Bf 109 G-6 von Italeri

Diskutiere Bf 109 G-6 von Italeri im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Hallo Modellbauer!! Hier nun ein neuer Rollout von mir, eine Bf 109 G-6 von Italeri. Aber vorab kurz zum historischen Vorbild: Die G-5 und G-6...

Moderatoren: AE
  1. #1 Zimmo, 10.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 10.03.2010
    Zimmo

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    Hallo Modellbauer!!

    Hier nun ein neuer Rollout von mir, eine Bf 109 G-6 von Italeri.
    Aber vorab kurz zum historischen Vorbild:
    Die G-5 und G-6 fanden umfangreichen Einsatz in den Jagdgeschwadern der Luftwaffe. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bf 109 den Höhepunkt ihrer Entwicklung höchstwahrscheinlich bereits überschritten und ihre Piloten sahen sich in rasch zunehmender Zahl mit technisch immer ausgereifteren Mustern ihrer Gegner konfrontiert. Ab dem Frühjahr 1943 sahen sich beispielsweise die Einheiten der Reichsverteidigung mit ihren Bf 109 G-5 und G-6 immer häufiger in Abwehrkämpfe gegen schwere amerikanische Bomber verwickelt, in deren Verlauf die Piloten oft gezwungen waren, ihre Maschinen sowohl mit R3- als auch R6-Rüstsätzen auszustatten. Derart überladene Maschinen waren äußerst träge und schwer zu fliegen, wodurch der Entwicklungsdruck auf Messerschmitt weiter erhöht wurde.

    Als eine Reaktion auf die neuen Anforderungen des Luftkrieges entwickelte Daimler Benz den DB-605-AS-Motor, praktisch ein DB 605A mit dem großen Lader des DB-603-Motors, der zunächst in einigen Maschinen der G-5-Variante zum Einsatz kam. Auch eine gewisse Anzahl von Maschinen der G-6-Variante, die sich deutlich länger in Produktion befand als die G-5 (tatsächlich ist die G-6 die am häufigsten gebaute Variante der Bf 109), wurden mit diesem Motor ausgestattet. Diese Bf 109 G-5/AS und G-6/AS besaßen eine deutlich verbesserte Höhenleistung, fielen aber aufgrund von Produktionsengpässen bei der Herstellung des DB-605-AS-Motors zahlenmäßig kaum ins Gewicht. Durch die geänderte Motorverkleidung wurden die für das MG 131 notwendigen Beulen vor dem Cockpit kleiner und strömungsgünstiger. Dadurch waren die AS-Maschinen leicht von den normalen G-5, G-6 und G-14 zu unterscheiden. Als weitere Verbesserung konstruierte Messerschmitt ein neues, höheres und großflächigeres Seitenleitwerk aus Holz, das die Flugstabilität erhöhte und den Bedarf an strategisch wichtigen Rohstoffen bei der Herstellung der Maschine reduzierte. Dieses Seitenleitwerk wurde standardmäßig bei den G-5/AS- und G-6/AS-Umbauten sowie der G-14-, G-10- und K-Serie eingebaut. (Quelle: Wikipedia)

    Zum Modell:
    Die Bf 109 wurde von mir (wie immer) "oob" gebaut und stellt meine erste Arbeit mit der Airbrushpistole dar.
    Dass mir die nötige Routine im Umgang mit der Luftpistole noch fehlt, kann man an diesem Modell zwar erkennen aber so mau finde ich das Ergebnis fürs erste Mal gar nicht.
    Allerdings muss ich vorweg noch bemerken, dass ich die Kanzel leider ziemlich verhunzt habe. Sie war zwar schon vorher verzogen aber meine Rumdokterei hat's leider nicht besser gemacht.
    Aber ich hoffe, meine 109 gefällt Euch trotzdem ein bißchen??!!:engel:

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    Ich habe hier auch mein neues Fotozelt mit verschiedenen Kameraeinstellungen und Beleuchtungszuständen ausprobiert.
    Na,ja!!! Auch hier brauche ich noch etwas Übung.:rolleyes:
     

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  4. Zimmo

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    Wie schon gesagt, habe ich mal wieder "oob" gebaut. Einzig die Läufe der Kanonen unter den Tragflächen habe ich durch Kanülen ersetzt.
    Die Passgenauigkeit war o.k., ebenso die Detailierung.
    Die Kanzel war verzogen und wollte partout nicht richtig passen und auch nach einer Spachtelorgie, die etwas in die Hose ging, war nicht viel dran zu machen.
     

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  5. #4 Zimmo, 10.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 10.03.2010
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    Verwendet habe ich Farben von Vallejo und die Aqua's von Revell.
    Als Airbrushpistolen benutze ich ein No Name-Produkt für große Flächen und Grundierung und die Evolution Silverline von Harder&Steenbeck für Detailarbeiten.
    Hierbei Düsen in den Größen 0,2mm und 0,4mm.​
     

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  6. Zimmo

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    Das Antennenkabel besteht aus gezogenem Gussast.
     

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  7. Zimmo

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    Die Decals liessen sich gut verarbeiten und wurden von mir zusätzlich mit Decal-Soft behandelt.
     

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  8. Zimmo

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    Auf Alterung und meine heissgeliebten Lackabplatzer habe ich diesmal verzichtet.:rolleyes:
     

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  9. Zimmo

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    Die Tarnung auf den Flügeloberseiten habe ich zwar mit Hilfe von Tamiya-Klebeband erstellt, musste allerdings später mit dem Pinsel nacharbeiten, da an einigen Stellen das Band "nicht ganz dicht" war. Deshalb sind doch manche Kanten etwas runder ausgefallen....*seufz*!!
    An dieser Stelle möchte ich bemerken, dass sich die Vallejo-Airbrush-Farben, entgegen langläufiger Meinungen, doch mit dem Pinsel verarbeiten lassen.
    Zumindest auf kleinen Flächen.
     

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  10. #9 Zimmo, 10.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 10.03.2010
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    Für das Handling mit der Double-Action-Funktion an der Luftpistole fehlt mit halt noch die Routine, so dass manche Flecken in der Tarnung etwas kräftiger ausgefallen sind.
     

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  11. #10 Zimmo, 10.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 10.03.2010
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    Aber, wie schon gesagt, für mein erstes "Voll-Airbrush-Modell" bin ich gar nicht so unzufrieden und ich hoffe, dem einen oder anderen Modellbauer gefällt mein Ergebnis.
    Für Tips, Anregungen und Verbesserungen habe ich natürlich jederzeit ein offenes Ohr bzw. Auge!!!

    Horrido
    Euer Zimmo :rolleyes:
     

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  13. #11 Nachtfalter, 10.03.2010
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    Hallo Zimmo,
    Für erste Airbrushversuche ist die Gustav 6 doch schon recht gut gelungen! Die Kanzel na ja, ich weiss wie schwierig das sein kann. der Antennendraht müsste noch dünner sein, aber das fällt mir nur auf ,weil ich die auch schon zu dick gebaut habe.

    Viele Grüße und weiter so
     
  14. Hoffi

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    Na klar gefällt sie mir - vor allem, wenn ich da an meine ersten (Airbrush)Modelle denke;)

    Wenn das Tamyia-Tape "nicht ganz dicht" war, dann liegt das weniger am Tape selbst, als viel mehr an der zu großen Menge Farbe, die aus der Pistole kommt.
    Versuchs mal mit mehr Abstand und weniger Farbe. :TOP:
     
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