Beuteflugzeuge Lockheed Lodestar und Curtiss P-40

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  1. Flash

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    Hallo liebe FFler!

    Würde mich sehr freuen wenn mir jemand über folgende erbeutete Flugzeuge Infos geben könntet. :)
    Auf Luftarchiv.de sind 2 Bilder zu finden über die ich keine weiteren Informationen finden kann.
    Also gesucht sind die Seriennummern der Flugzeuge und deren Geschichte Wie und Wo sie erbeutet wurden.
    In den Weiten des Internets hab ich bis jetzt keine Infos finden können also würde ich mich freuen wenn ihr was
    dazu findet.

    Zum 1.: Lockheed Lodestar mit der Kennung DE+KI (laut Luftarchiv) http://www.luftarchiv.de/beute/usa/ami1.jpg

    Und zum 2.: Curtiss P-40 mit der Kennung 0+1 (laut Luftarchiv) http://www.luftarchiv.de/beute/usa/p40.jpg

    Freue mich auf eure Antworten! :TOP:

    mfG Flash
     
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  3. #2 JohnSilver, 12.12.2013
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    AW: Beuteflugzeuge Lockheed Lodestar und Curtiss P-40

    Im Forum www.luftwaffe-experten.co.uk wurde die Lodestar als wahrscheinliche Ex-Air-France Maschine mit dem Kennzeichen F-ARTJ und der Seriennummer c/n 18-2009 identifiziert. Erbeutet wurde der Flieger im Mai/Juni 1940 in Frankreich und später unter anderem vom Testpilot Hans-Werner Lerche geflogen.

    Kennzeichen ist nicht DE+KI sondern DE+KL
     
  4. Flash

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    AW: Beuteflugzeuge Lockheed Lodestar und Curtiss P-40

    Danke für die Info JohnSilver! :congratulatory:

    Suche weiterhin Informationen zur mysteriösen P-40 :headscratch:
    Also her damit!

    mfG Flash
     
  5. #4 Junkers-Peter, 12.12.2013
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    AW: Beuteflugzeuge Lockheed Lodestar und Curtiss P-40

    Die Ami-Kiste ist auch bei den verschiedenen Flugzeugfirmen durchgereicht worden. Von Februar bis April 1941 war die DE+KL bei Junkers in Dessau zum Nachfliegen - von Arado/Brandenburg kommend. Angegeben wird neben dem Stammkennzeichen auch die W-Nr. 2009.

    Viele Grüße
    Peter
     
  6. Flash

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    Danke Junkers-Peter :congratulatory:
    Super, jetzt ist die Herkunft und die Nummer auch geklärt. :TOP:

    Grüße
    Flash
     
  7. #6 hemingis, 14.12.2013
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    AW: Beuteflugzeuge Lockheed Lodestar und Curtiss P-40

    Die Lodestar F-ARTJ wurde vom Übernahmekommando der Flugbereitschaft Chef A.W. in Le Bourget zur Übernahme vorbereitet und im September 1940 an die ESt Rechlin abgegeben. Hier erhielt sie die Kennung 4+6. Dann erfolgte die Abgabe an die Industrie zum Kennenlernen der US-Konstruktion, offensichtlich zuerst an Arado im November oder Dezember 1940, im Februar 1941 an Junkers und im April 1941 an Messerschmitt nach Augsburg. In dieser Zeit erhielt sie das Stammkennzeichen DE+KL zugewiesen. Ob sie dann noch zu anderen Firmen kam ist mir unbekannt. Auf jeden Fall war sie ab August 1941 wieder in Rechlin und wurde dort als Reisemaschine benutzt. Im Dezember 1941 wurde sie von Rechlin nach Adlershof, wahrscheinlich zur DVL, überführt. Angeblich soll sie 1943 wieder in Rechlin gewesen sein.

    Die Curtiss P-40F müsste in Tunesien erbeutet worden sein. Das Balkenkreuz am Rumpf wurde über den US Stern gemalt. Sie gehörte zur 49th Fighter Group der USAAF und trägt auch noch ihre ursprüngliche Kennung 0-1, d.h. kein Rechliner Erprobungskennzeichen wie vielfach angenommen wird. Über ihr Schicksal ist nichts weiter bekannt, doch ich bezweifle dass sie in den Wirren Ende 1942/Anfang 1943 den Weg auf das europäische Festland gefunden hat.

