Airbrushen mit welchem Spritzdruck?

Diskutiere Airbrushen mit welchem Spritzdruck? im Airbrush & Kompressor Forum im Bereich Tips u. Tricks; Hallo, mal eine vielleicht ganz blöde Frage: Mit welchem eingestellten Luftdruck am Kompressor lackiert ihr mit der Airbrush-Pistole? Gibts da...

gofter

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Hallo,

mal eine vielleicht ganz blöde Frage: Mit welchem eingestellten Luftdruck am Kompressor lackiert ihr mit der Airbrush-Pistole? Gibts da irgendwelche Richtwerte bzl. Düsengröße oder so?

Gruß
Marc
 
Alex_G.

Alex_G.

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Ich sprühe, je nach Düsengröße und Farbkonsistenz, mit 1-2 bar. Aber es gilt immer: selbst ausprobieren und rumexperimentieren, bis man ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt hat.
 
Wolfgang Henrich

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wie Alex G schon schreibt, man muss experimentieren. Die Einstellungen sind von den Faktoren: Farbe,verwendete Airbrush, Düse, Verdünnung und gewünschte Feinheit des Ergebnisses abhängig. Diese Parameter kann man jetzt beliebig kombinieren und hätte theoretisch jedes Mal einen anderen Druck, bei welchem das Optimalergebnis zu erreichen ist.
Düsengröße ist natürlich auch von der zu lackierenden Fläche, sprich Größe des Modells abhängig. Ich habe eine Evolution mit 0,2 und 0,4 Düse. Das reicht von feinen Flecktarnungen bis zu flächigen Lackierungen eines mehrmotorigen FLugzeuges in 1/72 locker aus. die 0.4er nutze ich dabei praktisch garnicht, allenfalls für großflächig Klarlack zu sprühen.
 
F-14_Tomcat

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Moin,

Am vergangenen Donnerstag kam meine Evo X Two in One an!

In der Anleitung, wo Silverline und Evo X drauf stand empfiehlt Harder&Steenbeck bei der 0,4 und 0,6mm Düse einen Druck von 2 bis 2,5 bar!

Finde das aber ganz schön viel, ich z.B. sprühe bei einem Abstand von ca. 20/25 cm mit einem Druck von 1,5 bis 2 bar.
 

schrammi

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Der Druck hängt von der Konsistenz der Farbe, der Art der Farbe und der Entfernung zum Objekt ab. Hauptsächlich gilt hier: testen. Wenn ich mir aber vorstelle, dass ihr mit 2,5bar sprüht, dann landet die Farbe wohl eher im Zimmer als auf dem Modell. Ich sprühe Tamiya Acryl mit 0,5 - max. 1bar.
 
Spritti Mattlack

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Mit der Evo und den Gunze Acrylfarben sprühe ich auch so im Bereich von 0,5 - ca. 1,0 bar.

Dabei habe ich mir angewöhnt, für feine Übergänge mit etwas mehr Verdünnung (ca. 70%), eher wenig Druck (0,5 - 0,8) und geringem Abstand (ca. 10mm, wenn´s geht) zu arbeiten. Für "normale" Lackierarbeiten, also überall dort, wo kein weicher Übergang erforderlich ist, sprühe ich eigentlich immer 0,8 - 1,0 bar und die Gunze-Farbe 50/50 mit Verdünnung gemischt. Der Abstand zu Objekt beträgt dabei so ca. 50 - 100mm.

Immer in Bewegung bleiben. Trotzdem kann man imho keinen immer und allgemein gültigen Ratschlag geben. Vorheriges Testen ist immer anzuraten und möglichst auch auf einer dem zu lackierenden Objekt ähnlichen Oberfläche. Ich zumindest habe auch schon feststellen dürfen, das sich auch die Gunze-Farben nicht immer gleich verarbeiten lassen.

Ulf
 
papasierra

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Bei Enamel-Lacken finde ich einen Druck von ca. 1 Bar auch sehr angenehm. Als ich mehr und mehr auf Acryl umgestiegen bin, habe ich dabei aber mehr und mehr Nerven gelassen, weil meine Düse ständig verstopft war. Ich hätte beinahe schon die Acryl-Lacke in die Ecke geworfen und mit der Stinkerei wieder angefangen, bis ich dann doch noch einen höheren Spritzdruck von um die 2 Bar ausprobiert habe. War beim Umstieg zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, so zu arbeiten - aber wenn man sich dran gewöhnt hat, wird man durch weniger Obstipation in der Pistole belohnt.
 
