Alte Flugplätze reaktivieren ?

Diskutiere Alte Flugplätze reaktivieren ? im Alte Flugplätze Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Kündigung INF, was bedeutet das für die "stillgelegten" Bases ? In der Ex-DDR darf die NATO nicht erweitern, wg. 2+4 Vertrag, bleibt wohl ein...

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  1. #1 Ros, 03.08.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.08.2019
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    Kündigung INF, was bedeutet das für die "stillgelegten" Bases ?
    In der Ex-DDR darf die NATO nicht erweitern, wg. 2+4 Vertrag, bleibt wohl ein weißer Fleck.
    Baltikum bis Rumänien schon. - Dorthin wird die "Vordere Verteidigungslinie" gelegt.
    Türkei ???
    Könnte es soweit kommen das die Ex-US Base in Hahn für die NATO neu aktiviert wird ?
    Es gibt ja irgendwelche Gesetze, die so etwas regeln.

    Das Sonderwaffenlager Bellersdorf und die Aartalkaserne Herbornseelbach

    Reaktivierung nach dem Kalten Krieg stillgelegter Objekte - Seite 9 - geschichtsspuren.de - Forum

    ehemaliger Fliegerhorst im Angebot - geschichtsspuren.de - Forum

    Flugplatz/Fliegerhorst/Feldflugplatz - geschichtsspuren.de - Forum
     
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  3. #2 ManfredB, 03.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 12.08.2019
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    Kurze Antwort von mir dazu:
    Die ehemalige ==> Hahn Air Base zu reaktivieren ist schlicht nicht mehr möglich. Auch bezügl. anderer ehemaliger militärischer Liegenschaften, die sich nicht mehr im Besitz des Bundes (==> BIMA) befinden, ist es im Prinzip nicht mehr machbar. DIe Zeiten, Grund und Boden zwecks Installation militärischer Einrichtungen zu requirieren, sind wohl schon lange vorbei ...

    Und ja, hier ist diese Thematik m.E. nicht angebracht ... hättest dazu ein neues Thema aufmachen sollen ...


     
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  4. #3 Rhönlerche, 03.08.2019
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    Das ist genau der Punkt, warum sich das Behalten lohnt, selbst wenn eine Liegenschaft zeitweise nur wenig genutzt wird. Man kriegt sowas nicht wieder. Der Bestand ist aber rechtlich einigermaßen geschützt. Der Bund scheint das aber erkannt zu haben.

    Was ist denn eigentlich mit den britischen Hinterlassenschaften? Sagen wir mal Gütersloh? Bleiben die Briten nun auch noch länger dort oder könnte das der Bund mal übernehmen?
     
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  5. #4 fant66, 06.08.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.08.2019
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    Wieso eine Base reaktivieren ? Auf Plätzen wie Laage oder Nörvenich könnte man locker die doppelten Maschinen stationieren als jetzt da sind. Und bei uns im Süden gibt es ja noch Lechfeld, oder ?
     
  6. #5 Rhönlerche, 06.08.2019
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    Bitburg ginge evtl. besser als Hahn.
     
  7. Ros

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    stimmt ja in Büchel waren zu F 104 Zeiten auch mehr als doppelt so viele Jets. ca. 110 Starfighter !
     
  8. #7 spitfire, 11.08.2019
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    Bitte schön reines Wunsch denken ..
    Was soll dort stationiert werden
    2 Eurofighter?

    Was dicht ist dicht ..
    In Bitburg ist inzwischen ein Industriegebiet und noch ein Flüchtlingsheim ..
     
  9. Ros

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    Hahn ist länger
    Start- und Landebahn
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  10. #9 Rhönlerche, 12.08.2019
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    Aber Hahn ist heute ein ziviler Platz und "voll" in Betrieb. Da nun wieder Militär einzubauen würde einen kompletten Umbau erfordern.
     
  11. #10 Ros, 12.08.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.08.2019
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    Ryanair könnte sich überraschend aus Hahn zurück ziehen. Dann gehen fast die Lichter aus. Ich weiß nicht in wie weit Hahn bezüglich dem Deutschen-Notstandsgesetz als Reserve ausgewiesen wird.
    Ich meine ja auch nicht die Amis sondern die EU.
    Hahn wird von Zeit zu Zeit auch mal für militärische Übungen (Bundeswehr/NATO) genutzt.
    Die Cargo- und Passagier- Transporte sind nicht nur privater Art.
    Die militärische Infrastruktur ist nach 20 Jahren noch teilweise gut erhalten. Besonders die airport shelters.
    Und Platz gibt es jede Menge.

    Ich weiß nicht in wie weit Hahn bezüglich dem Deutschen-Notstandsgesetz als Reserve ausgewiesen wird.
    Kassel Calden wird genau deshalb am Leben gehalten. (Meine Frage an einen Hess. Landtagsabgeordneten)
     
  12. Tracer

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    Unsere Landtagsabgeordneten sind so detailliert im den Notstandsgesetzen drin? Respekt, steht der Russe schon an der Oder?
     
