Airbus A318-111 Air France - Revell (Umbau) 1:144

Diskutiere Airbus A318-111 Air France - Revell (Umbau) 1:144 im Jets bis 1/144 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Airbus A 318-111 Air France - Revell (Umbau) 1:144 Hier nun der Rollout meines kleinen Airbus A318-111 in den Farben der 'Grande Nation'... :)...
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Airbus A 318-111 Air France - Revell (Umbau) 1:144

Hier nun der Rollout meines kleinen Airbus A318-111 in den Farben der 'Grande Nation'... :)

Das Modell entstand durch den relativ aufwändigen Umbau eines A 319 aus dem Hause Revell. Auf der Suche nach einem neuen 'Sägeprojekt' stieß ich im Herbst 2014 u.a. auch auf den A 318 - wie sich dann (für mich) erst im Laufe des Baues zeigte, war es mit dem einfachen Kürzen des Rumpfes und dem erhöhten Seitenleitwerk aber noch nicht getan...

Wer sich das 'Schlachtfest' noch einmal ansehen möchte, findet den gebündelten Bericht zum Bau hier auf meiner HP oder im FF etwa ab hier in meinem 'Sammelfaden'.
 
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Beim Airbus A 318 handelt es sich um das bisher kleinste Mitglied der bekannten A 320-Familie, welches in einer typischen (2-Klassen-)Bestuhlung für 107 Fluggäste ausgelegt ist. Nachdem das Projekt im Jahre 1998 auf der Farnborough Air Show angekündigt wurde, fand bereits vier Jahre später, am 15. Januar 2002, der Erstflug des neuen Musters statt.

Nach anfänglichen Leistungsproblemen mit den vorgesehenen Triebwerken (Pratt & Whitney PW-6000) wurde der erste Prototyp auf CFM-56 umgerüstet und absolvierte in dieser Konfiguration am 29. August 2002 seinen Jungfernflug. Gemäß einem Sonderwunsch der Air France gelangte optional schließlich auch das CFM-Triebwerk in die Serienproduktion, und so entschieden sich weitere Käufer für diesen Triebwerkstyp.

Hauptnutzer des auch als „Baby-Bus“ betitelten A 318 sind Air France, British Airways, Avianca und Tarom.
Die vorerst letzte von nur 79 bestellten Maschinen wurde im Februar 2013 als Businessjet ausgeliefert.

Als Vorbild für das Modell habe ich mir Air France' ersten A 318 mit dem Kennzeichen F-GUGA (c/n 2035) ausgesucht, welcher am 09. Oktober 2003 ausgeliefert wurde.
Der verwendete Decalsatz stammt von Nazca, Wartungs- und sonstige Markierungen aus dem Revell-Basisbausatz...
 
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Im Zuge der Recherche habe ich gelernt, daß ein A 318 mit CFM56-5B Triebwerken ausgerüstet ist und diese wohl über ein längeres Fangehäuse als die Version -5A (wie im Bausatz vorhanden) verfügen. Wie man den Triebwerks-Umbau bewerkstelligen kann, habe ich daraufhin im weiteren Verlauf meines Bauberichtes erwähnt und gezeigt.

Interessanterweise haben auch die CFM's in den neuen Zvezda-Kits die gleichen (kurzen) Abmessungen wie Revell..

Kurzes Fangehäuse: CFM-56-5A (Triebwerkspylon ragt bis vor die große Wartungsklappe in den vorderen Bereich)
Langes Fangehäuse: CFM-56-5B (Triebwerkspylon beginnt auf Höhe der Wartungsklappe)


Der Kollege Meickel schrieb dazu:
Ich wette das wäre keinem aufgefallen wenn Du das Original von Revell angebastelt hättest, da wünsch ich Dir gutes Gelingen beim verlängern des Triebwerks
Da hat er sicher Recht! Ob die Triebwerke hier am Modell nun tatsächlich aufwändig umgebaut oder nur optisch angeglichen sind.....wer weiß das schon?!

