Bell P-59 Airacomet

Diskutiere Bell P-59 Airacomet im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; @neo: Guter Hinweis! Mit dem Zusammenstecken wird das hier zwar so eine Sache (keine Locations), aber ich werds mal mit Tesafilm probemontieren...
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@neo: Guter Hinweis! Mit dem Zusammenstecken wird das hier zwar so eine Sache (keine Locations), aber ich werds mal mit Tesafilm probemontieren! :)

@eidner: Noch ein guter Hinweis :)! Allerdings habe ich die Räder ja schon bemalt. Ich dachte eher daran, das Profil nur irgendwie "aufzumalen". Werde mal ein altes Teesieb suchen und mit grauer Farbe bestreichen und dann das Rad darüber abrollen. Falls das zu einer Schweinerei ausartet, nehm ich halt alle Farbe runter und versuch's mit dem erhitzten Teesieb :)

@Barrie: Sehr guter Einwand. Da hab ich hier schon "Flaps" und "Ailerons" in einen Topf geworfen. Wird aber kein Problem sein, den Ausschlag gegenläufig darzustellen :)! Danke!
P.S.: Auf den paar Referenzbildern, die ich von der Flügelunterseite habe, ist soweit ich das beurteilen kann, kein Spalt vorhanden.
 
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Habe das Modell einmal grob mit Tesafilm zusammenmontiert. Dabei stellte sich glücklicherweise heraus, dass das Gewicht wohl schon reicht. Der Schwerpunkt liegt hinter dem Cockpit und damit auf Höhe des Hauptfahrwerks :).
 
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Nachdem der Rumpf zusammengeklebt war, passte ich die Cockpithaube an, was in meinem Fall eine pure Übertreibung ist. Wie ich die Haube nämlich auch positionierte, immer blieben an irgendeiner Stelle häßliche Spalte zu sehen. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Haube in der Positionierung mit dem besten Ausgangsergebnis anzukleben und die verbliebenen Ritzen mit Spachtelmasse zu schließen.
Normalerweise klebe ich die zu verspachtelnden Spalte immer links und rechts mit Kreppband ab, so dass der Spachtel nicht unnötig umliegende Details in Mitleidenschaft zieht. Hier bot sich dieses Vorgehen aber nicht an, da ich das Kreppband sonst über die mit Parafilm M maskierte Kanzel hätte kleben müssen. Die Gefahr, dass der Parafil M später am Kreppband haften bleibt, war mir zu hoch. Aber das hier wird ja sowieso nicht der einzige Spachteleinsatz bleiben, so dass ich die angesprochene Methode sicher noch demonstrieren kann :rolleyes: ...
 
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Die Cockpithaube wurde verschliffen und noch einmal mit Interior Green lackiert. Allerdings sieht man schon wieder ein paar kleine Stellen, an denen der Spachtel nach innen weggebrochen ist. Da muss ich nochmal nachbessern, vielleicht mal mit Weißleim versuchen.
Ansonsten hat das Verspachteln der Cockpithaube aber besser geklappt, als ich zuerst angenommen habe :)!
Die Staukegel sind übrigens etwas vorschnell in Interior Green lackiert worden. Sie waren wohl doch metallfarben. Das wird natürlich auch noch korrigiert.
 
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Da ich ja die Staukegel metallfarben lackieren musste, habe ich die Kanzel auch gleich probeweise mit gespritzt. Sieht ganz ok aus - so kann's bleiben.
Die Triebwerksverkleidungen/Flügelansätze brauchen "dank" der Teile-Aufteilung wieder einiges an Spachteleinsatz.
 
