8.5.26 Denver/USA Frontier A321 erfasst Fussgänger beim Startlauf

Diskutiere 8.5.26 Denver/USA Frontier A321 erfasst Fussgänger beim Startlauf im Flugunfälle und Flugunfallforschung Forum im Bereich Luftfahrzeuge allgemein; Ein A321 erfasste beim Takeoff einen Fußgänger auf der Runway. Der Startlauf wurde abgebrochen. Die Person wurde vom TW erfasst und verstarb, das...
mcnoch

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mg218

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Wie schön auf der Seite ausgestiegen wird und sich das alle noch schön anschauen.
 
Intrepid

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Wird wirklich interessant, wie die Evakuierung abgelaufen ist. Wenn die Passagiere sie minutenlang gefordert haben, kann ich mir sogar als Extremfall vorstellen, dass sie sie erzwungen oder selber herbeigeführt haben. In der Kabine wusste offensichtlich niemand den Grund für den Startabbruch. Ob er im Cockpit bekannt war? Offene Flammen gab es wohl nur sehr kurz zu sehen, gebrannt hat dann anscheinend nichts mehr.
 
Alpha

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Mal halblang mit den Spekulationen. Es gibt doch genügend Videos, wo auch Auszüge des Funkverkehrs drauf ist.

Die Cockpit Crew hat sowohl direkt berichtet, dass eine Person auf der Runway getroffen wurde, als auch dass ein Triebwerk brennt. Dazu kam kurz danach Rauch in der Kabine weshalb die Evakuierung eingeleitet wurde. Dazu werden heutzutage alle verfügbaren Ausgänge genutzt.

Eingeleitet von der Crew, nicht von den Passagieren.

Zum Verhalten der Passagiere, die danach am gelöschten Triebwerk Schlange stehen für gory pictures, äußere ich meine Gedanken absichtlich nicht.

Auf die schnelle ist der Ablauf z.b. hier zu hören:
 

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Mal halblang mit den Spekulationen. Es gibt doch genügend Videos, wo auch Auszüge des Funkverkehrs drauf ist.

Die Cockpit Crew hat sowohl direkt berichtet, dass eine Person auf der Runway getroffen wurde, als auch dass ein Triebwerk brennt. Dazu kam kurz danach Rauch in der Kabine weshalb die Evakuierung eingeleitet wurde. Dazu werden heutzutage alle verfügbaren Ausgänge genutzt.

Eingeleitet von der Crew, nicht von den Passagieren.

Zum Verhalten der Passagiere, die danach am gelöschten Triebwerk Schlange stehen für gory pictures, äußere ich meine Gedanken absichtlich nicht.

Auf die schnelle ist der Ablauf z.b. hier zu hören:
Wenn die Crew ein Feuer meldet, weil sie eine Feuer Warnung bekommen hat, bedeutet das nicht, dass von außen wirklich Flammen zu sehen sind.
Und die Crew in diesem Airbus kann nur einen kleinen Teil des Triebwerks vom Cockpit aus sehen.
 
mcnoch

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Die Crew hat alles ordnungsgemäß eingeleitet und durchgeführt. Die Feuerwehr ist halt 40 Sekunden später eingetroffen als auf dem Papier geplant, weil die Alarmierung durch den Tower nicht sofort, sondern erst mit 40 Sekunden Verzögerung erfolgt ist, da nur die Minimalbesatzung vor Ort war und erstmal den fliegenden und rollenden Betrieb in einen sicheren Zustand bringen musste. Die Alarmierung der Feuerwehr musste da kurz warten. An anderen Flughäfen gibt's wohl einen Knopf, auf den man einfach drücken kann und dann geht die Feuerwehr schon mal zu ihren Fahrzeugen, auch wenn noch kein konkreter Unglücksort gemeldet wurde. Soll jetzt wohl auch dort kommen.

Ein generelles Problem ist, dass die Menschen heute zumeist keine Erfahrungen mehr mit Gefahren haben und darum erstmal alles im "Ist ja wie im Fernsehen"-Modus betrachten. Theoretisch gibt es wohl für viele Flughäfen Anweisungen, wie und wo Passagiere in einem solchen Fall auf dem Vorfeld gesammelt werden sollen, aber solange dafür nicht genug Kräfte vor Ort sind, ist das graue Theorie und auch die Kabinenbesatzung hat meist gar keinen Zugang zu diesen Plänen oder in der konkreten Situation 1000 andere Sachen zu tun, als die Pläne des Krisenmanagers vor Ort zu studieren, was selbst wenn sie wüssten, wo sie sich gerade genau befinden, schon immer ein kleines Abenteuer ist. Man wird wohl sagen müssen, so läuft es halt, alles andere sind Wunschträume.
 
