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Diskutiere arte im TV-Tipps Forum im Bereich Literatur u. Medien; Mittwoch, 13.August 2008, 21:50 Uhr: "Himmelsreiter" (leider nur 45 Minuten ...). Infos vom Sender:

koehlerbv

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Mittwoch, 13.August 2008, 21:50 Uhr: "Himmelsreiter" (leider nur 45 Minuten ...).

Infos vom Sender:
Sich senkrecht in die Luft zu schrauben, auf der Stelle zu stehen und überall landen zu können – das alles ist mit einem Hubschrauber möglich. Heute steigt in Deutschland alle vier Minuten ein Hubschrauber auf, um Leben zu retten. Schätzungsweise verdanken 180.000 Menschen ihr Leben der schnellen Hilfe aus der Luft. Die hatte auch der Bremer Henrich Focke im Sinn, als er 1936 mit dem Focke-Wulf 61 den ersten Hubschrauber der Welt baute. Mit spektakulären Bildern, von denen viele noch nie im Fernsehen zu sehen waren, schlägt der Dokumentarfilm einen Bogen vom ersten Hubschrauber-Entwurf Leonardo da Vincis bis zur spektakulären Landung des ersten Hubschraubers auf dem Mount Everest im Mai 2005. Von dieser Expedition ist zum ersten Mal exklusives Drehmaterial zu sehen. Igor Sikorsky gilt als Vater des Hubschraubers. In dem Dokumentarfilm gibt sein Sohn Sergej offen zu, dass der Sikorsky-Hubschrauber VS-300 in den USA erst nach vielen Rückschlägen und Unfällen fünf Jahre nach Fockes FW-61 vergleichbare Flugleistungen erreichte. Der Dokumentarfilm beleuchtet auch die Rolle des Militärs und erzählt die weitgehend unbekannte, aber spektakuläre Geschichte der 'Bachstelze'. Dieser einsitzige Aufklärer wurde im Zweiten Weltkrieg wie ein Drachen hinter deutschen U-Booten hergezogen. Seit einem Jahr wird bei Bremen im Auftrag des Aeronauticum Nordholz ein Modell originalgetreu nachgebaut. Ein weiterer Schwerpunkt des Dokumentarfilms ist die strategisch bedeutende Rolle des Hubschraubers im Vietnam-Krieg.
 
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Heute 05.10.2008
20:15 Design - Concorde

Diese Reihe stellt eine Verbindung zwischen Design und der Zeit seiner Entstehung her und schildert anhand von typischen Industrieprodukten die Geschichte des Designs des letzten Jahrhunderts. Im Vordergrund stehen dabei Gegenstände, die ästhetische und technologische Neuerungen darstellten, ihre jeweilige Epoche widerspiegelten und gleichzeitig ihrer Zeit voraus waren.
Heute: Sie ist elegant, einem Vogel ähnlich und immer noch faszinierend - die Concorde, das einzige Überschallflugzeug für Passagiere. Neben der extremen Geschwindigkeit, die die Concorde erreichen konnte, bestach sie aber auch durch ihr schönes Design.
 
krzysli

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18.02.2009 21:50 Uhr bis 22.45 Uhr und 22.02.2009 13.00 Uhr:

Mythos Concorde

Auf der Arte Url steht:

Mit zweifacher Schallgeschwindigkeit überquerte die Concorde den Atlantik. Drei Jahrzehnte lang bot sie eine exklusive Verbindung zwischen New York und Paris beziehungsweise London. Die Dokumentation von Peter Bardehle, der eine der seltenen Drehgenehmigungen für Aufnahmen in der Concorde erhielt, erzählt die Geschichte des Flugzeugs, wobei er auch das tragische Unglück nicht ausspart, das im Juli 2000 mehr als 100 Menschen das Leben kostete und gleichzeitig das Ende der Concorde einläutete.
 
