Vermeintlich erheblich schneller, weniger Downwash, Ausmaße etwas geringer, Kosten etwas niedriger.Wobei für mich nicht so ganz nachvollziehbar ist, worin der Vorteil eines H140 im Vergleich zu einem H145 liegen soll.
Die Höchstgeschwindigkeit spielt bei einem RTH eine untergeordnete Rolle. Meistens ist eh schon ein bodengebundener Notarzt vor Ort, bzw. dort, wo der RTH als Notarztzubringer dient, sind nur relativ kurze Strecken zurückzulegen. Der Downwasch wäre auch zweitrangig. Unter einem RTH hat niemand etwas zu suchen, es sei denn, es ist eine Windenrettung, und dafür wäre der H145 sicherlich die bessere Wahl. Ein bis zwei Meter mehr an Länge spielen beim Auffinden eines geeigneten Landeplatzes auch keine Rolle. So eng darf das nicht zugehen - egal mit welchem Hubschraubermodell. Der Vorteil liegt dann scheinbar eher beim Preis.Vermeintlich erheblich schneller, weniger Downwash, Ausmaße etwas geringer, Kosten etwas niedriger.
Uff, in diesem Text ist aber viel.... naja.....Die Höchstgeschwindigkeit spielt bei einem RTH eine untergeordnete Rolle. Meistens ist eh schon ein bodengebundener Notarzt vor Ort, bzw. dort, wo der RTH als Notarztzubringer dient, sind nur relativ kurze Strecken zurückzulegen. Der Downwasch wäre auch zweitrangig. Unter einem RTH hat niemand etwas zu suchen, es sei denn, es ist eine Windenrettung, und dafür wäre der H145 sicherlich die bessere Wahl. Ein bis zwei Meter mehr an Länge spielen beim Auffinden eines geeigneten Landeplatzes auch keine Rolle. So eng darf das nicht zugehen - egal mit welchem Hubschraubermodell. Der Vorteil liegt dann scheinbar eher beim Preis.
Also ich hab es gelesen und mich gefragt, ob es einfach als Ironie einzustufen ist...Uff, in diesem Text ist aber viel.... naja.....
Die von dir aufgeführte Vne meinte ich natürlich nicht. Ich rede von Reisegeschwindigkeit und nehme mal an, dass du mit "Einsatzgeschwindigkeit" dasselbe meinst.H145: Theoretische Geschwindigkeit auf Meereshöhe. 278 km/h
H140: 287
Das sehe ich nicht als wesentlich an.
Und es kommt nicht auf die Höchstgeschwindigkeit an, sondern die Einsatzgeschwindigkeit.
H140: Geringe Zuladung, geringeres Raumvolumen. Damit Nachteil zur 145. Damit schlechter als ITH geeignet.
Es kommt immer auf das Einsatzprofil an.
Die H140 wird nicht die 145 ersetzen, sondern die 135. Siehe DRF, ÖAMTC.
QuelleCruise speed is a “significant step-up” from H135, says Petry, rising to 155kt (287km/h) from 140kt, due to the “aerodynamic optimisation” of the airframe, particularly around the clamshell doors.
Aus ein bis zwei Metern Länge würden bei den rechtlich erforderlichen 2D schon zwei bis vier Metern, auch in der Breite. Das wäre schon ein deutlicher Unterschied.Die Höchstgeschwindigkeit spielt bei einem RTH eine untergeordnete Rolle. Meistens ist eh schon ein bodengebundener Notarzt vor Ort, bzw. dort, wo der RTH als Notarztzubringer dient, sind nur relativ kurze Strecken zurückzulegen. Der Downwasch wäre auch zweitrangig. Unter einem RTH hat niemand etwas zu suchen, es sei denn, es ist eine Windenrettung, und dafür wäre der H145 sicherlich die bessere Wahl. Ein bis zwei Meter mehr an Länge spielen beim Auffinden eines geeigneten Landeplatzes auch keine Rolle. So eng darf das nicht zugehen - egal mit welchem Hubschraubermodell. Der Vorteil liegt dann scheinbar eher beim Preis.
Ich weiß nicht, wo du deine Quartettwerte in km/h hernimmst aber die kannst du vergessen. 245 wären 132 Knoten, das ist völlig unrealistisch.Reisegeschwindigkeit: H140 241, H145 245, also kein Vorteil.
Die wenigsten H145 ITH werden zwar oft auch primär eingesetzt, sind aber nicht oft offiziell nach den Vorgaben der Träger der Luftrettung keine DualUse-HS. Gem. DIN unterscheidet sich die Ausstattung erheblich.
Mehr Infos zur H140
H140 hat Vorteile zur H135, aber Nachteile in Sachen Kosten.
Bei der Prämisse, dass oft schon bodengebunden ein NA da ist, der RTH nur Notarztzubringer ist, nur selten Transportbedarf besteht, dann ist kein RTH notwendig.
