Ausbildung bei Airbus!!!

Diskutiere Ausbildung bei Airbus!!! im Ausbildung und Jobs Forum im Bereich Grundlagen, Navigation u. Technik; HI, Hab da mal ein paar fragen um mir ein Bild über die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker bei Airbus zu machen. Also wie sind die Ausbildungen...

Moderatoren: Learjet
  1. dave89

    dave89 Flugschüler

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    HI,
    Hab da mal ein paar fragen um mir ein Bild über die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker bei Airbus zu machen.
    Also wie sind die Ausbildungen bei Airbus, und sind das auch gut angesehene Ausbildungen außerhalb von Airbus? Hat man wenn man wenn man als "einfacher" Fluggerätmechaniker (Instandhaltung) bei Airbus anfängt auch gute Aufstiegschancen, wenn ihr es wisst, welche?

    Mfg
    Dave
     
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  3. bekr

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    hab selber nicht bei airbus meine ausbildung gemacht aber die qulität ist nicht schlecht von denen, aber ich weis nicht in wie weit airbus instandhalter ausbildet weil die ja fast nur fertigung machen und was man bei airbus nicht vergessen darf gehört eher in den bereich familienunternehmen wenn man drin ist ist´s gut aber bis man rein kommt und etabiliert kanns schwer werden, du darfst auch nicht vergessen die hamburger sind auch ein volk für sich mit denen mußt du halt auch klar kommen können;)


    wovon ich dir abrate sind die FGM berufe triebwerker und fertiger(hier bin ich mir nicht ganz sicher)
    aus dem einfachsten grunde du mußt um dein CAT A zu bekommen einmal durchden flieger gearbeitet haben sonst ist nix mit CAT A lizensierung und ohne CAT kannst due mit deinem gesellenbrief als fluggerät mechaniker höchstens dein a... abwischen ob du schlosser lernst oder FGM nur das du als schlosser begehrter bist als ein theoretischer fachvollidiot(sorry jungs) weil du in der lehre den ganzen EASA-müll doppelt und dreifach machst welches an dich dann ende der lehre als guten theortiker darstellt aber auch unfähigen schrauber;)


    überlegs dir gut weil wenn du nicht übernommen wirst sind 3,5jahre fast für umsonst
     
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  4. #3 dg1000flyer, 16.04.2006
    dg1000flyer

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    Airbus bildet auch Instandhalter aus...und warum sind die 3,5 Jahre bitte sehr umsonst wenn man nicht übernommen wird...?????ßß:?! :?!
     
  5. Gast

    Gast Guest

    :?!
    Wenn Du nicht bei Airbus gelernt hast und auch bei der zweiten Aussage nicht sicher bist, wie kannst Du dann darüber urteilen?*Erstaunt guck*:confused:

    Was hast Du denn für einen Beruf gelernt, wenn Du der Meinung bist dass man sich mit dem FGM-Abschluss nur den A... abwischen kann?
    :FFEEK:
     
  6. #5 Pilot Maddin, 17.04.2006
    Pilot Maddin

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    Zertifikate ?

    Hallo Leute,

    vielleicht passt es ja zum Thema:

    Bezugnehmend auf die Lehre zum FGM würde mich mal interessieren, was es da alles für Zertifikate gibt, wann und wie man die erhält und wozu die nützilch sind.

    Wer Informationen hat, dem bin ich sehr dankbar, ich fange im September meine Lehre in der FR Triebwerkstechnik an.

    viele liebe Grüße, der Maddin
     
  7. bekr

    bekr Sportflieger

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    ich sach mal lieber hier ne schreibschlamper zu sein als am flieger zu schlampen und kannst dir sicher sein, das ich der letzte bin der pfusch am flieger duldet auch wenn ich der letze im glied war, da hab ich auch schon mit gutachtern und TQ paar diskusionen gehabt.

    als triebwerker würd ich dir empfehlen das du soviel wie möglich arbeiten am flieger absolvierst weil später kannst du immer noch triebwerksarbeiten machen um deine 12monats zeit auszufüllen

    welche firmen gibts für triebwerker?

    mtu nur zeitarbeit, LH nur zeitarbeit, RR nimmt nir wenn du mit deiner staatlichen subventionen angetanzt kommst

    um in eine zeitarbeitsfirma anzufangen brauchst du keine 3,5jahre lehre zu machen
     
  8. #7 Pilot Maddin, 17.04.2006
    Zuletzt bearbeitet: 17.04.2006
    Pilot Maddin

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    Honeywell Aerospace in Raunheim macht auch Triebwerke!!!

