Attacke auf die USS Liberty war keine "Verwechslung", sondern "vorsätzlich"

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  1. mcnoch

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    IAF Angriff auf USS Liberty

    Die NSA hat letzte Woche eine Reihe von Dokumenten über den Luftangriff auf das amerikanische Überwachungsschiff USS Liberty durch die israelische Luftwaffe während des „Sechs-Tages.Krieges“ veröffentlicht. Die veröffentlichten Dokumente umfassen drei Funkmitschnitte auf hebräisch und ihre Übersetzungen ins englische und drei Auswertungsberichte sowie einen Abschlußbericht, alles zu finden unter http://www.nsa.gov/docs/efoia/released/liberty.html.

    Immer wieder war vermutet worden, dass die israelische Luftwaffe beim Angriff wusste, dass es ein US-amerikanisches und kein ägyptisches Schiff war. Die jetzt freigegebenen Berichte zeigen dass die Israelis es nicht wussten, aber recht schnell ein ungutes Gefühl entwickelten, dass es wohl auch kein ägyptisches war. Die Erkenntnis, dass es tatsächlich ein US-Amerikanisches Überwachungsschiff war, traf sie anscheinend wie ein Schock.

    Für alle, die nicht in die letzten Detail gehen wollen, empfehle ich nur den Abschlußbericht [U.S.Cryptologic History Report, "Attack on a Sigint Collector, the U.S.S. Liberty"; ~15 MByte] zu laden. Wer es genauer nachvollziehen will, der wird um die Abschriften nicht herumkommen, obwohl diese durchaus viel Unbrauchbares enthalten, aber gerade darauf werden sich wohl die Verschwörungstheoretiker stürzen und dann aus einer Annahme, ein paar aus dem Zusammenhang gerissenen Details und einigen unrealistischen Erwartungen wie Militär funktioniert sich eine eigene Version zimmern.

    Gruß,

    Matthias
     
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  3. #2 Lothringer, 29.10.2003
    Lothringer

    Lothringer Guest

    Am 22. Oktober 2003, also am selben Tag, als LaRouche bei seiner Internetkonferenz auf die Frage eines arabisch-amerikanischen Journalisten zur Lage im Nahen Osten erklärte, es sei für die aktuelle US-Politik von größter Wichtigkeit, die genauen Umstände des israelischen Angriffs auf die USS Liberty vor Ägypten im Juni 1967 aufzuklären, veröffentlichte die Unabhängige Kommission zur Untersuchung des israelischen Angriffs auf die USS Liberty eine eidesstattliche Erklärung von Kapitän a.D. Ward Boston von der Justizabteilung der US-Marine. Die Kommission wurde von dem ehem. Generalstabschef Admiral a.D. Thomas Moorer und dem ehem. Chefrichter der Marine, Konteradmiral a.D. Merlin Staring, vertreten. Moorer und Staring sind Vorsitzender bzw. Direktor der Liberty-Allianz, die so schnell wie möglich die Einsetzung einer unter Aufsicht des US-Kongresses stehenden neuen Marine-Kommission zur Untersuchung des israelischen Angriffs auf die USS Liberty vom 8. Juni 1967 erreichen will. Das Schiff der US-Marine wurde damals über zwei Stunden lang von israelischen Kampfflugzeugen, Torpedobooten und Kampfhubschraubern attackiert.

    In der jetzt veröffentlichten Erklärung Kapitän Bostons heißt es: "36 Jahre lang habe ich zum Thema USS Liberty geschwiegen. Ich bin Soldat, und wenn ich Befehle vom Verteidigungsminister und dem Präsidenten der USA bekomme, befolge ich sie. Doch die jüngsten Versuche, die Geschichte umzuschreiben, zwingen mich, die Wahrheit mitzuteilen." Dann beschreibt Boston, wie er damals als hoher Rechtsberater der Marine-Kommission zur Untersuchung "des brutalen Angriffs auf die USS Liberty" zusammen mit seinem Vorgesetzten, dem inzwischen verstorbenen Konteradmiral Isaac Kidd, in nur einer Woche Beweismaterial für die offizielle Untersuchung der Marine über diesen Angriff zusammentragen sollte, die der damalige Oberkommandeur der US-Marine in Europa, Vizeadmiral John McCain - der Vater des heutigen Senators McCain - angeordnet hatte.

