Airbus-News 2007

Diskutiere Airbus-News 2007 im Verkehrsflugzeuge Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo liebe FF-Freunde, ich erlaube mir, ein neues Thema Airbus-News zu eröffnen. Eine Bitte an Euch: damit es überschaubar und vor allem für...
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Skysurfer

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Hallo liebe FF-Freunde,
ich erlaube mir, ein neues Thema Airbus-News zu eröffnen.
Eine Bitte an Euch:
damit es überschaubar und vor allem für alle Leser informativ bleibt, bitte nur aktuelle Neuigkeiten von Airbus posten. Für Diskussionen aller Art (welche sicherlich auch interessant sind), haben wir in anderen Themenbereichen genügend Platz.;)
Danke vorab...
 
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Wenn Airbus verkauft - wer kauft

Cash, Einsparungen und Flexibilität: Am Dienstag verkündet Airbus sein neues Sparprogramm. Als wahrscheinlich gilt, dass kleinere Werke wie Varel und Nordenham abgestoßen werden. Branchenkenner rätseln, wer als Käufer in Betracht kommt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,467022,00.html
 
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Seit Wochen hatte es geheißen, Airbus wolle morgen die heiß ersehnten Details seines Sparprogramms bekannt geben - nun ist der Termin völlig überraschend verschoben worden. Grund sei ein Streit der vier Airbus-Länder über die Produktion des A350, hieß es vom Mutterkonzern EADS.
Airbus teilte am Montag mit, das Treffen des EADS-Vorstands sei am Sonntag unterbrochen worden und werde erst in den kommenden Tagen fortgesetzt. Ursprünglich hatte es geheißen, dass am Dienstag Einzelheiten zum Sanierungsprogramm vorgestellt werden sollten. Nun werden die Mitarbeiter des Konzerns weiter im Unklaren gelassen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,467157,00.html
 
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+++ Frankreichs Premier Villepin: Airbus streicht 10.000 Stellen +++

Airbus will laut einer Meldung von N-TV 10000 Arbeitsplätze streichen.
(c) N-TV.


P.S.
Da kann man den Bau des A380 einstellen, werden ja sowieso immer weniger Fluggäste.
 
Gerippe

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Ist weniger mehr?

Eins möge man mir bitte erklären:
Als sich abzeichnete, dass die Liefertermine für den A-380 nicht gehalten werden können, hieß es von Airbus, man wolle deswegen radikale Maßnahmen ergreifen.
Schön und gut, Stellenstreichungen in dieser Größenordnung sind denkbar radikal. Aber wie will man mit weniger Werken und weniger Mitarbeitern pünktlicher ausliefern? :confused:
Kann es sein, dass man uns verarscht? :?! Ich frag' ja nur...
 
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der Spiegel meldet es auch eben:mad:
"Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr: Der französische Premierminister Dominique de Villepin hat dem Sender RTL bestätigt, dass beim Flugzeugbauer Airbus 10.000 Jobs gestrichen werden sollen. Er habe sich gegenüber Airbus-Chef Louis Gallois jedoch gegen reine Entlassungen ausgesprochen.Die Gerüchte verbreiten Angst und Schrecken bei Airbus und immer wieder gab es neue Berichte, die die Befürchtungen zu bestätigen schienen: Zuletzt berichtete eine Zeitung gar, EADS-Co-Chef Thomas Enders habe bei einer Veranstaltungen von einem Jobabbau in dieser Größenordnung gesprochen - doch Enders dementierte. Der deutsche Airbus-Gesamtbetriebsrat schlägt ohnehin schon seit langem Alarm. Allein in Deutschland seien rund 5000 Jobs bei Airbus und noch einmal so viele bei Zulieferern in Gefahr.
Nun bestätigte der französische Premier de Villepin der Nachrichtenagentur dpa-AFX zufolge dem Sender RTL ganz offiziell: Es sollen tatsächlich 10.000 Jobs bei Airbus wegfallen. Er habe sich gegenüber Airbus-Co-Chef Louis Gallois jedoch gegen reine Entlassungen ausgesprochen."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,467309,00.html

Erst suchen sie wie die Kaputten nach qualifizierten Arbeitskraeften und nun sollen diese Fachkraefte ueber die Klinge springen.:mad:
Was soll eigendlich die Formulierung "gegen reine Entlassung" bedeuten:?!
 
