Anschlag in Kabul fordert ein Todesopfer unter Bundeswehrsoldaten

Diskutiere Anschlag in Kabul fordert ein Todesopfer unter Bundeswehrsoldaten im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Doch ;) http://www.deutschesheer.de/relaunch/contentbase2.nsf/Frame/2723FF007C1C7E8BC1256E8300281F72...

Praetorian

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Voyager schrieb:
Hat dieses G-Modell dann auch die Bezeichnung "Wolf"? Ich denke nicht.
Doch ;)

Neben dem Boxer, der ab Mitte 2008 an die Truppe ausgeliefert werden soll, wurden das Führungs- und Funktionsfahrzeug Dingo 2, das Transportfahrzeug Multi A3-FSA, die modulare Schutzausstattung für Lkw, das Rüstsatz- und Personenbeförderungsfahrzeug Duro in der Version „Beweglicher Arzttrupp“, das Einsatzfahrzeug Mungo der Division Spezielle Operationen, das Aufklärungs- und Gefechtsfahrzeug Serval des Kommando Spezialkräfte (KSK) sowie der Wolf mit Sonderschutzausstattung beziehungsweise mit Splitterschutz vorgestellt.
http://www.deutschesheer.de/relaunch/contentbase2.nsf/Frame/2723FF007C1C7E8BC1256E8300281F72

Wolf SSA
Seit Produktionsbeginn 1979 wurden rund 60.000 Mercedes-Benz-Geländewagen (G-Klasse) an militärische Bedarfsträger in 26 Nationen geliefert. Unter dem Namen Wolf hat die Bundeswehr über die Jahre bereits rund 10.000 Exemplare genutzt. Der modernste Wolf G 270 CDI mit einer Spezial-Schutz-Ausstattung (SSA) der Firma DaimlerChrysler ist für die Feldjägertruppe in einer Kleinserie seit Dezember 2002 im Zulauf und u.a. im Kosovo im Einsatz.

Herzstück ist der neue 270 CDI-Motor, ein moderner 5-Zylinder-Reihenmotor mit Common-Rail-Dieseltechnologie, der aus einem Hubraum von 2.685 cm³ rund 115 kW (156 PS) entwickelt. Die Leistung bei einer Drehzahl von 3.800/min, ein 5-Gang-Automatikgetriebe mit Tippschaltung, der permanente Allradantrieb sowie eine während der Fahrt zuschaltbare Differenzialsperre (Vorder- und Hinterachse) garantieren eine besonders hohe Geländegängigkeit. Fahrerhaus und Aufbau sind der Forderung entsprechend gegen den Beschuss durch Handfeuerwaffen des Kalibers 7,62x51 mm Nato ball geschützt, das Fahrerhaus zusätzlich gegen 5,56x45 mm Nato SS109 und M193, der Unterboden gegen Handgranaten. Der Wolf SSA bewährt sich bereits im Einsatz.
http://www.rheinmetall-detec.de/index.php?lang=2&fid=843
 
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Voyager

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Danke für die Aufklärung! :TOP:
 
muermel

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na dann hat sich das ja geklärt und die BW hat doch was zum schutz ihrer soldaten getan.

trotzdem schlimm genug das menschen sterben musste.

lg
 
Bleiente

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Lazarett-Flugzeug bringt verletzte Soldaten nach Deutschland

Berlin (ddp). Das Lazarett-Flugzeug der Bundeswehr holt die beiden am Montag bei einem Anschlag in Kabul verletzten Soldaten nach Deutschland. Nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp wird die Maschine am Dienstagabend auf dem militärischen Teil des Köln/Bonner Flughafens in Wahn erwartet.
...
Die beiden Verletzten werden voraussichtlich sofort nach der Landung in Wahn in das Bundeswehrkrankenhaus nach Koblenz gebracht.
Die Verletzten sollen von Kabul mit einer Transall-Maschine zum deutschen Luftstützpunkt Termez nach Usbekistan geflogen werden. Dort nimmt sie das Spezialflugzeug vom Typ «Medevac» an Bord.

Dienstag 15. November 2005, 09:07 Uhr
http://de.news.yahoo.com/051115/336/4rk8a.html
 
bluebird

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Nach dem Anschlag hieß es von Seiten der Bundeswehrführung, es habe zuvor "keine konkreten Hinweise" auf bevorstehende Anschläge gegeben.
Was hat man denn erwartet? Einen vorherigen Anruf der Taliban oder von El Kaida?
Es müßte doch genügen, daß es bereits einen ähnlichen Selbstmordanschlag gegeben hat, ebenfalls mit toten und verletzten Soldaten. Von daher wußte man auch, daß der leicht gepanzerte "Wolf" keinen Schutz gegen Sprengstoff in dieser Art und Menge bietet.

