Auch die Lufthansa B707 in Hamburg soll zerlegt werden

Diskutiere Auch die Lufthansa B707 in Hamburg soll zerlegt werden im Verkehrsflugzeuge Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Für welche Flugzeuge bräuchten wir denn bis 2040 noch zusätzliche Museumsfläche? Tornado aus der 1. Kriegsaktivität Deutschlands nach 1945, auf...
innwolf

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Wären die Landshut und die Hamburger 707 keine Schauobjekte für Speyer?
Für welche Flugzeuge bräuchten wir denn bis 2040 noch zusätzliche Museumsfläche? Tornado aus der 1. Kriegsaktivität Deutschlands nach 1945, auf dem Balkan, Mali- und Afghanistan-Transall und Hubschrauber? Für A330, A340, A380? Eurofighter-Prototyp, stillgelete Büschel-Atom-Tornados! Alles deutsche Luftfahrtgeschichte! Einer der Eurofighter die bei blue-flag in Israel waren, auch ein historisches Ereigniss. Andere könne bestimmt noch etliche "besondere" Flugzeuge mit hohem historischer Bedeutung nennen. Womit flog Herr Aussenminister Genscher 1989 nach Prag? Herr Kohl wie zu Gorbatschow 1990?

Wieviele Museen wollen wir künftig bauen und wie finanzieren, bitte nennt Ideen?
 
Christoph West

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Wieviele Museen wollen wir künftig bauen und wie finanzieren, bitte nennt Ideen?
Wen meinst du mit wir. Die allermeisten Luftfahrtmuseen in Deutschland sind privat, darunter, neben Speyer und Sinsheim, so tolle Einrichtungen wie in Hermeskeil, in Hannover-Laatzen, Rechlin, Friedrichshafen, Cottbus, Heringsdorf.......
 
Wolfsmond

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Die Museen finanzieren wir, die dort hingehen und Eintritt bezahlen. Und natürlich die, die dort oft ehrenamtlich und ohne Vergütung dafür arbeiten, anderen dieses Erlebnis zu ermöglichen. Schade wenn sowas dann auch noch versucht wird schlechtzureden.
 

an-12

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Mittlerweile haben sich die Initiatoren zumindest dazu entschlossen, das ganze etwas professioneller anzugehen als "nur" eine Facebook-Seite zu erstellen. Es gibt eine Homepage: www.rettet-b707-dabod.de/
Zudem ist tatsächlich eine Vereingründung konkret in Planung und es wurde eine Go Fundme Seite eingerichtet: Rettet Boeing 707 D-ABOD, organized by Stephan Schmidt
Zwar ist es sicher noch ein weiter Weg, aber für das Engagement gebührt den Machern auf jeden Fall mein Respekt.
 
Tracer

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150.000€? Wie berechnen die denn das? Schrottwert plus Transportkosten? Oder wohin soll die Reise gehen?
 

an-12

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Ich bin kein Mitglied bei denen, finde die Aktion aber toll. Ich glaube auf Facebook gelesen zu haben, dass die 150.000 Euro für den Transport weg vom Airport sein sollen.
 

Jumo 004

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Ich auch. Wenn jedes FF-Mitglied nur zwischen 10 und 20 Euronen spenden würde, käme ja auch schon eine nette Summe zusammen. (o.k. zumindest bei einem weiß ich jetzt schon, dass da nichts kommt :evil: )
 
Wolfsmond

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Ich hab auch was dazu gegeben, aber ich fürchte das wird am Ende bei weitem nicht reichen.
 
ramier

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Zumindest hat man ein Zeichen gesetzt, dass einem die Verschrottung nicht egal ist, vielleicht reicht auch das um den Flughafen HH zu überzeugen...
 

an-12

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Naja man könnte noch mehr machen: ich habe dem Verein mal eine Email geschrieben mit einigen Ideen. Die müssten versuchen einige Firmensponsoren zu bekommen, die das Vorhaben unterstützen. In Hamburg ist ja durchaus einiges an luftfahrtaffinen Firmen vorhanden
 
innwolf

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Anderes aussortieren bezieht sich auf Museums- und Kulturgut welches staatlich bewahrt wird. 100%-privat, bitte soviel wie gewollt. Ob nun einer 5 alte Motorräder in der Garage hat oder 5000 Personen privat zusammen die Landshut austellen, bitte!.
 

Waldo

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Nach der Berliner Boeing 707 geht es offenbar jetzt auch der Hamburger 707 an den Kragen. Mit Vehemenz und Zielstrebigkeit, die man sich an anderer Stelle durchaus wünschen würde, treibt das Management die Verschrottung dieser Ikone der Luftfahrt voran und lässt sich auch von Vereinen, Facebook-Gruppen, Sponsoren und Einzelpersonen, die um den Erhalt kämpfen, nicht beirren. Das Ding muss weg! Das Hauptargumente des Flughafens: die Kosten in Höhe von wenigen tausend Euro pro Jahr. Ok, genau dafür gibt es ja Sponsoren! Vorkasse gefällig? Was mich mehr aufregt ist die Tatsache, dass das Flughafen-Management vorgibt, es habe über Monate nach einer Lösung gesucht, die D-ABOD erhalten zu können. Es habe sich nur weder Käufer, z. B. Museen oder ein Investor gefunden, sodass man keine andere Möglichkeit sehe, als die D-ABOD zu verschrotten. Mir konnte bisher kein Museum bestätigen, dass es eine Anfrage erhalten hat. OK, beim New Yorker Museum of Modern Arts oder beim Strohmuseum Twistringen habe ich nicht nachgehakt. Aber wenn ich dieses Flugzeug an ein Museum verkaufen will, dann schaffe ich das auch! Das ist einfacher als UAL zu überzeugen, wieder HAM - EWR zu fliegen. Und auch keinen Investor gefunden? Die Gruppen, Sponsoren und Einzelpersonen stehen Schlange, werden merkwürdigerweise aber nicht eingelassen. Könnte es nicht eher der Fall sein, dass, übertragen gesehen, das Fell des Bären verkauft war, bevor es zur Jagd ging? Denn viele Einzelteile des Fliegers sollen ja verkauft werden, um die Verschrottungskosten zu finanzieren. Wie der Flughafen bereits selber mitgeteilt hat, kommt nächste Woche bereits das Cockpit dran. Es liegt der Verdacht nahe, dass dieses Cockpit und andere Teile bereits verkauft waren, als der Flughafen im Februar mit Krokodilstränen verkündete, dass die Boeing verschrottet werden "müsse". Das könnte eine Erklärung für das Verhalten des Managements sein. Wenn dem so ist, könnte es für die Verantwortlichen noch problematisch werden. Die Szene ist nicht unbedingt für Diskretion bekannt. Und wer sich dieses Teil in die Hausbar stellen möchte, lädt sich besser keine Gäste mehr ein. Denn auch diese könnten plaudern. Dann ist die Boeing zwar verschrottet, ein Kulturgut vernichtet aber die Geschichte vielleicht noch nicht zu Ende.
 
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