Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära

Diskutiere Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära im Props Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Junkers hat in der Phase des Bauverbots munter weiterproduziert. Mit den entsprechenden Konsequenzen. Es wurden F 13 konfisziert und eingelagert...
Junkers-Peter

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Junkers hat in der Phase des Bauverbots munter weiterproduziert. Mit den entsprechenden Konsequenzen. Es wurden F 13 konfisziert und eingelagert.
Die C-41 der SCADTA passt zeitlich leider nicht.

Anbei die F 13 K-SALG (2012), deren Geschichte im Gegensatz zu den vorigen F 13 gut dokumentiert ist. Einsatz bei Aero OY, der finnischen Regierung und der finnischen Luftwaffe bis Mitte 1940. Einer der ersten Einsätze der K-SALG war 1928 im Rahmen der Nobile-Hilfsexpedition, als die F 13 mit Flugzeugführer Gunnar Lihr Erkundungsflüge über dem Polareis durchführte.

Bei dem Foto handelt es sich um ein Junkers-Werksfoto, das in Leopoldshafen im Elbebogen nördlich von Dessau entstanden ist. Interessant zu sehen, dass die Elbe Hochwasser führt. Es gibt verschiedene Werksfotos, größtenteils mit W 33 und W 34, auf denen Elbe-Hochwasser auszumachen ist. Der Erstflug der K-SALG war am 7. Mai 1928, so dass das Foto wohl nur wenig später entstanden ist.

 
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L Andersson

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In Finland a way to warm up the engine was necessary during the wintertime, otherwise it could not be started. Obviously the water was heated by a stove, but what happened next? I suppose the radiator was emptied after flight in order not to freeze and break, and that warm water was filled, but what about the oil? In Swedish military aircraft the oil was emptied from the engine and kept in a heated hut until next day.

 
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Junkers-Peter

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So selten war der Junkers-Schriftzug mit dem geschwungenen Unterbogen nicht. Zumindest auf zwei K 16 habe ich ihn gefunden. Demzufolge gab es wohl eine Schriftschablone. Durch tausende F 13-Fotos wollte ich mich aber nicht klicken.

 
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Junkers-Peter

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Habe doch noch zwei F 13 gefunden mit dem seltenen geschwungenen Schriftzug. Unter der Tragfläche ist ein Kennzeichen zu erahnen, eventuell D-53_ oder D-58_, da gibts leider zu viele Möglichkeiten.


Und die "Giessen", wahrscheinlich W-Nr. 729 (D-371), wobei es auch Fotos der "Giessen" mit dem gebräuchlicheren Logo gibt.
 
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Havixbecker

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Warum hätte der Anstrich der F 13 NC 87 nicht erneuert werden sollen, wie Lennart annimmt? Ganz im Gegenteil, das Flugzeug war schließlich das Reiseflugzeug der Junkers-Tochter Hertha als Repräsentatin der Junkers-Werke in den USA und hatte gepflegt auszusehen.. Das Flugzeug trägt den bereits 1928 aktuellen Schriftzug in Großbuchstaben. Bindeglied zwischen dem Flugzeug von 1925 und 1928 (auch davor und danach) war Flugzeugführer Fred Melchior, der für Jucoram keine andere F 13 als die W.Nr. 663 bewegt hat.
Die sechs einzelnen Auspuffrohre, aus welchen Gründen auch immer (Einbau eines anderen Motors?), von der rechten Rumpfseite zu verlegen und senkrecht nach oben zu führen, um sie dort wieder in Reihe mittig anzuordnen, dürfte jedenfall kein größeres Problem gewesen sein.

Hier noch ein Foto der F 13 NC 87, aufgenommen beim Start in Curtiss Field am 16. April 1928, an Bord Hertha Junkers und einer ihrer Brüder.
Es gibt im Junkers Archiv eine Quelle (0801 T24), die besagt, dass der "Würger" in den USA auf L5 Motor umgebaut wurde, hierfür liegt eine "Bewertung" vom 24.9.27 vor: Kosten insg. 27.916,20 RM, Kosten für L5: 16.500 RM, die Kopie müsste ich aber suchen...
Grüße, Sebastian
 
KayFranz

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Hallo, Ich suche Informationen zum Malen von DFW C.V.
Aber keine militärischen Versionen aus dem Krieg, sondern zivile Versionen, denn nur solche wurden 1919 hergestellt. Ich interessiere mich für die Beschreibung / Namen der Farben des Rumpfes, der Ruder und der Tragflächen. Weil ich nicht einmal von Informationen über die Farbe der Propellerkappe oder des Innenraums träume.
 