Jetzt heißt es, man werde die Sicherheitsvorkehrungen weiter verbessern.

Der Satz aus dem Führungszentrum der Bundeswehr "Die Rettungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren." hatte in seiner demonstrativen Geschäftigkeit einen effekthaschenden Zungenschlag; da waren die Agenturenmeldungen über den Anschlag und seine Opfer nämlich schon ein paar Stunden alt.
Was gab es denn da noch groß zu retten, außer den Toten und die Verwundeten zu bergen, was sicher bereits geschehen war. Und die Medevac-Maschine wurde zum Start befohlen; - auch nur eine Maßnahme, das Kind zu retten, nachdem es in den Brunnen gefallen ist.

Heute abend konnte man im Fernsehen den großen Aufzug zu Ehren des tot heimgekehrten Soldaten verfolgen - mit Ehrenbatallion, Politprominenz und Trommelwirbel. Diese Ehrerbietung verdient der Mann, keine Frage; allerdings hätte man vorab dafür sorgen müssen, daß sie gar nicht erst notwendig wird. Das hätte auch der Soldat zweifellos vorgezogen.
 
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Voyager

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Kann mir jemand, der sich mit den Strukturen der Feldjägertruppe auskennt, erklären, wie ein Oberstleutnant der Reserve nach Afghanistan kommt?
 
Voodoo

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Seit dem Anschlag patroulliert nicht ein einziges ISAF Fahrzeug mehr auf der Jalalabad Road. Ich bin fast jeden Tag 2-3 mal dort Unterwegs weil der Kabuler Zoll und div. Firmen mit denen ich arbeite ihre Compounds dort haben.
Die Afghanen und wir expat Zivilisten sind der Meinung das der Anschlag wohl Wirkung gezeigt hat und ISAF sich zurueckgezogen hat. Dies ist kein gutes Signal nach aussen hin, ISAF sollte gerade jetzt verstaerkt unterwegs sein und sich nicht in die Camps zurueckziehen und das "Gefuehl" vermitteln das der Anschlag "erfolgreich" war.
this is my humble opinion only..

gruss aus Kabul
Chris
 
Tiger53

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@yoyager

Der getötete Oberstleutnant füllte nach Presseberichten die Funktion des Betreuungsoffiziers aus. Reservisten besetzen meist solche Stellen bei Auslandseinsätzen welche im normalen Friedensbetrieb in deutschen Garnisonen nicht existent sind. Beispielhaft sei hier wie gesagt die Truppenbetreung genannt oder auch die Stabsabteilung S-5 bzw G-5. Im rahmen meiner Auslandseinsätze waren exakt diese beiden Posten mit zwei Hauptleuten bzw Majoren der Reserve besetzt.
 
bluebird

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Auch wenn Artikel der "BILD"-Zeitung mit Vorsicht zu genießen sind, gebe ich hier diese Meldung von heute wieder:

"Anschlag in Kabul

Terror-Warnung erreichte
deutsche Soldaten nicht

Berlin – Hätte der Tod des deutschen Feldjägers Armin F. (44) in Kabul verhindert werden können?

Der Oberstleutnant war am Montag bei dem heimtückischen Selbstmord-Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul ums Leben gekommen.

Jetzt enthüllt ein interner Bericht der Bundeswehr (liegt BILD vor): Das Attentat hätte womöglich verhindert werden können!

Denn am Montagmorgen 10.35 Uhr hatte die deutsche Botschaft gewarnt: Es gebe Hinweise auf einen möglichen Anschlag „an bestimmten Objekten in Kabul einschließlich der dorthin führenden Straßen“. Unglaublich: Die Soldaten der Bundeswehr kannten diese Warnung offenbar nicht! Der Bericht: „Diese Warnmeldung ging nach hiesiger Erkenntnis weder an (die Schutztruppe) ISAF noch an das deutsche Einsatzkontingent.“

http://www.bild.t-online.de/BTO/index.html

Wenn der Bericht zutrifft - und aus den Fingern wird man sich das m. E. nicht saugen - liegt eine unglaubliche Schlamperei vor, welche Leben kostete.
 

Hog

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bluebird schrieb:
und aus den Fingern wird man sich das m. E. nicht saugen -
Das nicht - aber was man bei BILD von solchen Schlagwörtern wie jetzt (=vor einem halben Jahr ) oder intern (=der breiteren Öffentlichkeit mit ein wenig Recherche zugänglich) zu halten hat ist manchmal etwas fragwürdig.

Ich kann nur wieder die Website www.bildblog.de empfehlen, da gibts einige "mustergültige" Beispiele wie sowas aussehen kann - teilweise etwas sehr viel Interpretationsspielraum und eine ziemlich freizügige Auslegung bestimmter Begriffe was diese Zeitung so beinhaltet.
 
