Airbus stellt Elektroflugzeug vor - E-Fan

Diskutiere Airbus stellt Elektroflugzeug vor - E-Fan im Luftfahrzeuge allgemein Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Und der Strom wird von einer R&R Turbine mit Generator waehrend des Fluges erzeugt ... Ich ware ja nur darauf wann der erste Fernsehbeitrag ueber...
pok

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Space Cadet
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Und der Strom wird von einer R&R Turbine mit Generator waehrend des Fluges erzeugt ...
Ich ware ja nur darauf wann der erste Fernsehbeitrag ueber diese Maschine kommt und der Moderator die 'kritische' Frage stellt warum die Lufthansa nicht bei allen ihren Flugzeugen nicht mindestens einen Elektromotor einbaut !
 

Aeroplan

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Hallo,

fossile Brennstoffe werden in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Man muss also nach Alternativen Ausschau halten.
Wenn man nicht durch Forschung und Entwicklung versucht, Neuland zu betreten, gibt es keinen technischen Fortschritt.
Wie kann der Antrieb für ein (Verkehrs-)Flugzeug in Zukunft aussehen?
Biotreibstoff? Eher nicht, da er ein Konkurrent zur ständig anwachsenden Weltbevölkerung wäre. Bliebe noch die Brennstoffzelle.

Es konnten inzwischen Elektromotoren entwickelt werden, die kleiner und damit leichter und leistungsfähiger geworden sind. Leistungsgewicht und Wirkungsgrad konnten verbessert werden.
Eine grosse Hürde stellt sicher die Energieversorgung des Flugzeugs dar.
Stellt sich noch die Frage, zu welchen Kosten eine derartige Maschine betrieben werden könnte.

Gruß
Aeroplan
 
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Flusirainer

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Na dann, viel Spaß mit der Kühlung.

Und noch tiefer/weiter duck und weg.:011:
 

Aeroplan

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Flusirainer schrieb:
Was willst du beim Elektromotor noch an Wirkungsgrad verbessern?
Man arbeitet u. a. mit Wickeldrähten, welche mit Paraffin ummantelt sind.
 
gero

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Man arbeitet u. a. mit Wickeldrähten, welche mit Paraffin ummantelt sind.
Das würde ich gern verstehen.

Nebenbei: Die Elektromotoren, die im Flugzeugantrieb eingesetzt werden, haben Wirkungsgrade jenseits 0.95. Klar kann man da optimieren, aber das macht dann das Kraut nicht mehr fett.

gero
 

Aeroplan

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@gero
Die Verbesserung des Wirkungsgrades ist jetzt nicht Welt bewegend, da hast Du recht.

Zur Thematik Isolierung von Wickeldrähten siehe Link:

Projekt Single
 

Aeroplan

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Hallo,

Airbus, Siemens und Rolls-Royce arbeiten an einem Hybrid-Elektro-Demonstrator, genannt E-Fan X, auf Basis einer BAe 146.

Eines der vier Triebwerke soll durch einen E-Motor ersetzt werden. Der Siemens-E-Motor ist lediglich 30 cm lang, wiegt 175 kg und entwickelt eine Leistung von 2 MW.

Siehe Link:

E-Fan X: Flugzeug hebt ab 2020 mit einem Elektrotriebwerk ab - WELT

Gruß
Aeroplan
Leider beenden Airbus und Siemens die Zusammenarbeit in E-Flugzeugforschung.
Siemens wird weiter im Bereich E-Antriebe aktiv bleiben.
Unklar bleibt die Auswirkung auf den Demonstrator "E-Flight-X",
früher "E-Fan X" genannt, auf Basis einer BAe 146.
Möglicherweise ist der Chefwechsel bei Airbus die Ursache für das Ende der gemeinsamen Arbeit:

Airbus und Siemens beenden gemeinsame Forschung zu Hybrid-Antrieben
 
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Del Sönkos

Del Sönkos

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Echt schade, auf mich wirkte hier SIEMENS aber als der agilere Partner. Immerhin ist SIEMENS sehr aktiv in der CS-23 Welt bzw. der "Kleinflugzeugwelt" mit Extra usw. präsent.
 
Intrepid

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Echt schade, auf mich wirkte hier SIEMENS aber als der agilere Partner.
Ich nehme an, dass das der Grund ist. Airbus hat Siemens zu sehr gebremst. Vielleicht sind Großflugzeuge auch der falsche Einstieg. Die Elektrifizierung des Luftraumes beginnt bei den kleinen Objekten und kurzen Entfernungen und wird sich von da aus entwickeln.
 

innwolf

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Ich nehme an, dass das der Grund ist. Airbus hat Siemens zu sehr gebremst. Vielleicht sind Großflugzeuge auch der falsche Einstieg. Die Elektrifizierung des Luftraumes beginnt bei den kleinen Objekten und kurzen Entfernungen und wird sich von da aus entwickeln.
hallo,
alles Blödsinn bis auf den Teil "Ingenieursspielwiese", so wie auch die Voyagersonden, Komentebsuche, Gravitationswellen, CERN in Genf usw., netter Luxus den man sich in begrenztem Umfang leisten kann.