Ich überlasse es einfach 'mal dem Betrachter... :cool:

Dem Kenner wird vllt. auch die am Boden i.d.R. geöffnete, zweiteilige Klappe des Kabinendruck-Auslassventils auffallen - eine willkommene kleine Zusatzbastelei...An dieser Stelle nochmal vielen Dank an @odlanair für den Tipp :TOP:
 
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Eine Besonderheit des A 318 ist seine Zulassung für Steilanflüge mit einem Gleitwinkel von bis zu 5,5° anstatt der üblichen 3°. Solche „Steep Approaches“ können auf Flugplätzen mit schwieriger Umgebung wie z.B. in Gebirgslagen notwendig werden, ebenso aber auch zum Zwecke des Lärmschutzes in der Nähe von Stadtzentren. Der A 318 kann somit beispielsweise den Flughafen London City anfliegen, für den spezielle Lärmschutzvorschriften gelten – British Airways macht gerne Gebrauch davon...
 
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Eine weitere Besonderheit ist -seit September 2009- der Einsatz zweier A 318 durch British Airways als sogenanntes „Banker Shuttle" auf einer Langstreckenverbindung von London City Airport nach New York JFK. Auf dem Flughafen Shannon wird dabei ein Tankstopp eingelegt, da der A 318 auf der kurzen Piste des London City Airports nicht vollgetankt starten kann. Der Rückflug erfolgt dann allerdings nonstop. Die beiden Jets wurden für diese Route mit lediglich 32 Business Class-Sesseln bestuhlt.

Nun aber wieder zum Franzosen - ein paar 'Indoor-Fotos'...

An den Tragflächen habe ich einige kleine Modifikationen durchgeführt. In erster Linie betrifft dies das Entfernen der kleinen zusätzlichen Fairings sowie das Verspachteln der dazugehörigen Gravuren; Diese sind lediglich für die Variante A 321 vorgesehen - ein entsprechender Hinweis findet sich auch in den Bauanleitungen für den A 319 und A 320. Man kann durchaus noch weitere Optimierungen an den vorhandenen (...gravierten) Klappen und Wartungsdeckeln vornehmen, ich halte das -in Relation zum Maßstab- allerdings für vernachlässigbar.

Die vordere Walkway-Linie ist etwas zu weit nach vorn geraten, dort hätte wie bei der hinteren Linie auch noch ein schmaler Rand des Coroguard stehen bleiben sollen...Pssst! :blush2:
 
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Die Flaptrack-Fairings wurden allesamt etwas verkürzt und gerundet sowie an der jeweils äußeren eine kleine eckige 'Platte' aufgesetzt. Die im Bausatz zu klein dimensionierten Winglets wurden gegen zwei Resin-Exemplare von BraZ ausgetauscht...
 
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Für die eher einfache Lackierung wurde Revell Weiss 301 für den Rumpf sowie Revell Hellgrau 371, gemischt mit einem "Schuss" Grün (R48) für die Tragflächen und Höhenruder verwendet; Das ist nun also meine Interpretation von "Airbus-Grau". Die Coroguards sind mit Revell 76 lackiert - alle Alukanten und Metallflächen sind mit Testors-Metalizer und/oder Humbrol Metal-Cote erstellt. Positionsleuchten lediglich aufgemalt, Versiegelung wie bei mir üblich mit Bodenglänzer...

Die Cockpit-Seitenfenster wirken durch die zusätzlich dargestellten Nietreihen etwas groß, da hat Nazca es ein wenig zu gut gemeint..
 
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Hier noch das 'Bäuchlein'..

Natürlich hat das Modell auch die beiden winzigen Leitbleche neben den Bugfahrwerksklappen bekommen, welche bei der A 320-Serie nur am A 318 vorhanden sind. Begründet liegen diese in den -durch die Verkürzung des Rumpfes- näher am Bugfahrwerk befindlichen AoA-(Angle of Attack) Sensoren, von denen sie die durch das Fahrwerk verwirbelte Luft im Kurvenflug ablenken sollen.

Auch zu erkennen sind hier die vorn und hinten geänderten, asymmetrischen Wingroot-Fairings (vorne rechts kürzer)...
 
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Bavariae capitis
Sehr schön.
Da mir das Original in MUC öfter begegnet, kann ich gut mit meinen Bildern vergleichen.
Vergleich bestanden :TOP:
 
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Hallo Eugen :)

Vielen Dank für Deine Einschätzung und natürlich für (D)einen Kommentar... :loyal:
 
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Airbus A318-111 Air France - Revell (Umbau) 1:144

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