Ashburton Aviation Museum, Ashburton (Neuseeland)

Diskutiere Ashburton Aviation Museum, Ashburton (Neuseeland) im Luftfahrt im Museum Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Während meines diesjährigen Neuseeland-Urlaubs habe ich auch das eine oder andere hier nicht so bekannte Luftfahrtmuseum besucht. Dazu würde ich...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 TDL, 15.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.2013
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    Während meines diesjährigen Neuseeland-Urlaubs habe ich auch das eine oder andere hier nicht so bekannte Luftfahrtmuseum besucht. Dazu würde ich auch das in der neuseeländischen Kleinstadt Ashburton beheimatete Ashburton Aviation Museum zählen. "Nicht so bekannt" heißt aber keineswegs, dass es nicht interessant und - soviel sei jetzt schon gesagt - einen Besuch wert ist...

    Ashburton befindet sich an der Ostseite der neuseeländischen Südinsel - liegt aber ca. 20 km vom Meer entfernt. Bis zum Hauptort der Südinsel, Christchurch, sind es in nordöstlicher Richtung auf der Nationalstraße 1 ca. 90 km bzw. eine gute Stunde mit dem Auto.

    Das Museum befindet sich am Flugplatz der Stadt und wurde 1991 für die Öffentlichkeit geöffnet, nachdem bereits einige Jahre vorher entsprechende Exponate zusammengetragen wurden. Heute umfasst es drei Hallen und alle (!) Exponate sind in diesen Hallen untergebracht, es gibt keine Flugzeuge die im Freien verwittern. Der dritte (große) Hangar ist im Herbst 2012 fertiggestellt worden und bietet durchaus noch ordentlich Platz für weitere Exponate.

    Die Internet-Präsenz des Museums findet sich hier: Home - Ashburton Aviation Museum - Ashburton Aviation Museum

    Etwas eigenwillig sind die Öffnungszeiten: Obwohl das Museum täglich (!) öffnet, ist es während der Woche nur von 13 - 15 h nachmittags auf. Man muss sich also angesichts der nicht ganz kleinen Sammlung sputen, alles an einem Tag anzusehen... Allerdings - am Wochenende wird bereits um 9.30 h für die Besucher geöffnet.

    Mein Besuch fand am 23.02. statt, d.h. alle Bilder sind an diesem Tag entstanden.
     
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  3. #2 TDL, 15.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2013
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    Das nachfolgende Bild zeigt den "Haupteingang" - der zur ältesten Halle des Museums führt. Ich habe das Bild von einer kleinen Picknick-Ecke aus gemacht, von der man den Flugbetrieb auf dem Platz beobachten kann und an einigen Tischen sitzend auch mitgebrachtes Essen genießen kann. Ein Restaurant o.Ä. habe ich nicht gesehen - meiner Frau, die sich in dieser Ecke aufhielt, wurde aber von den freundlichen Neuseeländern aus dem noch zu zeigenden Restaurierungshangar eine Tasse Kaffee angeboten. Auf die Gefahr hin, dass ich mich immer wiederhole: Der "normale Neuseeländer" ist um Längen freundlicher und hilfsbereiter als jeder mir bekannte Westeuropäer...

    Parkplätze - Kiesfläche rechts im Bild - sind zwar nicht gerade reichlich bemessen, aber es gibt offenbar auch keinen Riesenandrang (ich habe kaum einen anderen Besucher während meines eigenen Besuchs gesehen), so dass das Parken (gratis) kein Problem darstellt.
     

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    Hier noch einmal der Eingang in groß. Wie das Schild links zeigt, betrug der Eintritt 10 NZD für Erwachsene, was m. E. angesichts des Gebotenen durchaus günstig ist.

    Wie das Schild in der Mitte zeigt, gibt es zwar öffentliche Toiletten (zum Zustand kann ich nichts sagen), aber keinen Shop i. e. S.
     

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    Und hier das erste Bild aus dem Inneren des "alten" Ausstellungshangars mit der "Reception" im Vordergrund.

    Bei meinem Erscheinen war niemand zu sehen. Ich habe mir dann einen Moment lang die Theken/Tische im Vordergrund angesehen - dann kam ein Museums-Mitarbeiter aus dem Restaurierungshangar herüber. Nach der üblichen freundlich-persönlichen Begrüßung und dem Kassieren des Eintrittsgelds wurde ich gefragt, ob ich Hilfe benötigen würde. Auf mein "Nein" hin, hieß es "Feel free to look around - as long as you don't touch anything!" Sehr vertrauensvoll - offenbar hat man noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

    Den größten Teil meines Rundganges in diesem Hangar habe ich dann allein gemacht. Nur zum Ende hin erschien ein weiterer Museums-Mitarbeiter, der mich dann zum "neuen" Hangar hinüberführte - aber davon später mehr...

    Wie man sieht, kann man trotz des Fehlens eines richtigen Shops auch einige Modelle, Postkarten, Schlüsselanhänger etc. erwerben - das Übliche eben.
     

