Aussenstationen Fighter Jets

Diskutiere Aussenstationen Fighter Jets im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hi Leute Wollte mal ein Thread über die Waffenstationen oder auch andere Stationen von Fighter Jets öffnen. Wie schon das letze mal beziehe ich...

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  1. JE98

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    Hi Leute
    Wollte mal ein Thread über die Waffenstationen oder auch andere Stationen von Fighter Jets öffnen. Wie schon das letze mal beziehe ich mich auf US-amerikanische Modelle vom US-Militär (F-15 C/D Eagle, F-15 E Strike Eagle, F-16 C/D Fighting Falcon, F/A-18 A/B/C/D Hornet, F/A-18 E/F Super Hornet, F-22 A Raptor, F-35 A/B/C Lightning II und A-10C Thunderbolt II). Falls ihr aber auch von anderen Modellen wisst, könnt ihr gerne auch reinschreiben.
    Ich starte es mal mit 2 Sachen.
    1.) Abwurftank vs CFT
    Ich weiss, dass Abwurftanks hingegen zu CFT abwerfbar sind. CFT's sind dafür aerodynamisch.
    Nun aber zu meiner ersten Frage: Wo werden die Abwurftanks abgeworfen? Die kann man ja nicht überall abwerfen.

    2.) Blitzableiter: Gibt es das an Fighter Jets oder fliegen die einfach nicht in ein Gewitter?

    Danke
     
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  3. #2 Flusirainer, 17.08.2014
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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Mal so aus dem Bauch heraus.
    Abwurftanks werden nur in entsprechenden "Notsituationen" ( zB.Luftzweikampf) abgeworfen. Der Grund ist, das die Zusatztanks die Wendigkeit eines Kampfjets erheblich einschränken. Und so lange keine Situation ansteht, die das Potential an Wendigkeit erfordert, gibt es auch keinen Grund diese abzuwerfen.
    Ergo, kommen die Kampfjets, wenn sie mit Zusatztanks gestartet sind, auch mit diesen wieder zurück.



    Blitzableiter?
    Wenn mich nicht alles täuscht liegt die Funktion eines solchen Gegenstandes darin, die Energie des Blitzes an den Erdboden weiter zu leiten ohne dass das Objejt selbst von dem Energiestoß heimgesucht wird. Solbald ein Flugzeug abhebt und fliegt, gibt es keinen Bodenkontakt mehr (erst wieder nach der Landung).
    Ergo, ein Blitzableiter wäre ein absolut nutzloser Gegenstand am Flugzeug.
     
  4. Toryu

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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Zusatztanks werden auch bei Luftnotlagen (z.B. Systemausfällen) abgeworfen. Dafür gibts idR. designierte Abwurfzonen. Wenn es richtig pressiert, dann können die auch schonmal außerhalb dieser Zonen abgeworfen werden.

    Es gibt (abhängig vom Flugzeugmodell und des Nutzerstaats) auch Zusatztanks, die nicht abgeworfen werden können oder abgeworfen werden dürfen.

    CFTs können nicht abgeworfen werden, sondern werden abgebaut.


    Blitzableiter gibt es im herkömmlichen Sinne nicht. Die Energie wird über die Static Discharge Whicks (sofern vorhanden) abgeleitet. Es gibt dazu irgendwo auch ein interessantes Video zu Versuchen mit einer F-106B der NASA.
     
  5. Max I.

    Max I. Fluglehrer

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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Das Zusatztanks bei Luftnotlagen abgeworfen werden ist mir neu. Aber kann natürlich von der Art der Luftnotlage abhängig sein.

    Für den Tornado gab bzw gibt es WRDT´s (WarReserveDropTanks) die explizit als "Wegwerftanks" konzipiert worden.
     
  6. JE98

    JE98 Berufspilot

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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Deine Antwort Toryu leitet mich auf die nächste Frage.

    Haben ALLE F-15 C/D Eagle, F-15 E Strike Eagle, F-16 C/D Fighting Falcon, F/A-18 A/B/C/D Hornet, F/A-18 E/F Super Hornet, F-22 A Raptor, F-35 A/B/C Lightning II und die A-10C Thunderbolt II diese Static Discharge Wicks? Und wenn Ja/Nein, bist du dir da 100% sicher?

