Airbus-News 2008

Diskutiere Airbus-News 2008 im Verkehrsflugzeuge Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Und ein Neues Jahr beginnt... Thema bitte fortführen.;)

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Moderatoren: Skysurfer
  1. #1 Skysurfer, 01.01.2008
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    Und ein Neues Jahr beginnt...
    Thema bitte fortführen.;)
     
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  3. #2 Mario-11, 01.01.2008
    Mario-11

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    Na dann mal sehen was es morgen neues an der Basis zu berichten gibt.

    Ich denke als erstes wird die 005 an Sia gehen und dann bekommen wir mächtig Arbeit aus TLS in die FAL, das UAE und Quantas auch ihre ersten A 380 bekommen.

    Am großen Horizont wird weiter an Power 8 gerbeitet :FFCry:
     
  4. #3 Schorsch, 01.01.2008
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    Glaub ich doch. Ein weit verstreute Produktion ist Unsinn und nur durch andere Vorteile zu rechtfertigen. Im Falle des VW Tuareg sind es geringere Lohnkosten und Subventionen der Slowakei, während im Falle von Boeing es teilweise Subventionen sind, teilweise die Stärke der Partner und teilweise gewiss auch die Sicherung strategischer Marktpositionen. Allerdings ist Italien nun einer der miesesten Märkte für Neuflugzeuge. Die Lohnkosten in den USA liegen inzwischen unter denen von Japan und Italien, je nach Art des Vertrages (KV&RV muss man dort nicht abdrücken).
    Natürlich erzählen uns Airbus und Boeing, dass das Proporz-System total "business driven" und "customer focussed" ist, stimmt aber nicht. Die besten Ergebnisse wurden bisher noch erzielt, wenn alle Beteiligten Tür an Tür arbeiten.

    Eine Fluglinie in Form ihres Vorstandes hat den Kauf eines Flugzeugmodells vor den Besitzern ihrer Linie zu rechtfertigen. Das sind manchmal der Staat, manchmal andere Großunternehmen, Familien oder Banken, und oft genug ein gesichtsloses Gemenge an Aktionären, von denen die größten Finanzinstitute sind. Die sind wiederum für die Rendite ihrer Anleger (hurra, das sind im besten Falle wir!) zuständig, welche gar nicht wissen, wo ihr Geld gerade "arbeitet". Wenn die Citibank 5% Rendite verspricht, dann muss die irgendwo herkommen. Und eine Entscheidung fürs Gewissen wird die Prämie des Vorstandes schmälern, wenn das EBITA nächstes Jahr nicht wächst. So sägt der Kleinanleger an seinem eigenen Arbeitsplatz, wenn er endlich auch mal seine Anlage mit 5% p. a. verzinst haben möchte.
     
  5. #4 Schorsch, 02.01.2008
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    Toyota findet in den USA auch günstigere Bedingungen vor. Des Weiteren weiß man nicht so genau, welche Teile aus den USA kommen und welche nicht (die Endmontage erfolgt in den USA). Hinzu kommen Währungsschwankungen und die Drohung der USA aus den 90ern, japanische Produkte mit Importzöllen zu belegen. Gewiss spielt auch die Herkunft eine Rolle, aber das sind sekundäre Erwägungen die eher der nachträglichen Rechtfertigung dienen. Würde Otto Normalverbraucher hier tatsächlich Prioritäten setzen, würde die chinesische Wirtschaft nicht mit 11% wachsen. Wirklich beachtet werden solche Dinge bei Produkten mit hohen Identifikationspotential, also Luxus-Autos. Ansonsten kauft der Verbraucher das günstigste (und ist mächtig stolz auf sein Schnäppchen) und macht die Politiker für den Verlust seines Arbeitsplatzes verantwortlich, an dem er selber kräftig gesägt hat.
    Bei Investitionsgütern (und das sind Flugzeuge nun mal) liegt die Sache eh ganz anders.