    MfG
    Paul
     
  8. #7 Junkers-Peter, 14.12.2013
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    AW: Beuteflugzeuge Lockheed Lodestar und Curtiss P-40

    Hast du dir diesen Verband ausgedacht oder gab es das wirklich? Wenn ja: Quellen?
    Ich kenne ein Überführungskommando Chef A.W. [Ausbildungswesen] und eine Einsatzkampfgruppe Chef A.W.

    Ebenso würden mich deine Quellen für den Aufenthalt der Maschine bei Arado, Messerschmitt und der DVL interessieren. Hast du das aus Primärquellen oder der Literatur? Meine Angaben stammen aus Flugbüchern.

    Viele Grüße
    Peter
     
  9. Flash

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    AW: Beuteflugzeuge Lockheed Lodestar und Curtiss P-40

    @hemingis
    Mir würde auch die Quelle interresieren. Auch von der P-40F.

    Gibts noch mehr Bilder von den beiden Maschinen? (mit Balkenkreuze)

    mfG Flash
     
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  11. #9 hemingis, 16.12.2013
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    AW: Beuteflugzeuge Lockheed Lodestar und Curtiss P-40

    Ausgedacht? Wie nennt man ein Kommando das extra für die Übernahme von, in diesem Fall Beuteflugzeuge in Frankreich, aufgestellt wurde? Ich habe mir erlaubt die Bezeichnung Übernahmekommando zu nehmen (oder auszudenken). Natürlich ist dies nicht die richtige Dienststellenbezeichnung, abgesehen davon dass ein Kommando gar keine Dienststelle ist. Vielleicht hätte ich es besser umschreiben sollen: z.B. ... von einer Kommandoeinheit des "Chef des Ausbildungswesen, Zweigstelle Paris, Abteilung Flugbereitschaft" unter Major von Eschwege auf dem Flughafen Le Bourget ...
    Der Begriff Kommandoeinheit ist natürlich auch keine Dienststellenbezeichnung, aber er wurde von einem ehemaligen Angehörigen dieses Kommandos gewählt, als er die Tätigkeiten beschrieb. Quelle für "Chef des ... usw" ist ein Briefkopf.
    Für Arado hatte ich bisher nur eine Sekundärquelle, aber da Peter angegeben hat: "von Arado/Brandenburg kommend", habe ich das als Bestätigung genommen.
    Rechlin, Junkers, Messerschmitt und Überführung nach Adlershof sind durch Flugbucheinträge belegt. Dass die Maschine dort zur DVL gekommen ist, weiß ich nicht, habe ich auch nicht behauptet. Ich hatte geschrieben "wahrscheinlich zur DVL". Natürlich kann sie auch zu jeder anderen Dienststelle in Adlershof gekommen sein.
    Und um weiteren Quellenfragen vorzubeugen: Die Kennzeichen 4+6 und DE+KL sind, in einigen Fällen auch im Zusammenhang mit der WNr, ebenfalls durch Flugbucheinträge belegbar. Dass die WNr 2009 vorher als F-ARTJ in Frankreich zugelassen war, ist aus dem französischen Register (Internet oder das Buch "Registre France 1920-1985" von Pascal Brugier, leider beides Sekundärquellen) ersichtlich. Aber ganz zufällig lässt sich die F-ARTJ bei der oben beschriebenen Kommandoeinheit in Le Bourget nachweisen, auch wenn dies wieder nur durch eine Sekundärquelle (Aussage des Photobesitzers) geschieht.

    Die Quellenfrage zur P-40F ist nicht nachzuvollziehen. Die Rechliner Erprobungskennzeichen begannen irgendwann im Frühjahr 1940. Die früheste bekannte Kennung ist 0+9 für eine Fokker G I. Also kann es keine P-40 als 0+1 gegeben haben. Wenn es keine deutsche Kennung ist, könnte es die Kennung des Vorbesitzers sein. Da kämen in Frage Großbritannien, Sowjetunion, USA und später Frankreich. Nur die USA benutzten diese Art der Kennzeichnung. Also sucht man sich Bilder amerikanischer P-40 und die Kennungen von US Fighter Groups, schaut nach, welche davon gegen die Luftwaffe wann und wo eingesetzt wurden und kommt zwangsläufig zu diesem Ergebnis.

    Ich hoffe, die Unklarheiten sind beseitigt.
     
  12. Flash

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    Danke für die Auskunft hemingis :TOP:
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