Bf 109 G-14 Uffz, Herbert Maxis

Diskutiere Bf 109 G-14 Uffz, Herbert Maxis im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte hinter der Maschine und dem Flugzeugführer.... Da ZM ja nun dankenswerter Weise ein maßstabhaltiges...
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Wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte hinter der Maschine und dem Flugzeugführer....
Da ZM ja nun dankenswerter Weise ein maßstabhaltiges Modell der G-14 aufgelegt hat der viele der Fehler des Hasegawa Modells ausmerzt möchte ich mich an den Bau der Maschine wagen.
Vorab beschäftigen mich allerdings noch einige Details die ich bis jetzt nicht vollständig klären konnte.
Die Werknummer des Vorbilds ist bekannt und lautete 784 993.
Wer kann die Werknummer einem der Hersteller und genaueren Zeitpunkt zuordnen denn letzterer wird allgemein nur rudimentär mit Ende 1944 beschrieben.
Eine genauere Zuordnung wäre für mich jedoch wichtig um beim Bau des Modells die Besonderheiten im Bezug der Motorhaube/ Ausschußöffnungen, der Bauart der Ruder sowie die Form der Erla Haube zu berücksichtigen da diese auf den verblieben erhaltenen Bildern nicht 100%IG zu klären sind.

Horrido!
 
Charly

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Müsste eine Maschine aus dem MTT Regensburg WNr_Block sein für G-14/AS
 

Ledeba

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Die Maschine müßte nicht nur eine G-14/AS sein, es war eine. Fertigung etwa Oktober 1944. Im "Bodenplatte"-Buch von Manrho/Pütz finden sich 8 Fotos der Maschine, u.a. auch eine Nahaufnahme vom Leitwerk.
 
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Dank euch für die wertvollen Tips.

Horrido!
 
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Die Maschine müßte nicht nur eine G-14/AS sein, es war eine. Fertigung etwa Oktober 1944. Im "Bodenplatte"-Buch von Manrho/Pütz finden sich 8 Fotos der Maschine, u.a. auch eine Nahaufnahme vom Leitwerk.
Das Buch habe ich leider nicht und die allseits im WWW zu findenden Bilder sind leider teilweise so verpixelt das mir z.B. immer noch nicht 100%ig klar ist wohin die Reise korrekter Weise geht.
Das selbe gilt für die Beulen auf den Tragflächen Oberseiten denn hier müssten ja theoretisch auch schon die rechteckigen verbaut gewesen sein da die G-14 schon die größeren Hauptfahrwerksräder hatte.
Betrachtet man das zur Verfügung stehende Bildmaterial aus der Zeit so komme ich zu dem Schluß das die Maschine von Maxis die kleinen, der G-6 ähnlichen Beulen auf den Tragflächen gehabt hat jedoch die der K-4 ähnliche stromlinienförmige Haube ohne Beulen.
In wie weit das alles darüber hinaus bei Zoukei Mura im aktuellen und ansonsten hoch gelobten Bausatz berücksichtigt wurde konnte ich ebenfalls noch nicht vollständig klären.

Horrido!
 
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Danke das erklärt wirklich alles!
Leider bin ich mit der Suchmaske auf besagter Seite und meinem Telefon nicht fündig geworden aber jetzt dürfte klar sein, großer Lader, keine Beule, ergo K-4 Haube und noch die kleinen Räder mit kleiner Beule.
Somit ist die ZM 109 G- 14 nicht geeignet da die passende Haube wohl nicht im Bausatz enthalten ist.😬
Bliebe schlußendlich nur Revell/ Hasegawa oder Trumpeter mit den bekannten Fehlern.....ärgerlich!

Horrido!
 
lutz_manne

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Rowdy Flugzeugwerke hat ein schönes Diorama der Maschine gebaut. Leider hat er den falschen Motor verwendet und damit verbreitet er natürlich auch Falschinformationen. Wurde sogar in einer Modellbau-Zeitschrift abgedruckt. Bedauerlich, bei der tollen Bauqualität und Handwerkskunst.


Foto von Facebook, probier mal ob der Link geht.
 
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Dank euch.
Die Hasegawa 109 ist aber auch nur noch sehr schwer zu bekommen und mittlerweile 90 € für die Hasegawa K-4 schmerzen auch ganz schön.😭

Horrido!
 