    Ich weiss, ich komme wieder mit den US-amerikanischen Modellen. Ich interessiere sehr für das US-Militär.
    Wie gesagt, können aber andere auch zu anderen Modellen fragen/schreiben.
    Und ich weiss auch, dass ich manchmal sehr ins Detail frage. Hoffe das stört hier niemanden.

    Danke
     
  7. #6 WaS, 17.08.2014
    Zuletzt bearbeitet: 17.08.2014
    WaS

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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Direkt in Gewitter fliegt i.d.R. kein Flugzeug freiwillig, denn neben Blitzschlag drohen dort auch extreme Turbulenzen und andere Gefahren.

    Blitzschläge sind dennoch möglich; aus physikalischen Gründen fließt der Strom dabei glücklicherweise nur durch die metallische Außenhaut des Flugzeugs, also nicht durch den Innenraum. Die Außenhaut muss das aushalten; in Plastikteilen müssen allerdings Metallteile eingebaut sein, um diese Art von Schutz zu gewährleisten. Und das Thema ist übrigens keineswegs spezifisch für Fighter.

    Die o.g. discharge wicks sollen m.W. in erster Linie statische Aufladungen definiert abfließen lassen (welche andernfalls Funkstörungen erzeugen können.)

    Mehr Informationen findest du in einem Artikel von Air&Space: How Things Work: Lightning Protection.
     
  8. Toryu

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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Nicht alle Flugzeuge haben Discharge Wicks. Wie WaS schon beschrieb dienen die auch einem anderen Zweck - sind aber meist betroffen, wenn es einen Blitzschlag gibt (werden beschädigt oder teils völlig abgelöst).
    Bei Flugzeugen ohne diese Fähnchen wird die elektrische Energie über die Zelle abgeleitet.
    Je nach Einschlagort (sowie Verlauf und Austrittsort) kann es schonmal zu umfangreichen Beschädigungen (z.B. Absprengen des Radom, eletkr. Systemausfälle) kommen, die die Sicherheit stark beeinträchtigen können.

    Kommt immer auf das Flugzeug, die konkrete Notlage und die entsprechende Vorschriftenlage des Betreibers an.
     
  9. JE98

    JE98 Berufspilot

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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    1.) Ein Blitzschlag in ein Flugzeug bedeutet nicht immer ein Absturz des Flugzeuges. Denn auch ohne diese "Static Discharge Wicks", fliesst die Energie in der Aussenhaut und kommt nicht in das Innere des Flugzeuges.
    Stimmt das?

    Was mir bewusst ist:
    - Man fliegt nicht extra in ein Gewitter
    - Es kommt natürlich immer auch auf die Heftigkeit des Gewitters an (somit kann nicht jede Stärke eines Blitzes ungefährlich sein)


    2.) Geht das schnell so ein Gewitter zu umfliegen? (Ein Gewitter durchschnittlicher "Grösse")

    Was mir bewusst ist:
    - Es gibt verschieden "Grössen" von Gewitter. Solche die zentriert an einem Punkt sind und solche die sich auf grosser Fläche verbreitet haben.

    Dankeschön!
     
  10. n/a

    n/a Guest

    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Naja an einem CFK Flieger gab es mal einen direkten Blitzeinschlag, ging von hinten links durch bis rechts hinten, allerdings hat in diesem Fall die aufwändige Bondingprocedure funktioniert, obwohl es wie früher keine Statischen Entlader gab. Bei der F-4 gab es auch wie oben schon erwähnt die reinen Drop-Aussentanks.
     
  11. Toryu

    Toryu inaktiv

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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Im Idealfall fließt der Strom über die Außenhaut. In der Realität kommt es aber auch mal zu elektrischen Systemausfällen.
    Blitzschlag stellt immer eine latente Gefahr da, wie andere Risikofaktoren in gewittern auch:
    - Windscherungen
    - starker Niederschlag
    - Hagel
    - Blendwirkung/ Disorientierung des Piloten durch Blitze

    Allgemein werden Gewitter gemieden. Es gibt auch keine "schweren" oder "leichten" Gewitter bei der Gefahrenbetrachtung, sondern nur "Gewitter", die alle als gleich gefährlich betrachtet werden.