    Boston attestiert: "Trotz der kurzen Frist, die man uns gesetzt hatte, trugen wir viele Beweise zusammen... darunter stundenlange und herzzerreißende Aussagen der jungen überlebenden Soldaten... Die Beweislage war eindeutig. Admiral Kidd und ich waren überzeugt, daß dieser Angriff, bei dem 34 Amerikaner getötet und 172 weitere verletzt wurden, ein vorsätzlicher Versuch war, ein amerikanisches Schiff zu versenken und seine gesamte Besatzung zu ermorden." In der Erklärung wird das jüngst erschienene Buch Der Liberty-Zwischenfall von Jay Cristol als "bösartiger Versuch, die Fakten zu beschönigen", zurückgewiesen. Boston schließt: "Ich weiß aus persönlichen Gesprächen mit Admiral Kidd, daß Präsident Lyndon Johnson und Verteidigungsminister Robert McNamara ihm befahlen, den Fall trotz überwältigender Beweise des Gegenteils als ,Verwechslung' zu deklarieren."

    Der heute 92jährige Admiral a.D. Moorer erklärte den Anwesenden, die Kommission sei gegründet worden, weil der US-Kongreß bei der Untersuchung des Falls bisher versagt habe. Es sei von größter Bedeutung, daß die Militärgeschichte wahrheitsgemäß berichtet werde; eine "Umschreibung" der Geschichte, wie sie im Fall der USS Liberty versucht werde, sei inakzeptabel. Vor allem müsse geklärt werden, warum die US-Kampfflugzeuge, die vom Flugzeugträger USS Saratoga aufgestiegen waren, um der USS Liberty zu Hilfe zu kommen, auf Anordnung Washingtons zurückbeordert wurden. Dann beschrieb Admiral Staring seine eigene Rolle im Juni 1967, als er den 600 Seiten langen Bericht prüfte, den ihm Kapitän Boston aus Malta nach London gebracht hatte. Nach Durchsicht des Berichts erkannte er, daß die darin enthaltenen Beweise die Behauptung, der Angriff auf die USS Liberty sei "aufgrund einer Verwechslung" erfolgt, nicht stützten. Am nächsten Morgen wurde ihm der 600-Seiten-Bericht weggenommen und nach Washington gebracht. Es war dies der einzige Fall in seiner Karriere, in der er niemals aufgefordert wurde, über seine Feststellungen Bericht zu erstatten - was seine Aufgabe als Offizier der Militärjustiz gewesen wäre.

    Quelle: US Marine/EIR
     
  4. mcnoch

    mcnoch Alien
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    Ganz so spektakulär sind diese Enthüllungen nicht, wie sie in den Medien verkauft werden, alle Akteure sind aus der Debatte bereits hinlänglich bekannt. Gelegentlich wird mal etwas neu formuliert.

    Die Sachlage ist weiterhin zu unklar um eine definitive Aussage zu treffen, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Das Argument mit den Flaggen, dass immer so gern herangezogen wird, kann nicht wirklich überzeugen. Flaggen jeder Größe wurden und werden auch heute noch häufig während eines Angriffes einfach nicht gesehen. Die Distanz ist selbst bei einem Bordwaffenbeschuss einfach zu groß um in solch einer stressigen Situation wirklich als solche wahrgenommen zu werden. Zudem ist nicht davon auszugehen, dass selbst wenn eine US Flagge als solche erkannt worden wäre, dies zu einem Abbruch geführt hätte. Alle Seiten waren zu dieser Zeit dafür bekannt notorisch "unter falscher Flagge zu segeln".

    Das ganze ist eine völlig verfahrene Kiste und selbst wenn man die 100% Wahrheit rausfinden sollte, wird dies viele nicht befriedigen.

    Die NSA hat noch Funkmitschnitte, die immer noch nicht freigegeben wurden, obwohl es jetzt schon drei jeweils erweiterte Versionen der Berichte gibt. Vielleicht kommt da ja noch etwas definitives. Unter Bush ist damit aber eher nicht zu rechnen, er hat vor gar nciht langer Zeit einen „Act“ unterzeichnet, der es den Behörden erleichtert, selbst gerichtlichen Anordnungen auf Akteneinsicht/Veröffentlichung nicht Folge zu leisten.