    Der einzelne Aktionär nicht, aber der institutionelle Anleger hat schon eher ein Auge drauf. Kauft eine Fluggesellschaft 20 B787, so investiert sie locker 4 Milliarden USD. Das sind riesige Summen, die die wenigsten Fluggesellschaften aus dem Ärmel schütteln. Mit jeder Bestellung verwettet man etwas die eigene Gesellschaft, weil die neuen Flugzeuge beim Eintreten eines plötzlichen Abschwungs drastisch im Wert fallen. Banken und Vorstand riskieren einiges, daher würde eine solche Entscheidung genaustens kontrolliert und durch externe Gutachter abgesichert werden. Bei minimalen Unterschieden wäre es in der Tat Ermessenssache, aber wenn Flugzeug A 5% weniger Lebenszeitkosten erzeugt, dann ist dessen Herkunft erstmal egal. Eine andere Entscheidung wäre genaugenommen ein Betrug des Vorstandes an seinen Aktionären.

    Die wenigsten Passagiere können zwischen Airbus und Boeing unterscheiden, die Airlines ihre "patriotische" Entscheidung demnach kaum erfolgreich ummünzen. Selbst wenn, würde man 50 Euro mehr für einen Flug mit einem Airbus anstatt einer Boeing ausgeben? Gewiss nicht. Es gibt Situationen, in denen können sich Unternehmen einen gewissen Patriotismus bei ihren Investitionen erlauben. Lustigerweise haben alle italienischen, amerikanischen und japanischen Fluggesellschaften derzeit eh das Wasser bis zum Hals stehen.
     
  6. #5 Schorsch, 03.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2008
    Schorsch

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    Die amerikanische Autoindustrie hat in den letzten Jahren über 50000 Jobs verloren. Insgesamt sind in den USA mehrere Millionen Jobs in der Fertigung passé und die Leute arbeiten für Mindestlohn als Minimaldienstleister. Das Produzieren machen jetzt die freundlichen Asiaten.

    Aber zurück zur Investitionsgüterindustrie:
    Boeing hat strategische Risk-Share-Partner in keinem der lukrativen Märkte. Die Auswahl erfolgte nach Kapazität und nicht Proporz. Zulieferer kommen jedoch aus solchen Märkten (Indien, China, Russland), wo eine gesunde Marktaussicht mit einer staatlichen Kontrolle des Marktes zusammen fallen. Dies sind jedoch nur Zulieferer und sind meist ohne Probleme austauschbar. Wenn China 123 AviaTec ne Fahrwerkstürverkleidung liefert, können das auch 100 Unternehmen in den USA oder Europa.

    Womit ich meine ursprüngliche Bemerkung unterstreiche:
    Die Arbeitsteilung der B787 hat keinen anderen Grund, als das Risikokapital für die Boeing Commercial Aircraft so gering wie möglich zu halten. Das freut die Aktionäre und damit die Besitzer des Unternehmens. Mit realen technischen Erwägungen hat es nichts zu tun.
    Ergänzend kann man sagen, dass selbst Markterwägungen nur sekundär waren bei Auswahl dieser Partner.

    In der Tat hat Boeing mit der B777-300ER so eine Dominanz erreicht. Airbus hatte mit dem A330-200 und -300 eine sehr gute Position, Boeing hat diese mit der B787 wiederum zurückgeholt. Wenn verschiedene Airlines verschiedene Flugzeuge bestellen, dann liegt das an verschiedenen Kostenstrukturen und dem Ergebnis entsprechender Verhandlungen.
     
  7. KSF

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    Airbus verdoppelt Betriebszeit des A320

    TOULOUSE - Der europäische Flugzeugbauer Airbus will die Betriebszeit der A320 Serie auf 120.000 Betriebsstunden verdoppeln. Dies kündigte das Unternehmen in seinem monatlich erscheinenden Informationsblatt "Airbus Letter an. In dem im Frühjahr 2007 entwickelten Programm Extended Service Goal I" sollen die rund 200 A320-Betreiber weltweit von längeren Einsatzzeiten und höheren Wiederverkaufswerten ihrer Flotten profitieren.

