Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära

Diskutiere Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära im Props Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Possible: "ARTHUR DRESSLER ..."? Because: https://de.wikipedia.org/wiki/Cigarettenfabrik_Dressler
kojot nemo

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Thanks! ARTHUR DRESSLER DRESDEN GmbH
 
Junkers-Peter

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Mal wieder etwas anderes - ein Fluggerät leichter als Luft. Ich habe hier Fotos und einen kurzen Zeitungsausschnitt über den Besuch einer Ballonbesatzung in Dessau bei Junkers. Leider habe ich sonst keinerlei Informationen zu dem Ballon und den Erbauern. "Luwa" hieß er und war wohl ein Wasserstoffballon. Auch ist leider das Jahr aus dem kurzen Zeitungsschnipsel nicht ersichtlich. Hat jemand nähere Informationen zu dem Ballon?

Hier die Landung auf dem Junkersgelände. Rechts die Motorenbauhalle.


 
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Junkers-Peter

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Danke für den Hinweis mit dem Wochentag, gero. Dann kann es nur 1931 sein.
 
JohnSilver

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Müsste nicht, wenn die Zeitungsmeldung vom 18. Oktober ist, das beschriebene Ereignis einen Tag vorher passiert sein?
Dann wäre der 18. Oktober ein Montag, dazu würden dann die Jahre 1926 und 1937 passen.
 
Junkers-Peter

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Gute Frage. 🤔

1937 ist aber zu spät. Das Ereignis war auf alle Fälle vor 1933. Es gibt noch ein sehr schlechtes Foto aus dem Ballon, auf dem F 13, G 24 und K 16 auf dem Flugfeld zu erkennen sind.
 
HoHun

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Mal wieder etwas anderes - ein Fluggerät leichter als Luft. Ich habe hier Fotos und einen kurzen Zeitungsausschnitt über den Besuch einer Ballonbesatzung in Dessau bei Junkers. Leider habe ich sonst keinerlei Informationen zu dem Ballon und den Erbauern. "Luwa" hieß er und war wohl ein Wasserstoffballon. Auch ist leider das Jahr aus dem kurzen Zeitungsschnipsel nicht ersichtlich. Hat jemand nähere Informationen zu dem Ballon?

Hier die Landung auf dem Junkersgelände. Rechts die Motorenbauhalle.


Moin!

Ich habe gerade mal versucht, ein gutes Foto des in "Quax der Bruchpilot" verwendeten Ballons zu finden, der ja ebenfalls ein Wasserstoffballon (eine Charlière) war, bin aber auf die Schnelle nicht fündig geworden.

Von der Form her war der Quax-Ballong eher kugelig, aber bei eine Charlière hängt die genaue Form wahrscheinlich vom Wetter ab :-)

"Quax" wurde allerdings erst 1941 gedreht, also sind vielleicht die Chancen auf einen Zusammenhang nicht so groß. Andererseits haben sich wahrscheinlich nicht viele Leute damals überhaupt mit Wasserstoffballons beschäftigt, daher dachte ich, ich erwähne es mal ...

Tschüs!

Henning (HoHun)
 
Junkers-Peter

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Auf leichtes Gas folgt wieder (relativ) schweres Blech. Hier wird die zweite einmotorige Ju 52 im Sommer 1931 in ungewöhnlicher Perspektive präsentiert. Ziel der Werbeaufnahme ist wohl, die vielfältigen Beladungsmöglichkeiten des Frachtflugzeuges zu zeigen. So gibt es mehrere Frachttore im Rumpfdach und an den Seiten. Der Erstflug der W-Nr. 4002 war am 10. März 1931 in Dessau erfolgt.

Als Motorisierung dient ein Armstrong Siddeley Leopard-Sternmotor, der sich allerdings als sehr unzuverlässig erwies. Ebenso machte die Weltwirtschaftskrise ein Jahr später allen Träumen von Prof. Junkers über einen wirtschaftlichen Frachtflugverkehr einen Strich durch die Rechnung. Die Ju 52/1m erhielt später das Kennzeichen D-2133 und wurde auch mit Schwimmergestell in Travemünde erprobt. Wahrscheinlich war sie danach als D-USUS bei der Luftdienst-Schleppstaffel Norderney und später Kiel im Einsatz - ausgerüstet nun mit einem BMW 132. Der endgültige Verbleib der Maschine ist ungeklärt.

 
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Junkers-Peter

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Noch ein Nachschlag in Sachen frühe Ju 52: Hier zu sehen, die erste dreimotorige Ju 52 überhaupt, die W-Nr. 4013 (D-2201). Deren Erstflug war am 7. März 1932 unter Junkers-Flugkapitän Alfred Gothe in Dessau erfolgt. Die Musterprüfung erfolgte in Mai 1932. Im Juni 1932 ist sie mit einem Udet "Flamingo" in der Luft zusammengestoßen und dabei erheblich beschädigt worden.

Das Foto zeigt die Maschine während der Reparatur im September 1932 in Dessau. Da anscheinend der Platz in der Halle knapp war, erfolgte die Reparatur im Freien. Interessant der Kran und das rechts stehende Höhenforschungsflugzeug Ju 49.

Der Einflug nach der Instandsetzung erfolgte erst im Dezember 1932. Danach war sie bei der DLH und verschiedenen Reichsstellen im Einsatz, später als D-ADOM.

Zu beachten auch die Ähnlichkeiten im Kabinenaufbau zur SE-ADR. Erst ab der W-Nr. 4019 gab es die später bei fast allen Ju 52 verwendete Kabine. Motoren sind Original Pratt & Whitney "Hornet".

 
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lutz_manne

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Bodenanker? Oder Anker einer Junkers mit Schwimmern?
 
L Andersson

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Bodenanker? Oder Anker einer Junkers mit Schwimmern?
That is correct. Ju 52/3m OH-ALK was used on the route between Helsinki and Stockholm and in the 1920s and most of the 30s, neither city had any land airport that larger aircraft could use. Aerotransport's SE-ADR and Aero's OH-ALK normally served as floatplanes and an anchor was part of the standard equipment for a seaplane. I suppose that there was a lever inside the cockpit with which you could release the anchor.
 
Hannes64

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Hallo

Das dürfte eine Heinkel HD 21 gewesen sein, der Kühler, das Leitwerk und das "strebsame" Fahrwerk passen. Zudem ist ein Teil des Kennzeichens D 68? zu sehen, ein nicht so häufiger Vogel.

Gruß Christian
 
Junkers-Peter

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In den Erinnerungen von Richard Perlia "In geheimer Mission" auf Seite 55 wird die Maschine auch erwähnt. Ist die HD 21 D-685, die dann wohl noch 1927 zerstört worden ist.

Man erkennt am Rumpf das Emblem der "Sportflug GmbH" mit dem Motto "Per Aspera ad Astra".

 
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