Bitte um Unterstützung ... Fw 190A-5 Ltn. Rüdiger v. Kirchmayr (<O + - )

Diskutiere Bitte um Unterstützung ... Fw 190A-5 Ltn. Rüdiger v. Kirchmayr (<O + - ) im Vom Original zum Modell Forum im Bereich Modellbau; Für eine Fw 190A-5 die auch als Ausitzer vom JG300 benutzt wurde suche ich vom JG1 brauchbare Bilder. Ich besitze zwar "Die Jagdfliegerverbände...
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Für eine Fw 190A-5 die auch als Ausitzer vom JG300 benutzt wurde suche ich vom JG1 brauchbare Bilder. Ich besitze zwar "Die Jagdfliegerverbände der Deutschen Luftwaffe" - speziell den Band 10/II für das Jahr 1943, dort sind aber keine brauchbaren Fotos der Fw 190A-5 (<O + - ) von Ltn. Rüdiger v. Kirchmayr zu finden :wacko:

Kann mir jemand diesbezüglich weiterhelfen, gerne auch per PN.

Eduard hat zwar mal einen Versuch für diese Maschine vorgelegt, diese enthält aberUnstimmigkeiten, ich traue dieser Grafik nicht.
Die ehemalige Firma THIRD GROUP (48-025) wartete dagegen mit einer sehr ungewöhnlichen Tarnbemalung der TFL-Oberseite für den TO der II./ JG1 auf.



Auf Facebook kann man u.a. gebaute Eduardmodelle sehen, aber eher ziemlich unsicher in der TFL-Bemalung und Motorunterseite (rot?) und es fehlen die MG17 auf den Außenstationen an der TFL.



Ich danke im Voraus für die Hilfe!
 
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Klaus04

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Ich verstehe Deine Bedenken überhaupt nicht. Wer sagt denn, dass sie nicht wie abgebildet geflogen ist???
 
lutz_manne

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Ich verstehe Deine Bedenken überhaupt nicht. Wer sagt denn, dass sie nicht wie abgebildet geflogen ist???
Schätze mal seine Bedenken sind die unterschiedlichen Interpretationen der Profil-Zeichner. Mal mit, mal ohne MG 17. Mal rote, mal gelbe untere Motorverkleidung.
Abhilfe schafft in dem Fall tatsächlich die eigene Interpretation der Originalfotos. Profilzeichner machen mitunter schonmal echt Mist, bzw. leben die künstlerische Freiheit aus. ;-)
 

Jumo 004

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Eine rote untere Motorverkleidung dürfte weitestgehend auszuschließen sein.
 
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Im Band 1 Seite 53 "JG300" findet man zwei Fotos, nicht gerade in bester Qualität von dieser Maschine. Auf dem zweiten Foto (hier das erste) spricht der Autor von einem Blendschutz, da ist aber keiner dran, wer sich das Foto richtig anschaut, sieht es auch richtig.





Bei genauer Betrachtung kommt die Third Group Bemalung ganz gut hin. :thumbsup:

@Jumo 004: Die rote untere Motorverkleidung düfte bei weitem nicht hinhauen. :crying:

Spannend wären wirklich Fotos in guter Qualität und Größe!:-60:
 
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KRick42

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Im Band 1 Seite 53 "JG300" findet man zwei Fotos, nicht gerade in bester Qualität von dieser Maschine. Auf dem zweiten Foto (hier das erste) spricht der Autor von einem Blendschutz, da ist aber keiner dran, wer sich das Foto richtig anschaut, sieht es auch richtig.





Bei genauer Betrachtung kommt die Third Group Bemalung ganz gut hin. :thumbsup:

@Jumo 004: Die rote untere Motorverkleidung düfte bei weitem nicht hinhauen. :crying:

Spannend wären wirklich Fotos in guter Qualität und Größe!:-60:
auf dem 2. Foto vielleicht nicht mehr, aber der Schatten (vom Blendschutz) auf Deinem 1. Foto sieht mir aber doch nach Blendschutz aus - so wie ich es sehe. Diesen Blendschutz findest Du doch an vielen 190 vom JG300 "helle Nachtjagd" - der ist sicherlich auch demontierbar.
 

Jumo 004

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Im Band 1 Seite 53 "JG300" findet man zwei Fotos, nicht gerade in bester Qualität von dieser Maschine. Auf dem zweiten Foto (hier das erste) spricht der Autor von einem Blendschutz, da ist aber keiner dran, wer sich das Foto richtig anschaut, sieht es auch richtig.





