Außerirdisches Leben

Diskutiere Außerirdisches Leben im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Vielleicht waren die ja vor einer halben Milliarden Jahre schon hier, haben nur Pflanzen und niedere Tiere gefunden, haben gedacht lohnt sich...
JohnSilver

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Vielleicht waren die ja vor einer halben Milliarden Jahre schon hier, haben nur Pflanzen und niedere Tiere gefunden, haben gedacht lohnt sich nicht und sind weiter gezogen. :biggrin:
 
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DirtyCrow

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@T6G Mal angenommen, es handelt sich um eine humanoide Spezies, so hätten die keine Dinosaurier "überspringen" müssen, denn die sind in keiner Weise ein Vorfahr des uns bekannten Menschen.
Viel mehr hat es nur deren Aussterben überhaupt ermöglicht, dass die Säugetiere die Oberhand gewannen und das, nachdem sie bereits Millionen von Jahren existierten, ohne etwas zu entwickeln, was man im Nachhinein als höhere Intelligenz erkennen könnte.
Man darf nicht immer die Erde als Maßstab nehmen. Ich bin überzeugt, dass es viele Planeten gibt, die Leben hervorgebracht haben. Dass dieses Leben aber auch überdauert hat und dann auch noch eine intelligente Zivilisation bildet, da liegen die Warscheinlichkeiten schon deutlich geringer.
 
lutz_manne

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Und man darf schon gar nicht in dem Erden- und Menschen-Evolutionszyklus denken. Eher auf schnöder Atom-Ebene. Und da sind ein paar Millionen oder Milliarden Erden-Jahre gar nix.
 
Gilmore

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Darüber habe ich auch schon nachgedacht, ob sog. "Ausserirdische" nicht von unserem Planeten sind und gar nicht aus dem Weltall kamen. Es gibt zwar so gut wie keine unerforschten Gebiete mehr, ausser der Tiefsee, ggf. noch unter dem Eis der Antarktis.
Besonders die Tiefsee ist nur schwer erforschbar, es gibt nur sehr wenige Tauchroboter, die in dem höllischen Wasserdruck operieren können, und deren Wahrnehmungsbereich (Kameras, Sensoren) beträgt nur wenige Meter.
Ich weiss, völlig abwegig, geerade hier nach "Aliens" zu suchen, die mit UFO's über den USA rumschwirren.
 

Sczepanski

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Wenn die die Dinos und den Neandertaler übersprungen habe sind sie vielleicht schon viel weiter in Ihrer Entwicklung.
ich in überzeugt, dass erst die Entwicklung von übergroßen Lebewesen (Dinos) zur Entwicklung der "Kaltblütler" (Amhibien, Reptilien) zu "Warmblütlern" (Säugetiere, Vögel) beigetragen hat bzw. diese erst ermöglichte. Denn mit der großen Masse der einzelnen Lebewesen war gleichzeitig auch der Schutz vor (nächtlicher) Auskühlung möglich. Erst mit dem einmal angesprungenen "Zellofen" und isolierenden Schutzschilden (Federn, Haare) konnten dann auch später entwickelte kleinere Tiere den eigenen Wärmehaushalt unabhängig von der Umgebungstemperatur regeln bzw. beibehalten.
Insofern war die Entwicklung der Dinos kaum zu "überspringen".
 
DirtyCrow

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Ich bin nun weder Biologe, noch Paläentologe, doch bin ich mir relativ sicher, dass die Dinosaurier in keiner Weise die Entwicklung der Säugetiere begünstigt haben, eher im Gegenteil.
Wer das studiert hat, möge mich korrigieren.
Soweit ich weiß, waren die ersten Säugetiere allesamt sehr klein und konnten sich nur etablieren, als ihre übermächtigen Fressfeinde, die Dinosaurier, nicht mehr existierten. Das müsste dann das letzte von vier oder fünf großen Artensterben auf dem Planeten gewesen sein.
Die damaligen Säugetiere waren ein völlig eigener Stamm und standen in keiner genetischen Abhängigkeit zu den Reptilien/Vogelvorfahren.
 