    Die haben bis jetzt wohl immer ihre Leute übernommen (was mich erleichtert :-D).
     
  9. #8 tigerstift, 18.04.2006
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    Guck mal hier nach. Ist alles in allem ein schwierige Geschichte:

    http://www.lba.de/cln_001/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true

    und hier detaillierte Infos:

    http://www.lba.de/cln_001/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true
     
  10. #9 Oliver1977, 18.04.2006
    Oliver1977

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    Servus,

    also wenn du magst kann ich dir vielleicht ein paar Fragen beantworten.
    Ich bin bei der damaligen Dornier Luftfahrt GmbH bzw. DASA zum Fluggerätbauer ausgebildet worden.
    Es ist zwar nun schon 10Jahre her und ich arbeite nicht mehr in dem Beruf aber ein paar Sachen werden sich bestimmt nicht geändert haben.
     
  11. Acela

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    Um das Ursprungsthema wieder aufzurollen, die Ausbildung zum FGM ist in Deutschland an vielen Standorten erstklassig. Sicherlich, ist die dauernde Nietenklopperei in Fertigungsbetrieben wie Nordenham oder Staade nicht jedermanns Sache, aber nach einer erfolgreichen Ausbildung kann man immer noch versuchen, woanders unter zu kommen, der Markt ist leergefegt, und Facharbeiter werden Händeringend gesucht.

    Was das Thema CAT A angeht, sollte man sich nicht verunsichern lassen. Richtig ist, das diese Lizenz eigentlich Vorraussetzung für das Arbeiten am Flugzeug ist, hier gibts aber wieder große Ausnahmen. Wenn Dein Arbeitgeber nicht nur als Instandhalter sondern auch als Fertigungsbetrieb zertifiziert ist, brauchst Du ihn als Mechaniker nicht. Das gilt z.B. für Airbus oder EFW. Ich hab die nötigen Lizenzen alle in der Tasche, den Schein hab ich aber trotzdem nicht beantragt, weil ich ihn im Moment nicht brauche. Falsch ist, dass man für einen CAT A alle ATA Chapter durchlaufen muss, man muss nur praktische instandhalterische Arbeit am Flieger über einen gewissen Zeitraum nachweisen.

    Über Sinn oder Unsinn des CAT A könnte man jetzt auch noch diskutieren, an sich erlernt man alles notwendige in 3 Jahren Berufsausbildung, aber was sich die EU ausdenkt muss gut sein...
     
  12. bekr

    bekr Sportflieger

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    @oliver
    es hat sich in den 10jahren schon vieles geändert , siehe allein die strategien von LH, MTU usw... ich spekulier drauf das eine frage der zeit ist bis die anderen unternehmen nach ziehen. bei airbus mag es vielleicht für das erste abgewendet sein aber ein neuer versuch sollte schon nochmal kommen

    und für alle die jetzt sagen was:eek: airbus hat auch mit dem gedanken gespielt wie die LHT seine azubis über di zeitarbeit zu beschäftigen aber da sehr viele aber der airbus-azubis mk´s(mitarbeiter kinder) sind kamm erstmal wiederstand und airbus hat´s vorerst dabei gelassen.

    die luftfahrt ist nun mal auf und ab geschäft und so ist es für die luftfahrt unternehmen ideal hire&fire (schade eigentlich das sie dabei leute mit engagment und pfuscher in eine kiste stecken= 1.macht nicht wirklich sinn sich zu bemühen und leistung bringen weil du bekommst am ende die gleiche a...karte und 2. die gute wandern eher ab:FFCry: )


    und ohne AML, CAT usw... wird es mehr oder minder nur so ein schreiben als anwort kommen.
    "Es tut uns leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir Sie für eine Position im Bereich Maintenance erst nach Absolvierung aller Prüfungen und bei Vorliegen einer AML in Betracht ziehen können. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich dann wieder bei XXX Technik bewerben."

    zum thema traninco wer soll sich die denn leisten wenn nicht gerad der bund einem den ganzen spaß finanziert?:confused:
     
  13. Acela

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    Das stimmt zwar, aber ich sehe keinen Nachteil, wenn ich meine Arbeit nicht selbst freigeben darf. Bei uns im Betrieb wird die Arbeit so oder so von einem Prüfer abgenommen, das ist es gleich ob ich die Lizenz habe oder nicht. Arbeiten kann ich in allen Bereichen, stempeln auch, nur hinterher kommt eben ein Prüfer, mindestens aber ein A-Mechaniker der mich kontrolliert.

