59. Luftarmee in Ungarn und Östereich

Diskutiere 59. Luftarmee in Ungarn und Östereich im Russische / Sowjetische LSK Forum im Bereich Einsatz bei; 59. (36.) Luftarmee in Ungarn und Östereich In loser Folge einige Informationen aus dem Buch von K. Vandor, Soviet Air Force in Hungary and...

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  1. #1 Monitor, 28.04.2007
    Zuletzt bearbeitet: 28.04.2007
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    59. (36.) Luftarmee in Ungarn und Östereich

    In loser Folge einige Informationen aus dem Buch von K. Vandor, Soviet Air Force in Hungary and Austria.
    http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?p=729387#post729387

    Interessant einige Ausführungen in dem Buch zur MiG-21SMT.

    1972/73 erhielt das 515. IAP zwei Versionen der MiG-21SMT. Zwei Geschwader waren mit der MiG-21SMT (Isdeliya 15) aus gerüstet, die einen 500l-Rückentank hatte. Ein Geschwader war mit der MiG-21SMT (Isdeliya 50) ausgerüstet, diese Version hatte den Standard-900l-Rückentank. Erstere waren in grauer Bemalung ausgeliefert, die zweiten in Natur-Metall.

    Die SMT's mit dem schmalen Rumpftank hatten die Zelle der späteren MiG-21bis, aber einen schmaleren Lufteinlauf, weil diese Version das R-13-Triebwerk besaß.

    In dem Zusammenhang betont K. Vandor, dass in seinem Buch dieser Fakt zum ersten Mal erwähnt wird und auch Fotos gezeigt werden.

    Die SMT's wurden nicht in Alarmrotten verwendet. Diese Maschinen waren aber mit speziellen Pylons und Einrichtungen für den Einsatz von Atomwaffen ausgerüstet.

    Im September 1973 fand die Übung Vertes-73 zusammen mit der ungarischen Luftwaffe statt. Im Anschluß war eine Parade, an der auch das 515. IAP teilnehmen sollte. Neben verschiedenen sowj. Generälen war auch Ungarns Staatsoberhaupt Janos Kadar vertreten.
    Da das Wetter aber sehr schlecht war und Regen und Nebel vorherrschten, wurde entschieden, den Umfang der Parade zu reduzieren und nur einen Vorbeiflug von vier Maschinen durchzuführen.
    Obwohl das Gelände aus Tälern und Hügeln bestand, erfolgte der Vorbeiflug durch ein Tal in 30 - 40m Höhe. Dabei rasten 3 Maschinen in einen Hügel, die vierte hatte Glück gehabt.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die beschriebene Isdeliya 15 praktisch eine MiG-21bis mit R-13-Triebwerk. Frage an die Insider: Woran erkennt man bei einer MiG-21 äußerlich, ob sie ein R-13 oder R-25 hat ?
     
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  3. #2 Büttner, 29.04.2007
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    Das verstehe ich nicht ganz. Du schreibst vom "515. IAP" und im folgenden Satz etwas von anderen "Geschwadern"? Bitter erläutere den Zusammenhang zum vorgenannten Truppenteil, Danke.

    Wenn das die Autoren in jedem Buch täten würde sich der Seitenumfang verdoppeln :)

    Ein Blick in die Schubdüse sollte möglich sein oder?
     
  4. #3 Monitor, 29.04.2007
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    Zur ersten Frage. Wenn ich jetzt nicht falsch liege, ist 515. IAP das Regiment (Polk). Das Regiment unterteilt sich dann in drei Geschwader (Squadron). Ich lass mich aber auch berichtigen.

    Zu 2.: Ist sicher eine Glaubensfrage. In diesem Falle halte ich das für gerechtfertigt. Mir war bis zu diesem Zeitpunkt dieser Fakt nicht geläufig. Selbst wenn ich diesen Fakt jetzt in diesem Thread zur Sprache gebracht habe: gibt es noch jemanden der zur Isdeliye 15 in irgendeiner Form was beisteuern kann ? Ich glaube, nein. Deswegen denke ich, das die Information zur Isdeliye 15 sein Gold wert ist.

    Zusätzlich ist mir noch folgender Gedanke gekommen: die Isdeliye 15 kann eigentlich nicht eine "abgespeckte" MiG-21bis sein. Die MiG-21bis soll ja mehr oder weniger ein vollkommen neues Flugzeug sein (Zelle teilweise mit Titan usw.). Deswegen würde ich sagen die Zelle der Isdeliye 15 stammt noch aus der Generation vor der "bis", der 500l-Rückentank hat nur Ähnlichkeit mit dem Rückentank der späteren "bis".

    Noch eine andere Frage in dem Zusammenhang: haben z.B. die "MF" und die "bis" einen unterschiedlichen Durchmesser des Lufteinlaufs ?

    Zu 3.: Meine Frage war mehr darauf gerichtet, ob man das Triebwerk der Maschine (R-13/R-25) anhand von äußeren Merkmalen (Wartungsklappen, Lufthutzen, ... ) identifizieren kann.
     
  5. #4 HorizontalRain, 29.04.2007
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    Hhmm,

    nach meiner Aufassung hat sich hier ein Fehler eingeschlichen, denn ich kenne das "Gerät oder Isdeliya 15" als MiG-21SM (ohne T) und die SM besaß die gleiche Zelle wie zB. die MiG-21MF und auch das gleiche Triebwerk (R13-300).

    Die MiG-21SMT - "Gerät oder Isdeliya 50", aber auch bekannt als "Buckelwal", sollte m.W. eigentlich auch mit dem Triebwerk R13-300 ausgerüstet gewesen sein, beschwören kann ich jedoch nicht, da ich SMT's nur einmal (Mitte der 80er Jahre) zu Gesicht bekam und da habe ich den "Damen" nicht ins Hinterteil geschaut:D .

    HR
     
  6. #5 Monitor, 29.04.2007
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    Eine kleine Notiz gefunden in E. Gordon/V. Klimov, MiG-21, Teil 2 (Beilage zur Kriljya Rodinij 1/1994).

    Wenn ich das richtig lese, wurde ein Großteil der SMT's zurückgebaut mit einem kleineren Rückentank. Diese Maschinen wurden mit MiG-21ST bezeichnet.

    Hier noch ein Link, wo Isdeliye 95M und Isdeliye 15 für den gleichen Typ verwendet werden:
    http://www.russianarms.ru/forum/index.php?topic=808.0
     

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  7. #6 ST-Micro, 29.04.2007
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    So kenne ich das auch:
    isdelije 15 = MiG-21SM
    isdelije 50 = MiG-21SMT
    Korrekt.

    Das Buch kann man sich übrigens auch im Internet herunterladen.
    Habe aber die URL gerade nicht bei der Hand...
     
  8. #7 beistrich, 29.04.2007
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    @Monitor:

    :?!

    Geht es da um die sowjetischen Flieger in Österreich während der Besatzungszeit 1945-55 oder um Vorfälle danach?
     
  9. #8 ST-Micro, 01.05.2007
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    Sowohl als auch. Österreich von 1945 bis 1955 plus Ungarn von 1945 bis 1991.
     
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  11. #9 Monitor, 05.05.2007
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  12. #10 ST-Micro, 08.05.2007
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