    Gruß,

    Matthias Noch
     
  5. AE

    AE Alien
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    Wem nützt es?
    Warum sollte zum damaligen Zeitpunkt Israel vorsätzlich ein amerikanische Schiff versenken, ohne das effektiv arabischen Staaten unterstellen zu können?
    Weiß jemand noch Näheres?
     
  6. #5 HenningOL, 17.11.2003
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    Es gibt dazu die Scheißhausparole das das Spionageschiff Zeuge eines Israelischen Kriegsverbrechens gewesen sein soll... :confused:

    Auf jedenfall ist es schon komisch das man 2 Stunden lang versehentlich ein Schiff angreift... :?! Vorallem so ein Schiff von dem der Mossad bestimmt gewußt hat ....

    CU
    HenningOL
     
  7. mcnoch

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    Sofern Israel glaubte ein ägyptisches Schiff anzugreifen, besteht am Nutzen kein Zweifel. Zweifel könnten erst entstehen, wenn das israelische Militär wusste, dass es ein US-amerikanisches Schiff angreift.

    Allerdings sollte man nicht übersehen, dass die Lage durchaus nicht so war, dass die USA und Israel echte Verbündete waren. Israel drohte zu dieser Zeit ernstlich unter die Räder des Kalten Krieges zwischen den USA und der UdSSR zu geraten. Beide Seiten buhlten mittels Waffenlieferungen um die Gunst der arabischen Länder. Vorrangiges Ziel beider Blöcke war es Ägypten auf die eigene Seite zu ziehen. Dies ging am besten durch die Lieferung von Waffensystemen. Das diese Waffensysteme gegen Israel gerichtet waren, spielte in den Überlegungen der USA nur eine untergeordnete Rolle, wohl auch aus der Überlegung heraus, dass Israel sich schon zu verteidigen wüsste, selbst gegen Waffensysteme aus den USA. Das mögliche Verhalten der USA stellte für Israel also durchaus eine Gefahr dar. Auch wenn die USA die Vernichtung Israels wohl nicht zugelassen hätten, waren die USA und Israel in vielen Gebieten alles andere als befreundet. Mangels gemeinsamer Ziele – zu dieser Zeit – waren die Beziehungen eher rein wirtschaftlicher Natur, die politische Kommunikation war auf das aller notwendigste beschränkt. Die Jedes aggressive Verhalten Israels konnte durchaus eine Gefahr für die Interessen der USA an Ägypten und der Region im Ganzen darstellen, Israel wurde daher durchaus als suspekt behandelt. Warum sonst sollten die USA ein solches Schiff vor die Küste Israels entsenden? Der Umstand, dass die USA mehr an guten Beziehungen zum Feind Israels interessiert waren, als an der Unterstützung Israels, dürfte für die israelische Führungsmannschaft ein ernstliches Problem gewesen sein, aber ein Angriff wäre mit Sicherheit nicht die Lösung gewesen. Allerdings gäbe es unter einem anderen Gesichtspunkt doch einen Grund. Eine Eskalation der militärischen Situation im Nahen Osten zu einem vollen Stellvertreterkrieg – wie sie im Kalten Krieg ja des öfteren vorkamen – hätte für Israel fatale Folgen haben können, den USA die Einsichtsmöglichkeit in die militärische Situation Israels zu nehmen, würde auch die Steuerungsmöglichkeiten der USA erheblich reduzieren und somit die Wahrscheinlichkeit eines solchen Stellvertreterkrieges mindern.

    Ich habe jetzt ziemlich viel darüber gelesen, [Artikel, Bücher, zwischenzeitlich freigegebene NSA-Berichte, etc.. ] und meine derzeitige Meinung ist, dass einfach genau die Sch... passiert ist, die passiert, wenn militärische Befehlshaber nicht erkannt haben, dass sie eine Situation nicht verstehen, sondern zu wissen glauben, was los ist und daher keine Aufklärung veranlassen oder Rückfrage mit anderen Stellen halten.

