alternative Grundierung...

Diskutiere alternative Grundierung... im Farben, Verdünner, Pinsel & Pinselarbeiten Forum im Bereich Tips u. Tricks; ... ja hallo, ich möchte mal wieder nach einigen Jahren, ein paar Modelle basteln und würde gerne diesmal Sprühfarben ausprobieren. Da ich in...

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  1. #1 supaber, 30.03.2006
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    ... ja hallo, ich möchte mal wieder nach einigen Jahren, ein paar Modelle basteln und würde gerne diesmal Sprühfarben ausprobieren. Da ich in meiner näheren Umgebung leider keinen Laden gefunden habe, der die kleinen Sprühdosen von REVELL im Angebot hat, wollte ich mal fragen, ob man speziell bei der Grundierung, irgendwie ausweichen kann auf ein Produkt aus dem Baumarkt? (auch aus Kostengründen)

    Ich war heute mal bei uns im OBI und hab mir da so die Grundierungen aus der Sprühdose angeschaut und festgestellt, dass es nur Haft-Grundierung auf Kunstharz oder Acrylbasis gibt.

    Kann ich einen von beiden nehmen, oder sind beide viel zu aggressive für das Plastik der Modellbausätze?

    MfG SupaBer


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  3. FREDO

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    Auf alle Fälle sind die Sprühköpfe viel zu grob für den Modellbau: alles wird zugekleistert.
    Mein Tip: VERGESSEN

    Grüße
    FredO
     
  4. #3 Wolfgang Henrich, 30.03.2006
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    Was möchtest Du denn bauen?
    Wenn Du schreibst ein paar Modelle, nehme ich an Plastikmodellbau.
    Da ist eine Grundierung grundsätzlich nicht unbedingt erforderlich. Es gibt natürlich Ausnahmen. (Unterschiedliche Materialien, unterschiedliche Farben des Plastiks oder auch viele Spachtelstellen)
     
  5. AM72

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    Mache Dir kein Problem mit einer Speziellen Grundierung.
    Modell/Flächen schön säubern, dann eben eine Schicht graue Farbe drauf - langt.
    Und wie bereits gesagt - es muss gar nicht sein. Wichtig ist sie vor allem bei uneinheitlich farblichen Materialen - wie etwas ein Mix aus Resin, Ätzteilen und Plaste oder wenn man weisses und graues Plaste hat.
     
  6. #5 supaber, 31.03.2006
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    Vielen Dank für eure Antworten.

    Also in erster Linie frage ich, weil ich zum ersten Mal mit Acrylfarben von Revell arbeite und die Deck- und Haftkraft der Farben soll wohl ich ganz so toll sein, wie die der älteren Farbtypen.

    Außerdem wollte ich, da ich kein Airbrush besitze, schon von vornherein ein Art Grundlackierung des Modells durchführen, um mir die Pinselarbeit zu ersparen. Da dachte ich halt an so Grau- oder Weißtöne auf Acrylbasis. Eben deshalb wollte ich diese Sprüchfarben aus dem Baumarkt als preiswertere Alternative ausprobieren. Nur leider weiß ich nich, wie die Acrylfarben dann auf dem Acryllack selbst halten würden. Kommt es da eventuell wieder Grund der mechanischen Einwirung des Pinsel, zum "Aufweichen" der Grundlackierung. Auf jeden Fall mächte ich mir einen Klarlack (matt) zulegen. Ich hab halt absolut keine Erfahrungen mit diesem Farbtyp.

    Welche Alternativen gibt es überhaupt noch außer Baumarkt und "Original-Zubehör" der Hersteller? Wo und von welcher Firma kann man Sprühfarben speziell für dem Modellbau in einem angemessenem Preis-/Leistungsverhältnis kaufen? Kann ich nun die Lacke aus dem Baumarkt verwenden? Wenn ja, welche? Die auf Kunstharz- oder auf Acrylbasis?

    (Ich vermute mal ein Klarlack auf Kunstharzbasis macht wenig Sinn, da er mit Lösungsmittel durchsetzt ist und daher die Farbschichten angreifen würde.Aber die Acryllacke sind doch wasserlöslich, würden sich also wieder auflösen bei Kontakt mit Wasser (Luftfeuchtigkeit, Schweiss usw.) ?!


    MfG SupaBer



    PS: Ja ich will eigentlich nur Plastikmodelle bauen. Vornehmlich 1/144. Ab und an mal ein 72er Modell.

    - - -
     
  7. #6 Hans Trauner, 31.03.2006
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    Acryllack aus der Spraydose muss nicht die selben Eigenschaften haben wie Acryllack aus dem Modellbaubedarf. Acryllack heisst erst mal bloss, dass der Binder der Farbe ( Farbe= Binder+Pigment+Lösemittel+Hilfsstoffe) irgendein Acrylat-Kunstharz ist. Man kann diese Kunstharze aber nicht nur in Wasser emulgieren, sondern auch in klassischen organischen Lösemitteln. In Spraydosen kann das manchmal ein sehr scharfes Zeug sein, dass das Plastik anlöst...oder auch nicht. Hier hilft nur Versuch macht kluch.

    Abraten würde ich von Spraydosen mit 'Aqua'-Lacken, die kommen wirklich zu dick und fast schaumig aus dem Rohr, da ist ein 72er Modell schlicht hin.

    Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Spraydosen von Holts gemacht, die es bei uns in Tankstellen oder bei Marktkauf gibt. Es gibt da hellgraue und weisse Grundierungen, die sehr fein kommen und das Plastik nicht anlösen.

    Auch sehr gut ist Tamiya Grundierung und Games Workshop...aber wenn man schon keine Revell-Quelle hat.....

    Und, wie auch schon die Vorschreiber: Nötig ist Grundierung nur in Ausnahmefällen. Revell Aqua haftet auch so recht gut. Haftung wird noch besser, wenn man nicht mit Wasser, sondern Fensterreiniger oder Alkohol verdünnt.

    H.
     
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    Hallo

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  9. AM72

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    Gehe mal in den Zeitschriftenhandel, und kaufe Dir die Fliegerrevue 4/2006 - da ist im Modellbauteil eine schöne Anleitung für die Aqua-Farben von revell.

    In Kurzform :

    - Das Modell mit Spiritus oder Isopropanol (Apotheke) reinigen - nicht mit Spülmittel
    - Grundieren eben mit einem Grau oder mit der Farbe, in der eben lackiert werden soll. Dazu das Modell einfach kurz überstreichen - ohne dabei auf Deckung zu achten. es geht nur darum, eine erste Farbschicht aufzubringen.
    - wenn Grundierung trocken, die entsprechende Farbe einfach pinseln. Farbe dazu NICHT mit Wasser, sondern mit Spiritus verdünnen

    Und was generell und die Grundlage zu und bei allem, im Modellbau ist :
    Versuch macht kluch - Probieren geht über Studieren :!:
    Du musst es einfach selber ausprobieren, rausfinden was Dir selber wie am besten liegt. Jeder arbeit anders, jeder bevorzugt andere Techniken und Materialien.
     
  10. #8 airforce_michi, 31.03.2006
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    Halb OT:

    Gibt es die kleinen Spraydosen von Revell eigentlich noch (im Programm)? :?!

    Ich habe die eigentlich schon lange nicht mehr gesehen - fand sie allerdings auch früher nie besonders gut...
     
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