    BTW: Die Discharge Wicks waren ein blödes Beispiel. Vergiss sie erstmal in der praktischen Betrachtung. Egal, ob einige Militärflugzeuge (z.B. F-16) sie haben, oder nicht.


    Wie du schon sagtest: Es gibt Gewitter unterschiedlicher Ausdehnung (Höhe, Breite, Tiefe), Intensität und Lebensdauer. Einige Gewitter (z.B. einzelne Cumulonimbuswolken) können leichter umflogen werden. Andere (z.B. Kaltfrontgewitter, Superzellen, Squall Lines, Konvergenzgewitter) sind aufgrund ihrer Ausdehnung schwer bis gar nicht zu umfliegen.
    Ein Durchschnittsgewitter gibt es nicht.
     
  12. #11 JE98, 17.08.2014
    Zuletzt bearbeitet: 17.08.2014
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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Ok, danke für die Antwort.
     
  13. #12 j-15, 17.08.2014
    Zuletzt bearbeitet: 18.08.2014
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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Tach!

    Das Thema Aussenstationen finde ich auch sehr interessant.
    Allerdings nicht nur an Fighter Jets.

    Besonders die Anordnung der Zusatztanks an den Flügelenden.
    Warscheinlich wurden die Tanks bei der F-104 G deswegen dort angebracht, weil bei den Stummelflügeln einfach sonst kein Platz war um diese doch groß dimensionierten -abwerfbaren Tanks???- unterzubringen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/F-104G#mediaviewer/Datei:Airplane_1_Deutsches_Museum.jpg

    Aber es gibt ja schon lange diese Anordnung der Tanks an den Flügelenden wie zum Beispiel bei der Lockheed L-104 "Super Constellation".

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Super_Constellation#mediaviewer/Datei:Lockheed-L-1049.jpg

    Und auch bei "modernen" Lear-Jets sind Flügelendtanks (vermute nicht abwerfbar: :FFEEK:) im Einsatz.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Learjet_35#mediaviewer/Datei:DRF_Learjet_35A_D-CAVE.jpg

    Meine Frage dazu: Strapaziert das nicht die Tragflächen viel mehr (besonders bei Turbulenzen oder speziellen Manövern bei Fightern) als das es von "nutzen" ist?

    Warum werden diese Tanks nicht an anderen Stationen angebracht bei Zivilflugzeugen?
    Zum Beispiel größerer "Haupttank" im Rumpf.

    Danke.
     
  14. Toryu

    Toryu inaktiv

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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Unter einer statischen Betrachtung für den Fall "Flugzeug steht am Boden" ist das richtig.
    Das Flugzeug steht aber nicht nur am Boden, sondern fliegt hin und wieder mal.

    Die statische Betrachtung im Flug (einfache Biegelinie) zeigt direkt den Vorteil der Anbringung der Masse am Tragflächenende:
    Die Masse des Tanks/ Triebstoffs wirkt entgegen der Auftriebslast, was die Tragfläche tatsächlich entlastet.
    Unter dynamischer Betrachtung ist es vorteilhaft, dass die Masse in der Stelle der größten Verformung (zumindest für die 1. Eigenschwingungsform) angebracht ist.
    Aerodynamisch agieren "Tiptanks" teils als Endplatten, was die Umströmungscharakteristika der Flächenspitze (Randwirbel) positiv beeinflusst.

    Generell werden Tiptanks nur verwendet, wenn im Rest der Zelle zu wenig Platz für den Treibstoff ist*. Das ist oftmals bei sehr schlanken Tragflächenprofilen der Fall**, oder wenn zusätzlicher Raum für Treibstoff nötig wird***.

    ___
    * z.B. Mitsubishi Mu-2
    ** z.B. Starfighter und erste Learjets
    *** z.B. Piper Cheyenne vs. Piper Navajo
     
  15. cool

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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Ist korrekt, der Rumpf (der Außen leitfähig sein sollte) fungiert dabei als faradyscher Käfig, sprich innerhalb des Rumpfes gibt es kein elektrisches Feld, deswegen breitet sich auch innerhalb des Rumpfes kein Blitz fort, weil es nichts gibt, das die Ladungsträger dazu bewegen würde.

