Bf 109... Technische Fragen? Technische Antworten!

Diskutiere Bf 109... Technische Fragen? Technische Antworten! im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Ich habe auf die Schnelle dieses Bild einer Maschine gefunden, die beides in rot hat: Falcons Messerschmitt Bf 109 Hangar - Fotoansicht - FotoID:...

Moderatoren: mcnoch
  1. 78587?

    78587? Space Cadet

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    Da ist ein Fehler in der Betitelung des Fotos, das kann keine "G-6" sein, da ist eindeutig zu sehen, dass da ein MW-50 Behälter eingebaut war, müsste also min. eine G-14 sein. :cool1
    Die "roten Felgen" bei der G-10, sind nur die "Rangier" bzw Stand Felgen, die sind desshalb in Rot gehalten, weil die nicht für den Flugbetrieb zugelassen sind. Die nutzt man um die "guten" Reifen/Felgen zu schonen, da die aufgrund der Vorspur auf Hartplatz sehr stark "rubbeln", also einem Verschleiß unterliegen.

    .
     
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  3. Susie-Q

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    Danke Hilmar für deine Erklärung, man lernt halt doch nie aus :cool1
     
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  4. Ledeba

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    ... möglich wäre doch auch eine der frühen "G-6MW50", oder?
     
  5. Susie-Q

    Susie-Q Testpilot

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    Von welchem Beitrag oder Foto sprichst Du :crying:
     
  6. #1865 Standalone, 10.04.2018
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  7. Susie-Q

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    Ist auf jeden Fall ein "Schrott Bild", das nicht viel her gibt :thumbdown:
     
  8. 78587?

    78587? Space Cadet

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    Ja, ausschließen will ich das mal nicht, dass dies eine der ersten war. Das Foto gibt nicht genug her um das einzugrenzen.

    .
     
  9. #1868 Wingcommander, 14.04.2018
    Wingcommander

    Wingcommander Space Cadet

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    Eine Frage an die Bf 109 Spezis. In der neuen Jet&Prop ist ein Bericht über die geflogenen Me 109 F und G-2/Trop von Hauptmann H.J.Marseille. Dort kann man sehr schön gebaute Modelle in 1/32 bewunder. Jetzt die Frage. Ich habe einen Bausatz der Bf 109 G-4/Trop von Revell in 1/32 hier. Kann man aus der G-4 eine G-2 bauen und was sind die gravierenden Unterschiede.

    Gruß
    Frank
     
  10. speciman

    speciman Berufspilot

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    Der meines Wissens nach einzige Unterschied zwischen G-2 und G-4 ist der Wechsel auf ein neues Funkgerät.
     
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  11. #1870 one-o-nine, 15.04.2018
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    ... mal ein technischer Ausflug in die Niettechnik :thumbup:

    Zwar von über dem Teich, aber allgemeingültig
    (ein Lehrfilm produziert von Disney) :TOP:
    HOW IT WORKS: Aircraft Flush Riveting

    Unterschiedlich von alter deutscher Niettechnik zur heute noch üblichen
    in Zoll-Abmessungen ist v.a. der Winkel der Senkniete, damals 120°,
    heute meist 100° ...
     
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  12. #1871 Junkers-Peter, 15.04.2018
    Junkers-Peter

    Junkers-Peter Space Cadet

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    Schöner Lehrfilm. Mal eine Frage in dem Zusammenhang: Wie viele Niete sind in der 109 so durchschnittlich verbaut? Du musst die jetzt nicht alle zählen :biggrin:, aber ich denke in den alten Unterlagen sind bestimmt Zahlenwerte angegeben.
     
  13. HoHun

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    Moin!

    In Dr. Hoerners "Fluid Dynamic Drag" ist zumindest angegeben, daß die Flügelunterseite 3500 Senkniete und 500 Nietköpfe für Zugangsöffnungen etc. aufweist. Hoerners Interesse gilt dem Luftwiderstand, daher merkt er für die Flügeloberseite an, daß sie über wesentlich weniger Unvollkommenheiten (wie etwa Niete :-) und damit schädlichen Widerstand verfügt.

    In der Zusammenfassung gibt er an, daß die Me 109 über etwa 320 nicht verspachtelte Niete pro Quadratmeter benetzter Oberfläche verfügt. Bei 610 km/h in 6700 m Höhe führt er 15 % des Luftwiderstandes auf Oberflächenunvollkommenheiten (Nietköpfe und Bleckstöße) zurück.

    Das ist sicher nur eine grobe Abschätzung um den Lesern seines Lehrbuches die Methodik zu erklären, aber ich fand es trotzdem sehr interessant :-)

    Tschüs!

    Henning (HoHun)
     
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  14. #1873 Junkers-Peter, 15.04.2018
    Junkers-Peter

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    Aah, der gute Dr. Hoerner. Der war bis 1942 bei Junkers und ging dann zu Messerschmitt.