    Das Arbeitsamt zum Beispiel. Die haben viele Umschulungen bei Trainico laufen...
     
  14. #13 GO-229A, 19.04.2006
    GO-229A

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    Hallo Dave,

    ich habe in Nordenham meine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker gemacht und kann Dir mal kurz erzählen wie das damals lief.

    Eingestellt werden kannst Du auch ohne dass Deine Eltern schon in der Firma arbeiten. Sicher fangen viele dort an, von denen die Eltern schon dort arbeiten aber es wurden in den letzten Jahren auch viele von Außerhalb eingestellt.

    In der Ausbildung machst Du dann als erstes einen Grundlehrgang in der Metallbearbeitung, d.h. Du darfst erstmal Feilen und Bohren und Sägen und und wieder Bohren und Feilen. Du lernst also erstmal das Handwerkszeug. Allerdings arbeitest Du nicht für die Schrotttonne sondern es kommmt am Ende auch was dabei raus. Die Übungen bauen alle aufeinander auf und am Ende hat man einen kleinen LKW gebaut.

    Nach dem Grundlehrgang gibt es dann weitere Lehrgänge zB. für das Nieten. Du bohrst dann Tagelang Bleche um sie hinterher mit verschiedenen Techniken zu vernieten. Als ich die Ausbildung gemacht habe hatten wir auch noch einen Lehrgang in Drehen und Fräsen, was ja nicht mehr zur Ausbildung zum Fluggerätmech. gehört.

    Zwischen den Lehrgängen erweiterst Du Dein Wissen und Deine Fähigkeiten an weiteren kleinen Projekten.

    Das alles passiert im ersten Lehrjahr. Den Abschluss des ersten Jahres hat in Nordenham immer der Segelfluglehrgang gebildet. Das bedeutet raus aus der Firma und für zwei Wochen ab auf den Flugplatz. Man fliegt dann immer mit Fluglehrer und darf auch selber mal steuern. Ich habe es in den zwei Wochen auf 16 Starts gebracht.
    Am Anfang des ersten Lehrjahres gibt es auch noch ein Seminar zum Kennenlernen. Dafür sind wir mitten ins Nirgendwo gefahren und haben eine Woche in Gruppen an selbstgewählten Projekten gearbeitet.

    Im zweiten und dritten Lehrjahr machst Du dann einen Betriebsdurchlauf um alle Abteilungen mal zu erleben. Da gibt es welche die machen viel Spass und andere in denen Du viel Kaffe brauchst um nicht einzuschlafen. Du lerst alles kennen von der Kleinteilefertigung über Großblechumformung und chemisch Abtragen bis zur Montage der kompletten Rumpfschalen.

    Im zweiten und dritten Lehrjahr kommst Du auch immer Tageweise mal in die Lehrwerkstat. Dort gibt es immer noch den ein oder anderen Lehrgang oder Untericht.

    Die Ausbildung dauert normal dreieinhalb Jahre. Mit guter Zwischenprüfung kannst Du auf 3 verkürzen. Mit Abi auch auf 2,5 Jahre.
    Berufsschule ist natürlich auch. Die ist in Brake. Sind etwa 25 km bis dort. Wir hatten im ersten Lehrjahr 2 Tage und im 2.-4. Lehrjahr einen Tag Untericht dort.

    Die Ausbildung in Nordenham hat Spass gemacht. Allerdings liegt dort der Hund begraben. Wenn Du mehr auf Party und Nachtleben sehst bist Du in Hamburg sicher besser aufgehoben. Was aber nicht heißen soll, dass in Nordenham gar nix geht.

    Hab ich noch was vergessen?

    Ach ja, die Übernahmechancen waren bei uns sehr hoch. Wenn man nicht totalen Mist baut, sollte man auch einen Job bekommen. Ein Wechsel nach Hamburg ist auch möglich. Aus meinem Lehrjahr sind jetzt zwei in der Strukturmontage in Hamburg.