    Ob der Mossad wusste, dass dies ein US-Schiff war, ist nicht klar. Blind den Geheimdiensten zu unterstellen, dass diese immer alles wissen, weil ihr Apparat ja so gewaltig und so teuer ist, ist reichlich naiv. Die von der NSA bisher veröffentlichten Funk-Mitschnitte deuten auf eine ziemliche Verwirrung hin, die z.B. immer dann anzutreffen ist, wenn ein Angriff nicht ein feindliches Ziel getroffen hat, sondern versehentlich ein falsch-identifiziertes eigenes Ziel. Mag sein, dass das abstrakte Wissen über die Präsenz dieses Schiffes vorhanden war, aber so wie es scheint, ist dieses Wissen nicht in den Planungsvorgang eingeflossen, sondern wurde erst offenbar, als es zu spät war.

    Gruß,

    Matthias Noch
     
  8. #7 Volker31, 18.11.2003
    Volker31

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    Zu diesem Thema ist es interessant mal bei James Bamford "NSA" nachzulesen. Er widmet diesem Vorfall ein ganzes Kapitel. Er geht davon aus das der Angriff vorsätzlich erfolgte.
    Anlaß könnte gewesen sein, das sich die Liberty genau zu dem Zeitpunkt vor der Stadt Al Arish war, als die Israelis dort unbewaffnete ägytische Soldaten massakrierte.
    Optisch zu sehen war dieses vom Schiff sicherlich nicht. Aber wenn Israel wußte, das es sich bei der Liberty um einen schwimmenden Funkaufklärer handelte (und warum sollten sie das nicht wissen) dann ergibt die Angelegenheit schon einen Sinn.

    Volker
     
  9. mcnoch

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    @Volker

    Interessanter Hinweis, hatte dieses Buch gar nicht in meiner Liste. Werde da mal reingucken.

    Gruß,

    Matthias Noch
     
  10. #9 AE, 20.11.2003
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.2004
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  11. #10 Sens, 25.06.2005
    Zuletzt bearbeitet: 25.06.2005
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    Der Liberty-Angriff war vorsätzlich. Er sollte jedoch keine Kriegsverbrechen verbergen, das ist wirklich nur böswillige Spekulation.
    Die Liberty bewegte sich am 8. Juni auf den 33°E zu. Hier fand gerade der koordinierte "Einmarsch" der Israelis in die strategische Suez-Kanalzone statt.
    Der israelische Aussenminister Eban hatte von Washington und London die Zusage erhalten, dass Israel auf militärischem Wege den Status quo Ante von 1956/57 auf dem Sinai wieder herstellen dürfe. Am Morgen des 8. Juni waren praktisch alle erlaubten Kriegsziele gegen Ägypten erreicht. Moshe Dayan dachte jedoch auch politisch und wollte auch noch die östliche Kanalzone als politisches Faustpfand für zukünftige Verhandlungen besetzen. Das war gegen alle vorherigen Absprachen und bedeutete ein schwere weltpolitische Belastung. Die Schließung des Suez-Kanals für eine unbestimmte Zeit und den weit längeren (teureren) Umweg eines Hauptwelthandelsweges um Südafrika.
    (Supertanker als Kostenbremse).
    Dayan stellte jenen 'Vormarsch' als eine eigenmächtige Handlung von übereifrigen Frontoffizieren ("Stallions") von Vorauseinheiten bei der Verfolgung der sich zurückziehenden Ägypter dar, die man für ihren Diensteifer und Mut nicht bestrafen dürfte.
    Die Liberty hätte genau diese "Legende" (Lüge) zweifelsfrei widerlegen können. (Dokumentation des takt. Funkverkehrs)
    Mit einem Schlag hätte Israel damit sein strategisches Faustpfand fast wieder verloren!
    Durch den israel. Angriff auf die Liberty konnte diese ihren Auftrag nicht mehr erfüllen. Durch glückliche Umstände mißlang die schnelle Eleminierung (Versenkung) der Liberty.
    Die notwendigen Lügen zur Verschleierung dieser Tatsache hat im Laufe der Jahre zu zahlreichen Widersprüchen in den Schilderungen zum Ablauf des Ereignisses geführt.
    Wie ein Fluch der bösen Tat verfolgt der Liberty-Zwischenfall die Verantwortlichen in Israel und Amerika noch heute. Auf Dauer läßt sich keine Wahrheit vollständig unterdrücken.
    Obwohl es einen guten Kompromiß gäbe das Gesicht beider Seiten zu wahren.
     
  12. #11 vitez kojo, 29.09.2005
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    es ist wohl allen klar dass es sich nicht um ein versehen gehandelt haz.

    israel hat bis heute keine echten verbündeten. auch die amerikanisch-israelische freundschaft ist rein formaler natur. die amis sind vielmehr an guten beziehungen zu den saudis und ägyptern interessiert als an den israelis.

