Arado Ar 196 wird in Nordholz restauriert

Diskutiere Arado Ar 196 wird in Nordholz restauriert im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Hallo, eine Ar 196 konnte wieder nach Deutschland zurück gebracht werden. Das Flugzeug wird in einer extra dafür geschaffenen Halle auf dem...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 Aeroplan, 13.06.2013
    Aeroplan

    Aeroplan Flieger-Ass

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    Hallo,

    eine Ar 196 konnte wieder nach Deutschland zurück gebracht werden. Das Flugzeug wird in einer extra
    dafür geschaffenen Halle auf dem Gelände des Aeronauticums restauriert. Es handelt sich um ein ehemaliges Bordflugzeug
    des Kreuzers "Prinz Eugen".

    Die Arado - eine Dauerleihgabe eines US-Museums - wurde zerlegt in einem Schiffscontainer nach Deutschland transportiert.
    Besucher können die Restaurierungsarbeiten im Museum verfolgen.

    Gruß
    Aeroplan
     
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  3. #2 JV ´44, 14.06.2013
    JV ´44

    JV ´44 Fluglehrer

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    Wurde ja auch langsam mal Zeit, nachdem die Ar 196 immer mehr dem Verfall preisgegeben wurde.
    Der Oberhighlight war dann noch die missglückte Transportaktion per LKW, bei der das Kanzeldach und ein kleiner Teil der Cockpitsektion beschädigt wurde.

    Soweit ich weiß, kamen von der PRINZ EUGEN zwei Bordflugzeuge dieses Typs. Mit denen wurden hauptsächlich Tests mit dem bordeigenen Katapult durchgeführt.
    Nur eines dieser besonders seltenen Wasserflugzeuge von der PRINZ EUGEN ist erhalten geblieben; von dem anderen Bordflugzeug sollen noch ein paar Teile in einem Depot eingelagert worden sein.
    In Bulgarien existiert allerdings auch noch ein Exemplar dieses Wasserflugzeugs; der desolate Zustand ähnelt meiner Meinung nach stark dem amerikanischen Exponat.

    Wünsche dem Nordholzer Restauratoren - Team viel Erfolg bei der Durchführung dieser Mammutaufgabe und freu mich schon auf das Endergebnis!

    LG
    --- JV ´44 ---
     
  4. #3 cockpit, 15.06.2013
    cockpit

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    Die zweite Ar 196 von der Prinz Eugen ist im National Air and Space Museum in Silver Hill eingelagert. Sie ist noch am besten von allen dreien erhalten, da sie die meiste Zeit in einem Gebäude eingelagert war und ist.

    MfG

    Cockpit
     
  5. #4 JV ´44, 16.06.2013
    JV ´44

    JV ´44 Fluglehrer

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    Servus cochpit!

    Also von einer dritten Ar 196 wusste ich bisher nichts. Klingt aber ziemlich plausibel, da ja auf dieser Art von Kreuzern ja meist drei Seeflugzeuge vorhanden waren.

    Hoffentlich handelt es sich bei der zu restaurierenden Dauerleihgabe um das Exemplar aus dem National Air and Space Museum, da höchstwahrscheinlich dieses Exponat doch am komplettesten sein sollte; wenngleich die Zeit wohl auch an diesem Flieger seine Spuren hinterlassen haben müsste.

    LG
    --- JV ´44 ---
     
  6. #5 cockpit, 16.06.2013
    cockpit

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    Hallo JV 44,

    hier finden sich Bilder der Ar 196 im NASM und der anderen zwei erhaltenen Ar 196:
    Preserved Axis Aircraft
    Momentan ist die im NASM weiterhin eingelagert und die Tragflächen sind abgenommen. Die Bespannung ist zwar etwas marode und mit Bändern gesichert, aber sonst sieht die Maschine noch ganz manierlich aus. Auch die Ausrüstung ist weitgehend vorthanden.
    Die Ar 196 in Nordholz ist die vom National Museum of Naval Aviation Museum in Pensacola. Zuvor war sie Jahrzehnte im Freigelände der Naval Air Station Willow Grove ausgestellt. Es ist leider diejeneige, welche den Transportschaden hat. Auf der o.a. Website ist noch ein älteres Bild der Maschine zu sehen, vor dem Transportschaden.

    Viele Grüße

    Cockpit
     
  7. #6 JV ´44, 17.06.2013
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    Hi cockpit!

    Merci nochmal für den wirklich guten Link. Hab ich mir auch gleich komplett angeschaut. Top - Bilder!!!

    Die werden die Arado schon irgendwie gradebiegen; jedenfalls hoff ich das sehr! Unterlagen zum restaurieren sind ja noch vorhanden und vermutlich dürfte das Projekt im Großen und Ganzem gelingen.