30% mehr Geschwindigkeit? Das wären allerdings Welten, die bisher nicht vorhanden sind.
QuelleThe H140 has already flown above 145 knots in horizontal flight, he noted, and the reduction in vibration provided by the five-bladed main rotor was noticeable.
Und auf welche wundersamen Ideen die Bürokraten bei der kreativen Gestaltung der Ausschreibungen wieder kommen - und dann in Folge voneinander abschreiben.Daher muss man abwarten, unter welchen Gesichtspunkten die Bwetreiber der Luftrettung Neubeschaffungen tätigen werden.
In 27 Jahren Notfallrettung ist mein „verzerrtes Bild“, dass ich es ein einziges Mal erlebt habe, dass der RTH vor unserem NAW eingetroffen war und das auch nur deshalb, weil es sind a) fast um die größtmögliche Entfernung im Einsatzbereich handelte und b) der Wagen aufgrund eines vorherigen Einsatzes noch schnell etwas aufgehübscht werden musste. Die Geschwindigkeiten der verschiedenen RTH Modelle spielen bei einem Einsatzradius von 40 km wirklich nur eine untergeordnete Rolle. Meistens sind die in Bereichen von 120 bis 130 knoten unterwegs, also unter der angegebenen HG. Und das ist dann bei der Strecke (Einsatzradius des RTH) eine Zeitersparnis von sehr deutlich unter einer Minute, eher im Sekundenbereich. Was bei diesen Eisätzen mehr Zeit kostet, ist der Start und das Verbringen der Besatzung zum Einsatzort. Es ist also nicht so, dass die Patienten schlechte Karten haben, wenn der Hubschrauber ein paar Sekunden länger in der Luft ist und nur die Hanseln vom Bodenpersonal da sind. Deren vorgegebene Hilfsfristen von 10 bis 12 Minuten kann kein noch so schneller RTH halten. Nachts, wenn kein RTH greifbar ist, sind die auch nicht alle dem Tod geweiht. Bei der Insel- und Gebirgsrettung kann ich nicht mitreden, bin mir aber ziemlich sicher dass die HG im alpinen Bereich seltenst erreicht werden kann und der H145D3 für beide Einsatzgebiete perfekt ist. Über die Einsatzkriterien, wann ich als Ersteintreffender einen RTH nachfordere, will ich mich hier jetzt nicht weiter auslassen. Das hat jedenfalls keine Geschwindigkeitsgründe.Aus ein bis zwei Metern Länge würden bei den rechtlich erforderlichen 2D schon zwei bis vier Metern, auch in der Breite. Das wäre schon ein deutlicher Unterschied.
Aber anscheinend trennt die H140 von der D3 nur noch 24cm, das macht den Kohl dann tatsächlich nicht mehr fett. Den Punkt geb ich dir, aber der Rest deines Beitrages zeugt wirklich von einem verzerrten Bild.
Beim Downwash geht es nicht um Personen unter dem Hubschrauber sondern darum, was man am Boden alles beschädigt und aufwirbelt. Und da ist die 145 definitiv massiv im Nachteil. Mit der 135 kann man einfach viel mehr Landeplätze anfliegen, das ist Fakt.
Wie gesagt, niemand redet von Höchstgeschwindigkeit sondern von Reisegeschwindigkeit. Egal ob Parallel- oder Nachalarmierung, natürlich ist die Geschwindigkeit absolut entscheidend. Sonst bräuchte es überhaupt keinen Hubschrauber und die Mediziner könnten einfach ein weiteres NEF besetzen. Es gibt einige Stationen, die sehr große Flächen bedienen und die sind durchaus auch mal ersteintreffend. Bei laufender Laienreanimation freuen sich alle Beteiligten über jede Minute, die die Profis früher da sind.
Abgesehen davon ist grundsätzlich ein RTH erstmal Notarztzubringer, auch wenn schon bodengebunden einer vor Ort ist. Transportiert wird doch primär eh kaum.
Geschwindigkeit ist vielen Arbeitsarten elementar wichtig und daher ist es schon sinnvoll, dass Airbus was in die Richtung macht.
Das kann ich so nicht bestätigen. Bei meinen >10000 RTH Einsätzen war dieser nicht unerheblich oft das ersteintreffende Rettungsmittel. Hängt sicherlich auch von der Struktur (Topographie, Infrastruktur) des jeweiligen Rettungsdienstbereiches ab. Gebe dir allerdings recht dass die Reisegeschwindigkeit keine ganz so große Rolle spielt, aber auch nicht unberücksichtigt bleiben sollte. Die Eintreffzeiten hatten sich beim Wechsel von der BO 105 zur EC135 auch deshalb merklich verbessert.In 27 Jahren Notfallrettung ist mein „verzerrtes Bild“, dass ich es ein einziges Mal erlebt habe, dass der RTH vor unserem NAW eingetroffen war