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Do, 19.02.2009, Der blaue Max
http://www.prisma-online.de/tv/film.html?mid=1965_der_blaue_max
Während der erbitterten Schlußphase des Krieges entbrennt zwischen zwei Offizieren ein fanatischer Kampf um dieses Abzeichen: zwischen dem maßlos ehrgeizigen Fliegerleutnant Stachel der aus kleinen Verhältnissen stammt, und dem blasiert-arroganten Fliegerleutnant Willi von Klugermann, einem begüterten Adligen. Bei einem waghalsigen Flugmanöver, bei dem jeder dem anderen beweisen will, daß er der bessere Flieger ist, stürzt Klugermann in den Tod. Stachel bucht noch zwei Abschüsse des Toten auf sein eigenes Konto und erhält - jetzt also mit 22 Abschüssen - aus der Hand des Kronprinzen den lange ersehnten Orden. Dem kriegsmüden deutschen Volk wird der junge Leutnant Stachel von Generaloberst von Klugermann, dem Onkel des Gefallenen, als Vaterlands-Held präsentiert. Dessen Frau Kathrin ist als liebestolle Mätresse eine stets willkommene Abwechslung für die Fliegerstaffel, auch für Leutnant Stachel. Sein Fehler aber ist, daß er die Dame kränkt. Schnell meldet sie Stachels fälschlich angegebene Feindabschüsse, und ihr Mann schickt den Ehrgeizling mit einer fluguntauglichen Neukonstruktion in den Tod.
Aufwändiger, technisch brillanter Kriegsfilm um eine Flugstaffel am Ende des Ersten Weltkrieges: "Der blaue Max", 1965 von dem englischen Regisseur John Guillermin inszeniert und nun farbrestauriert, besticht nicht nur mit packenden Luftkampfszenen, sondern auch durch seine interessante Dramaturgie der zwischenmenschlichen Beziehungen beim Militär. Der internationalen Top-Besetzung gelingt es auch im Dialog immer wieder, verhaltene Kritik am soldatischen Heldentum und Ehrenkodex anzubringen. "Blauer Max" nannten die Engländer den Orden "Pour le Mérite", die höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung während des Ersten Weltkrieges, zu dessen Trägern unter anderem Manfred Freiherr von Richthofen und der spätere Hitler-Paladin Hermann Göring gehörten.
 
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Jetzt läuft doch was anderes: Die Brücken von Toko-Ri

Korea-Krieg 1952, viel Technik zu sehen.
 
Friedhelm Ladwig

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Heute 28.02.09 um 20:15 kommt auf ARTE "Die versunkenen Flugzeuge"

Eine Doku über die Suche und Bergung alter Flugzeuge.
Läuft bis 21:00
 
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morgen · Mi, 15. Apr · 23:30-01:15 · arte
Whisky Romeo Zulu

31. August 1999. eine Boeing 737 stürzt kurz nach dem Start im Zentrum von Buenos Aires ab. Der Film erzählt die Tragödie aus der Sicht eines Piloten, gespielt vom Regisseur selbst, der auch im "wahren Leben" dieses Unglück vorhergesehen hatte. T ist seit 17 Jahren Pilot. Die Arbeit ist die Erfüllung eines Kindheitstraums, neben der er auch nicht viel Anderes hat - seine langjährige Freundin hat ihn verlassen und auf der Arbeit hat er mittlerweile mehr Feinde als Freunde: Immer wieder kritisiert er öffentlich seinen Arbeitgeber, die argentinische Billig-Airline LAPA. Denn seit einigen Jahren haben sich die Arbeitsbedingungen für die Piloten rapide verschlechtert. Die Fluggesellschaft will expandieren und teure, aber dringend notwendige Reparaturen an den Maschinen werden immer wieder verschoben. T ist allerdings der Einzige, der diese Zustände kritisiert. Eines Tages weigert er sich, mit einer Maschine zu fliegen, die laut APU-Checkliste nicht fliegen dürfte. Er verlässt das Flugzeug und will den Flug annullieren lassen, doch die Fluggesellschaft korrumpiert Ts Freund, der eine siebenköpfige Familie ernähren muss und auf den "Extra-Verdienst" angewiesen ist. T und die anderen Piloten müssen die ständige Missachtung der Sicherheitsvorkehrungen schlucken, bis ihm der Kragen platzt und er seine sorgfältig notierten Flugberichte an einen Fahnder weitergibt, der die Firma bereits seit einiger Zeit beobachtet. Doch die Fluggesellschaft übt immer größeren Druck auf T und den Fahnder aus ...
 
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Samstag 25.04. 20.15
360° - Geo Reportage
Die Feuerflieger von Valencia

Jedes Jahr gehen in Spanien mehrere Zehntausende Hektar Wald durch Feuer verloren. Besonders in den heißen Sommermonaten, wenn das Land ausgetrocknet ist, wüten unzählige Brände und vernichten ganze Regionen. Gelingt es nicht, die Feuer stoppen, wird in 50 Jahren die Hälfte der spanischen Wälder für immer verloren sein. Um diese Entwicklung aufzuhalten, bekämpft eine Feuerpatrouille mit Hubschraubern und Löschflugzeugen Brände bereits aus der Luft. "360° - Geo Reportage" hat die Männer dieser Staffel besucht und sie einen Sommer lang bei ihren Einsätzen begleitet.
 