    ****Teilweise gelöscht durch Moderator****
     
  13. #12 bluebird, 28.10.2006
    Zuletzt bearbeitet: 28.10.2006
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    Inzwischen gibt es eine Videodokumentation zu dem Geschehen, in dem unmittelbare Beteiligte der US-Marine als auch hochrangige Militärs und Politiker bis hin zum damaligen US-Außenminister Dean Rusk zur Sprache kommen:

    http://youtube.com/watch?v=jo8uBC3lnAY

    http://youtube.com/watch?v=SqcOpu9kNSA

    http://youtube.com/watch?v=Di8peAFJ_Sw

    Sehr eindrucksvoll!

    Nur ein paar Details daraus:
    Der kommandierende Admiral, unter dessen Befehl das stundenlang angegriffene Schiff stand, befahl den überlebenden Besatzungsangehörigen, in Malta ausschließlich in zivilen Kleidungsstücken von Bord zu gehen, (deren Besitz ihnen an Bord nicht einmal erlaubt war).
    Außerdem wurden ihnen absolutes Stillschweigen über das Geschehene befohlen und für den Fall der Zuwiderhandlung mit einem Kriegsgerichtsverfahren oder "mit Schlimmerem" (übersetzter Originalwortlaut im Film) gedroht.

    Dem für die Überprüfung des damaligen internen Berichts der US-Marine zuständigen Marine-Justitiars wurden gerade einmal 24 Stunden Zeit gegeben, den Inhalt des Berichts zu prüfen.
     
  14. Veith

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    Am Freitag erinnerte die BBC an den Vorfall: http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/6690425.stm

    Die jw dazu:
     
  15. #14 Gustav Anderman, 12.06.2007
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    Die Frage nach dem Motiv ist noch immer die interessanteste Frage in diesen Vorfall und noch immer unbeantwortet.
    Den Ägyptern hätte man einen Luftangriff kaum in die Schuhe schieben können, deren Luftwaffe wurde bekanntlich in den ersten Stunden des 6-Tage-Krieges zerstört.
     
  16. Veith

    Veith Astronaut

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    Nun, daß wissen wir heute, so wie wir nunmehr wissen, daß der Irak keine Massenvernichtungsmittel besaß .... :FFTeufel:
     
  17. #16 Gustav Anderman, 12.06.2007
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    Die sind doch in Syrien dummie ;) :FFTeufel:
     
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  18. #17 Oliver1977, 12.06.2007
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    Für mich stellt sich hier die Frage wie Berufssoldaten so einen Fehler unbeabsichtigt begehen können. Sind die Silueten denn nicht bekannt? Kann ein gut ausgebildeter Kampfpilot nicht Freund von Feind unterscheiden? Die Erklärung das es ein (2 Stunden andauerndes Versehen war) kommt mir ziemlich Fadenscheinig vor. Als Versehen würd ich es ab tun wenn ein Luftangriff geschehen wäre... Aber mehrere? Und dazu die Schnellboote?

    Das ist natürlich ein tolles Geschehen für Verschwörungstheoretiker aber der Vorfall wirft ja auch mehr Fragen auf als das es von offizieller Seite Antworten gibt...
     
  19. #18 Gustav Anderman, 13.06.2007
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    Also der Angriff war keine Verwechselung in dem Sinne das sie dieses Schiff nicht angreifen wollten, nur behaupten die israelis halt sie wollten kein amerikanisches Schiff angreifen sondern ein ägyptisches.
    Sehr verdächtig ist auch wie schnell von amerikanischer Seite die Untersuchungen beendet wurden, sie sollen nur knapp einen Monat gedauert haben.
     
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    Hallo,

    der Bericht ist sehr interessant. Ich kenne aus Büchern auch noch andere Darstellungen des Verlaufes.
    Was mich an der ganzen Sache nur stutzig macht, der Kapitän der USS Liberty hat mehrfach über Funk Luftunterstützung von den beiden Trägern angefordert. Meine Frage geht dahin, warum die Navy so lange gezögert hat um der USS Liberty beizustehen ???

    Steckt da Absicht dahinter ?????


    Gruß

    GFF
     
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