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Airbus Military A400M - News

Diskutiere Airbus Military A400M - News im Forum Props auf Flugzeugforum.de


  1. #2721
    Volodymyr


    Zitat Zitat von Simon Maier Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Die Bahn in Gao ist vielleicht nicht mit Beton oder Asphalt befestigt, aber der Boden scheint hart und tragfähig zu sein. Ein vom Regen durchweichter europ. Boden ist auch unbefestigt, aber natürlich was ganz anderes. Kommt immer drauf an wie man ,,unbefestigt'' definiert.
    Man kann ohne Ende darüber diskutieren, ob der Boden genug hart und tragfähig ist.

    An-22 soll bei der Landung auf Betonlandeband den Reifendrück um ca 20% kleiner als Bodenlastdruck auf Reifenprotektor haben. Diese Voraussetzung ist wichtig um Reifenstabilität zu gewährleiten.

    Der Bodenlastdruck auf Reifenprotektor ist auch die Bodentragfähigkeit bei der entsprechenden Reifenverformung.

    Bei der Landung auf unbefestigte Piste muss man den Reifendrück um ca 2,4 Fach kleiner als Bodentragfähigkeit anzupassen, damit keine Spurbildung wegen der Bodenverformung unter ersten Reifen des Hauptfahrwerkes entsteht.

    Um diese Voraussetzungen zu erreichen, muss man den Bodenlastdruck auf Reifenprotektor (Bodentragfähigkeit) mit den folgenden Parametern: Reifendurchmesser, Reifenbreite, Reifenmenge auf die Achse und Landegewicht anpassen.

    Für richtige Funktion des Fahrwerkes auf unbefestigte Piste soll die unabhängige Einzelaufhebung für jede Reifenachse zur Verfügung stehen. Die Dämpfung des Fahrwerkes berühre ich hier nicht.

    Die unabhängige Einzelaufhebung für jede Reifenachse hat AN-22, AN-70 und AN-124 mit AN-225.
    A400M hat keine saubere unabhängige Einzelaufhebung für jede Reifenachse.
    Die Hauptfahrwerk von A400 funktioniert wie ein gemeinsames System mit dem Plug-Effekt auf unbefestigte Piste.

    C-130 und C-160 haben ein Reifen auf Achse, deshalb wird den Wettbewerb gegen zwei Reifen auf Achse nicht gewonnen.
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    Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Ratgeber und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2722
    Michael aus G.


    Zitat Zitat von Volodymyr Beitrag anzeigen
    C-130 und C-160 haben ein Reifen auf Achse,...
    Die C-160 hat zwei Reifen auf Achse.

    Zitat Zitat von seahawk Beitrag anzeigen
    Die Luftwaffe muss endlich mal Klartext reden.
    Die müssen auf "höhere Eingebung" der eingekauften McKinsey Leute warten.

    Von der Leyen engagiert teure Berater-Armee

  4. #2723
    Forrest Black


    Zitat Zitat von Volodymyr Beitrag anzeigen
    Für richtige Funktion des Fahrwerkes auf unbefestigte Piste soll die unabhängige Einzelaufhebung für jede Reifenachse zur Verfügung stehen. Die Dämpfung des Fahrwerkes berühre ich hier nicht.

    Die unabhängige Einzelaufhebung für jede Reifenachse hat AN-22, AN-70 und AN-124 mit AN-225.
    A400M hat keine saubere unabhängige Einzelaufhebung für jede Reifenachse.
    Die Hauptfahrwerk von A400 funktioniert wie ein gemeinsames System mit dem Plug-Effekt auf unbefestigte Piste.

    C-130 und C-160 haben ein Reifen auf Achse, deshalb wird den Wettbewerb gegen zwei Reifen auf Achse nicht gewonnen.
    Für die C-130 stimmt das, aber die C-160 hat schon zwei Räder je Achse und erreicht daher deutlich bessere Werte als die C-130.

    Kannst du "Plug-Effekt" und "keine saubere unabhängige Einzelaufhäng(?)ung" für Laien genauer ausführen? Die Achsen beim A400M hängen doch an jeweils eigenen Dämpfern?

    Noch ein paar Videos, die das A400M-Fahrwerk zeigen:
    Teststand von Messier-Dowty
    CGI-Darstellung
    A400M unpaved runway trials

  5. #2724
    AIRBUG

    Avatar von AIRBUG
    Die Fahrwerks Diskussion ist sehr interessant.Danke.Mich würde die Wirksamkeit der Sand/Dreck Abscheidung im Ansaugbereich
    des Triebwerkes interessieren.Wenn man sich die Probleme der gesamten Nacelle Konstruktion anschaut ( vermutlich Praktikanten
    die das gebastelt haben),muß man davon ausgehen,daß das Triebwerk alles was möglich ist ansaugt.
    Sozusagen der Dyson unter den Lufteinläufen.
    Mal schauen wie sich das entwickelt.Zur Not kann man ja weiter Flieger mieten die sowas abkönnen...

