B-52 fliegt mit scharfen Atombomben quer über die USA

Diskutiere B-52 fliegt mit scharfen Atombomben quer über die USA im US-Streitkräfte Forum im Bereich Einsatz bei; http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,503837,00.html"]http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,503837,00.html[/URL]...
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Spoelle

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,503837,00.html"]http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,503837,00.html[/URL]

"Dramatische Panne bei der US-Luftwaffe: Mit einem halben Dutzend scharfen Atombomben bestückt hat ein Langstreckenbomber des Typs B-52 die gesamten Vereinigten Staaten überflogen. Die Piloten wussten nichts von ihrer gefährlichen Fracht."
Quelle: Spiegel Online


Ob man den Spiegel Reportern bzw Reportern generell das B-52 in den 50ern und 60ern dauerhaft 24h am Stück mit scharfen Atomwaffen in der Luft waren u.a. über dem Nordpol??? Und die mussten um dahinzukommen sicher auch US Territorium überfliegen.
Zudem gab es Abstürze und versehentlich ausgeklinkte Bomben... abgesehen von dem Vorfall in Spanien (ich schlage es gleich mal in nem Buch nach um es datieren zu können) gab es dabei keinen großen Schaden.
Ich halte den Artikel für Panikmache... und ihr?
 
cargo

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... Die Piloten wussten nichts von ihrer gefährlichen Fracht....
Na wer's glaubt ... ich lasse mich gern korrigieren, aber man sieht doch die US-Piloten immer einen Rundgang um ihre Maschinen machen. Selbst die Fracht-Piloten schauen sich doch meistens noch den Frachtraum an - und ein Bomberpilot soll nicht wissen, was in seinem Rumpf hängt? Vielleicht haben wir ja einen Bomberpiloten hier :rolleyes: , der mich berichtigt, wenn dem nicht so wäre?

Und ganz abgesehen davon, sehe ich hier mal wieder nur Mediengeilheit, denn was soll so schlimm daran sein, dass ein (ehemaliger) Nuklearbomber auch entsprechende Fracht trägt? :?!
 
cargo

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Und ganz abgesehen davon, sehe ich hier mal wieder nur Mediengeilheit, denn was soll so schlimm daran sein, dass ein (ehemaliger) Nuklearbomber auch entsprechende Fracht trägt? :?!
Es geht doch nicht um Mediengeilheit... Jemand hat scheisse gebaut und dann kachelt einer verbotenerweise mit scharfen Atombomben querr über die USA. Darf schlicht und ergreifend nicht passieren.
 
AE

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Zudem gab es Abstürze und versehentlich ausgeklinkte Bomben... abgesehen von dem Vorfall in Spanien (ich schlage es gleich mal in nem Buch nach um es datieren zu können) gab es dabei keinen großen Schaden.
17.01.1966 Palomares/Spanien H-Bomben verloren und beschädigt geborgen, 7 Tote, mit KC-135 kollidiert

15.10.1959 B-52 Unfall mit KC-135 während der Luftbetankung, 4 Tote, Bomben fielen frei und wurden leicht beschädigt geborgen

24.01.1961 Seymour Johnson Air Force Base, B-52 brach auseinander, 3 Tote, eine H-Bombe unbeschädigt geborgen, eine zweite unauffindbar im Moorast versunken (?)

14.03.1961 B-52 brach bei einer Notlandung mit zwei A-Bomben in Yuba City auseinander, Bomben schwer beschädigt

13.01.1964 B-52 brach in der Luft in einem Sturm auseinander, 3 Tote. Bomben geborgen

21.01.1968 Thule/Grönland, 3 Bomben geborgen, die 4. konnte erst 1979 geborgen werden, Verseuchung durch beschädigte Waffen, hier war die Informationspolitik gegenüber dem dänischen NATO-Partner interessant
 

Rolf Wolf

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Es geht doch nicht um Mediengeilheit... Jemand hat scheisse gebaut und dann kachelt einer verbotenerweise mit scharfen Atombomben querr über die USA. Darf schlicht und ergreifend nicht passieren.
Wobei mich interessieren würde wie scharf die Bomben wirklich waren ?
Gibt es da nicht bei den Bomben eine Reihe von Sicherheitssysteme die verhindern das bei einem Absturz oder unabsichtlichen abwurf die Bombe zündet und diese erst deaktiviert werden müssen um die Bomben einzusetzen ?
Wenn die Besatzung nichts von ihrer Fracht wusste, waren die Bomben dann wirklich gefechtsbereit ?

Laut den Unfällen die es mit bestückten Bombern gab, muss es wohl entsprechende Sicherheitssysteme geben, da keine der mitgeführten Waffen zur detonation gekommen ist.