    Toryu legte schon dar: das Gegenteil ist der Fall, Sprit in den Flächenenden entlastet die Flügelwurzel und dämpft zudem Schwingungen der Fläche (was wiederum die Fläche bzw. deren Wurzel entlastet).
    Auch Flugzeuge ohne Tip-Tanks haben meist intern die Tragfläche in Segmente unterteilt, wobei man versucht, den Sprit von Innen nach Außen zu verbrauchen, sodass möglichst lange viel Sprit außen in der Fläche bleibt.
     
  16. #15 Darkstar, 17.08.2014
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  17. #16 Whisky Papa, 18.08.2014
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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Landung nach Blitzeinschlag verlinke ich immer wieder gern (916 Starfighter - nach unten scrollen):

    Die deutsche Marine-F-104 war in schlechtes Wetter geraten, als der Pilot plötzlich durch einen großen Knall erschreckt wurde. Der Pilot fühlte so etwas wie eine schwere Explosion. Der Starfighter war von einem Blitz getroffen worden. Eine Überprüfung der Instrumente zeigte keine Probleme mit Triebwerk oder Elektronik. Ein Blick nach draußen zeigte jedoch, dass das Flugzeug in der Tat beschädigt war. Es fehlten drei Treibstofftanks, und der vierte war erheblich verbogen und beschädigt [bedingt das eine nicht das andere?]. Die Spannung des Blitzes hatte den Abspreng-Kreislauf der F-104 ausgelöst und drei der vier Tanks abgesprengt. Der Pilot landete sicher in Lahr.

    :wink: WP
     
  18. #17 j-15, 18.08.2014
    Zuletzt bearbeitet: 18.08.2014
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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Guten Abend,

    vielen Dank für die Infos.:!:
    Beim Modellbau (bin nicht RC-Bastler) ist alles eben statisch...:wink:

    Bei F-104G kann ich mir die angebrachten 3 Tanks auf bereits angegebenen link nur zu Aufklärungsflügen oder Überführungsflügen erklären, kommt das hin; sind alle abwerfbar?

    Nochmal der link F-104G:

    http://de.wikipedia.org/wiki/F-104G#mediaviewer/Datei:Airplane_1_Deutsches_Museum.jpg

    Danke.
     
  19. #18 lowdeepandhard, 18.08.2014
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    AW: Aussenstationen Fighter Jets

    Da der Abspreng-Kreislauf aktiviert wurde, sind offenbar alle vier Tanks absprengbar, wobei noch zu klären wäre, warum eine "Kanne" drangeblieben ist. :wink:

    Der "Viertanker" war damals im Übrigen die übliche Konfiguration. Zum einen kam die F-104 damit allen Unkenrufen zum Trotz auf eine im Vergleich zu anderen, zeitgenössischen Mustern recht ordentliche Reichweite, zum anderen entsprach das in der ursprünglichen Hauptaufgabe der Lw-Starfighter, nämlich der nuklearen "Strike"-Mission, der realen Konfiguration - vier Tanks an den Flügelstationen plus Sonderwaffe am Rumpfträger.

    Für die RF-104G dürfte das gleiche gelten. Lahr ist nun von Eggebek aus auch nicht gerade um die Ecke.

    Danke übrigens für die Erklärungen bezüglich der Tiptanks. Man hört immer wieder aus dem Buschfunk, dass sich die F-104 mit Tiptanks stabiler verhielt, die Ausführungen von Toryu und cool bieten für diese Aussagen eine handfeste Grundlage. :TOP:
     
  20. Anzeige

    Hallo

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  21. #19 Whisky Papa, 18.08.2014
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    Wenn ich mich recht erinnere (ist ja schon so lange her - und ich werde auch nicht jünger), sind unsere Bomber zum Schießen (Putlos, List, Helgoland, Terschelling) und für Luftkampfübungen (neun Maschinen Freitag nachmittags über der Ostsee) nur mit den Tiptanks geflogen. X-Country (Island, Türkei) als Four-Tanker und Werkstattflüge (Local) clean.

    Sonderwaffe bei der Marine? - Davon hat mir unser F2 nichts erzählt! :D:
     
  22. #20 lowdeepandhard, 18.08.2014
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    Sonderwaffen bezog sich natürlich nur auf die Lw :)
     
    Whisky Papa gefällt das.
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