Airfix 1/72 MRCA Tornado Prototyp 002

Diskutiere Airfix 1/72 MRCA Tornado Prototyp 002 im Jets bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Im Jahre 1968 unterzeichneten die Regierungen der Länder Bundesrepublik Deutschland, Italien, Holland, Belgien, Kanada und Großbritannien ein...
jo020

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Im Jahre 1968 unterzeichneten die Regierungen der Länder Bundesrepublik Deutschland, Italien, Holland, Belgien, Kanada und Großbritannien ein Memorandum, das ein "Multi Role Combat Aircraft (MRCA)" zum Ziel hatte. Wegen differenzierter militärischer Forderungen stellten die Länder Holland, Belgien und Kanada ihre Mitarbeit ein. In Großbritannien und Deutschland wurden die Arbeiten am Projekt fortgeführt. Im Juli 1970 gaben beide Regierungen die Entwicklung frei. Italien schloss sich im September 1970 der Entwicklung an. Die von den beteiligten Flugzeugindustrien gegründete Gesellschaft PANAVIA gab dem MRCA-Projekt die Bezeichnung PA 200. Im Jahre 1976 wurde das Projekt TORNADO genannt. Von den Flugzeugfirmen wurden 9 Prototypen erprobt. Der Erstflug des ersten Prototyps P01 erfolgte am 14.08.1974 bei der damaligen Firma MBB (heute EADS) in Manching. Den nationalen Erprobungsstellen wurden insgesamt 6 Vorserienflugzeuge übergeben. Der Erstflug des zweiten Vorserienflugzeuges P02 erfolgte am 30.10.1974 bei BAe Warton

Und hier steht er nun als Bausatz in 1/72 von Airfix. Die Form stammt aus dem Jahr 1974, ist also alles andere als detailiert. Aber der Bausatz ermöglicht halt eine Nachbildung des Prototypen. Einige Kleinigkeiten am Modell muss ich noch überarbeiten (Kanzelstreben, Positionslichter an den Triebwerkseinläufen).
 
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jo020

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Einsatzprofile Tornado


Das Waffensystem Tornado ist ein doppelsitziger Jagdbomber, dessen Konzeption aus der Zeit des Kalten Krieges stammt. Er wurde optimiert für den vollautomatischen Tiefflug zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei allen Wetterverhältnissen. Er ist mit Schwenkflügeln ausgestattet, die von 25° bis 67° dem jeweiligen Flugzustand entsprechend stufenlos angepasst werden können, und so sowohl gute Langsamflugeigenschaften als auch stabile Flugeigenschaften im Hochgeschwindigkeitstiefflug garantieren. Das Flugzeug wird angetrieben von zwei (RB 199 Dreiwellen) Triebwerken mit Nachverbrennung und, einzigartig bei Kampfflugzeugen, Schub_umkehr. Durch Einsatz der Schubumkehr ist es möglich, auch auf extrem kurzen Lande_bahnen zu landen. Der Tornado ist ausgerüstet mit einer Vielzahl von Sensoren, die eine präzise Navigation und Waffenablieferung im automatischen Geländefolgeflug ermöglichen. Jede für den Tornado vorgesehene Waffenzuladung kann im Friedensflugbetrieb durch einen Computer simuliert werden, so dass alle Einsatzverfahren realistisch durchgeführt werden können. Zur Optimierung der Flugeigenschaften wurde das Waffensystem Tornado mit einem Fly-by-wire System ausgerüstet, um im extremen Tiefflug eine stabile Waffenplattform bieten zu können. Aus Sicherheitsgründen und für den Fall einer Beschädigung im Einsatz ist das System 3fach redundant ausgelegt.

Die in diesem Flugzeug, erstmalig in der Luftwaffe, konsequent durchgeführte Trennung der Arbeitsbereiche in Flugzeugführer und Waffensystemoffizier fand in der Auslegung der beiden Cockpits ihren Ausdruck. Jedes Crewmitglied findet hier ausschließlich die für seinen Arbeitsbereich notwendigen Anzeigen und Bedienelemente.

Der Pilot ist neben der eigentlichen Flugzeugsteuerung verantwortlich für die Überwachung der Grundsysteme wie Hydraulik, Elektrik, Kraftstoff und Geländefolgeflugradar; er kontrolliert alle nach vorne abgefeuerten Waffen wie Raketen und Bordkanone und kann bei guten Sichtverhältnissen Bodenziele bekämpfen.

Der WSO ist verantwortlich für Navigation, Zielauffassung mit dem Radargerät bei schlechten Sichtverhältnissen oder Nacht, beobachtet und interpretiert den Radarwarnempfänger und leitet falls notwendig entsprechende Gegenmaßnahmen ein. Der Pilot kann sich somit voll auf den absoluten Tiefstflug konzentrieren.

Eine solche Teilung der Arbeitsbelastung erfordert jedoch auch eine erhöhte Koordination zwischen den beiden Besatzungsmitgliedern. Auf diesen Aspekt wird während der Ausbildung besonderen Wert gelegt.

Bei extremen Tiefflug und voller Waffenzuladung sind - beim Einsatz in der Central Region - angemessene Reichweiten möglich. Diese Reichweiten lassen sich durch den Einsatz von Luftbetankung und/oder die Durchführung eines High/Low/High Profils erheblich vergrößern. Einzigartig bei diesem Kampfflugzeug ist die Möglichkeit der Luftbetankung von Tornado zu Tornado. Dabei kann der Tanker-Tornado dem Empfänger praktisch seinen gesamten Kraftstoff abgeben. Dies ist insbesondere während des Ausbildungsflugbetriebes von großem Nutzen. Selbstverständlich kann auch die Luftbetankung unter Zuhilfenahme eines Großtankers (z.B. KC 135, KC 10) erfolgen.
 
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Markus_P

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Tolle Arbeit Jo!!! :TOP: Schöne Fotos!!
 
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habe das modell schon live bewundern dürfen und muss sagen: gute arbeit, weiter so!:TOP:
 
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Der Tornado schaut sehr gut aus!!!

Nur weiter so :TOP:
 
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Hallo Jo,

gefällt mir auch sehr gut:TOP:
 

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Gratuliere Jo !:TOP: - gibt es noch mehr Bilder ?
 
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Klasse!
Mensch, da werden Erinnerungen wach! Muß so vor 25 Jahren gewesen sein, eines meiner ersten Modelle....:rolleyes:
 
jo020

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Danke euch allen für die nette Bewertung.

@ Arne: Ich werde noch ein paar Bilder machen, auch für den Club. Im Moment muss ich mich erst mal um eine wichtige geschäftliche Angelegenheit kümmern :mad:
 
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