Dani

Dani

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Da mein Theard geschlossen, und mein Anliegen, auf dieses Theard verwiesen wurde, obwohl es in keiner Weise Antworten auf meine Fragen lieferte, hier nun noch einmal meine Fragen in leicht abgeänderter Form:

Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, mir für meine Revell "Standart Class" Spritzpistole einen Kompressor zu kaufen. Zum Einen, weil ich die elenden Druckgasflaschen leid bin und zum Anderen, weil die Modellfarbenhersteller immer mehr in Richtung Acryl gehen.
Nun habe ich diesbezüglich absolut keine Ahnung, worauf man da achten sollte. Wie oben bereits beschrieben, sollte ein Arbeitsdruck von 1,5 - 2,0 Bar ausreichen. Sollte man als Anfänger neu kaufen, oder tuts auch was gebrauchtes von eBay? Ist außer dem eigentlichen Kompressor noch mehr von Nöten?
Ich hoffe, ein ähnliches Thema gibts noch nicht, habe auf die Schnelle nix passendes gefunden.
Über alles was Informationen, Tips und Ratschläge sind, würde ich mich sehr freuen.
 
Dani

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kann der Admin bitte meinen Theard wieder öffnen?
Hier antwortet keiner. :(
 
Viking

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kann der Admin bitte meinen Theard wieder öffnen?
Hier antwortet keiner. :(
Ich würde mir immer ein Neugerät kaufen. Ein Kompressor hat doch einige Verschleissteile, die kaputt gehen können - und bei Ihbähh gibts ja generell kein Umtauschrecht oder Garantie auf Gebrauchtgeräte, wenn der Kompressor - trotz vollmundiger Aussagen in der Artikelbeschreibung - defekt ist.

Ich hab es jetzt schon zwei Mal erlebt, dass bei von mir gekauften Waren die Beschreibung des Artikels und tatsächlicher Ist - Zustand (im negativen Sinne) nicht der Wahrheit entsprachen. Beides Artikel im dreistelligen Bereich.

Danach konnte ich mir schön die Pappnase aufsetzen.
 
Wolfgang Henrich

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@dani: hast du denn eine Vorstellung wieviel Geld du ausgeben willst und was du lackieren willst?

um einen konstanten Druck von bis zu 2 bar zu erreichen, sollte der Kompressor schon einen deutlich höheren maximaldruck haben + 4 bar.

Gut wäre Kompressor mit Drucktank, Druckregler und Wasserabscheider.
Optimal mit zusätzlicher automatischer Abschaltung.
Bei gebrauchten Teilen wäre ich schon vorsichtig.
 
Dani

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Naja, also viel mehr als 100€ wollt ich eigentlich nich ausgeben! Ich baue größtenteils Flugzeuge in 1/72 oder Autos in 1/24. Also sind die zu lackierenden Flächen eher kleiner. Ich habe vor dann verstärkt mit Acrylfarben zu lackieren. Airbrush ist wie bereist angesprochen eine Standart Class von Revell.
 

hossbaker

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also ich hab mir einen neuen kompressor bei ebay ersteigert. von sumak. modellbau-blust oder so hieß der verkäufer- das hab ich für 90 (statt 160 sofortkauf) ersteigert.
zur zeit hat er einen stärkeren kompressor im angebot.
sollte also etwas mehr kosten.
zum material, kompressor nix zu beanstanden (ist wohl aus china, nicht die allerbeste qualität (gewinde etwas gackelig), dafür war alles dabei ne pistole double action (20-30euro), n wasserabscheider (wohl für die tonne) und was ich extra brauchte war ein druckminderer. den hab ich vom kumpel umsonst bekommen (kostet 200euro :D, aber eigentlich viel zu gut für anfänger)).
also ich denke mit
100 wirst etwas knapp kalkulieren aber bis 150 kommst hin.

PS: ich brushe mit 0,7 - 1,5 bar (verwende emailrevellfarben) bei meinen 1/72 flugzeugmodellen
 
Wolfgang Henrich

Wolfgang Henrich

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Ob Enamel oder Acryl ist dem Kompressor ziemlich egal. Gerade für den kleinen Maßstab braucht man eigentlich einen guten Kompressor, der einen konstanten Druck liefert.
 
Thema:

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