Beschädigungen an Ju 88 an der Ostfront

Diskutiere Beschädigungen an Ju 88 an der Ostfront im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Okay. Hatte nur schnell gegoogelt und eine vermeintliche D-1 mit Bremsen gesehen. Kenn mich zugegebenermaßen ja da nicht so besonders gut aus.
Airboss

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Okay. Hatte nur schnell gegoogelt und eine vermeintliche D-1 mit Bremsen gesehen.
Kenn mich zugegebenermaßen ja da nicht so besonders gut aus.
 
Junkers-Peter

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Vielen Dank nochmals für die Rückmeldungen. Panzer- oder Artilleriegeschoss glaub ich nicht. Da wäre von der Ju 88 nichts mehr übrig geblieben. Die anderen Optionen sind aber nicht auszuschließen.

Ja, die Ju 88 D hatte keine Sturzflugbremsen. Das ist aber fürs Schadensbild nicht so entscheidend. Man sieht übrigens schön die Halterungen mit den Sauerstoffflaschen für die Höhenatmeranlage. Dahinter ist ein Umlenkhebel mit Gewichtsausgleich für das Querruder. Rechts davon hinter dem Flächenspant in Richtung Triebwerksgondel befindet sich ein Tank (geschützter Behälter). Die Struktur sieht noch relativ intakt aus.
 
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78587?

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Klugscheißen:
Spante sind im allgemeinen formgebende Bauteile (Rumpf-(werk)), in den Fächen gibt es allgemein Holme und als formierendes Bauteil Rippen und alle Unterarten wie Hilfsholm, Pfetten, Sparren, Stringer.... aber (eher) keine Spanten.
im Prinzip hat du Recht, nur auf dem Foto ist nicht zu erkennen was für eine Funktion das nach unten stehende Teil ausübt. Gehört es überhaupt als tragendes Teil zur Struktur des Flügels ? Oder ist es nur Bestandteil der Einbauten da drin ? Die Holme sind ja offenbar intakt.

.
 
Junkers-Peter

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@Friedarrr Mit deinem bundesdeutschen Flugzeugbau-Nachkriegswissen mags du recht haben. :TD: Aber bei Junkers, so z.B. in den Handbüchern, wurden die Querverbände/Rippen eben auch Spante genannt. Der Spant mit den Verbindungselementen zum Rumpf hieß z.B. Wurzelspant, dann gab es z.B. noch den Endspant. Und wir müssen sicher nicht darüber diskutieren, wer hier recht hat. (OT Ende)
Wir hatten das Thema - glaub ich - bereits vor vielen Jahren im alten LBB von Bert Hartmann.


 
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Junkers-Peter

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@78587? Die Tragflächenträger (nicht Holme) sind noch intakt, ansonsten wäre die Ju 88 nicht in einem Teil vom Himmel herunter gekommen. Das herunterhängende Blech ist Teil der Außenhaut.
 

Merlin2017

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Das sagt die Unfallmeldung in der GQM:
Ju 88D-1 WNr. 430783 7A+EM der 4.(F)/121, Notlandung in Seschtschinskaja nach Kollision in der Luft mit Feindflugzeug am 23.08.43 mit 20% Schaden.
 
Junkers-Peter

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Tut mir leid Gerhard, aber das stimmt einfach nicht.

Ich habe mir den Mikrofilm gerade nochmals herausgeholt und da steht unter BA/MA RL III/1192, Blatt 50, lfd. Nr. 70:

23.8.43, Ju 88 D-1 [43]0783, 4.(F)/121, nördl. Liwny, Bordwaffenbeschuss, 20% Er

Ein Verbandskennzeichen wird in der GQM-Meldung nicht angegeben, was üblich war, wenn die Maschine nicht vermisst wurde.
Keine Verletzten oder Toten

Woher stammt deine Information?
 

martin388

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Könnten nicht - zwar sehr robuste aber dennoch - explodierende Sauerstoffbehälter zB infolge Beschusstreffer den bloß angeschraubten Blechteil abgesprengt haben? Der Schaden an der Oberfläche spricht meines Erachtens dafür.
 
Junkers-Peter

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Danke Martin für deine Einschätzung. Auf dem Foto im Beitrag #12 sieht man, dass die Sauerstoffflaschen und das Trägergerüst vollkommen intakt sind. Also scheidet deine Variante m.E. nach aus.
 
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