lutz_manne

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Hmm, ich würde eher nach den Lebensbedingungen gehen. Diese haben sich auf der Erde gewandelt. Es gab eine lange Zeit, da waren die Bedingungen für die wechselwarmen Reptilien optimal. Dann kam es zu der Veränderung der Bedingungen und die Säugetiere konnten ihre Evolution optimaler durchbringen.
Und die stabilsten Bedingungen herrschen nach wie vor in den Ozeanen, ganz voran in der Tiefsee. Darum findet man dort auch noch echte "Urgesteine" der Lebewesen.
Momentan ist ja der Mensch der Meinung, er müsste wegen seinem Komfort keine Rücksicht auf die Lebensbedingungen der Erde nehmen. Naja, in einigen 1000 Jahren wird man mehr wissen.

Ich mag immer noch Prof. Lesch's Witz:
Treffen sich zwei Planeten.
Der eine: Du siehst aber gar nicht gut aus.
Der andere: Ja, ich hab Menschen.
Der eine: Mach dir nichts draus, das geht vorbei.

Menschen kannst Du auch durch Dinosaurier/Reptilien ersetzen. ;-)
 
Stovebolt

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Dinosaurier mit Reptilien in einen Topf zu werfen und als wechselwarm zu klassifizieren sind Ansichten aus den 80ern des letzten Jahrhunderts.
Hast du dein Wissen über Dinosaurier noch aus einem alten Kinderbuch?
Gruß!
 
lutz_manne

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Oh, ein Allwissender ist anwesend. Erleuchte mich mit Deinem aktuellen Wissen über Dinosaurier. Vermutlich hast Du selbst vor kurzem mal ein Ei ausgebrütet, was?
 
Stratified

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Vögel und Reptilien gehören zu der Gruppe der Archosaurier. Und Kaltblütig wären die Großsaurier nicht schnell genug gewachsen, um so gewaltige Größen zu erreichen. Der Temperaturbereich hat so im 35-38°C gelegen, bei einer Umgebungstemperatur von 26°C. Woher man das weiß? Durch den Vergleich der Isotopenverteilung in den Zähnen von Sauriern mit wechselwarmen Reptilien aus der Zeit. Und gejagt wurden unser Vorfahren von Diatrymas, Terrorvögeln etc. und die gab es bis vor ~20000 Jahren. Diese verdrängten dann die Raubtiere unter den Beutelsäugern. Die Terrorvögel wurden dann wiederum von den Säbelzahnkatzen verdrängt. Da gab es eine Menge IFs in unserer Entwicklung.
 
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lutz_manne

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Naja, ändert ja nicht daran, dass es mir eigentlich nur im die Umgebungsbedingungen ging, welche Einfluss auf die Evolution und die "Art" des sich entwickelnden Lebens haben. Die Dinos waren eher ein erdennahes Beispiel von mir, weil mir leider auf die Schnelle kein anderer Vergleichsplanet eingefallen ist. :-p
 
A.G.I.L

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Dinosaurier mit Reptilien in einen Topf zu werfen und als wechselwarm zu klassifizieren sind Ansichten aus den 80ern des letzten Jahrhunderts.
...
Nicht ganz unrichtig.
Meines Wissens unterscheiden sich Reptilien und Saurier auch oder vor allem durch ein wichtiges Merkmal des Körperbaus: Reptilien haben die Beine seitlich am Körper wie z.B. Krokodile, Dinosaurier unter dem Körper wie T. Rex oder Brontosaurus. Ebenso wie Vögel als wahrscheinliche Nachkommen der Therapoden Dinos. Man stelle sich nur mal einen Strauss oder einen Kasuar ohne Federn vor, dann ist man schon recht nah an den Theropoden, d.h. den auf zwei Beinen laufenden (Raub-) Sauriern.