    Drücke da mal beide Daumen für das Vorhaben.

    --- JV ´44 ---
     
  8. #7 gonogo101, 07.01.2017
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    Moin Leute,
    ich möchte den Faden hier mal wieder aufnehmen, weil es nun in Nordholz tatsächlich darum geht, den Vogel wieder gerade zu biegen. Dafür benötigen wir einerseits viele freiwillige fachkundige Helfer, eine Masse Geld, aber das soll nicht im Vordergrund stehen und noch einiges an Dokumentation, vor allem den bebilderten Teilekatalog, der leider bislang nur in Teilen vorliegt und einen Zeichnungssatz, das heisst die Konstruktionsunterlagen der Arado 196A, nach denen man z.B. fehlende Strukturbauteile oder arg Verbogenes nachbauen kann. Wenn da jemand Quellen hat, gerne her damit, wobei wir national schon viele Stellen abgeklappert haben, auch mit einigen Erfolgen, allerdings fehlt noch das oben genannte.
    Jegliche Vorschläge sind herzlich willkommen.
    Beste Grüße von der Wasserkante.
     
  9. #8 gonogo101, 08.09.2018
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    Neues vom Restaurierungsprojekt Arado 196 A-5: Der Motor wurde optisch aufbereitet und kann zur Zeit in einer dem Aeronauticum angeschlossenen Halle besichtigt werden, zusammen mit den Tragflächen und den Schwimmern, wo wir momentan nicht dran sind. Der Rumpf wurde in eine andere Halle umgelagert, um ihn dort komplett zu zerlegen, so dass nur noch der Stahlrohrahmen übrig bleibt. Da sind wir immer noch gut dabei.
    Unserer Recherchebemühungen bezüglich Zeichnungssätze oder weiterer Teile des Ersatzteilkataloges haben derweil keine neuen Erkenntnisse gebracht. Dennoch gehen wir jedem Hinweis nach. Am Rahmen wurde ein Schild gefunden mit einer Werknummer drauf, welche jedoch nicht mehr der überlieferten Werknummer des Flugzeuges übereinstimmt. Darauf zu lesen ist die 196 0293. Ich stelle ein Bild hier ein von dem Schild. Über die letzte Ziffer lässt sich diskutieren. Wir wissen nicht sicher, ob das die Werknummer für das Flugzeug ist oder nur für den Stahlrahmen. Alle, einschließlich wir, reden davon, dass es sich bei der Maschine um die Werknummer 623 183 aus niederländischer Produktion bei Fokker handelt. Allerdings fehlt dafür bisher zumindest uns der Beweis.

    [​IMG]
    Und noch was vom Motor
    [​IMG][​IMG]
    Und der Rumpf - vorher und jetzt.
    [​IMG][​IMG][​IMG]
     
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  10. #9 cockpit, 08.09.2018
    Zuletzt bearbeitet: 08.09.2018
    cockpit

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    Hallo zusammen,
    das ist eine hochinteressante Entdeckung, welche ein ganz neues Licht auf die Identität der Maschine wirft!
    Ich habe mich vor einiger Zeit etwas intensiver mit diesem Schild beschäftigt, im Zusammenhang mit der Identität von restaurierten Maschinen.
    Das dreieckige Erkennungsschild ist bei der Luftwaffe 1941 eingeführt worden. Auf dem mir vorliegenden Musterblatt der Firma Messerschmitt (Luftfahrtnorm LgN 16625 vom August 1941) heißt es:
    Jedes Flugzeug muss zusätzlich durch eines der nachstehenden Erkennungsschilder gekennzeichnet werden:
    Breite 50 mm, Höhe 30 mm. Auf der oberen Zeile ist die Flugzeugtypennummer anzugeben. Auf der unteren Zeile die vier letzten Stellen der Werknummer. Die Nummern wurden eingeschlagen, graviert oder geprägt.
    Bei beengten Plätzverhältnissen durfte auch ein Schild mit der Breite 35 mm und der Höhe von 26 mm verwendet werden.
    Materialdicke des Schildes 3 mm, Werkstoff 1435.9
    Befestigung durch 3 mm Schrauben, Niete oder Kerbnägel.
    Als Befestigungsort wird die Spornspantrückseite, linke Hälfte empfohlen.
    Vermutlich wollte man bei Brüchen ein weiteres Identifikationsmerkmal haben und bei dem Bereich um das Leitwerk erhoffte man sich bei einem Aufschlag nicht ganz so große Zerstörungen.
    Der Befestigungsort wurde jedoch nicht immer eingehalten.
    Auch wurde bei manchen Maschinen die volle Werknummer, aber keine Typenbezeichnung eingeschlagen
    Bei der Fi 156 sitzt es im Rohrgerüst im Leitwerksbereich und so manche französische Criquet zeigt hier ihre deutschen Wurzeln. Das Bild unten zeigt das Schild in der Fi 156 C-3/trop, WNr. 1043, fliegt als D-EZZZ.
    Bei der He 162 sitzt es im Spant, an welchem das Leitwerk befestigt ist.
    Bei der Fa 330 sitzt es am Rohr, welches den Rumpf bildet im Bereich des Leitwerks.
    Bei der Bf 109 G sitzt es außen auf der rechten Rumpfseite vor dem Leitwerk. Siehe drittes Bild unten, von der Bf 109 G-4 "Nesthäkchen" in Speyer. Hier ist nur die komplette Werknummer eingeschlagen.
    Bei der Bf 110 G sitzt es im Hecksteiß. Siehe unten zweites Bild der WNr. 730368. Hier ist nur die sechsstellige Werknummer eingeschlagen.
    Bei der Me 163 saß das Schild in der gepanzerten Bugspitze. (weit weg vom explosionsfreudigen Triebwerk ;-))