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Nachdem der Spachtel etwas angetrocknet war und die groben Überstände mit einem Skalpell beseitigt worden waren, ging ich mit einem in Nagellackentferner getränkten Q-Tipp ein paar Mal über die Spachtelnaht. Der Nagellackentferner (Achtung: darf nicht Acetone-frei sein!) löst den Spachtel an, so dass überflüssiges Material vom Q-Tip abgewischt werden kann. So reduziert man die Schleifarbeit auf ein Minimum und schont umliegende Details, Gravuren etc...
Nagellackentferner gibt es in jeder Drogerie. Günstige Hausmarken (hier dm) reichen völlig aus.
 
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Die Lufteinläufe wurden komplettiert und fertig verschliffen.
Die Flügel werden stumpf an den Rumpf geklebt. Damit das Profil des Flügelansatzes am Rumpf möglichst dem der Flügel entspricht, mussten die Flügel etwas "gedehnt" werden. Zu diesem Zweck setzte ich Reste vom Gussrahmen in die Flügel ein. Wenn der Flügel an den Rumpf geklebt ist, können dieses Strecksäulen wieder durch die Fahrwerkschächte entfernt werden.
 
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Die Aussparung in den Flügeln, die später die Querruder beherbergt, musste etwas aufgefüttert werden, da sonst ein unschöner Spalt entstehen würde. Letztendlich habe ich mich jetzt auch dazu entschlossen, die Querruder in 0-Stellung zu montieren, da ich bisher kein Foto gefunden habe, das sie am Boden mit Ausschlag zeigt.
Die Unterflügelstationen für die Zusatztanks wurden auch schon einmal montiert.
 
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Beide Flügel wurden an den Rumpf geklebt. Hier war wieder einmal einiges an Spachtelarbeit nötig. Links der unbearbeitete Spachtelauftrag und rechts die schon verschliffene Naht (Nagellackentferner).
Auf der rechten Seite kann man auch deutlich erkennen, dass die Panellines im Bereich der Schleifarbeiten mit verschliffen wurden, so dass sie nun im Nirgendwo enden. Diese etwas ausgedehntere Schleiferei war nötig, um die Dicke des Flügelprofils den Flügelwurzeln am Rumpf anzupassen.
 
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Nachdem beide Tragflächenanschlüsse verschliffen waren, wurden die verlorenen Gravuren mit einer Zahnarztkralle und DYMO-Band nachgezogen. Damit die neuen Gravuren später nicht mehr von den alten zu unterscheiden sind, müssen sie bis auf das alte Niveau heruntergeschliffen werden.
 
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So langsam wird die Airacomet lackierfertig. Hier ist bereits dad Höhenleitwerk montiert worden, natürlich auch wieder mit einiger Spachtelei :rolleyes: .
Der Flügel-Rumpfübergang ist beim Original durch einen Blechstoß gekennzeichnet. Da diese Klebestelle beim Modell aber verspachtelt worden war, musste dieser Blechstoß neu graviert werden. Wer es schon einmal versucht hat weiß, dass das Gravieren direkt entlang einer Spachtelnaht nur bedingt möglich ist, da schnell zu viel Spachtel wieder herausbrechen kann. Hier half wieder der bekannte Nagellackentferner: Einfach die Naht mit etwas Nagellackentferner bestreichen und kurz einwirken lassen, so dass der Spachtel angelöst wird. Dann z.B. entlang einer geätzten Gravurschablone den Blechstoß gravieren.
 
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In den Fahrwerkschächten mussten noch jeweils die Wände zum Rumpfanschluss in Interior Green nachlackiert werden. Der Rumpfanschluss war ja vorher die Klebefläche für die Flügelmontage und konnte daher erst jetzt bemalt werden. Wie auf der Ober- so wurde auch auf der Unterseite der Blechstoß entlang der Spachtelnaht Flügel/Rumpf nachgraviert.
 