    Hier gibt es mehr:http://www.aero.de/Airbus_verdoppelt_Betriebszeit_des_A320__5547.htm
     
  8. #7 phantomas2f4, 03.01.2008
    phantomas2f4

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    Ist das nicht genau kontraproduktiv wie bei der Automobilindustrie ??

    Die Kisten halten immer länger und der Hersteller beklagt sich über mangelnde Verkaufszahlen neuer Modelle, die , ausgestattet mit jeglichem electronischem Schnickschnack , nachher keiner mehr bezahlen kann / will. ???

    Klaus
     
  9. #8 jockey, 04.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 04.01.2008
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    Airbus mußte aus vielen verschiedenen Firmen gegründet werden um mit Boeing mithalten zu können.Aber bei Boeing ist das "neue" Konzept der ausgelagerten Fertigung vielmehr eine Risikoverteilung als eine wirtschaftliche Notwendigkeit.
     
  10. #9 Schorsch, 04.01.2008
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    Ach, die armen Partner. Hoffentlich bekomme ich keine negative Bewertung von den ganzen Angehörigen von Mitsubishi Heavy Industries!
    Natürlich wähle ich Partner aus, die eine gegebene Aufgabe erledigen können. Sonst brauche ich sie nicht auswählen. Boeing hätte dafür ohne Weiteres Partner in den USA gefunden, notfalls sich selbst. Aber dies hätte mehr gekostet, weil die japanischen Firmen umfangreiche Subventionen von ihrer Regierung erhalten. Lustigerweise fallen diese dann sogar aus dem Rechtsstreit zwischen EU und USA über Luftfahrtbeihilfen, weil sie ja nicht von der US Regierung bezahlt werden.

    Du schlägst wirklich merkwürdige Brücken von Investitionsgütern über Konsumgütern zu Militärprojekten. Die F-35 kann zu 100% in den USA hergestellt werden. Und sie wird es ggf. auch. Alles andere sind kleine Gastgeschenke. Mit Kooperation hat das wenig zu tun, mehr mit Geschäft. Oftmals sind die "Beteiligungen" Doppelentwicklungen, wo Nationen ihre eigene Industrie beschäftigen wollen und teilweise dafür richtig berappen müssen. Die Amis wären ja auch bis zum Anschlag beknackt, wenn sie Teile ihres wichtigsten Kampfflugzeuges in den Einflussbereich von unberechenbaren Regierungen legen (Belgien, Italien, Türkei). Wenn Du von Kooperation sprichst, nehme lieber Eurofighter oder A400M, da stimmt es tatsächlich.

    Anfang der 1970 hatte Frankreich vermutlich nicht ausreichend Kapazität für ein eigenes ziviles Projekt mit nennenswerten Erfolgsaussichten.
    Was tut das zur Sache: nichts!
    Wieso nichts?
    Weil damals alle wichtigen Fluggesellschaften im Staatsbesitz waren, alle Märkte reguliert. Was damals nicht ging würde heute sogar gehen. 90% aller Airbus-Flugzeuge werden ohne Herrn Sarkozy oder Frau Merkel verkauft, und auch ohne politische Kompensationsgeschäfte.

    Arbeitsteilung ist in der Regel keine Tugend an sich. Sie ist notwendig, da ein Unternehmen allein das enorme Risiko nicht mehr stemmen kann. Die BCA konnte sich die Entwicklung der B787 entsprechend derzeitiger Planung damals einfach nicht leisten. Man hätte die Firma verwetten müssen, was Herr Stonecipher und andere gerade eben nicht wollten. Hätte man es anders gemacht, hätte die BCA 2006 und 2007 keine nennenswerten Renditen erzielt, wäre bei einem Abschwung eventuell sogar nahe den Bankrott gerutscht. Die Reaktion auf diese "innovative Lösung" der internationalen Arbeitsteilung bei Boeing kann man als ablehnend bis entsetzt bezeichnen. Die meisten Boeing Mitarbeiter waren dagegen, ne Menge sind heute auch gar nicht mehr Boeing.