Markus_P

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bluebird schrieb:
Wenn der Bericht zutrifft [...]
na, zutreffen wird der Bericht sicher in irgendeiner Form. Daß das damit aufgebaute Bild der tatsächlichen Situation vor Ort entspricht, bezweifle ich allerdings.

Meiner persönlichen Auffassung nach müßte es doch so sein, daß ISAF direkt mit den im Lande operierenden anderen Kontingenten, Geheimdiensten und sonstigen "Informanten" in Kontakt steht und sich so ihr eigenes Lagebild aufbaut, bei gegebenem Anlaß Informationen an die deutsche Botschaft gibt, die wiederum auch mal eine Terrorwarnung an die evtl. vor Ort tätigen deutschen Zivilisten (und natürlich alle anderen, die es betrifft) herausgibt.

Daß Gedeih und Verderb einer militärischen Schutztruppe von den Mitteilungen einer Botschaft abhängt, halte ich für fragwürdig, nein, ich gehe sogar weiter, ich hielte es für unprofessionell.
 
Voodoo

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@bluebird: Es gab die Warnung, haben wir am Montag morgen von der Deutschen Botschaft bekommen, nachfolgend die e-mail (habe Namen rausgenommen und mit xxxx ersetzt):

----- Original Message -----
From: .KABU xxxxxxx
To: .KABU xxxxxxx
Sent: Monday, November 14, 2005 10:24 AM
Subject: Sicherheitslage in Kabul


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Deutsche Botschaft gibt eine Warnung weiter, nach der es heute, Montag, 14.11. oder morgen, Dienstag, 15.11., zu einem Anschlag in Kabul kommen könnte. In der Meldung werden folgende Ziele ausdrücklich angesprochen:
- Serena Hotel
- Intercontinental Hotel
- Ariana Hotel
- Flughafen Kabul einschl. der dort hinführenden Straße


Die Deutsche Botschaft weist bei dieser Gelegenheit auf das fortbestehende Risiko von Entführungen hin. Selbst wenn es außerhalb der Städte höher angesetzt wird, sollte es in Kabul wegen der hohen Zahl der hier lebendenden Ausländer nicht unterschätzt werden.

Folgende Sicherheitshinweise sollten Sie daher beachten:
Versuchen Sie Bewegungen alleine zu vermeiden und reduzieren Sie Fahrten auf das notwendige Maß
Variieren Sie den Weg zu Ihrem Arbeitsplatz und anderen häufigen Zielen
Führen Sie immer Mobiltelefon und Funkgerät mit und halten Sie die Geräte stets eingeschaltet

Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxx
Sicherheitsbeauftragter
 
derBruchpilot

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bluebird schrieb:
Von daher wußte man auch, daß der leicht gepanzerte "Wolf" keinen Schutz gegen Sprengstoff in dieser Art und Menge bietet.
Gegen Sprengstoff dieser Art und Menge gibt es insgesamt nur sehr wenig Schutz. Der von diversen Volksmedien verbreitete Gedanke, dass mit einer "besseren" Schutzaustattung alle Probleme gelöst werden, ist irrführend.
Denn am Montagmorgen 10.35 Uhr hatte die deutsche Botschaft gewarnt: Es gebe Hinweise auf einen möglichen Anschlag „an bestimmten Objekten in Kabul einschließlich der dorthin führenden Straßen“. Unglaublich: Die Soldaten der Bundeswehr kannten diese Warnung offenbar nicht! Der Bericht: „Diese Warnmeldung ging nach hiesiger Erkenntnis weder an (die Schutztruppe) ISAF noch an das deutsche Einsatzkontingent.“
Was aus gutem Grund zu bezweifeln ist. Es ist denkbar, dass diese konkrete Meldung nicht an ISAF weitergegeben wurde, weil sie sich aus einer ISAF-Quelle oder einer für ISAF zugänglichen Quelle speiste. Im Allgemeinen herrscht vor Ort ein gutes Bild über die Sicherheitslage.
Das Problem - zumindest 2002 - in Kabul war, das es soviele Warnmeldungen gab, dass sie schon kontrproduktiv waren. Bestimmt dreinmal die Woche wurde vor dem weiß-blauen Toyota-Taxi (fast alle Txis waren weiß-blau, und fast alle waren von Toyota) gewarnt, einmal die Woche vor einem Reisebus oder einem Tanklaster.
Man muss ganz einfach konstantieren, dass das Risiko für die bei ISAF eingesetzten Soldaten vorhanden und ohne Abbruch des Einsatzes auch nicht grundsätzlich zu minimieren ist. Früher oder später musste so etwas passieren, und früher oder später wird so etwas wieder passieren.
Das sollten Politiker wissen, wenn sie solchen Einsätzen zustimmen.