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  13. Ros

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    Grund für die Schließung aller US-Air Base war der INF und die Wiedervereinigung.
    Laut 2+4 Vertrag dürfen die Amerikaner Flugplätze der ehemaligen DDR nicht nutzen.
    Von dem Baltikum bis Rumänien sind die Amerikaner dafür "willkommen".

    Deshalb die Zwischenstopps zum Auftanken und Logistikzwecke in der ehemaligen BRD.
    Kommt drauf an wie weit die Amerikaner in diesen Staaten an der Grenze zu Russland, ihre Präsenz aufbauen dürfen.
     
  14. Ros

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    Ja, deshalb kann ich mir vorstellen das ehemalige Militärflugplätze "in Reserve sind" und dafür herhalten könnten.
    Auch ist die Rede einer "Europäischen Armee" mit neuem "Euro-Fighter".

    Hier ein Link über Notlandeplätze früher und heute:

    Autobahn-Flugplätze (Notlandeplätze NLP-Str)
     
  15. Sens

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    Auf jeden Fall clever genug, dieses Argument für den weiteren Erhalt zu nutzen.
    Mit den am wenigsten wahrscheinlichsten Gefahren kann man gerade in Deutschland immer die gewünschte Aufmerksamkeit gewinnen. Wer die Diskussion über die E-Roller verfolgt, der fragt sich unwillkürlich, welche unverantwortlichen Politiker haben denn in Deutschland das Radfahren erlaubt?
     
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  16. Sens

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    Absolut richtig, doch auch damals hat man aus den festen Standorten kein Geheimnis gemacht. Denn jeder Angriff auf so eine atomare Einrichtung wären kein Zufall sondern eine gewollte Eskalation der Gegenseite. In Spannungszeiten hat man dann die Mobilität jener Systeme genutzt und der Gegenseite damit signalisiert in einer Reaktions-Bereitschaft zu sein. Waren die Systeme dagegen überprüfbar vor Ort, dann war alles im "Grünen Bereich". Um Missverständnisse zu vermeiden hat man Übungen vorher angekündigt oder eine veränderte Bereitschaftsstufe kund getan. Gab es die Ursache dafür nicht mehr, dann wurde auch die Rücknahme der Stufe gemeldet.
     
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  17. Jeroen

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    INF BGM-109G Basen gab es in sechs (meist/ehemalige) Flugplatze Comiso, Florennes, RAF Greenham Common, RAF Molesworth, Woensdrecht und Wüschheim AB (nun Fahrtrainingsanlage), drie davon sind noch aktive Flugplatze. Ruckbau nach Kurz oder Mitttelstreckenraketenbasen oder Wiederbelebung als aktiver Flugplatz sehr unwahrscheinlich.
     
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  18. amsi

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    Bei uns in Landsberg war das Flugkörpergeschwader 1 stationiert. Bei einem Spaziergang durch den Wald könnte man durchaus mal auf Posten treffen die eine Raketenstellung bewachten mit Pershing 1.
     
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  19. Tracer

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    Ja aber da redest du sicher von dem Bereich um Dornstetten und die QRA-Stellung auf dem StOÜbPl Dornstetten. Selbst bei Verlegungen in vorerkundete Stellungen in der freien Natur war stets die sowjetische Militärmission mit ihren Autos der Truppe auf den Fersen.
     
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  21. Sens

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    Richtig und damit ergaben sich ständig andere Ziel-Daten, sollte jemand deren Vernichtung geplant haben. Deshalb war die Anwesenheit der Militärmission sogar erwünscht. Denn dafür brauchte man Zeit und musste hoffen, dass sich der Tross bis dahin nicht wieder auf den Weg zu einer anderen Stellung macht. Da jeder seine Fähigkeiten in dem Bereich kennt, da kann er auch sehr gut die der Gegenseite einschätzen. Es sei denn einer Seite gelingt eine taktische Überraschung aber die sind fast nie nur einseitig verteilt.
     
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  22. Herby

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    Alte HAS und die Startbahnlänge sind schon lange kein Kriterium mehr.

    Zur Not könnte man eventuell Husum, Jever und Ahlhorn (vielleicht auch Leck) mit großem Aufwand wieder aktivieren, Hohn und Lechfeld sind ja noch im Dienst und „fighterfähig“.

    Für Gütersloh ist der Zug abgefahren. Die Infrastruktur ist überall marode. Aber letztlich ist ja alles nur eine Geldfrage, von 1950 bis 1989 stellte sich diese nicht, es wurde gemacht, weil als wichtig und unabdingbar erachtet.
     
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Alte Flugplätze reaktivieren ?

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