Schorsch

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Schön, dass wir punkto Niveau, Quellenauswahl und allgemeiner Manöverkritik nahtlos an 2006 anschließen. Von den "News" ist leider nichts zu sehn.

Eventuell könnte man das Stigma "Wichtig" entfernen, lieber ein "Elend" ranmachen.
 

Rhönlerche

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Es ist zwar sehr bequem, sich so ein einfaches Feindbild zurecht zu legen aber es wird inhaltlich der Sache nicht gerecht. Das Problem liegt ja mittlerweile mindestens auf der Ebene der EADS-Anteilseigner und bei der Politik.
 

beistrich

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Bei solche Sachen ist es immer gut darauf zu warten bis es beschlossen ist und die verantwortlichen Leute die Entscheidungen bekannt geben. ;)
 
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Erst suchen sie wie die Kaputten nach qualifizierten Arbeitskraeften und nun sollen diese Fachkraefte ueber die Klinge springen.:mad:
Ja - das ist in der Tat merkwürdig. :confused:
Und was sagt unser Herr Vizekanzler und Arbeitsminister Müntefering von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) dazu?
Hatten nicht unsere Politiker gefordert, dass Ingenieure und Techniker in den Norden ziehen sollten, um bei bzw. für AIRBUS zu arbeiten?
"DIE WELD.de" vom 28.02.2006:
http://www.welt.de/data/2006/02/28/852621.html

In was für einer schnelllebigen Zeit wir doch leben. ;)
 
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Eins möge man mir bitte erklären:
Als sich abzeichnete, dass die Liefertermine für den A-380 nicht gehalten werden können, hieß es von Airbus, man wolle deswegen radikale Maßnahmen ergreifen.
Schön und gut, Stellenstreichungen in dieser Größenordnung sind denkbar radikal. Aber wie will man mit weniger Werken und weniger Mitarbeitern pünktlicher ausliefern? :confused:
Kann es sein, dass man uns verarscht? :?! Ich frag' ja nur...

per Zeitarbeit ist billiger:mad:
 
radist

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per Zeitarbeit ist billiger:mad:

Das stimmt so mit Sicherheit nicht. Man kann für 'ne LAK mit roughly 25% Mehrkosten (zumindes bei AIRBUS mit equal pay usw.) gegenüber einer Festeinstellung rechnen. Flexibilität (wenn sie denn wirklich der Grund für eine LAK ist) hat eben ihren Preis.

radist
 
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phantomas2f4

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Das stimmt so mit Sicherheit nicht. Man kann für 'ne LAK mit roughly 25% Mehrkosten (zumindes bei AIRBUS mit equal pay usw.) gegenüber einer Festeinstellung rechnen. Flexibilität (wenn sie denn wirklich der Grund für eine LAK ist) hat eben ihren Preis.

radist
Flexibel sind die Mitarbeiter von Airbus heute schon. Und sie würden sicherlich noch flexibler sein bei 25 % mehr Lohn !
Aber diiese Summe sackt ja wohl die Leiharbeitsfirma für die "Verwaltung der Sklaven" ein.