Gruß R.
 
ppana

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Voyager schrieb:
Wie ich die Bilder sehe ist das nicht einmal ein Wolf, sondern ein handelsübliches Mercedes G-Modell mit geschlossener Karosserie. Ein Wolf würde eine Montage der Sondersignalanlage auf dem Planenverdeck an dieser Stelle garnicht zulassen.
Insofern schließe ich mich der Meinung an, dass da garnichts gepanzertes war.
Möglicherweise war es nicht einmal ein Bundeswehrfahrzeug.
Beim brennenden Fahrzeug handelte es sich um einen MB 240GD oder 290GD der Griechischen Armee. Zwei Soldaten wurden beim Anschlag leicht verletzt.
 

Deak

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Wenn jeden Tag "Warnungen" eingehen, dann kann die, wie üblich bestens informierte Bild, die auch jeden Tag veröffentlichen. Sonst ist das keine Berichterstattung sondern nur Falschmeldungen der "größten deutschen Tageszeitung". Wieviel ein toterdeutscher Soldat wert ist, seht Ihr auch daran, auf welcher Seite am Donnerstag Bild darüber berichtet hat. Ballacks Geld ist eben interessanter.
 
Veith

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Wieviel ein toterdeutscher Soldat wert ist, seht Ihr auch daran, auf welcher Seite am Donnerstag Bild darüber berichtet hat.
Ich würde eher sagen: "man gewöhnt sich dran" .... und das ist auch gewollt. :(
 

Deak

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Das kann schon sein. Dann wird man allerdings nicht für jeden eine große Trauerfeier mit Minister usw. abhalten können.
Von den beiden Verwundeten wird dagegen kaum gesprochen. Einer soll beide Beine verloren haben.
 
Voodoo

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...es geht leider sehr traurig weiter. Ein portugisiescher Soldat getoetet und 2 Verwundet auf der Strecke Kabul - Bagram. Es gibt 2 Versionen die z.Zt. in der community in Kabul die Runde machen, 1. auf eine Miene gefahren und 2. auf eine Miene gefahren die als IED eingesetzt worden ist.

Portuguese soldier killed in Afghanistan blast
News.ie
11/18/2005

A Portuguese soldier was killed today in an explosion in Afghanistan, the Portuguese state news agency Lusa reported, citing a Ministry of Defence official.

The sergeant died when an explosion struck his patrol vehicle in the Afghan capital Kabul, Lusa said. Three other soldiers in the vehicle were hurt, other news reports said.

In Afghanistan, peacekeeping spokesman Maj. Andrew Elmes said a land mine explosion killed one international peacekeeping soldier and injured three east of Kabul.
 
Voodoo

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derBruchpilot schrieb:
Gegen Sprengstoff dieser Art und Menge gibt es insgesamt nur sehr wenig Schutz. ...Das Problem - zumindest 2002 - in Kabul war, das es soviele Warnmeldungen gab, dass sie schon kontrproduktiv waren. Bestimmt dreimal die Woche wurde vor dem weiß-blauen Toyota-Taxi (fast alle Taxis waren weiß-blau, und fast alle waren von Toyota) gewarnt.
Die Taxen sind hier alle weiss - gelb oder gelb - weiss.
gruss
Chris
 
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derBruchpilot schrieb:
Gegen Sprengstoff dieser Art und Menge gibt es insgesamt nur sehr wenig Schutz. Der von diversen Volksmedien verbreitete Gedanke, dass mit einer "besseren" Schutzaustattung alle Probleme gelöst werden, ist irrführend.
...
Da hilft selbst ein M2A2 mit ERA auch nichts, auch wenn die ERA bei IED's im Prinzip wirkungslos ist. Im Irak gab es, gibt es und wird es Fälle geben, bei denen ein Bradley durch die Wucht umgeworfen wird und/oder die Panzerung durchdrungen wird.
Humvee's werden in aller Regelmäßigkeit mehrere Meter durch die Luft geschleudert wenn so ein Ding am Straßenrand explodiert.
Gepanzerte Humvee's mit zusätzlichen ASK's und teilweise noch zusätzlich angebrachten Hardox-Platten sehen manchmal nach einer IED-Explosion aus, als ob die aus normalen dünnen Blech sind.
Selbst ein M1A2 kann bei einer entsprechend großen und richtig platzierten IED beschädigt/zerstört werden auch mehr als einmal im Irak schon vorgekommen ist.

Davon abgesehen kann man nicht davon ausgehen, daß die beste Schutzaustattung auch das beste für das jeweilige Einsatzprofil ist.
 
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