Solange noch Gebäude fossil beheizt werden, Massen-KFZ-Verkehr nicht durch elektrifizierte (Straßen)Bahnen auch für Güter ersetzt wird. Unsere Siedlungsstruktur ohne Wachstum insgesamt auf kurze Wege umgestellt wird ist E-Fliegen völliger Blödsinn.
 

Michael aus G.

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leider zu weit wech von einem richtigen Flugplatz
E-fliegen ist momentan eher ein PR-Kaninchen der CSU im Wahlkampf. Den irgend ein Karnickel müssen sie ja aus dem Hut zaubern, um den von ihren Verkehrministern der letzten 10 Jahre(Ramsauer, Dobrindt) verschuldeten Stillstand zu verschleiern. Und Kollege Scheuer folgt da der guten Tradition, eher was lustiges aus dem Hut zu zaubern, statt anzupacken.

Dumm nur, daß die Dorothee das Thema letztes Jahr im bayerischen Landtagswahlkampf, vorzeitig und ungeplant, "verbrannt" hat. Das hat Airbus halt kalt erwischt, denn da war noch nix vorzeigbares da. Und nun musste man ja was für die Fördermilliönchen liefern. :thumbsup:
 

HB-IDF

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Hier muss man ja zwei Stränge unterscheiden: einerseits die (hybrid-)elektrischen Antriebe in den unterschiedlichen Größenklassen, die bei Erfolg irgendwann mal auch in relativ herkömmlichen Flugzeugkonzepten zum Einsatz kommen könnten und somit auch den klassischen Luftverkehr betreffen könnten - siehe umgerüstete BAe 146 -, andererseites dieses Multicopterprojekt unter dem Marketingnamen "City-Airbus", mit dem drohnenähnliche Technologien für kurze Distanzen erprobt werden sollen, bei denen man bisher nicht in die Luft gegangen wäre. Während ich mir von letzterem über spektakuläre Videos hinaus nicht viel verspreche, fänd ich ein Ende des ersten Strangs sehr schade, denn hier könnte irgendwann ein mit Brennstoffzellen betriebener Regionalflieger herauskommen, der mit sehr wenig Emissionen Inlandsstrecken bedient.
 
Intrepid

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Auch elektrische Drohnen erhalten Verbrennungsmotoren, um die Reichweite zu vergrößern.
 
Del Sönkos

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Das Thema ist zu wichtig, um es auf lokalpolitische Aspekte oder nur auf die Akkus zu schieben. Folgende Technologien stecken dahinter, die zukunftsweisend sind:

See-and-avoid: Intelligente Kameras, ADS-B usw. ermöglichen aktive Sicherheit, so dass "keiner mehr raussehen" muss (geht ohne Pilot auch nicht mehr).

Neue Luftraumstruktur: Viele UAVs werden per App gesteuert, fliegen nach koordinierten Flugplänen und sind untereinander bzw. mit den Lotsen vernetzt.

Neue Sicherheitssysteme: eVTOLs fliegen langsam und niedrig und verfügen des Weiteren über keine Autorotationsmöglichkeit: Also dem worst-case für den (ggf. teilweisen) Motorausfall. Hier muss man neu denken bzw. anders zulassen (erste Gedanken der EASA hierzu).

Neue Flugplanung: Egal ob A380 oder C150, vor jedem Flug wird das Flugzeug "irgendwie" vor dem Start physisch überprüft, auch das entfällt bei UAVs. Auch muss die App einen sicheren Flugweg (Stichwort Wasser oder Alternate) mit der bestehenden Akkuleistung gewährleisten.

Zugegeben, das ist z.T. weit in die Zukunft geschaut. Fakt ist aber auch, dass andere genau daran arbeiten und diese Technologien werden später entscheidend sein. Ob ich später ein Auto oder ein Flugzeug so steuere, ist dann fast sekundär. Ich muss das Wissen haben.

Und Stichwort Bayern: Irgendein beleibter Oberbayer hatte mal so eine verrückte Idee, die auch was mit Flugzeugen zu tun hatte...

Aber was weiß ich als Hamburger schon von sowas... :rolleyes1: Ich mach jetzt selbst einen auf See-and-avoid und fliege übern Hamburger-Hafengeburtstag :thumbsup:
 
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innwolf

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denn hier könnte irgendwann ein mit Brennstoffzellen betriebener Regionalflieger herauskommen, der mit sehr wenig Emissionen Inlandsstrecken bedient.
Primärenergieaufwand?
Ein Turpoprop kommt auf etwa 35 bis 40% Wirkungsgrad bei sehr geringer Masse, damit auch guten Wirkungsgrad auf die Nutzlast bezogen und eine einfache Treibbstofflogistik.
Ab Elektrolyse Wasserstoff tiefkühlen oder hoch komprimieren, dann die isolierten Tanks mit sehr großen Volumen oder schwere Drcukgasflaschn, Wirkugnsgrad der Brennstoffzellen, spezifische Masse der E-Motore?
Da könnte eine Neuauflage des "Leuna-Kerosin" ( J2, Otto 40- Oktan ) sein, chemieprozeßechnisch und primäreenrgetisch dürfte der Aufwand ähnlich wie für Elektrolyse und Tiekühlung sein, die Logistik wird aber deutlich einfacher.
 
Thema:

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