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  6. #5 TDL, 15.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 27.10.2013
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    Und hier noch ein Bild des Hangars mit der "Reception" aus anderer Perspektive. Alles kunterbunt und mit einfachen Mitteln gestaltet - eben unter Verwendung der Möbel/Mittel, die man übrig hatte. Nichtsdestotrotz fehlte nicht einmal ein elektrischer "Rollstuhl" (ganz rechts zu sehen) für gehbehinderte Besucher. Vorbildlich!
     

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    Ich möchte den eigentlichen Rundgang in der "alten" Halle mit diesem Foto eines Modells einer Douglas C-124 Globemaster II beginnen. Ganz schön eindrucksvoll ob seiner schieren Größe:
     

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    Plastikmodelle sind dagegen gegenüber der C-124 in dieser Vitrine zu finden:
     

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    Das erste "richtige" Flugzeug ist diese Piper PA-28 Cherokee 140 mit dem Kennzeichen ZK-CUA. Das 1967 gebaute Modell ist vermutlich eine der ersten Cherokees in einem Luftfahrtmuseum. Einer der Gründe für die Hereinnahme in die Ausstellung war "50 Jahre PA-28 Cherokee" im Jahre 2010 - man kann es kaum glauben, ist eine PA-28 immer noch praktisch auf jedem Flugplatz der westlichen Welt zu finden!
     

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  10. #9 TDL, 16.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 16.09.2013
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    Mit dem im letzten Bild gezeigten Rad vor der PA-28 hat es ebenfalls eine besondere Bewandtnis: Es gehörte zu einer C-130, die in der Antarktis 1971 verunglückte.
     

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    Wer möchte, kann auf diesem Schild die Geschichte der "Juliet Delta 321" nachlesen. Kurzfassung: Die Hercules war eine der Versorgungsmaschinen der US-Präsenz auf dem sechsten Kontinent (Operation "Deep Freeze") und verunglückte bei einem Start. Die Amerikaner entschieden zunächst, dass eine Bergung sich nicht lohnen würde - revidierten diese Entscheidung allerdings fünfzehn (!) Jahre später.
     

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  12. #11 TDL, 16.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.2013
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    Auch eine "Himmelslaus" befindet sich im Museum: Die (Mignet) HM.14 Replik "ZM-AAM":
     

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    Hier noch einmal das vordere Ende mit dem Motoreinbau:
     

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    Ein "Star-Exponat" des Museums ist dieser "Space Ball" - genauer die Nr. 1. Es wird in den meisten mir bekannten Quellen zum Museum zumindest kurz erwähnt.
     

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    Es handelt sich wohl um ein Teil eines russischen Raumschiffs, das im März 1972 auf den Weg zur Venus geschickt werden sollte - es leider aber nicht so richtig in einen Transfer-Orbit schaffte und einige Tage später in der Erdatmosphäre verglühte.

    Einige Teile überlebten und fielen wohl größtenteils auf die neuseeländische Südinsel. Das auf dem letzten Bild gezeigte Artefakt ist eines davon, ein "Space Ball" eben! Das abgebildete Schild mit Erläuterungen gibt die ganze Geschichte wieder:
     

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    Eine Ecke der Halle ist der Erinnerung an "RNZAF Ashburton" - ein Stützpunkt der neuseeländischen Luftwaffe in der Zeit des 2. Weltkriegs - und den damals gefallenen lokalen Soldaten gewidmet. Von 1942 bis 1944 war der Flugplatz Ashburton die Heimat der No. 2 Elementary Flying Training School, auf der mit Tiger Moths Anfangsschulung betrieben wurde.
     

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    Hier ein Segelflugzeug: Eon AP.5 Olympia ZK-GAT
     

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    Und nochmals von der anderen Seite:
     

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    Wer noch mehr zu diesem Exponat wissen möchte - bitte sehr! Die Bezeichnung "Mk 11B" dürfte eine falsche Interpretation von Mk. IIB bzw. Mk. 2B sein - meines Wissens gab es von der EoN AP.5 nur die folgenden Versionen

    Mk. 1
    Mk. 2
    Mk. 3
    Mk. 4
    (Mk.) 401
    (Mk.) 402
     

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    Und hier ein seltenes Exponat aus "Down-under": Eine Transavia PL-12U Airtruk, Kennzeichen ZK-DMZ
     

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  22. #20 TDL, 18.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 18.09.2013
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    Diese vom Design her fast einmalige Konstruktion dient(e) hauptsächlich dem Landwirtschafts- (Sprüh-) Einsatz. Hier in der ungewöhnlichen Perspektive von hinten. In diesem Fall - die PL-12U war die Version für "general utility duties, carqo carrying and specialised roles" - kann wohl mindestens eine Person im hinteren Teil als Passagier mitfliegen (plus bis zu vier Personen im mittleren Rumpf)...
     

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