Gruß
 
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A-Bomben werden nie scharf geflogen, wie wohl die meisten Bomben auch. Es sollte nicht möglich sein diese im Flugzeug zu zünden. Es gibt dafür auch gute Gründe (Abschuß der Maschine über eigenem Gebiet, Unfälle) Diese Waffen verfügen über Zünder, die sich erst im Fall schärfen, wenn sie vorher dafür eingestellt werden. Z.B. wird der Detonationspunkt anhand des Luftdrucks eingestellt. Abwurf, Zeitglied, Druckmessung, elektronische Zündung der konventionellen Ladung, Detonation (als eine Möglichkeit).

"In Goldsboro in North Caroline bricht am 24. Januar 1961 eine B 52 auseinander, zwei Wasserstoffbomben von 24 Megatonnen lösen sich, eine zerschellt am Boden, die andere findet sich per Fallschirm gelandet in einem Baum intakt wieder. Es stellt sich dabei heraus, dass in dieser fünf der sechs für die Zündung der Atomexplosion erforderlichen Sicherheitsschalter beim Aufprall geschaltet hatten. Daraufhin werden mehr Sicherheitsschalter eingebaut und ein Appell an die Sowjets ausgesprochen, dasselbe zu tun."
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18295/1.html

Debatte war ähnlich schon einmal da:
http://www.flugzeugforum.de/forum/showpost.php?p=799786&postcount=6
 
Rock River

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Kann ich mir absolut nicht vorstellen: "Die Piloten wußten nichts von ihrer.."
Was zeitweise für ein Unsinn in den Medien verbreitet wird, ist ja schließlich nichts Neues.
RR
 
EDGE-Henning

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Es geht doch nicht um Mediengeilheit... Jemand hat scheisse gebaut und dann kachelt einer verbotenerweise mit scharfen Atombomben querr über die USA. Darf schlicht und ergreifend nicht passieren.
Panikmache!

Nur weil es am Bomber hängt, explodiert es nicht. Sind auch keine Bastelbomben. Ein Reifen kann potentiell auch Platzen, jedoch nicht mit alleinigem Grund, das er am Auto verbaut ist.

Das es andererseits ein Fehler war, steht auf einem anderem Blatt. Gefährlicher finde ich Tanklastzüge mit überfordertern Fahrern. Und PKW-Fahrer, die nach 8 Stunden Vollausbeutung 10 Stunden zum Urlaubsort mitdem PKW fahren.
 
Markus_P

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langsam wird es wohl Zeit für ein "Spiegelblog", nach Vorbild von Bildblog.de :FFTeufel:

Klar, der Spiegel tut so, als ob die Bomben jederzeit hätten hochgehen können... ist ja auch sehr spektakulär - trotzdem falsch.
Das bemerkenswerte an dem ganzen Vorfall ist m.E. jedoch -sofern die Meldung überhaupt stimmt- daß ein Flug mit echten (hat mit scharf ja noch nichts zu tun) Nuklearwaffen stattfand, obwohl - so interpretiere ich das jetzt mal - eigentlich Dummies hätten anliegen müssen... bei Landung am Zielort dürfte daher die Bewachung der Maschine eher Standard sein, wohingegen eine nuklear bestückte Maschine ganz andere Aufmerksamkeit erführe.

Daß "aus Versehen" nukleare Sprengköpfe unter ein Flugzeug gehängt werden können, hat im Zeitalter der allgegenwärtigen Terrorangst so manchem Verantwortlichen vielleicht eine Art Déjà vu beschert :engel:
 
cargo

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Klar, der Spiegel tut so, als ob die Bomben jederzeit hätten hochgehen können... ist ja auch sehr spektakulär - trotzdem falsch.
Das ist auch das einzige, was mir an den Spiegel Bericht nicht gefällt.

Tagesschau.de berichtete auch darüber, allerdings weniger reißerisch.

Wie auch immer, sie sollten zumindest wissen wo ihre Bomben rumschwirren :FFTeufel:
 
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Weder "A" noch "B" ist bewiesen. Und wie gesagt - wer Atombomben hat, übt auch mit denen!
Sie sei geflogen...

Klar üben die damit, trotzdem sollten sie schon wissen wer, wo, wie oder wann ;)
 

Oliver1977

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Also das der Commander enthoben wurde kann ich mir gut vorstellen wenn ich überleg was für ein Theater es bei der Bundeswehr gab wenn allein ein Griffschutz für´s G3 in ner Übung verloren ging....
 
Luftpirat

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"ETUW"
denn sie wissen nicht, was sie tun...