AGO Scheer

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Falsche Rubrik, Kollege.
Nutze bitte "Vom Original zum Modell" im Modellbau-Unterforum.
 
Junkers-Peter

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Nach so viel Wellblech wieder mal etwas Holz. Die GMG II D-1510 des Westpreußischen Vereins für Luftfahrt aus Marienburg (heute Malbork/Polen). Ich habe hier schon einige Fotos des Flugzeuges veröffentlicht, und ich hoffe aber, dieses noch nicht.

Laut Bildrückseite befindet sich das Flugzeug hier am 7. Oktober 1928 in Insterburg/Ostpreussen und der Fluggast Aenne Naruhn bedankt sich recht herzlich für den Flug. Der Herr rechts gehört wohl auch zum Verein. Links steht der spätere Junkers-Testpilot Hans-Joachim Matthies, der im Mai 1946 bei der Erprobung des EF 126 in Dessau ums Leben gekommen ist.

 
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L Andersson

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... wieder mal etwas Holz.
After that brake with a wooden aircraft ... back to Wellblech and the "handwriting" style Junkers logo for a while. This photo of a seemingly unmarked F 13 was labeled "In Russland". Is it really Russian uniforms that the persons are wearing? Or can they be German?

 
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Junkers-Peter

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Könnten russische Uniformen sein. Wenn du das nicht weißt...
Interessant auch der propellergetriebene Generator auf der Fläche hinter dem Kopf des auf dem Schwimmer stehenden Mannes. Habe ich so noch nicht gesehen und ist mir bisher noch an keiner anderen F 13 aufgefallen.
 
L Andersson

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Interessant auch der propellergetriebene Generator auf der Fläche hinter dem Kopf des auf dem Schwimmer stehenden Mannes. Habe ich so noch nicht gesehen und ist mir bisher noch an keiner anderen F 13 aufgefallen.
Danke für den Tip! I had not noticed the unique propeller-driven generator before and it solved the problem. It sent me searching and I found the one below, which looks very similar to the other one and the red star on the wings shows that it is in fact Russian, or Soviet, to be exact. It is military.

 
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Havixbecker

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What about this one then? When, where, what ...? Can the uniform be identified?

Hallo Lennart, sorry für diese grobe Spekulation ganz ohne Fachwissen, aber die Uniform sieht für mich amerikanisch aus, wie die in diesem link:
Die Schriftart ähnelt der in der Beschriftung "B" des Hangars hier:
Kann das nach Amerika weisen? Die Landschaft (und das "graue" Wetter) sieht eher nach norddeutscher Tiefebene aus. ;-)
Grüße Sebastian
 
L Andersson

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Kann das nach Amerika weisen? Die Landschaft (und das "graue" Wetter) sieht eher nach norddeutscher Tiefebene aus.
Amerika, naaa. Möglich, aber .... The usual black/white band around the wings seems to be there, but the "W" on the fuselage does not seem to fit with anything that I have seem before. Identification letters were used at Lipetsk, but I do not know.
 
Junkers-Peter

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Ich würde ja gern helfen, aber auf dem Foto sind einfach zu wenige Anhaltspunkte für mich vorhanden. Ähnliches wie das "W" habe ich auf keiner F 13 finden können.

Ich schwenke wieder mal zum Holz über: Die M 23 der Bayerischen Flugzeugwerke, zugelassen als YM-AAL der Akademischen Fliegergruppe Danzig. Es geht auf Höhenflug, deshalb ist Otto Bohlmann, der später bei Junkers als Dipl.-Ing. arbeitete, so dick eingepackt. Die YM-AAL kam im April 1930 zur Akaflieg und wurde 1935 in Rossitten/Ostpreußen (heute Rybatschi/Oblast Kaliningrad) zerstört.

 
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Hannes64

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Hallo

Es gibt noch einen schönen Film über die Ozeanflieger, und auch die Junkers F 13 NC 87 die in Amerika im Einsatz war ist zu sehen.



Schönen Abend, Christian
 
JohnSilver

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Im Lotter Kreuz links oben
Lange keine Bilder mehr gezeigt. Edit:Ich sehe gerade, der 5000. Beitrag hier im Thread! :-60:

Hier mal wieder ein paar alte Drahtverhaue.

Aviatik P 18, eines der wenigen Seeflugzeuge von Aviatik, hier in der späteren Ausführung mit nach innen verlegten Stützschwimmern.

Die Aviatik P 18 nahm 1914 außer Konkurrenz am Bodensee-Wettbewerb teil.




Eine Detailansicht einer Aviatik B.

 
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