Immerhin einer hat mir seine mail Adresse anvertraut, danke dafür!
Zum guten Schluss möchte ich aber das Fenster für den 24.Tag im Advent noch hier einfügen: Es ging ja um den Traum vom Fliegen.
Groß und schnell genug, um alles Erträumte auch ankommen zu lassen – das scheint mit diesem Transport-Riesen der Luftfahrt schon etwas greifbarer. Kein Wunder, dass Antonow diesem Monster den Namen Mrija = Traum gab. Den Erstflug hatte der „Traum“ am 2.1.1988, der breiten Öffentlichkeit wurde die Mrija während der Pariser Luftfahrtschau 1889 vorgeführt. Er sollte die riesigen Antriebsteile transportieren, die im Buran Programm verwendet wurden. So wurde die Mrija ungeschlagener Weltmeister mit 84m Länge und einem Gesamtgewicht von 640 to, davon 250to Zuladung. Beim International Air Tattoo hatte ich mal Gelegenheit, den riesigen Frachtraum zu betreten: 43,3m lang, 6,4m breit und 4,4m freie Höhe – ein Echo-Gefühl! Die Schleppstange allein (immer an Bord, manchmal auch ein geeigneter Schlepper!) wiegt 1,2to. Eingesetzt wurde die Mrija April 2020 im Rahmen der Covid Bekämpfung. Das Buran Projekt wurde abgesagt, die Mrija auf dem ukrainischen Flugplatz Hostomel bei Kiew eingelagert und im Februar 2022 durch einen russischen Angriff zerstört.
Es bleibt also genug zum Träumen, nicht nur vom Fliegen, auch von der Klugheit der Menschen. Die wahren Ziele haben bestimmt mit Frieden und Freundschaft zu tun. Wenn wir diese Träume umsetzen, wird alles möglich, was die Menschheit weiter bringt und an dem wir uns erfreuen können. Uns – also nicht nur jeden Einzelnen, sondern die Gemeinschaft. In diesem Sinne wünsche ich