Intrepid

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Der Moment, in dem die Feuerwehr alarmiert wird, ist entscheidend für die 3 Minuten, die ihre Performance bewertet. Mit dem Alarmierungszeitpunkt kann man spielen.
 

jackrabbit

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Die Crew hat alles ordnungsgemäß eingeleitet und durchgeführt. ...
Ich hatte bis jetzt immer so verstanden, dass nur zu der Seite evakuiert wird, auf der das Triebwerk nicht brennt.
=> Also der Crew nicht als brennend angezeigt wird - hätte die Cockpit-Crew dies nicht so an die Cabin-Crew weitergeben sollen oder evakuiert diese nach eigener Information, nach eigenem Augenschein?

Grüße
 
mcnoch

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Es wurde – trotz der Bedenken, dass die Passagiere mit menschlichen Überresten im Triebwerk konfrontiert werden könnten – nach einer kurzen Wartezeit, um die Flammen in der Turbine zu ersticken, von beiden Seiten evakuiert. Zu diesem Zeitpunkt war das Feuer im Triebwerk durch das Abstellen der Treibstoffzufuhr bereits vom bordeigenen Feuerbekämpfungssystem gelöscht und die Passagiere konnten ungefährdet aussteigen. Der Verbleib der Passagiere an Bord wurde aufgrund der Aufregung unter ihnen wegen des Rauchgeruchs als gefährlicher erachtet als eine Evakuierung. Die Feuerwehr hat sich primär um die Kühlung der Turbine und umliegender Teile, Nachlöscharbeiten sowie um die Verbringung der Passagiere in ein sicheres Flughafengebäude gekümmert.
 
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Ergänzend @jackrabbit : Das gab es früher tatsächlich so wie von dir beschrieben, wird aber heute nicht mehr gemacht. Bei der kontinuierlichen Revision der Verfahren hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass ein Kommando "keep closed right side" o.ä. sehr leicht missverstanden werden kann, oft weit mehr Ausgänge als nötig sperrt, vom Cockpit aus nur rudimentär überblickt werden kann usw. Heute werden daher alle Ausgänge benutzt- es sei denn, der jeweilige Flugbegleiter an der betreffenden Tür erkennt diese als nicht nutzbar (Flammen vor der Tür wären so etwas). Man gibt also die Entscheidung zu den FB, die das vor Ort besser sehen können und hält damit mehr Ausgänge offen.

Das ganze Verfahren (und die Entscheidungsfindung des Kommandanten zur Notwendigkeit einer Evakuierung) ist aber alles andere als trivial und zeigt die Notwendigkeit guter Ausbildung und gutem Personals.

Nachtrag: Bei der heutigen Evakuierung eines LH A321 in Athen entstanden (wieder) Videos des Ablaufes aus Passagiersicht. Ein wenig Eindruck von so etwas vermittelt das immerhin. Der zu hörende Dialog (Passagier: "i need my laptop." - Flugbegleiter "you don't need your laptop. You need your life!" ) ist ein Musterbeispiel für gut geschulte, ruhig bleibende Kollegen, top!

 
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Death ruled as suicide for trespasser killed by Frontier Airlines aircraft after being sucked into engine. Mott had jumped the 8-foot perimeter fence topped with barbed wire and was on the tarmac for only two minutes before he was struck by the plane at 11:19 p.m., Denver International Airport chief executive officer Phil Washington said Tuesday.
The deceased was homeless at the time
Denver chief medical examiner ruled Mott’s manner of death as suicide. Michael Mott, 41, racked up over 20 arrests in Colorado dating back to 2002 — including for attempted murder.
His most recent arrest was for felony trespassing just one month before he jumped the fence at Denver International in an attempt suicide mission.
Der Tod eines Unbefugten, der von einem Flugzeug der Frontier Airlines erfasst und ins Triebwerk gesogen wurde, wurde als Selbstmord eingestuft. Mott war über den 2,4 Meter hohen, mit Stacheldraht gesicherten Zaun gesprungen und befand sich nur zwei Minuten auf dem Rollfeld, bevor er um 23:19 Uhr von der Maschine getroffen wurde, sagte Phil Washington, Geschäftsführer des internationalen Flughafens Denver, am Dienstag. Der Verstorbene war zum Zeitpunkt des Unfalls obdachlos. Der leitende Gerichtsmediziner von Denver stufte Motts Tod als Selbstmord ein. Der 41-jährige Michael Mott war seit 2002 in Colorado über 20 Mal festgenommen worden – unter anderem wegen versuchten Mordes. Seine letzte Festnahme erfolgte wegen Hausfriedensbruchs, nur einen Monat bevor er in einem Selbstmordversuch über den Zaun des internationalen Flughafens von Denver sprang.
 

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Und um so etwas in Zukunft zu verhindern, kommt bald bestimmt irgendeine neue dämliche Vorschrift von der EASA.
 
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