Bei genauer Betrachtung kommt die Third Group Bemalung ganz gut hin. :thumbsup:

@Jumo 004: Die rote untere Motorverkleidung düfte bei weitem nicht hinhauen. :crying:

Spannend wären wirklich Fotos in guter Qualität und Größe!:-60:
Die Tragflächen sind leider total überbelichtet, aber bei dem, was zu erkennen ist, handelt es sich um die Standart-Tarnung der FW 190, so dass der Bemalungsvorschlag von Third Group definitiv falsch ist und man getrost davon ausgehen kann, dass Eduard hier richtig liegt.
 
Friedarrr

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auf dem 2. Foto vielleicht nicht mehr, aber der Schatten (vom Blendschutz) auf Deinem 1. Foto sieht mir aber doch nach Blendschutz aus - so wie ich es sehe. Diesen Blendschutz findest Du doch an vielen 190 vom JG300 "helle Nachtjagd" - der ist sicherlich auch demontierbar.
Nein, das ist der Abgasadler und der helle Flügelrandbogen. Das täuscht da etwas!
 

Jumo 004

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In Erwartung einer Erleuchtung bzw. einiger Hinweise habe ich mit diese Werke zur Fw 190A-Varianten zugelegt. Leider bin ich so schlau wie vorher, so richtig geholfen hat's nicht :crying:
Du hast jetzt aber hoffentlich gesehen, dass es sich um zwei verschiedene Maschinen handelt, die aber beide die Kennung des T-Offz. <O+- haben?
Bei der Zeichnung von Eduard handelt es sich um Kirchmayrs Maschine, der das Amt nach dem Tod seines Vorgängers übernommen hatte. Auf jeden Fall ist die Bemalung der Tragflächen bei Third Groub murks. Die Maschinen haben ganz überwiegend mit der gleichen Tarnung das Werk verlassen Focke-Wulf Fw 190 050602-F-1234P-005 - Focke-Wulf Fw 190 - Wikipedia . Erst kurz vor Kriegsende wurden die "frei Schnauze" bemalt, je nachdem welche Farben noch verfügbar waren. Deine A-5 stammt aber aus dem Jahr 1943. Abweichungen gab es nur bei den Einsatzverbänden, z. B. beim Grünherz-Geschwader, die ihre Maschinen mit grünen und bräunlichen Farben nachgetarnt hatten.
 
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Ich habe mal einige Oberseitenansichten von 190er-TFL zusammengetragen, es gibt verdammt wenige aus dieser Perspektive. Und auch in den "frühen" Fw 190 Versionen hat man sich nicht an Standards gehalten :thumbsup: Und aus Erfahrung weiß ich, am sollte den Herstellern nicht über den Weg trauen :biggrin:
Deswegen bin ich zu diesem Artikel motiviert worden, auch Third Group ist da nicht ausgenommen, und ich hatte aber auch schon tolle Ergebnissebei diesem Hersteller bei frühen Bf 109E's.

:smile_1: Fw190 TFL Oberseiten.
 
Klaus04

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Das letzte Foto ist sehr interessant. Da ist nichts mit matter Erscheinung wie immer von vielen dargestellt, schöner satter Glanz auf Einsatzmaschinen. Zwar werden an unterschiedlichen Einsatzorten und diversen Witterungseinflüssen sich auch die Lacke etwas abnutzen, aber das Foto ist schon aus solch Perspektive selten.
 
BOBO

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Damit man weiß worum es geht:



Ebenso ist die Position der Balkenkreuze auf der TFL unterscheidlich und anscheinend wurden diese nach der Oberflächenversiegelung aufgebracht?
Und mal vergleichen die TFL-Tarnung auf der letzten Maschine und der ersten Maschine - Standard? und schon sind wir wieder bei der Frage, wer sich daran gehalten hat, die Auslieferer, die Frontmaler oder wer?
 
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schöner satter Glanz auf Einsatzmaschinen.
..aufgrund der noch sichtbaren Stammkennzeichen handelt es sich um ganz neue Maschinen der frühen A-Serien, entweder vor oder kurz nach der Auslieferung, die vermutlich noch nicht intensiv Witterungs- und Einsatzbedingungen ausgesetz waren.
Und speziell in den frühen 40iger Jahren wurde die Maschinen auch noch fleißig poliert. Es gibt ja Bilder von mehreren A-1 beim JG 26 die glänzen wie Speckschwarten.
 

