Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära

Diskutiere Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära im Props Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Ist das eine modifizierte Raka Kl I? Die Raka hatte doch sonst senkrechte Rumpfseiten und nicht eine runde Rumpfform wie auf dem Foto.
Junkers-Peter

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Space Cadet
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Laut dem og. Artikel war das eine umgebaute Schwalbe:
"Walter Mertens modifizierte den Rumpfquerschnitt vom einfachen Kasten in eine ovale Form, vergrößerte das Seitenruder, passte einen aerodynamischen Übergang vom Rumpf zur Tragfläche an und setzte zu guter Letzt dem Siemens Sh 12 eine NACA-Haube auf."
 
L Andersson

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Aus polnischer Presse, November 1926
Junkers G 24 S-504 that was making test flights for Aerolot in Poland in August 1926, seen here flying over the AB Flygindustri factory at Limhamn (Junkers subsidiary) - or maybe it is a photomontage. To the left on the ground is another float-equipped G 24 (or possibly K 30).
 
Nordflug

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Top!
Danke für die Infos und euer Interesse!
Zusatzfragen:
Ab wann wurden die Heinkel 60 auf dem Schiff durch Arado-Bordflugzeuge ersetzt, bitte?
Nordflug
 
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L Andersson

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A "problem" photo this time. It is a Junkers F 13, but when and where? The engine type seems to be non-standard. If it is a Liberty it indicates that the photo was taken in the United States, but that is a guess. What about the marking on the fudselage that is only partly visible? Any ideas?

 
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Günther Ott

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Die Datumsangabe in amerikanischer Schreibweise am unteren rechten Bildrand ermöglicht eine korrekte Zuordnung: 9-27-25 = 27.September 1925. Demnach kann es sich nur um eine der beiden F 13 handeln, die an der Ende September/Anfang Oktober 1925 veranstalteten Ford Air Tour teilnahmen, entweder eine der Eddie Stinson gehörenden und auch von im geführten J.L. 6 oder die von Frederick Melchior geführte W.Nr. 663 (ex D-288, später ab. 1927 als NC 87 in den USA zugelassen. In unserem Buch zur Geschichte der F 13 haben wir auf den Seiten 157/158 ausführlich über die Ford Air Tour.

Sollte es sich bei dem auf Lennarts Foto sichtbaren Zipfel der Rumpfbemalung um das obere Ende der Wettbewerbsnummer "6" gehandelt haben, müsste es Melchiors F 13 W.Nr. 663 gewesen sein; mangels weiterer Fotos bleibt dies vorerst nur eine Annahme. Allerdings kann gesagt werden, dass die 663 später eine nochmals geänderte Abgasanlage erhielt, bei der die sechs einzelnen Auspuffrohre senkrecht nach oben geführt waren.

Gruß
Günther Ott
 
JohnSilver

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Im Lotter Kreuz links oben
Die Ford Air Tours waren ein guter Hinweis!

Im Buch "The Ford Air Tours 1925 - 1931" von Lesley Forden ist bei den Teilnehmern auf Seite 12 das gleiche Foto der F 13 zu finden, diese wird dort als Junkers F 13L bezeichnet.

Die Angaben zu dem Flugzeug im Anhang:

Pilot Frederick Melchior, Startnummer 6, Motor BMW 185 PS, Passagiere Ernst Koeppen, P.W. Williams, George W. Hopkins, J. M. Connolly, J. Otto Scherer.
 
Günther Ott

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Prima, JohnSilver, damit ist dieser Fall eindeutig geklärt.

Hier noch ein Foto der F 13/663 als NC 87 mit senkrecht nach oben gestellten Auspuffrohren, aufgenommen am 17.04.1928 beim Start in Curtiss Field, Long Island, zur Abholung der Bremen-Besatzung Köhl, Hünefeld, Fitzmaurice aus Kanada; Pilot war wieder Fred Melchior.
 
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L Andersson

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F 13 NC87 (in 1928) still has the typical Junkers paint scheme with black nose and black wing undersides plus white band. As mentioned it has an engine arrangement that does not agree with the unpainted F 13 in the first photo. It is of course possible that the aircraft was repainted again "Junkers style" after 1925, but that would seen unlikely. The attached photo (low quality) ia allegedly Eddie Stinson's JL-6, but it is different as well (chimney exhaust, etc), so it does not really solve the problem.

 
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Günther Ott

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Warum hätte der Anstrich der F 13 NC 87 nicht erneuert werden sollen, wie Lennart annimmt? Ganz im Gegenteil, das Flugzeug war schließlich das Reiseflugzeug der Junkers-Tochter Hertha als Repräsentatin der Junkers-Werke in den USA und hatte gepflegt auszusehen.. Das Flugzeug trägt den bereits 1928 aktuellen Schriftzug in Großbuchstaben. Bindeglied zwischen dem Flugzeug von 1925 und 1928 (auch davor und danach) war Flugzeugführer Fred Melchior, der für Jucoram keine andere F 13 als die W.Nr. 663 bewegt hat.
Die sechs einzelnen Auspuffrohre, aus welchen Gründen auch immer (Einbau eines anderen Motors?), von der rechten Rumpfseite zu verlegen und senkrecht nach oben zu führen, um sie dort wieder in Reihe mittig anzuordnen, dürfte jedenfall kein größeres Problem gewesen sein.

Hier noch ein Foto der F 13 NC 87, aufgenommen beim Start in Curtiss Field am 16. April 1928, an Bord Hertha Junkers und einer ihrer Brüder.
 
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L Andersson

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Noteworthy is also that the normal outlet backwards from the radiator is totally absent on the F 13/JL-6 in #4968, which also has a Zusatskühler beneath the nose. Exhaust pipes were often arranged to keep the exhaust from getting into the cockpit, so sending it upwards seems to be a strange solution, does it not?
 
L Andersson

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Here is another problem photo. This image of a floatequipped Junkers F 13 was publihsed in a magazine on 2 September 1920, hence the low quality. I have never been able to find out the identity of this F 13, or why it is marked "41". Is it perhaps possibly to say where (in Germany?) the photo was taken?

 
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Wilbur

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Here is another problem photo. This image of a floatequipped Junkers F 13 was publihsed in a magazine on 2 September 1920, hence the low quality. I have never been able to find out the identity of this F 13, or why it is marked "41". Is it perhaps possibly to say where (in Germany?) the photo was taken?
Könnte eine Danziger Maschine gewesen sein, Dz 41.
 
Wilbur

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No, sorry. That does not fit, not in 1920 and not with floats. Any other ideas?
Aus welcher Zeitschrift stammt denn das Foto? Im September 1920 galt noch das Bauverbot. Es ist bekannt, dass deutsche Flugzeuge gefälschte Danziger Kennzeichen bekamen, um sie dem alliierten Zugriff zu entziehen. Dies könnte solch ein Fall sein. Die kleine Schrift der "41" entspricht jedenfalls der anderer provisorischer "Dz"-Kennungen, z.B. "Dz.32".
 
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