Bergfalke
Astronaut

D-5838, eine Glaser-Dirks DG-100 G in Agathazell letzten Samstag
Am Anfang fliegt man ja auch mehr waagerecht und dann etwas später, ca ab 50 m, sich an das Seil ranzuhängen.Der Windenschlepp hatte für mich nur DIE EINE Unsichherheit > "Schleppseilriss" während der ersten Phase, wenn die Höhe noch gering ist. Die einzig mögliche Reaktion "Knüppel" nach vor ist dann die Frage, wie viel Luft ist noch zwischen Wiese und Kufe ?
Rudolf
Ich hoffe doch sehr, dass dich deine Erinnerung trübt, denn so, wie von dir beschrieben, hast du das hoffentlich nicht beigebracht bekommen. Auf diese Art und Weise produziert man einen einwandfreien Kavalierstart, und der birgt die Gefahr eines fatalen Unfalls.@ atlantic > so wie von dir beschrieben, habe ich es nicht in Erinnerung.
Wie du schreibst > "anfangs mehr waagrecht fliegen" stelle ich mir schwierig vor, weil das Seil ja beständig auf die Rolle an der Winde gewickelt wird und das Flugzeug durch den angezogenen Knüppel automatisch ins starke Steigen kommt.
Ich sehe den Startprozess an der Winde als kurzen, heftigen Prozess, der alle Materialien, den Windenfahrer und den Piloten recht deutlich fordert.
Ich sehe das noch bildlich so vor mir:
Das Schleppseil schlängelte sich vor mir, bis es mit einem Ruck den Segler nach vorne zog.
Nach kurzer Zeit auf dem Boden zogen wir den Knüppel Richtung Bauch und dann hob der Bug schnell ab.
Durch die aufgenommene Fahrt ging der "Lift" gleich mal ziemlich zügig steil nach oben. Die Konzentration galt jetzt dem Halten der waagrechten Tragflächenstellung, dem Kurs halten und dem Warten auf das "Pumpen am Ende des Hochziehens", das durch das zu Ende gehende Schleppseil signalisiert wird.
Der Zug an der farbigen Kugel befreite dann endlich das Flugzeug vom "Zugseil" und der Schulungsflug konnte beginnen.
Ich hoffe, ich konnte meine Erinnerung, "soweit sie altersbedingt nicht getrübt ist", verständlich schildern.
Beste Grüße vom Freund des Segelflugs
Rudolf