  6. #2725
    Volodymyr


    Zitat Zitat von Forrest Black Beitrag anzeigen
    Für die C-130 stimmt das, aber die C-160 hat schon zwei Räder je Achse und erreicht daher deutlich bessere Werte als die C-130.

    Kannst du "Plug-Effekt" und "keine saubere unabhängige Einzelaufhäng(?)ung" für Laien genauer ausführen? Die Achsen beim A400M hängen doch an jeweils eigenen Dämpfern?

    Noch ein paar Videos, die das A400M-Fahrwerk zeigen:
    Teststand von Messier-Dowty
    CGI-Darstellung
    A400M unpaved runway trials

    Das ist mein Schreibfehler zu C-160.

    Ich kenne diesen Videos, die sehr schön sachlich und fachlich aufgenommen wurden.

    Das Flugzeug für die Landung auf unbefestigte Pisten mit entsprechenden (gezielte) Bodentragfähigkeit braucht möglich größeren Reifendurchmesser, Reifenbreite, Zwischenachsenabstand und linearbeweglichen (vertikalen) längeren Öl-Gas Dämpfer, um maximalmöglich Landeenergie zu schlucken.

    A400M hat komplexen Öl-Gas Dämpfer mit der Ausfahr- und Einfahrfunktion des Fahrwerkes.
    Das ist sehr gut für Zulieferant, aber ist solche Konstruktion mit nicht linearbeweglichem Dämpfer beim kürzen Hub für Dämpfereinstellung und Energiespeichen nicht optimale Lösung.

    Aufgrund dem kurzen nicht linearen ersten Dämpfer-und Reifenbewegung kommt zweite und weiter dritten Reifen zu schnell in Kontakt mit dem Boden. Man muss versuchen, um nicht schlagartig und möglichlänger die Belastung auf erstes und zweites und drittes Reifen aufzunehmen.

    Die komplexe Konstruktion für Öl-Gas Dämpfer mit der Ausfahr- und Einfahrfunktion des Fahrwerkes war echt schlechte Idee.

  7. #2726
    Volodymyr


    Zitat Zitat von AIRBUG Beitrag anzeigen
    Die Fahrwerks Diskussion ist sehr interessant.Danke.Mich würde die Wirksamkeit der Sand/Dreck Abscheidung im Ansaugbereich
    des Triebwerkes interessieren.Wenn man sich die Probleme der gesamten Nacelle Konstruktion anschaut ( vermutlich Praktikanten
    die das gebastelt haben),muß man davon ausgehen,daß das Triebwerk alles was möglich ist ansaugt.
    Sozusagen der Dyson unter den Lufteinläufen.
    Mal schauen wie sich das entwickelt.Zur Not kann man ja weiter Flieger mieten die sowas abkönnen...
    Das ist die Folge von niedriggelegtem TW Turboprop mit dem größeren Propeller, um die Flügeltragfähigkeit zu erhöhen.

    Die Landung auf unbefestigte Pisten werden zur Abkürzung der TW Lebensdauer führen.

    Noch schlimmer sind inneren Klappen auf die Fahrwerksverkleidung, die sehr einfach bei der Landung beschädigt werden könnten. Diese Klappenbeschädigung kann Reifen beschädigen.

  8. #2727
    seahawk

    Avatar von seahawk
    Langsam grenzt das hier ja an Hysterie. Kann der von Praktikanten entwickelte Airbus überhaupt fliegen und wird er auf Pisten in Afrika landen können? Kann er abgestürzte Piloten magisch an Bord beamen wie eine C-130 oder Hubschrauber ohne Betankungsoption luftbetanken?

    Bis das Ministerium mal einen konkreten Anforderungskatalog formuliert, ist das doch alles lächerlich und die Erwartungen an 4(!!) C-130 sind völlig übertrieben. Soll das Ministerium doch mal einen Plan für die Maschinen über die Lebensdauer vorlegen. Imho wird der Plan sein, die Dinger nach kurzer Zeit gebraucht an die Franzosen zu verkaufen um eine kurzfristige Lücke zu schließen. Es muss doch auffallen, dass wir sonst so viel wie möglich Auslandsstationierungen zurück nehmen um die Kosten zu sparen und dann schicken wir die C-130 nach Frankreich?

  9. #2728
    Wolfsmond

    Avatar von Wolfsmond
    Zitat Zitat von seahawk Beitrag anzeigen
    Es muss doch auffallen, dass wir sonst so viel wie möglich Auslandsstationierungen zurück nehmen um die Kosten zu sparen und dann schicken wir die C-130 nach Frankreich?
    Versuchst Du gerade, die deutsche Verteidigungs- und Außenpolitik rational und nach logischen Gesichtspunkten zu betrachten ? Na viel Erfolg...

