Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära

Diskutiere Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära im Props Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Na gut, da könnte man aber schon bei Leonardo da Vinci anfangen.
Junkers-Peter

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Na gut, da könnte man aber schon bei Leonardo da Vinci anfangen.
 
lutz_manne

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Eine He 70 14-47 als Aufklärer bei der Legion Condor in Spanien.
Interessante Markierungen. Die Variante mit dem "=" in der schwarzen Scheibe kannte ich so noch nicht. Auch auf der Tragflächenoberseite nur das "Andreaskreuz" ohne die schwarze Scheibe? Spezialität der Aufklärer, die mir entgangen ist, weil ich nur auf die Jäger der Legion Condor schaue? :-)
 
Junkers-Peter

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Keine Ahnung, kenne mich mit Markierungen nicht wirklich aus, schon gar nicht bei der Legion. Bei einer kurzen Durchsicht des Jet & Prop Fotoarchivs 12 (Spezial über die LC) habe ich nichts ähnliches gefunden.

Gibt auch noch ein Foto von der anderen Seite mit Beschussschäden. Da ist der Kreis auch so unterbrochen:
 
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Junkers-Peter

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Zum Thema Transport von Flugzeugen zu Lande sind mir nach dem schönen Diorama von @syrphus noch zwei Foto in Erinnerung gekommen. Sie zeigen quasi die nächste Stufe nach dem Pferd: Die Bahn.

Und zwar wird hier eine G 24 Mitte der 20 Jahre bei Junkers zum Bahntransport fertiggemacht. Auf dem einen Waggon der Rumpf mit dem Tragflächen-Mittelstücken und auf dem anderen die beiden Tragflächen. Fehlt noch das Rumpfende mit Leitwerk. Beeindruckend auch die Größe der Tragflächen, wenn man sie aufgestellt sieht. Die G 24 hatte je nach Motorisierung und Zuladung eine Flächenbelastung von nur 65 bis 70 kg/m² bei einer Tragflächengröße von 89 m² (G 24 he = 101 m²).


 
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L Andersson

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I am sure that these waggons are destined to Limhamn where these G 24s were assembled and given Swedish registrations. The first ones were sent in the spring of 1925
 
Junkers-Peter

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Interessant. Danke für die Information. Vielleicht ist es sogar die erste Maschine für Limhamn, denn Frühjahr 1925 könnte mit der Fotonummer 11000 übereinstimmen. Ich habe die Nr. 11400 für Juni 1925.
 
ostseh

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Teschvitz auf Rügen
Den Beitrag mit den Kriegsdoppeldeckern vom Seefliegerhorst am Bug überzuleiten mit einer unfreiwillig gewasserten Friedrichshafen F 33, bekannt geworden durch die "Wölfchen", ist mir leider nicht gelungen. Reiche sie nach.

Da aber auf Rügen und in Stralsund schon früh im Flugwesen einiges los war, würde ich auf ein paar ältere Maschinen im Bäder- und Spaßverkehr eingehen. Sowohl in Stralsund gebaut, als auch, wie hier von Johannisthal mit der Bahn rangeschafft, um die Gäste in Binz zu bespaßen und fürs Fliegen zu werben. (Robert Thelen (1884 - 1968) war der Berliner Pilot, der am 6. August 1911 drei Tage lang auf der Rennbahn des frisch erwachten Kurbades Flugvorführungen anbot.

Das Angebot lockte zahlreiche Gäste zu drei Mark Eintritt. Das Mitfliegen im Wright-Flugapparat für 50 Mark die viertel Stunde wurde jedoch nicht genutzt. Das Ballfest mir "bunten elektrischen Glühlampen und Girlanden" am Abend dafür schon eher.

Foto (c) Archiv Burkhard Galle. Quelle Rügensches Kreis- und Anzeigenblatt und Andre Farin, "Zur Sommerfrische an die Ostseeküste".
Das kleine Bildformat bitte ich zu entschuldigen. Ich bin aktuell zu doof, die mir fremde Kompression PNG umzurechnen... ;.(

Sollten die Doppeldecker und andere im Bäderverkehr und später auch Linie auf Interesse stoßen, gebe ich hier gerne schon einige aus der entstehenden Publikation "Fliegen über Rügen und Hiddensee" preis...
 