    Eigentlich geht es mir um einen Vergleich der Bauweisen bei Junkers und Messerschmitt. Junkers verwendete z.B. Hutprofile für die Pfetten (Stringer), was per se schon mal je einen Niet links und rechts bedeutete. Messerschmitt benutzte wohl größtenteils Z-Profile für die Stringer, die nur einen Niet für die gleiche Länge benötigten. Dafür verwendete Messerschmitt im Durchschnitt Niete mit 4 mm und Junkers solche mit 2,5 mm (Stand 1937).

    Die Ju 88 besaß rund 225000 Niete (Stand 1939) und die Bf 162 im Jahre 1937 nur rund 75000 Stück. Eventuell hat noch jemand Vergleichswerte mit Bf 110 und anderen Maschinen aus der Zeit. :squint:
     
  15. #1874 Carlos G., 16.04.2018
    Carlos G.

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    Hallo, Leute. Ich möchte hier keine Frage aufwerfen von "was wäre, wenn?"... aber mal so gefragt: Bekannt ist, dass Prof. Messerschmitt die Fahrwerksbeine am Rumpf der 109 anbrachte, damit an der Front die Flügel leichter auszutauschen wären (habe ich mal so gelesen). Wieso hat er dann nicht die Stummel am Rumpf etwas ausladender gehalten, was eine Spurverbreitung des Fahrwerks mit sich gebracht hätte (und damit eine leichtere Handhabung der 109 am Rollen)? Wurde dies hier irgendwann mal debattiert? Danke. Carlos
     
  16. 78587?

    78587? Space Cadet

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    Das Problem liegt an der Flügeldicke, wenn die Beine mit "Stummel"-Version auch nach aussen einfahren sollen, dann muss auch das Rad in den Flügel passen. Und da ist man halt begrenzt, aufgrund der Traglasten der Räder. Daher geht, mit mehr Spurweite auch nur ein einfahren nach innen, aber dazu ist ein durchgehender Holm nötig, und dann ist nichts mehr mit Bahn oder Strassen-Transport, auf eigenen Rädern. Die "209", sollte ja dann das "Breitspur" Fahrwerk bekommen, hatte dann aber einen Einteiligen Flügel.
    Wenn man die Spitfire dazu vergleicht, da ist die Spurweite, und der Nachlaufwinkel noch einiges geringer. Desswegen geht die auch schnell auf die Nase. Und ein Landtransport auf eigenem Rollwerk, ist auch nicht möglich.
    Die "Hurricane" hat ja das was du ansprichst, Stummel-Flügel mit Fahrwerk nach innen. Aber, wenn man sich das Leergewicht der beiden Modelle (109Emil) ansieht, dann sind da auch rund 500kg weniger Gewicht zu Gunsten der 109.
    Zusammen fassend gesagt, das Anschlagen des Fahrwerks am Rumpf verringert das Gewicht, und macht das Bodenhandling (Transport), sowie die Instandsetzung von beschädigtem Tragwerk einfacher.

    .
     
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  17. #1876 Junkers-Peter, 16.04.2018
    Junkers-Peter

    Junkers-Peter Space Cadet

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    Weiß denn keiner die Anzahl der Nieten bei der 109?
     
  18. #1877 Carlos G., 17.04.2018
    Carlos G.

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    Danke für die Antwort, aber ich meinte konkret nur ein leichtes vergrössern der Stummel, an welche die Tragflächen (und die Fahrwerksbeine) befestigt werden, so um die 10/15cm pro Seite... Die Flügel an sich, und das Fahrwerk, blieben exakt so wie im Original, vielleicht würde der äussere Randbogen etwas verkürzt (um eben diese 10/15cm pro Seite), um die Spannweite gleich zu halten. Dies wären minimale Änderungen, aber ich meine mit 20/30cm mehr Spurbreite, gäbe es schon einen Unterschied im "handling" der Maschinen am Boden... Und gewichtsmässig wäre diese "Stummelverbreiterung" doch wohl minimal, oder? Dafür vielleicht die Verluste an Maschinen geringer, bei unerfahrenen Piloten...
     
  19. #1878 Junkers-Peter, 17.04.2018
    Junkers-Peter

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    Solche Diskussionen sind doch müßig. Das Ding ist 1934 konstruiert worden, da gab es andere konstruktive Prämissen als die Handhabung durch vermeintlich erfahrene oder unerfahrene Piloten. Bei der Neukonstruktion eines Flugzeuges gibt es tausende Möglichkeiten in die eine oder andere Richtung. Man hat sich eben so entschieden. Außerdem ist die 109 nicht von Messerschmitt, sondern von Lusser konstruiert worden.
     
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  21. A.G.I.L

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    ...hätte sie wohl nicht mehr auf einen Waggon der deutschen Reichsbahn gepasst, wie meines Wissens gefordert war.
     
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  22. #1880 Carlos G., 17.04.2018
    Carlos G.

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