. hauen. Ist halt etwas anderes, als beim Kauf eines PKW, bei dem auch der Motor vom Hersteller produziert wird. Wenn es da Probleme gibt, ist der Hersteller halt voll und ganz in der Haftung. Selbst da windet sich z. B. ein sehr großer norddeutscher Hersteller wie ein Aal, wenn aufgrund einer fehlerhaften Konstruktion tausende von Motoren wegen Fehlern an der Steuerkette verrecken. Die Vorwürfe, dass Airbus etwas "blauäugig" davon ausgegangen wäre, dass das funktioniert, sind im Nachhinein wohl berechtigt, aber was hätten sie den sagen sollen - etwa, dass sie davon ausgehen, dass so namhafte Firmen wie RR und MTU so etwas nicht gebacken kriegen und den Vertrag dann ablehnen?
    Welches Triebwerk hatte den Airbus für die A400M vorgesehen? In den 90igern gab es weder ein Triebwerk in jener Leistungsklasse noch das dazugehörige Getriebe.

    http://www.eurasischesmagazin.de/art...riebwerk/51403
    http://www.handelsblatt.com/archiv/a...k/2243914.html
    http://northamerica.airbus-group.com...am_engine.html

    http://www.flugrevue.de/flugzeugbau/...p400-d6/618800

    So konnte man es noch 2015 in der Fachpresse lesen. Wenn man dazu die Chronik liest, dann kann der Tenor nur erstaunen.

Airbus Military A400M - News

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