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #2729
    Sens


    Zitat Zitat von seahawk Beitrag anzeigen
    Langsam grenzt das hier ja an Hysterie. Kann der von Praktikanten entwickelte Airbus überhaupt fliegen und wird er auf Pisten in Afrika landen können? Kann er abgestürzte Piloten magisch an Bord beamen wie eine C-130 oder Hubschrauber ohne Betankungsoption luftbetanken?

    Bis das Ministerium mal einen konkreten Anforderungskatalog formuliert, ist das doch alles lächerlich und die Erwartungen an 4(!!) C-130 sind völlig übertrieben. Soll das Ministerium doch mal einen Plan für die Maschinen über die Lebensdauer vorlegen. Imho wird der Plan sein, die Dinger nach kurzer Zeit gebraucht an die Franzosen zu verkaufen um eine kurzfristige Lücke zu schließen. Es muss doch auffallen, dass wir sonst so viel wie möglich Auslandsstationierungen zurück nehmen um die Kosten zu sparen und dann schicken wir die C-130 nach Frankreich?
    Wenn man sich die Mühe macht die angegebenen Links richtig zu lesen, dann wird deutlich, dass Deutschland mindestens das kommende Jahrzehnt in UN-Missionen in Afrika mit eingebunden ist. Frankreich und Großbritannien als ehemalige Kolonialmächte werden dort auf Grund ihrer Erfahrungen dabei eine führende Rolle haben. Wenn wir die Fluchtgründe aus Afrika nach Europa eindämmen wollen und die europäische Verteidigung stärken wollen, dann müssen gerade wir Deutschen die Franzosen in Afrika entlasten. Das funktioniert nur, wenn wir mit brauchbaren Gerät gemeinsam mit den Franzosen operieren können. Unsere Tiger und NH-90 können noch nicht in der Luft betankt werden und sind so in ihrerer Verweildauer und Reichweite beschränkt, was sich unter den Bedingungen und Entfernungen in Afrika negativ auswirken wird. Da hat man nichts aus den Erfahrungen in Afghanistan gelernt oder falls doch mit jahrelanger Verspätung, falls der Nachfolger des CH-53 das Manko beheben soll.
    Wer soll Deiner Meinung nach eine deutsche Besatzung retten, die ihr Lfz verloren hat und hofft nicht in die Hände von Rebellen zu fallen oder die Personen eines abgeschnitten Konvois oder Posten evakuieren? Das ist immer auch ein Rennen gegen die Zeit.

    Die A400M ist noch für einige Jahre auf die primäre Rolle des Transport beschränkt und es ist ungewiss ob sie jemals eine praktikable Option für die Betankung von Hubschraubern erlangt. Nach ihren Versuchen haben sich die immer optimistischen Franzosen pragmatisch für die verfügbare Option B entschieden.
    http://www.flugrevue.de/militaerluft...-martin/665224

    Ich gebe Dir recht, dass es ein Manko ist, dass die deutsche Öffentlichkeit nicht umfassend über die Gründe für die mögliche Beschaffung der C-130J und ihre Stationierung in Frankreich informiert wird. Den Anforderungskatalog gibt es aber noch keinen Konsens, wie man die harten Fakten kommunizieren will. 2017 ist Wahljahr, es sei denn Trump beharrt auf mehr Eigenständigkeit der Europäer, ihre militärischen Verpflichtungen zu erfüllen.

  12. #2730
    Volodymyr


    Zitat Zitat von seahawk Beitrag anzeigen
    Kann der von Praktikanten entwickelte Airbus überhaupt fliegen und wird er auf Pisten in Afrika landen können?

    Bis das Ministerium mal einen konkreten Anforderungskatalog formuliert, ist das doch alles lächerlich und die Erwartungen an 4(!!) C-130 sind völlig übertrieben.

    Soll das Ministerium doch mal einen Plan für die Maschinen über die Lebensdauer vorlegen. Imho wird der Plan sein, die Dinger nach kurzer Zeit gebraucht an die Franzosen zu verkaufen um eine kurzfristige Lücke zu schließen.
    Ich würde nie den Airbus Ingenieuren bzw Boeing Ingenieuren als Praktikanten benennen.
    Bei der Konzeptentwicklung des A400M Flugzeuges waren die mehren technischen, wirtschaftlichen, politischen und militärischen Entscheidungsebenen, und aus Praxis und Erfahrungen kann man im technischen Bereich ohne Schwierigkeiten sehr schnell einen Verantwortlichen finden, und im wirtschaftlichen Bereich ist die GL immer verantwortlich.
    Es gibt immer im politischen Bereich keine Verantwortlichen, deshalb könnte im militärischen Bereich nur auf die politischen Entscheidungen reagieren, obwohl NATO und BW mehr agieren möchte. Das ist ein globales Problem von EG.

    Du hast absolut recht, wenn die Politiker weiter das Projekt A400M als Schlachtkörper für Zulieferanten betrachten werden, dürfen wir nichts von Airbus erwarten.

Airbus Military A400M - News

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