    Wenn nun bei der Ar 196 die die Werknummer 0293 auf dem Typenschild auftaucht, dann kommt in Frage:
    Ar 196 A-3 WNr. 100293 von Arado in Warnemünde, Stammkennzeichen DN+IW, Verbleib unbekannt (Quelle "Adler über See" von Christian König)
    Könnte das auch 0295 heißen?

    Ich bin sehr gespannt auf weitere Erkenntnisse!

    Viele Grüße
    Cockpit

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  11. #10 gonogo101, 14.09.2018
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    Moin Cockpit, sehr interessanter Beitrag. Nach nochmaliger Betrachtung und fotografischer Vergrößerung kommt eigentlich nur die 196 0293 in Frage. Und zwar muss es sich um ein gezackte "3" handeln. Nach eigener Recherche im Internet gab es zwischen 1930 und 1950 entsprechende Schlagzahlensätze mit gezackter "3". Insofern wäre das Schild authentisch aus meiner Sicht. Was wir alle nicht wissen, sind die seinerzeitigen Umstände. Wurde bspw. ein beschädigtes Flugzeug verwertet, um daraus ein neues zu bauen. In der Regel würde man dann ein neues Typschild anbringen, aber bei allen Vereinfachungen und Einsparungen in den letzten Kriegsjahren kann auch diese Maßnahme dem Sparzwang zum Opfer gefallen sein. Was uns natürlich interessiert ist, wie seinerzeit, über die Jahre und jetzt bewiesen wurde bzw. werden kann, dass es sich um die bei Fokker montierte 623 183 handelt. Dafür fehlt uns momentan jeglicher Beweis.
     
  12. #11 gonogo101, 14.09.2018
    Zuletzt bearbeitet: 14.09.2018
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  13. KlausJ

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    Hallo gonogo,
    muss man irgendeine besondere Berechtigung haben, um deine Bilder ansehen zu können?
    Ich sehe nur die Links und wenn ich auf einen gehe, wird mir eine Fehlermeldung gezeigt.

    Grüße,
    Klaus
     
  14. cockpit

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    Hallo gonogo,
    auch bei mir kommt die Fehlermeldung.
    Viele Grüße
    Cockpit
     
  15. cockpit

    cockpit Fluglehrer

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    Hallo gonogo,
    entweder die Ar 196 stammt tatsächlich aus der Produktion von Arado und die Fokker WNr stimmt nicht oder hier wurde eine Reparatur-Maschine von Fokker neu aufgebaut.
    Wird wohl schwierig zu klären sein.
    Woher stammt die Information zu der Fokker-Identität?
    Jetzt wäre es interessant, zu prüfen, welches Typenschild die im NASM eingelagerte Maschine hat.
    Viele Grüße
    Cockpit
     
  16. gonogo101

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    Sorry Leute, hier ist auch alles so kompliziert geworden. Ich habe jetzt die Medienberechtigung auf Mitglieder geändert, so dass es funktionieren sollte.
     
  17. #16 ChrisMAg2, 20.09.2018 um 03:51 Uhr
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    Hallo,
    Ich würde gern etwas in den Raum stellen wollen, bzw die Frage von "cockpit" (post 9) nochmals wiederholen:
    Wenn man davon ausgeht, dass die -innen- eingeschlagene WNr.196 0293 richtig ist, findet man bei Luftwaffe-zur-See.de folgende Informationen:

    Ar 196 Baureihe A3 : ab Werknr. 100 212, wie A3 jedoch mit Änderungen (ca. ab März 1943) , nach Durchführung in Bezeichnung: Ar 196 A5 zu ändern. Arado Werknummernblock.: 100 212 - 100 344 ( 133 Stück )
    Weiter:
    Lw WNr.: 196 0293
    Typ: Ar 196 A 3 / 5
    StKz: DN+IW
    VKz: k.A.
    Verbleib: k.A.

