Betankung Tu-16

Diskutiere Betankung Tu-16 im Russische / Sowjetische LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Ich habe eine bescheidene Frage : Kann mir jemand erklären/erläutern, wie die Betankung bei der Tu-16 (von Flügel zu Flügel) erfolgte ? Wenn...

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  1. #1 Abstürzer, 23.03.2006
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    Ich habe eine bescheidene Frage : Kann mir jemand erklären/erläutern, wie die Betankung bei der Tu-16 (von Flügel zu Flügel) erfolgte ? Wenn möglich vieleicht eine kleine Bescheibung.
    Bis jetzt habe ich immer nur div. Bilder dazu gesehen/gefunden.
    Ich werde mal zwei Bilder mit anhängen.
     

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  3. #2 Abstürzer, 23.03.2006
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  4. #3 Blackcat, 27.03.2006
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    Ist aber eine gute Frage!
    Hab mir die Frage auch schon gestellt. Hab aber keine Literatur darüber gefunden. Könnte mir nur vorstellen, dass es so ähnlich abläuft wie normal, nur das sich die Tanksonde im Flügel befindet (wegen dem kürzeren Kraftstoffweg?).
    Fliegerisch muss das auf jedenfall ein tierisch schweres Manöver sein. Is ja schon schwer genug eine am Bug befindliche Tanksonde in den Stutzen einzuführen.

    Grüsse BC
     
  5. #4 Tschaika, 27.03.2006
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    irgendwo (Fliegerjahrbuch der DDR oder Fliegerkalender der DDR oder Fliegerrevue :confused: ) wurde es mal im Detail und mit Grafik beschrieben und gezeigt (wer es adhoc findet, kann es ja posten). Hier auf die Schnelle schon mal eine Erläuterung von http://www.anoca.org/aircraft/boom/air_to_air_refueling.html
    (findet sich auch in diversen Wikipedia-Einträgen wieder)

    "Wing-to-wing

    In this method, the tanker aircraft was releasing a flexible hose from its wingtip. An aircraft, flying beside it, had to catch the hose with a special lock under its wingtip. After the hose was locked, and the connection was established, the fuel waspumped. It was used on a small number of Soviet Tu-4 and Tu-16 only (the tanker variant was Tu-16Z). "

    Mit anderen Worten, beim Empfänger-Flugzeug gab es eine Vorrichtung ("a special lock under its wingtip") an der Flügelspitze, mit der das freischwebende Ende der Leitung aufgenommen und arretiert werden konnte.
    Neben der Tu-4 und Tu-16 wurde dieses Verfahren auch bei den M-4 verwendet.
    Wie gesagt, irgendwo gab es dazu eine umfängliche Beschreibung ... :?!
     
  6. #5 Blackcat, 27.03.2006
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    Ja ok is schin klar, mir stellt sich da aber die Frage: Wieso so kompliziert über die Flügel? Welche Vorteile hat diese Art und Weise? :FFEEK:
     
  7. AM72

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    Warum kompliziert ? - der Mechanismus liegt dort strömungsgünstig und konnte wohl auch recht einfach bei nicht ausgerüsteten Exemplaren nachgerüstet werden .
    Am Modell sieht das so aus :
     

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  8. #7 Blackcat, 27.03.2006
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    Ja aerodynamisch liegt er günstig, das mit der nachrüstung klingt auch sinnvoll. Aber vom fliegerischem aspekt her, is es für den Piloten schwieriger als wenn er den Stutzen direkt vor der Nase hat.

    Netter Modellausschnitt übrigens. :TOP:
     
  9. #8 Erdferkel, 27.03.2006
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    Sicherlich sind deine Gründe Arne richtig, aber auf der anderen Seite steht, das man die Flügel nur sehr schlecht "manövrieren" kann. Eine Betankungsanlage im Rumpf ist daher immer etwas einfacher zu handhaben, den dem Rumpf kann ich "direkter" steuern als einen Flügel. Wenn ich mich an meine Flüge mit Passagiermaschinen errinnere so bogen sich dort die Flügel immer um einiges und reagierten ganz anders als der Rumpf. Das macht die Betankung sicher etwas schwieriger
     
  10. #9 AM72, 27.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 27.03.2006
    AM72

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    Als die Tu-16 entworfen wurde, da dachte man nicht an Luftbetankung - der Rumpf ist dafür nicht ausgelegt - wo soll das dort hin ?
    Die ganze Betankerei bei der Tu-16 war alles Nachrüstung und Modifikation - bei den späteren Entwicklungen wurde das in den Rumpf integriert.
    Die Tu-16 war ein Bomber der frühen 50er Jahre.
    Die Flügelbiegung wird bei der Tu-16 kaum ins Gewicht fallen - der war nicht so flexibel konstruiert, hat einen ziemlichen Querschnitt - mit den heutigen Flächen ist das nicht zu vergleichen.

    Klar : per Rumpf ist es besser, da habt Ihr Recht. Man muss aber bei soetwas ein Flugzeug auch in seiner Zeit sehen.
     
  11. AT-6

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  12. AM72

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  13. AT-6

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    ...habe ich ja auch nie behauptet... :D
     
  14. #13 Abstürzer, 30.03.2006
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    Danke für die Hilfe !!!

    Allerdings scheint es doch Probleme / Schwierigkeiten gegeben zu haben, denn dieses System hat sich nicht durchgesetzt.
     
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    Hallo

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  16. #14 Blackcat, 30.03.2006
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    Naja ich denke es war nur eine Notlösung um das Tankerproblem der Sowjetunion zu lösen. Bei neuen Flugzeugentwurfen wir ja schon im vorhinein eingeplant ob es eine Tankerversion bzw. ob eine Luftbetankung wünschenswert ist.

    Greetz
     
  17. #15 Walkerinthenight, 30.03.2006
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    Hallo,

    ich glaube mich erinnern zu können, dass dieses Verfahren den Vorteil hatt(e), dass der Spritempfänger nicht in der Wirbeln des Tankers fliegen muss.

    Die beiden Flieger fliegen ja in Formation "weit" nebeneinander und hängen sich nicht auf der Pelle wie bei Betankung durch den Boom (richtiggeschrieben??).

    Greetz

    Walker
     
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