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jetzt gleich 20:15

360° - Geo Reportage
Die Windreiter der Anden

Wie die Surfer auf Hawaii suchen wagemutige Segelflieger in den argentinischen Anden die perfekte Welle. Nur, dass diese sich unsichtbar in 12.000 Meter Höhe in der Luft befindet. Sie suchen die von straffen Winden hinter den Bergen erzeugten Wellen. Mit diesen sogenannten Leewellen gelingen Rekordsegelflüge. Aber diese Wellen sind auch unberechenbar und verantwortlich für zahlreiche Flugzeugabstürze. Eine kleine Gruppe Wissenschaftler und Piloten - unter ihnen der Weltrekord-Halter im Segelflug Klaus Ohlmann - ist mit ihren Segelfliegern aufgebrochen, um dieses gefährliche Windphänomen zu erkunden. Mit den Ergebnissen ihrer turbulenten Flüge können sie die Luftfahrt sicherer und komfortabler machen. "360°- Geo Reportage" begleitet die wagemutigen Männer ins Reich der stürmischen Winde über den argentinischen Anden.
 
Veith

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Mittwoch, 27. Mai um 21.00 Uhr
Mittwoch, 27. Mai um 21.55 Uhr
Geheimnis Area 51
http://www.arte.tv/de/programm/242,date=27/5/2009.html
Gestern Abend sendete arte den Dokumentarfilm "Geheimnis Area 51 - MiGs im Sperrgebiet", eine Gemeinschaftsproduktion des ZDF mit Russland, USA aus dem Jahr 2008, Dauer: 52 Minuten, unter der Regie von Dirk Pohlmann in Erstausstrahlung.

Über den militärischen Sperrbezirk "Nellis Test Range", in dem gemeinhin die "Area 51" verortet wird, erfährt man im Film herzlich wenig: Ein paar Wüsten - und Stacheldraht - Bilder, einen kurzen Hinweis auf die Test der U-2, A-12 Oxcart und Stealth - Technologie, das war es. Keine UFOs, kein Roswell, Gott-sei-Dank!

Dafür widmet sich der Film ausführlich den Beute - MiGs, die in dem geheimen Sperrbezirk getestet und als Teil der im Rahmen des Neusprech sog. "Aggressor - Staffel" der Ausbildung von US- aber auch israelischen Piloten dien(t)en. Die Existenz dieser Staffel wurde erst im Jahr 2006 offiziell zugegeben. Als Beweis für das Training israelischer Piloten liefert der Film ein Foto. Fazit des Films: Fast alle Luftsiege von US-Piloten gegen MiG-Piloten seien diesem Training zu verdanken. Insgesamt sollen rd. 5.000 Piloten diese spezielle Ausbildung durchlaufen haben.

Die Anfangs oft abenteuerlichen Wege, über die die Maschinen, meist mit Unterstützung des MOSSAD und via Israel, in US-Besitz gelangten, werden im Film spannend dargestellt. Später sollen Ägypten und -für mich überraschend - Indonesien massenhaft sowjetische Flugzeuge zur Verfügung gestellt haben. Die dargestellte Bandbreite reichte von MiG-15, -17, -21 bis zur -23. Was im Film fehlte, war die Erwähnung die ägyptischen Su-20, wovon zwei Stück später sogar im Luftwaffen-Museum, Berlin-Gatow, öffentlich zu sehen waren. Ebenfalls wurde die MiG-29 nicht erwähnt, die die USA sich vom 11. Januar 1991 bis 11. November 1992 von der BRD ausgeborgt hatte. Auch die israelischen Soldaten in Preschen nicht .... aber man kann nicht alles haben und es hätte den Rahmen des Films sicher gesprengt.

Im Film wurde von drei Abstürzen mit MiGs berichtet, wobei nur ein Pilot, der spätere Generals Herbert J. "Hawk" Carlisle, den Absturz überlebte. Hinzu kamen Ersatzteilprobleme, jedes Teil hätte "mit der Hand" einzeln angefertigt werden müssen. Damit dürfte die Zahl der ständig einsatzbereiten MiGs in den USA bei 5 bis 7 von max. 25 Maschinen gelegen haben. Gleichwohl dürfte ihre Bedeutung für das militärische Trainig nicht zu überschätzen sein. Gab es eigentlich eine vergleichbare "Staffel" in der UdSSR?