    Kann es sich nicht einfach um eine/ diese, bisher, nicht (richtig/ unvollständig/ falsch) dokumentierte Maschine handeln?
    In welchem Zusammenhang, hierbei die Fokker WNr. steht, kann Ich aber auch nicht erklären. aber VIELLEICHT KÖNNTE es sich um eine bei Arado als A-3 gebauter Typ handeln, der später bei Fokker zum A-5 Typ modifiziert wurde.
     
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  19. #17 ChrisMAg2, 20.09.2018 um 04:57 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 20.09.2018 um 12:16 Uhr
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    Ich habe bei Luftwaffe-zur-See.de folgendes zur Fokker WNr.623183 gefunden:

    Ar 196 Baureihe A3 / A5 bzw. A5. Fertigung von August 1943 bis November 1944 in Amsterdam / Niederlande bei FOKKER
    Werknummernblock.: 623 001 - 623 183 ( bestellt am 31.08.1943: 209 Stück, geliefert bis 30.11.1944: 66 Stück )
    Weiter:
    Lw WNr.: 623183
    Typ: Ar 196 A 5
    StKz: TW+SH
    VKz: T3+OH
    Verbleib:
    • 08.05.1945 - bei der Kapitulation an Bord des schweren Kreuzer PRINZ EUGEN in Kopenhagen.
    • 13.01.1946 - An Bord von PRINZ EUGEN nach Philadelphia / USA überführt, anschließend Nachgeflogen.
    • 00.00.1949 - Ausgestellt auf der Naval Air Station Joint Reserve Base in Willow Grove, Pennsylvania.
    • 00.00.1995 - vom National Museum of Naval Aviation in Pensacola übernommen.
    • 00.00.2012 - Einigung zwischen US-Navy und Bundesmarine bezüglich eines Transfer nach Deutschland.
    • 00.12.2012 - Überführt nach Deutschland. Eingelagert im Aeronauticum Nordholz, wo sie zur Zeit Restauriert wird.
    Hinweis:
    In Luftwaffe-zur-See.de gibt es keine Informationen zum Zugang zur Prinz Eugen bzw. zum Lebenslauf dieses Flugzeuges. Es gibt, lediglich einen Fotobeweis zum Zeitpunkt der Kapitulation in Kopenhagen.

    In Peter van Gogh's Stammkennzeichen-db taucht das StKz TW+SH als Ar196A-5 der Prinz Eugen mit WNr.623176, in einem StKz-Block TW+SA bis TW+SX mit WNr.-Bereich 623176 bis 623199.
    StKz TW+SH wird aufgefuehrt als mit VKz T3+HK bzw. T3+CH.

    Bei stammkennzeichen.de gibt es keinen Eintrag zu TW+SH bzw. keinen StKz-Bereich TW+Sx.


    Ein wenig OT, aber die zweite Ar196A-5 der Prinz Eugen scheint WNr.623167 zu sein (van Gogh, stammkennzeichen.de, LwzS, preserved axis a/c). Das StKz war PO+HG, das VKz T3+BH. Aber bei LwzS steht auch, dass T3+BH nur vom 15.01. bis 01.02.1945 an Bord der Prinz Eugen war. Es ist zwecks Reperatur nach Luftkampf von Bord gegeangen, soll aber als Repariert US Kriegsbeute geworden sein und zurück an Bord gebracht worden sein?
     
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  20. #18 gonogo101, 22.09.2018 um 10:49 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.2018 um 10:54 Uhr
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    Moin, unsere Recherche geht jetzt in Richtung der Schwestermaschine WNr. 623167. Wir möchten unsere amerikanischen Freunde bitten, ihrerseits einmal an besagter Stelle nachzuschauen, was die Rahmennummer hergibt. Uns liegt die Kopie eines Briefes von einem Mr. D. David McOwen aus dem Jahr 1994 (damals NAS Willow Grove) vor, in dem er an das National Air & Space Museum in Washington schreibt:
    Der Brief selbst wird von unserem Vereinsmitglied Hans McIlveen in einer Nachricht an mich nochmal bestätigt. Allerdings wissen wir nicht, worauf sich die Angaben des Verfassers stützen. Wir vermuten, es gab in Willow Grove noch Unterlagen zu dem Flugzeug, zu denen wir jetzt keinen Zugang haben.
    Beste Grüße und vielen Dank für euer Interesse.
    Bernard
     
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