Jumo 004

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Ich habe mal einige Oberseitenansichten von 190er-TFL zusammengetragen, es gibt verdammt wenige aus dieser Perspektive. Und auch in den "frühen" Fw 190 Versionen hat man sich nicht an Standards gehalten :thumbsup: Und aus Erfahrung weiß ich, am sollte den Herstellern nicht über den Weg trauen :biggrin:
Deswegen bin ich zu diesem Artikel motiviert worden, auch Third Group ist da nicht ausgenommen, und ich hatte aber auch schon tolle Ergebnissebei diesem Hersteller bei frühen Bf 109E's.

:smile_1: Fw190 TFL Oberseiten.
Einige FW 190 wurden auch von anderen Werken hergestellt (z. B. Arado), bei denen das mit der Tragflächentarnung abweichen könnte. Das gab es auch bei der Bf 109, die z. T. noch mit Schablonen lackiert wurden. Aaaber: es handelt sich um deutsche Flugzeuge. Da wurde alles im jeweiligen Werk gleich getarnt. Frei Schnauze des Lackierers gab es nicht. Es ist heute noch so, dass bei allen (Luft-) Fahrzeugen der BW ist die Tarnung gleich ist. An jedem Leo sind die grünen, braunen und schwarzen Flecken an genau der selben Stelle (was besondes ausländische Modellbauer nicht begreifen). Das gilt auch für die Drehflügler oder frühere Jets. Unterschiede bei Luftfahrzeugen höchstens in Norm A oder B (z. B. bei der Transall). Innerhalb der jeweiligen Norm gibt es keine auffälligen Abweichungen. Du kannst also getrost davon ausgehen, dass die allermeisten FW 190 A bis ca. Mitte 1944 so getarnt waren, wie auf den Bildern mit den Kopfständen, dem von Wiki und dem letzten in der Halle zu erkennen ist. Bei dem fünften Bild darfst du dich nicht durch den Schatten der tiefstehenden Sonne täuschen lassen. Der Anstrich ist auch normgemäß. Das vorletzte Bild kann man völlig außer Acht lassen, weil das eine sehr späte Maschine ist, die kurz vor Kriegsende mit Farbresten bemalt wurde. Ebenso das mit der Maschine, bei der die Balkenkreuze komplett weiß umrandet sind. Das ist definitiv keine Standard-Bemalung. Was ich jetzt nicht erklären kann ist, was es mit der schwarzen 13 auf sich hat und warum bei von Hahns Maschine (die mit den vielen Abschussbalken am Seitenruder) die rechte Tragfläche vom Kreuz bis zum Ende dunkel lackiert ist.
Das Einzige, was nicht gleich war, waren die Tarnflecken an deutschen Panzern im Zweiten Weltkrieg. Ein, zwischenzeitich verstorbener, Panzerkommandant (Otto Carius) hatte mir erzählt, dass z. B. alle Tiger das Werk in Panzergelb (ockerfarben) verlassen hatten und die Fahrzeuge von den Besatzungen mit später gelieferten Farben nachgetarnt wurden. Bei seiner Einheit wären die aber nie angekommen. Die Panzer blieben deshalb gelb.
 
Charly

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Ebenso das mit der Maschine, bei der die Balkenkreuze komplett weiß umrandet sind. Das ist definitiv keine Standard-Bemalung.
Dieses Bild, sowie Nr 3 zeigen auch Beutemaschinen der Allierten :wink2:. Die haben sich dann beim "optischen zurück germanisieren" nicht an die deutschen Richtlinien gehalten.
 
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Man hat keine Schablone dazu verwendet, denn das war verboten! Nur noch BK & HK hat man damit gemacht.
Den Farbübergang wurde ca.50mm abgesprüht und nicht scharf gemacht.
Um eine Maschine komplett zu bemalen braucht man dafür viele Arbeitsstunden und ausgebildeten Maler waren knapp.
Daher war keine Maschine gleich den anderen gewesen. Man hat schließlich nur gleichen Farbton dafür genommen.
Alleine Trockenzeit bei einem Farbton lag über 6-8Stunden und da hat man mindestens drei FT + Klarlack.

Am besten findet man "Der Flugzeugmaler" v. Dr. Ing. A.Erlenbach 1939 od. "LDv. 521/1 Flugzeuglacke" 1939/41.
Da steht alles drin, was man wissen muss.
 
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