    Einen Punkt hab ich noch. Wir sind damals auch für drei Wochen nach Hamburg in die Endlinie Single Aisle gegangen um auch mal am ganzen Flugzeug zu arbeiten. Die Ausbildung Nordenham ist sonst sehr Strukturlastig.

    Ich hoffe, ich konnte Dir einen kleinen Überblick über die Ausbildung in Nordenham geben. Wenn Du noch Fragen hast,dann kannst Du auch gern eine PN schicken.

    Vielleicht hat ja noch der eine oder andere (Ex-)Nordenhamer was zum Thema beizutragen. Es gibt ja noch mindestens zwei hier im Forum.

    So, jetzt reicht es aber.

    MfG
     
  15. #14 Pilot Maddin, 19.04.2006
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    Also zu dem letzten Beitrag kann ich nur hinzufügen, dass das mit dem Segelfliegen und mit dem Kennenlernen immernoch so ist.

    Zumindest wurde uns das bei den Bewerbungstests so erzählt. :TOP:

    viele Grüße, der Maddin
     
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    Hallo

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  17. Acela

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    Ich glaub solche "Ausflüge" gibt es überall. Bei uns nennt man es Sozialpädagogische Tage. Unsere Ausbildung hier in Dresden läuft aber insgesamt etwas anders ab. Am Anfang des 1. Jahres fährt man zum Kennenlernen aufs Land, ich glaub das waren 5 Tage mit diversen Workshops und Teamspielen, dieser neumodige Müll halt. Das gesamte 1. Lehrjahr ist bei uns in die IHK ausgelagert und beinhaltet eine reine Metallgrundausbildung, mit Fliegern haben wir da nix zu tun, bekommen aber, obwohl es nicht im Lehrplan steht, Lehrgänge in Drehen, Fräsen, E-Technik, Pneumatik und Hydraulik. Das zweite Lehrjahr findet in der Lehrwerkstatt statt, dort lernt man Grundlegende Strukturarbeiten, die mit dem Bau eines Tragflächenmodells sowie einem Rumpfschalenauschnitt enden. Im mechnischen Bereich wird das Demontieren und Remontieren diverser Aggregate (Lycoming 4 Zylinder, Mi-2 Gasturbine, Mig 21 Tragflächensteuerung) sowie Sichern mit Draht und Splint, Montage von Hydraulikleitungen u.a. gelehrt. Wenn in der Produktion Not am Mann ist, wurde man auch im zweiten Lehrjahr mal für Tage oder Wochen rüber geschickt, das war natürlich ein Highlight für uns als Lehrlinge. Zwischendurch geht man je eine Woche in die Lackiererei, die Galvanik und die Härterei. Am Ende des zweiten Lehrjahres steht wieder ein Ausflug an, der geht nach Nordenham mit Besichtigung des dortigen Werkes sowie einem Ausflug nach Finkenwerder und Segelfliegen. Das dritte Lehrjahr ist bei uns komplett in der Produktion, immer mehrere Wochen Struktur, Mechanik, Plattenfertigung, Elektrik, Fertigungsmittelbau usw. Nach drei Jahren kann man vorzeitig auslernen (einen Abiturbonus gibts bei uns nicht), alle anderen gehen das letzte Halbe Jahr in die Abteilung, wo sie später hinkommen. Am Ende ist nochmal Segelfliegen angesagt.

    Berufsschule war für uns in München immer in zwei Wochen Blöcken, inzwischen gibt es auch in Dresden wieder eine Klasse für FGM´s

    Im großen und ganzen ist unsere Ausbildung, das wurde auch von vielen Aussenstehenden gesagt, lehrreicher und intensiver, da wir in praktisch allem ausgebildet werden.
     
  18. VJ101

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    Go229A hat es sehr gut zusammengefasst. Den Segelfluglehrgang gibts auch bei Airbus in Bremen, die fahren dazu 2 Wochen auf eine ostfriesische Insel (Langeoog?). Die Hamburger machen das meines Wissens nicht, dazu sind es einfach zu viele im esten Lehrjahr. Das ist meines Erachtens auch ein großer Vorteil an "kleineren" Standorten, dass die Lehrjahre überschaubar sind und man guten Kontakt zu den Ausbildern hat. In Nordenham sind ca. 33 Azubis im 1. Jahr, in HH über 100. Dafür hat man halt keine ganzen Flugzeuge. Aber der 3 wöchige Aufenthalt in der Endlinie ist fester Bestandteil des Lehrplans.

    gruß
     
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