»Dokumentarfilmer Dirk Pohlmann gelang es, unbekannte Hintergründe und geheime Operationen aufzudecken. Er befragte Zeitzeugen, die bisher nicht vor die Kamera getreten waren. Sein Film zeigt zum Teil einzigartiges Filmmaterial. Sogar die Erprobung sowjetischer Flugzeuge ist im Original zu sehen. Dirk Pohlmann hat für ARTE viele beim Publikum sehr erfolgreiche Filme mit militärischen Themen produziert, unter anderem "UFOs", "Lügen und der Kalte Krieg", "Hinter den feindlichen Linien - Geheimoperationen im Kalten Krieg", "Kriegsbeute Mensch - Wie Regierungen ihre Soldaten verraten"« (arte).

Wiederholungen:
30. Mai 2009 um 14.55 Uhr und 16.06.2009 um 10:50 Uhr

http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2009/05/geheimnis-area-51-migs-im-sperrgebiet.html
 
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26.06.2009, 20.15 Uhr, Die Eroberung der Alpen
http://www.arte.tv/de/programm/242,day=7,dayPeriod=evening,week=26,year=2009.html
...
Mächtige Gipfel, unpassierbare Schluchten: Die Alpen bilden eine Barriere aus Fels, Eis und Schnee im Herzen Europas. Und die Eroberung des Gebirgszuges war für viele Menschen eine Vision. Die aufwendig produzierte Dokumentarreihe erzählt in fünf Teilen von den menschlichen Schicksalen und technischen Meisterleistungen, die die Erschließung der Alpen möglich machten. Durch die spektakulären Landschaften des Hochgebirges folgt sie den Spuren der Visionäre und Technikpioniere, die Geld, Gesundheit und nicht selten ihr Leben aufs Spiel setzten, um die Alpen zu bezwingen.

Der fünfte Teil der Dokumentationsreihe erzählt zum ersten Mal die Geschichte der Eroberung des Luftraums über den Alpen und schwelgt dabei in Bildern, die die Schönheit der Bergwelt von hoch oben zeigen.
...
 
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Mittwoch, 1.7. 09:55

Professor Oehmichens fliegende Maschinen

Die Entwicklung von Senkrechtstartern
Ende: 10:50
Laufzeit: 55 Minuten
Dokumentation, F 2009
Die Entwicklung des Hubschraubers ist fest verbunden mit dem Namen des französischen Erfinders Étienne Oehmichen. Ihm gelingt es 1924 als Erstem, einen ein Kilometer langen Rundflug mit einem Senkrechtstarter zu absolvieren. Die Dokumentation zeigt, dass Oehmichen die Vorbilder seiner Erfindung in der Natur sucht, indem er die Bewegungsabläufe von Vögeln und Insekten exakt studiert.


Die Sendung wird am Samstag, 4.7. nachmittags nochmal wiederholt.
 
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Läuft gerade: Bomben für den Frieden

Warum gibt es immer wieder so hohe Verlust unter der afghanischen Zivilbevölkerung? Kürzlich erst 60 Kinder sowie 30 Frauen und Männer...
 
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Dienstag, 10. November 2009 um 21.00 Uhr
EADS - Autopsie einer europäischen Krise

Vor noch nicht allzu langer Zeit herrschte Begeisterung bei EADS - European Aeronautic Defence and Space Company - einem der größten Unternehmen der Welt. Das Luft- und Raumfahrtunternehmen hatte den größten Konkurrenten, den amerikanischen Konzern Boeing, in den Verkaufszahlen überflügelt und war auf dem Weg, mit dem Airbus A 380 ein Flugzeug der Superlative auf den Markt zu bringen. Doch plötzlich stehen die erfolgsgewohnten Manager unter Anklage. In Frédéric Compains Dokumentarfilm kommt eine Geschichte ans Licht, die geprägt ist von Management-Inkompetenz, Gier nach Geld und Ruhm sowie der unseligen Verbindung von Wirtschaft und Politik.
Wiederholungen:
12.11.2009 um 09:55
EADS - Autopsie einer europäischen Krise
(116mn)
ARTE F