Dass der Pilot (oder das Crewmitglied) beim Rundgang nicht sieht, ob eine Attrappe oder ein richtiger Sprengkopf in der Außenlast steckt, ist möglicherweise normal bzw. verzeihlich, vor allem, wenn man bedenkt, in welcher Höhe die Abwurfwaffen unter der B-52H (wie 'Huge' ;) ) hängen.

Die Tatsache, dass eine so gefährliche Fracht über den Köpfen vieler Menschen herumgeflogen wird, ist m. E. weder einen Aufreger noch eine eigene Meldung wert. Eidner hat die bisherigen Unfälle ja aufgelistet, denen zum Trotz es keinen GAU gab. Heutzutage vergisst man offenbar völlig, dass derartige Überflüge
1. in den 1950/60er Jahren (24/7-SAC-Bomberbereitschaft in der Luft!) in der NATO so alltäglich waren, wie es heute die Airliner-Überflüge sind und
2. immer mal wieder auch echte Atombomben als Luftfracht mitfliegen.

Ich denke, der eigentliche Aufreger ist der, dass die vielen Sicherungsmaßnahmen um die 'echten' Atombomben herum offenbar durch den Fehler eines Einzelnen ausgehebelt werden können...

... und so eine Bombe in falsche Hände geraten kann. :?!

Wenn man also Panik machen will, sollte man die noch immer vermissten Atombomben erwähnen, die ja tagtäglich von "falschen Händen" ausgebuddelt werden könnten. :FFTeufel:
 
DDA

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Mein Problem bei diesem Vorfall ist nicht der Flug mit den Waffen, auch die die von diversen Medien hochstlisierte Gefahr eines nuklearen Unfalles, sondern die Tatsache, daß dort, wo die Waffen an die Maschine gehängt wurden, sie wahrscheinlich über längere Zeit nicht vermißt wurden oder eine einzelne Person ohne weitere Zugriff auf diese Waffen hat (zu haben scheint, leider fehlen auch mir genaue Angaben).
Kann auf die Art und Weise nicht auch mal ein eine andere, weniger freundlich gesonnene Person Zugriff auf solch Waffen bekommen?


Axel
 
phantommike

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Dass der Pilot (oder das Crewmitglied) beim Rundgang nicht sieht, ob eine Attrappe oder ein richtiger Sprengkopf in der Außenlast steckt, ist möglicherweise normal bzw. verzeihlich, vor allem, wenn man bedenkt, in welcher Höhe die Abwurfwaffen unter der B-52H (wie 'Huge' ;) ) hängen.


:FFTeufel:
Da hast du recht. Bei der B-61 z.B. ist es von außen nicht zu erkennen, ob es eine scharfe Sonderwaffe war oder ein so genannter Dummy. Wenn bei einem Übungsalarm in einem Strike-Verband die ganze Flight mit Sonderwaffen beladen wurde, wussten die Techniker nie, ob sie eine scharfe Bombe oder eine Übungsbombe dranhängen. Und auch in Deutschland wurden Sonderwaffen von den Strikeverbänden nach Ramstein oder zurück mit Flugzeugen transportiert. Ist also wirklich nichts ungewöhnliches.
 
Tiger-Fan

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Vielleicht wird nächstes Mal solch ein Übungsbombe über dem Bombodrom abgeworfen............
Mir erscheint solch ein Dilletantismus schon MEGA-peinlich für die angeblich technisch beste Armee der Welt. Mir macht sowas Angst.
Zuviele wenn´s und aber......
Tatsache ist ,das gefährliche Fracht ohne Kenntnis der Beteiligten transportiert wurde....
 

Peter Keller

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Entenalarm

Wer - so wie ich selbst - schon einmal das Gedöns der Amerikaner mit A-Waffen Arsenalen, Transportwegen und Sonderbewachungen erlebt hat muß diese Meldungen doch sehr stark anzweifeln. Sobald Sonderwaffen aus dem Arsenal genommen, über die Ramp transportiert und an ein Flugzeug gebracht werden wird die ganze Scenerie von MP mit schußbereiten Waffen regelrecht umzingelt! Man hat uns glaubhaft versichert daß die auch von der Schußwaffe Gebrauch machen würden; wir haben das vorsichtshalber nicht getestet. Kein Unberechtigter würde das Flugzeug erreichen - und das soll einer ahnungslosen Besatzung gelungen sein?
Kann natürlich schon sein daß A-Bomben - warum auch immer -mal auf eine andere Basis transportiert werden sollen; das aber bestimmt nicht aus Versehen !
Das war wohl eher eine gezielte Falschmeldung mit Blickrichtung Moskau mit der Intention der Nachricht : das können wir auch !
 
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