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ostseh

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Hier die versprochene F33 Friedrichshafen im Wieker Bodder, Rügen. Identifikationsmerkmal die Kirche. Verortung: Zwischen Seefliegerunterkunft Wiek und und den 1914 begonnenen Seefliegerstützpunkt Bug. !945 dann demilitarisiert und nach kurzer Pause und Zerstörung ab Beginn des kalten Krieges wieder als Stützpunkt der 6. Flotille aufgebaut.

Weil diese Maschine vom Seefliegerstützpunkt Bug aber noch zu den militärischen gehört vor den Bäderverkehr, hänge ich sie hier noch etwas größer an und mache mich dann ans konvertieren..

Kann den Typ denn jemand von den Altertumsexperten bestimmen?

(c) archiv ostSeh / Foto Stavginsky / B. Galle
 
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Junkers-Peter

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Bitte, lieber @ostseh, keine solchen Briefmarkenfotos mit 33 kb einfügen. Da erkennt man absolut nichts. Klick mal auf unsere Fotos und dann auf deins. Dann siehst du den Unterschied. Versuche mal die Fotos in einer ordentlichen Auflösung einzufügen.
 
ostseh

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Jaha, ich bin mir dessen bewusst. Habe pixilion zum Testen installiert, weil das ein Wasserzeichen kann.. Das hat nun aber "nebenbei" meine ganzen aktuellen Buchbilder in PNG umgewandelt. Also verdichtet. Auch automatisch beim kopieren. Jetzt will ich sie retour konvertieren und da wollen die Schw.. 30 euro für ne Lizenz. Clever.
Im Augenblick fasse ich meine Originale nicht mehr an, da das erstmal nach Arbeit aussieht.
Dann les ich erstmal ne weile wieder mit. Stille Treppe habe ich ja geübt >:-) grins..
Die Seeflieger im Tourismus kommen dann später.
 
ostseh

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Paar frühe Seeflieger hatte ich ja versprochen, wie sie entweder von Stralsund kommend aus der dortigen Werft oder im Linienflug -Junkers F13 meist - hier landeten.

Die 402 kam aus Stralsund und machte sowas wie Binnenverkehr.
Die D-OBAZ dürfte am Bootshaus des Selliner Sees liegen. Wie die Karte zeigt, war die Landung an der Seebrücke zwar attraktiver, sicherer jedoch die auf dem See. Später bis 1938 finanzierte sich die Strecke von Berlin, Stettin.. bis Frankfurt am Main vor allem durch leichte Fracht und Luftpost bei Luft-Hansa. Auch Hiddensee wurde vornehmlich mit Junkers angeflogen.
 
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noch einige Zeugnisse der frühen Fliegerei auf Rügen und den dortigen Stränden. Wer Identifikationen beifügen möchte - wird gerne genommen. Danke.

Die Maschine gen Bug über Dranske dürfte zum Seefliegergeschwader gehören. Im Vordergrund die Schienen der Kleinbahn, die damals auch militärisxhes Gut zum Bug transportierte.

Und sorry, manches sind schwer ergatterte Repros.
(c) ostSeh archiv
 
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Gilmore

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Die Ju F13 D-OBAZ hat eine Leitwerksform, die ich bei diesem Typ noch nicht geshen habe. Ich kenne nur das langezogene Dreieck oder die Trapezform. Hier scheint es eine Art Halb-Oval zu sein.
 
ostseh

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.. und zum Abschluss für heute..
Arbeit ruft auch in der Kurzarbeit.. :-)

Die frühe Linienkarte als Ergänzung zum wichtigsten Landeplatz Selliner See und eine Maschine (Junkers) in Dranske an der dortigen Landestelle (zivil).

Das Wrackteil muss von einem Eindecker sein und ist noch nicht identifiziert.

Fehlt noch eine der damals modernen Panoramadarstellungen mit Seeflieger vor der Kulisse von Sassnitz.
 
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Das Flugzeug auf Schwimmern könnte eine Ju 46 sein? Wären Unterschiede zur W 34 aus dieser Blickrichtung überhaupt sichtbar?
 
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