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Und schon gehts weiter. Der Blendschutz vor dem Cockpit und die Trittflächen auf den Flügeln beidseitig neben dem Cockpit wurden mit einem aufgehellten Schwarz lackiert (Humbrol). Das ganze glänzt hier noch so, da es wirklich frisch lackiert und daher noch nicht durchgetrocknet ist. Vor der Metalllackierung werden die entsprechenden schwarzen Bereiche dann abgeklebt.
Am Unterrumpf sind zwei kleine Details dazugekommen:
  • Der kleine Lufteinlauf liegt dem Bausatz bei. Allerdings weist die BA ihm eine zu weit hinten liegende Platzierung zu. Der Lufteinlauf sollte vorne mit dem Blechstoß abschließen, der quer vor den Triebwerkseinläufen entlang läuft.
  • Die Schießkamera ganz vorne wurde im Bausatz vergessen. Wer wie ich die "Smokey Stover" baut muss diese scratch ergänzen. Die orange "Reluctant Robot" (2. Decal-Variante) hatte aber keine Kamera, da diese Drohne ja auch ohne Bewaffnung flog.
Gut zu sehen ist an der Spitze die Abflachung, auf die später der Landescheinwerfer aufgeklebt wird. Special Hobby hat ihn zwar als Klarteil beigelegt, in der BA findet der Scheinwerfer allerdings fälschlicherweise keine Erwähnung.
 
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Toxic91 schrieb:
du zeigst auch fast jeden Handschlag den du am modell tust :TD:
Tja, so ist das, wenn man nur am Wochenende zum Basteln kommt. Dann ist man für jeden Baufortschritt dankbar :cool: . Die nächsten drei Wochen werde ich wahrscheinlich eh erstmal nicht weiter bauen können...
 

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centuryfan schrieb:
Tja, so ist das, wenn man nur am Wochenende zum Basteln kommt. Dann ist man für jeden Baufortschritt dankbar :cool: . Die nächsten drei Wochen werde ich wahrscheinlich eh erstmal nicht weiter bauen können...
So lange erfreuen wir uns eben an Deinem tollen Bericht zur C-119 im Modelfan - Gratulation, Bernd ! :TOP:
 
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Danke, danke ;). Es hätten allerdings noch ein paar mehr und bessere Baustufenbilder sein können. Na, jetzt hab ich ja ne eigene Digitalkamera :). Vielleicht bekomme ich ja irgendwann nochmal die Gelegenheit.
 
Bleiente

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Hallo centuryfan,
ich verfolge den Baufortschritt schon eine ganze Weile und bin überrrascht wie detail- und Kenntnissreich du über das Modell und das Original berichtest.
Ich glaube da kann ich noch viel lernen bis ich mich auch mal an Modelle wage und gerade frühe Jets.

Aber nun mal ein Frage.
Mit welchen Material hast du die Haube abgedeckt ?
Die Abdeckung muss ja eine ganze Zeit halten, oder ? Bei mir wäre es ähnlich, da ich leider nur in größeren Zeitabständen "ans Gerät" komme.
 
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Bleiente schrieb:
Aber nun mal ein Frage.
Mit welchen Material hast du die Haube abgedeckt ?
Die Abdeckung muss ja eine ganze Zeit halten, oder ? Bei mir wäre es ähnlich, da ich leider nur in größeren Zeitabständen "ans Gerät" komme.
Die Haube wurde mit Parafilm M maskiert, siehe auch Posting #6 ;). Parafil M kommt ursprünglich aus dem Labor-Bereich und wird da z.B. zur Versiegelung von Reagenzgläsern verwendet.
 
Bleiente

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centuryfan schrieb:
Die Haube wurde mit Parafilm M maskiert, siehe auch Posting #6 ;). Parafil M kommt ursprünglich aus dem Labor-Bereich und wird da z.B. zur Versiegelung von Reagenzgläsern verwendet.
Ah, jetzt versteh ich es. :engel:
Also ist gesamte Verglasung die ohne Farbe bleibt mit jeweils einem Stück Parafilm pro Feld beklebt.
Uuh, bei größeren Hauben kann das aber in eine ganz schönes Stück Arbeit ausarten.
 
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