    Manchmal wundert es mich zutiefst, dass Du als anscheinend technisch bewanderter solche krummen Statements zum besten gibst.
    Welchen elektronischen Schnick-Schnack hat denn so ein A320?
    Wer kann sich den nicht leisten, der ihn sich eigentlich leisten wollte?
    Wo bitte sind die mangelnden Verkaufszahlen?
    Wo hält ein heutiger A320 länger als ne B737 von Anfang der 1980er?
    So ein haarsträubender Unsinn!
     
  11. #10 BigLinus, 10.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2008
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  12. #11 First-Flight, 17.01.2008
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    Produktion nun doch verlagern ?

    "Airbus will Zulieferer am Dollarrisiko beteiligen
    Das Airbus-Management will seinen neuen Zulieferern einen Teil des Dollar-Risikos aufbürden. "Darüber verhandeln wir gerade mit den Käufern der Airbus-Werke", sagte Airbus-Chef Thomas Enders. "Wir wollen erreichen, dass wir die eingekauften Teile für das neue Langstreckenflugzeug A350 in Dollar abrechnen", sagte Fabrice Bregier, die Nummer zwei von Airbus, dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).

    Airbus hatte Ende des Jahres die Namen der Käufer der fünf Airbus-Werke veröffentlicht, von denen sich der Konzern trennen will. Damit soll die Produktion verschlankt werden. In Deutschland soll die OHB-Tochter MT Aerospace die deutschen Standorte übernehmen, in Frankreich Latécoère. Noch wird allerdings darum gerungen, zu welchen Konditionen diese neuen Groß-Zulieferer am Bau des neuen Langstreckenflugzeugs A350 XWB beteiligt werden.

    "Daher ermutigen wir unsere Zulieferer, ihre Produktion in den Dollar-Raum zu verlagern", sagte Enders. Ein Konflikt zeichnet sich ab. OHB-Chef Marco Fuchs hatte dem "Handelsblatt" gesagt, dass er nicht daran denke, die Produktion aus Deutschland zu verlagern."

    Alles Panikmache oder nun doch !?
     
  13. #12 The Configurator, 18.01.2008
    The Configurator

    The Configurator Fluglehrer

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    Airbus - Flugzeuge für 125 Milliarden Euro geliefert

    Trotz Verzögerungen beim Vorzeigemodell A380 hat Airbus mit rund 1300 Flugzeugen im Jahr 2007 einen neuen Auslieferungsrekord erzielt.

    Hallo Big Linus,

    ich glaube, das sollen wohl Aufträge heißen. Soviel A/C hat Airbus wohl nicht geliefert.

    Grüße,

    Günter
     
  14. DO-335

    DO-335 Berufspilot

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    Airbus sieht Bedarf für über 24 000 Maschinen bis 2026

    PARIS (dpa) - Die hohen Treibstoffkosten und das rasante Wachstum des Luftverkehrs werden nach Einschätzung von Airbus die Nachfrage nach effizienteren neuen Flugzeugen in den kommenden Jahren weiter kräftig anheizen. Bis 2026 bestehe ein Bedarf für 24.300 neue Passagier- und Frachtflugzeuge im Werte von 2,8 Billionen US-Dollar, teilte die Airbus SAS am Donnerstag in Toulouse mit. mehr
     
  15. #14 beistrich, 14.02.2008
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  16. #15 Porter_Pilot, 14.02.2008
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    heute in der FTD..

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    Viele Grüße
    Alex
     
  17. #16 Alex2x10l, 01.03.2008
    Alex2x10l

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    Milliardenauftrag für Tankflugzeuge aus den USA

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  18. #17 beistrich, 09.03.2008
    beistrich

    beistrich Astronaut

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  19. #18 schrammi, 09.03.2008
    schrammi

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  21. mrca1

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  22. #20 flieger28, 20.03.2008
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    Uii, wenn das stimmt überrascht mich das. Damit hätte ich nicht gerechnet das der Verkauf an OHB noch scheitert.
     
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