Dienstag, 10. November 2009 um 21.00 Uhr
EADS, Airbus - Eine Staatsaffäre
Die Abläufe sind immer die gleichen: Unter Mithilfe von Analysten und Finanzjournalisten werden Falschmeldungen veröffentlicht, um zweifelhafte Vorgänge zu vertuschen. Dahinter stehen ein völlig überzogener Ehrgeiz, der sich in Millionen von Dollar oder Euro misst, das Fehlen von Regulierungsmechanismen und der Verlust moralischer Werte. Aus diesem Grund stellt Filmemacher Frédéric Compain nicht nur die Affären um die Insidergeschäfte rund um EADS und Airbus dar, sondern untersucht auch die Praktiken der Top-Manager und ihres Umfelds.
Im Mittelpunkt der Affäre um den Luftfahrtkonzern EADS und das Großraumflugzeug Airbus A 380 stand Noël Forgeard, der den Skandal auslöste. Eigentlich wollte er als der Mann in die Annalen eingehen, der den Airbus A 380 auf die Rollbahnen der Welt brachte. Stattdessen wurde er von der Justiz verdächtigt, durch Insidergeschäfte an der Börse 2,5 Millionen Euro kassiert zu haben, bevor er die ersten Verzögerungen bei der Lieferung des Großraumflugzeuges ankündigte, die zum Absturz der EADS-Aktien führten.
Forgeard hatte alles getan, um bei der medienträchtigen Bewerbung zur Markteinführung des größten und schwersten Flugzeugs in der Geschichte der zivilen Luftfahrt als strahlender Held gefeiert zu werden. Er hatte aber auch zu verantworten, dass für den Bau des Superflugzeugs viel zu kurze Fristen angesetzt wurden - in einer Industrie, die ohnehin für angeblich strukturell bedingte Lieferverzögerungen berüchtigt ist. Der Airbus A 380 war Forgeards Trojanisches Pferd zur Eroberung der Macht bei EADS, Europas größtem Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern. Denn als der Riesenairbus nach seinem Jungfernflug am 27. April 2005 vor den Mächtigen dieser Welt auf dem Flughafen von Toulouse landete, spielte sich hinter den Kulissen bereits ein Machtkampf ab.
Und da es sich bei EADS um einen internationalen Konzern handelt, waren in die Machenschaften wie in deren Folgen Lobbyisten wie Politiker verschiedener Staaten verwickelt.

Wiederholungen:
12.11.2009 um 09:55
16.11.2009 um 00:55
EADS, Airbus - Eine Staatsaffäre
(Frankreich, 2009, 91mn)
ARTE F

Quelle: http://www.arte.tv/de/programm/242,date=10/11/2009.html
 
grinch

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Arte, 10.11.09 21:00 Uhr EADS - Autopsie einer europäischen Krise

Die Hass-Skala bei EADS: Feinde, Todfeinde, Kollegen
EADS - Autopsie einer europäischen Krise
Kampf um Macht und Märkte
EADS - hinter diesen vier Buchstaben verbarg sich für die Europäer lange Zeit das ehrgeizige Versprechen, Frankreich, Deutschland, England und Spanien könnten als vereinte Partner den USA und Boeing auf dem zukunftsträchtigen Markt großvolumiger Passagierflugzeuge den Rang ablaufen.
Doch das ambitionierte Projekt trug von Anfang an schwer an nationalen Traditionen und Empfindlichkeiten, persönlichen und politischen Ränkespielen, Machtpoker und Machenschaften innerhalb und außerhalb nationaler Grenzen. Der Dokumentarfilm seziert zum Auftakt des Abends die Krise der EADS, deckt Hintergründe und Strategien auf, lässt Manager, Gewerkschafter und Ingenieure sprechen und auch die zu Wort kommen, die beim Kampf um Einflussnahme, Macht und Märkte verschlissen wurden. Eine investigative Spurensuche zwischen Toulouse und Hamburg, Stuttgart und Saint Nazaire und nicht zuletzt Paris und Berlin.
Heute abend bei Arte 21:00 Uhr.

http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Nachrichten/Startseite/diid,1_tsArID,224294_puid,1_pageid,52.html

http://www.ostsee-zeitung.de/index_artikel_komplett.phtml?SID=aba1ff63a20e2c3b436268518d6293ba&param=news&id=2576968
 

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Hallo grinch, im arte-TV-Tipp-Thread gibt es dazu schon einen Eintrag ;) Aber trotzdem nochmal danke fürs Erinnern, der Videorekorder ist schon programmiert!
 
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