Charly

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..das wäre die unglücklichste Wahl, weil hier die meisten Änderungen zu machen sind:
  • im Bausatz sind nur die Flächenoberseiten mit den großen Beulen enthalten
  • Sporn Rückrüsten von K-4 Version
  • Rumpfklappe/Mannloch wieder auf G-Standard gravieren.
  • Klappe Ölbehälter von hoch auf tiefe Position ändern

Da der G-14/AS wirklich selten zu bekommen ist, geht auch folgender Bausatz:
Messerschmitt Bf109G-10, Hasegawa 08072 (2004)

Hier ist nur die Ölklappe zu ändern, ansonsten ist das der gleiche Busatz wie die G-14/AS.
Und den bekommt man mit etwas Geduld für 40-50,--€
 
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Fürs erste konnte ich heute eine G-10 von Hasegawa und eine K-4 von Revell ergattern.
Ich werde wohl also den Weg aus 2 mach eins 1gehen und eventuell Schwachstellen mit Resinteilen versuchen zu kompensieren.

Vorerst vielen Dank für deine Hilfe und Tips.

Horrido!..
 
Charly

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Eigentlich müsstest du mit der G-10 als Basis klarkommen und kannst noch ne schöne K-4 bauen :wink2:
 
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Nachdem ich mir gestern den G-10 Bausatz geholt habe, mein Händler hatte tatsächlich nich vier zu einem recht moderaten Preis, habe ich mich mittels meiner Blueprints an den Vergleich gemacht.
So viel ist es anscheinend tatsächlich nicht was da geändert werden muß....obwohl.
Neben der bereits erwähnten Klappe für den Ölkühler die tiefer muss sind es noch rechts und links die Lufthutzen, oder zumindestens die vorderen die tiefer und auf gleiche Höhe müssen.
Der Deckel für die Einstiegshilfe auf der rechten Seite muß verspachtelt werden und die Handlochdeckel auf der selben Seite müssen "getauscht" werden gehe ich nach meinen Zeichnungen.
Positiv erscheint mit die Form der Ausschußöffnungen oben denn sie weisen die für MTT korrekte eckig Form auf und auch der Kühlereinlauf scheint die korrekte Form zu besitzen und hoch genug zu sein.
Bei den Propellerblättern und dem Spinner habe ich noch so meine Zweifel was die Form angeht, letztere erscheint mir zu spitz dargestellt zu sein im Bausatz.
Bei der Darstellung der Ruderflächen bin ich mir ebenfalls noch unsicher, hier müssten ja die vereinfachten Holzruder dargestellt sein.....
Beim Sitz bin ich mir ebenfalls nicht sicher ob nun aus Holz oder Metall, allerdings gibt es dafür nun gar kein Bildmaterial.
Der größte Mangel des Bausatzes den gut 2mm zu kurzen Rumpf im Bereich der Motorhaube wird sich vermutlich nicht korrigieren lassen, ein Makel mit dem ich wohl leben muss.
Es gibt also einiges zu tun, nun heißt es Teile ordern...😬

Horrido!
 
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...oh..wie witzig...🙄..
 
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Charly

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noch rechts und links die Lufthutzen, oder zumindestens die vorderen die tiefer und auf gleiche Höhe müssen.
Ich hab bei mir in der Vitrine eine Erla-G10 auf Revell-Basis und eine Hase G-10, die eine WNF Maschine darstellen soll, nebeneinander stehen.

Die Lufthutzen für die Zündkerzenkühlung kannst du meines Erachtens beim Hase-Modell lassen, da siehst du am fertigen Modell praktisch keinen Höhenunterschied.
Bei dem Revell-Modell habe ich einen Barracuda-Spinner und Prop-Blätter verwendet. Bei den Prop-Blättern ist meines Erachtens fast kein Unterschied zu den Hasegawa-Blättern zu erkennen. Der Barracuda-Spinner ist noch etwas besser detailliert, aber meines Erachtens ist der Hasegawa absolut ok. Nur beim Revell-Bausatz sollte man diese Teile austauschen.
Ja, Höhen- und Seitenruder bzw. flossen aus Holz, das heißt etwas schleifen und ggf. spachteln.

Die Einstiegshilfen/-klappen auf der rechten Seite waren tatsächlich auch bei der Maxis-Maschine nicht mehr vorhanden.

Bei Sitz würde ich eher auf Holz tippen, spielt aber nur bzgl. der Alterung eine Rolle.
 
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👍, da bin ich ja froh das ich zumindestens einen Gleichgesinnten gefunden habe der meine Thesen stützt.
Erleichtert bin ich schon mal das ich dann wohl doch weniger bis gar nichts von Hannants ordern muß wobei ich mir vielleicht das mit den Öffnungen für die Zündkerzenkühlung überlegen werde denn das triggert mich schon denn da ist bei Hasegawa wirklich ein leichter Versatz zu sehen den es m.M.n am Original nicht gegeben hat.
Beim Propeller nebst Blättern werde ich mal den Henri Daehne anschreiben denn dessen Sachen sind einfach nur umwerfend.

Horrido!
 
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