Klaus
 

Dr. Seltsam

Guest
Hab ich da jetzt was falsch verstanden?
Ich lese das so, dass Airbus nicht 10.000 Mitarbeiter entlassen will, sondern Werke mit Inventar und Personal an Zulieferer verkaufen.
Damit verschwinden die Mitarbeiter zunächst einmal von der Gehaltsliste und die errechnete Ersparnis ist großartig für den Aktienkurs.
Danach legt man den Zulieferern Daumenschrauben an, damit sie billige Teile liefern. Das hat dann zwar negative Auswirkungen auf die Qualität, aber erst in ein paar Jahren.
Das äussert sich wohl in etwa so wie bis 2002 bei Opel oder aktuell bei VW. Man erinnere sich auch an die massenhaft ausfallenden Injektordüsen bei Mercedes, die der Zulieferer extra so billig bauen musste und die spannenden Rückrufaktionen :) (Bitte vereinbaren sie mit ihrem A350 einen Termin bei einer Airbus Werkstatt Ihrer Wahl, um die Staurohrheizung prüfen zu lassen...)
Für die Entscheider heute trotzdem eine gute Möglichkeit sich zu profilieren.
Warten wir mal, wann José Ignacio López bei Airbus anheuert :FFTeufel:
 
OK3

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Alien
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Danach legt man den Zulieferern Daumenschrauben an, damit sie billige Teile liefern. Das hat dann zwar negative Auswirkungen auf die Qualität, aber erst in ein paar Jahren.
Das äussert sich wohl in etwa so wie bis 2002 bei Opel oder aktuell bei VW. Man erinnere sich auch an die massenhaft ausfallenden Injektordüsen bei Mercedes, die der Zulieferer extra so billig bauen musste und die spannenden Rückrufaktionen :) (Bitte vereinbaren sie mit ihrem A350 einen Termin bei einer Airbus Werkstatt Ihrer Wahl, um die Staurohrheizung prüfen zu lassen...)
Für die Entscheider heute trotzdem eine gute Möglichkeit sich zu profilieren.
Warten wir mal, wann José Ignacio López bei Airbus anheuert :FFTeufel:
@Dr.Seltsam:
Ja leider - nur das man mit einem Flieger nicht mal eben "rechts ranfahren" kann.
 
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radist

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Flexibel sind die Mitarbeiter von Airbus heute schon. Und sie würden sicherlich noch flexibler sein bei 25 % mehr Lohn !
Aber diiese Summe sackt ja wohl die Leiharbeitsfirma für die "Verwaltung der Sklaven" ein.

Klaus
Ich glaube, Du hast mich da falsch verstanden. Oder ich habe mich laienhaft ausgedrückt.

1. Ich zweifele nicht an der Flexibilität der AIRBUS Mitarbeiter. Ich bin selber einer, darf eine größere Gruppe anleiten und bin täglich begeistert.
2. Die Flexibilität, die man sich mit den Mehrkosten meint zu erkaufen, bezieht sich auf das schnelle Freisetzen im Bedarfsfall. Funktioniert aber auch nicht immer so ohne Weiteres.
3. Natürlich "sackt" sich die die Verleihfirma eine Teil ein - das ist ihre Geschäftstätigkeit, AI verkauft seine Flugzeuge (in aller Regel) auch über Herstellkosten. Die LAK bekommt aber in jedem Fall das gleiche Geld wie ihr Kollege von AIRBUS (zumindest, wenn alles mit rechten Dingen zugeht).
4. Ich wollte mit meinem ersten Beitrag nur der Bemerkung von AIRBUS 400M widersprechen:
"per Zeitarbeit ist billiger"
sie stimmt schlicht und einfach nicht.

radist
 

phantomas2f4

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Ich glaube, Du hast mich da falsch verstanden. Oder ich habe mich laienhaft ausgedrückt.
4. Ich wollte mit meinem ersten Beitrag nur der Bemerkung von AIRBUS 400M widersprechen:
"per Zeitarbeit ist billiger"
sie stimmt schlicht und einfach nicht.

radist
Made in Germany bzw. deutsche Wertarbeit ist allseits anerkannt, begehrt und darf auch ruhig mal etwas mehr kosten -trotz Globalisierung etc.

Zeitarbeit ist nur ein Synonym für Kapitalbetrug mittels Steuerabschreibungen

Klaus
 
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