Sollte man das nicht Wissen, nicht schlimm, aber man muss nicht gleich polemisch werden. :wink2:
 
Intrepid

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Wie oft ist eigentlich Leben auf der Erde entstanden? Genau einmal? Viele Male? Entsteht immer noch neues Leben auf der Erde? Wie potent ist das Universum? Entsteht immer Leben, wenn die Rahmenbedingungen geeignet sind? Entwickelt sich Leben - ausreichend Zeit vorausgesetzt - immer so, dass sich am Ende Verstand bildet?
 
pok

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Wie oft ist eigentlich Leben auf der Erde entstanden? Genau einmal? Viele Male? Entsteht immer noch neues Leben auf der Erde? Wie potent ist das Universum? Entsteht immer Leben, wenn die Rahmenbedingungen geeignet sind? Entwickelt sich Leben - ausreichend Zeit vorausgesetzt - immer so, dass sich am Ende Verstand bildet?

Das sind Variablen der Drake Gleichung, wenn wir das wüssten könnten wir besser abschätzen, ob wir alleine sind oder „wie sehr wir alleine“ wir sind.

Alle Versuche das abzuschätzen sind noch unseriöser als jedes Klimamodell heutzutage, uns fehlen schlichtweg Daten das zu sagen.
 
Intrepid

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Alle Versuche das abzuschätzen sind noch unseriöser als jedes Klimamodell heutzutage, uns fehlen schlichtweg Daten das zu sagen.
Die Suche nach (ehemaligen) Lebensformen auf dem Mars wäre dann das Bestreben, aus dieser Unseriösität herauszukommen. Einfach, um zu erfahren, ob Leben immer dann entsteht, wenn ausreichend lang günstige Bedingungen herrschen?

Kann man auf der Erde nicht bestimmen, ob Leben zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten entstanden ist? Eventuell mehrfach und auch mehrfach komplett wieder ausgestorben?
 
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Die Suche nach (ehemaligen) Lebensformen auf dem Mars wäre dann das Bestreben, aus dieser Unseriösität herauszukommen. Einfach, um zu erfahren, ob Leben immer dann entsteht, wenn ausreichend lang günstige Bedingungen herrschen?

Kann man auf der Erde nicht bestimmen, ob Leben zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten entstanden ist? Eventuell mehrfach und auch mehrfach komplett wieder ausgestorben?
Stimmt, das würde etwas helfen, aber man bräuchte eigentlich eher statistische Daten von vielen Systemen und Planeten und an die kommen wir wohl nie heran, aber wer weiß, denn was die Astronomie und die Astrophysik in den letzten 50 Jahren geschafft hat ist in meinen Augen ein unglaublicher Quantensprung.
Wobei die allerdings ein gigantisches „Labor“ haben und tatsächlich statistische Daten haben und in die Vergangenheit sehen können, was die Astrobiologen so nicht können.
 

Sczepanski

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Kann man auf der Erde nicht bestimmen, ob Leben zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten entstanden ist? Eventuell mehrfach und auch mehrfach komplett wieder ausgestorben?
DNA ist doch der Grundbaustein von Leben; wenn es nur eine (rechts oder links drehende) Form gäbe, wäre die Antwort einfach - aber da fällt auf, dass zwar überwiegend das rechtsdrehende DNA vorherrscht, aber mit Ausnahmen:
(die Vorherrschaft kann möglicherweise durch die Stabilität verursacht sein)
"Das Ergebnis ließ keinen Zweifel zu: Die D-Form ist stabiler, sie lässt sich, salopp formuliert, nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Der Unterschied ist zwar klein, aber in der Summe offenbar entscheidend. Wenn man bedenkt, dass die Bildung von organischen Verbindungen, die Entstehung von Leben auf dieser Erde in einer Zeit stattgefunden hat, in der extreme Verhältnisse herrschten, dann scheint es logisch, dass die Evolution auf die Moleküle setzte, die stabiler waren als andere."
aus Das Geheimnis des Spiegelbilds enträtselt - Hamburger Abendblatt
Das könnte auf zwei unabhängig voneinander entstandene DNA-Ketten hinweisen.

Dazu auch:_
30 Jahre Doppel-Helix: Der Stoff, aus dem die Gene sind, birgt immer neue Überraschungen: Links dreht auch das Leben | ZEIT ONLINE
Z-DNA – Wikipedia
 
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