Boeing 747-8i Lufthansa D-ABYA "Brandenburg" von Revell in 1:144

Diskutiere Boeing 747-8i Lufthansa D-ABYA "Brandenburg" von Revell in 1:144 im Jets bis 1/144 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Moin! :cool: Vor Kurzem hatte ich das Vergnügen, einen Testshot von Revells neuer Boeing 747-8i bauen zu dürfen. Die allgemeine Passgenauigkeit...
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Moin! :cool:

Vor Kurzem hatte ich das Vergnügen, einen Testshot von Revells neuer Boeing 747-8i bauen zu dürfen. Die allgemeine Passgenauigkeit des Bausatzes ebenso wie die Detaillierung der Oberflächen mit fein gravierten Strukturen möchte ich als exzellent und vorbildlich bezeichnen. Der Bau des Modells gestaltete sich daher recht einfach, jedoch ist es schon ein ganz schöner "Klopper", der da am Ende seinen (Stell-)Platz in der Vitrine fordert!

Revell bietet optional Klarsichtfenster und Fensterdecals an, wobei für erstere Variante ein ausreichend detailliertes Cockpit mit Sitzen und Konsolen zur Verfügung steht. Auch die bei der 747-8 unterschiedlichen Formen von Kabinen- und Türfenstern fanden durch den Hersteller Beachtung.

Mit dem beiliegenden Decalbogen repräsentiert der Kit die 747-8i „Brandenburg“, Kennzeichen D-ABYA und somit Lufthansas erstgelieferten ‚Strich-Achter’...
 
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Man muß eine ziemliche Distanz zum Modell aufbauen, um es komplett abzulichten... :wink:

Wie hier ausgeführt, sollten auf der rechten Seite die beiden hinteren (einzelnen) Fenster im Oberdeck entfernt bzw. verschlossen werden..
 
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Das gesamte Modell wurde mit Mattweiss (Revell 5) grundiert, gefolgt von mehren Lagen Glanzweiss (Humbrol 22) – die Unterseiten von Rumpf- und Tragflächen wurden nach den erforderlichen Abklebearbeiten für die Rundungen im Bug- und Heckbereich in Mittelgrau (Revell 374) lackiert. Als Klarlack zur finalen Versiegelung kam wie immer W5 Bodenglänzer (Lidl) zur Anwendung...

Auf dem Dach des Modells wurden die beiden tropfenförmigen Antennengehäuse abgeschliffen und lediglich eines davon mittels Holzleim an richtiger Stelle -auf Höhe der vorletzen Tür- wieder angeformt. Warum?! Ein Vergleich mit Originalfotos offenbarte, daß zumindest diese LH-Maschine nur über ein Einzelnes dieser Gehäuse verfügt..
 
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Das Seitenleitwerk erhielt eine Lackierung mit RAL 5022 'Nachtblau' (Revell 54), welches den korrekten Farbton für die Lufthansa nach 1979 darstellt – Revell gibt noch immer RAL 5013 'Kobaltblau' (Revell 350) als zielführend an, doch dieser Farbton wäre lediglich korrekt für eine LH-Maschine bis 1979.

Interessanterweise entsprechen die blauen Teile der Decals (Schriftzüge & Kranich) richtigerweise ebenfalls dem Nachtblau 54 (RAL 5022), da hat der Decalhersteller also besser aufgepasst… :applause:
 
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Bei den Rädern hat sich ein weiterer Fehler eingeschlichen: Die beiden Bugräder sind deutlich zu klein ausgefallen. Es fehlen gut 2mm im Durchmesser, was im Maßstab 1/144 schon recht auffällig ist... :FFEEK:

Ich habe diese deshalb gegen zwei Exemplare aus einer revell´schen 747-400 ausgetauscht, um den sonst gegebenen Eindruck von ‚Noträdern’ zu umgehen - mit dem etwas anderen Felgendesign kann ich vorerst leben...

Sämtliche 18 Räder wurden zur Simulation des Flugzeuggewichtes vor dem Anbau leicht abgeflacht. Kleiner Hinweis: Entgegen den Angaben der Bauanleitung (Alu) sollten die Felgen im Hellgrau (371) der Fahrwerkschächte lackiert werden.

Was dem Bausatz leider gänzlich fehlt, sind sämtliche Einzugstreben für die Fahrwerksklappen des Hauptfahrwerkes, diese können aber leicht mittels Draht oder gezogenem Giessast selbst angefertigt werden - dies steht bei meinem Modell noch immer aus... :shame:
 
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Nochmal das Cockpitdecal im Close-Up - leider fehlt der silberne Rahmen der hinteren Fenster... :emptiness:
 
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marmel69

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Echt FETT der Flieger!

Hat der Michi ein feines Fliegerchen gebastelt.:D:
Gefällt mir echt gut. Sieht auf die Distanz echt schön aus.
Leider sind die Bilder nicht ganz optimal, ... aber das ist "Meckern auf hohem Niveau!".
 
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Big belly...! :topsy_turvy:

Die großen auffälligen Krügerklappen an den Unterseiten der Tragflächen liegen als Decals bei, welche sich soweit perfekt in die entsprechend gravierten Bereiche einfügen. Irgendetwas scheint aber bei diesen Gravuren der Vorderkanten nicht zu stimmen, da die inneren Krügerklappen beim Original in den Bereich der silbernen Vorderkante hineinreichen, beim Modell jedoch nicht.

Ich habe die Ursache für den kleinen Fehler bisher nicht so recht ausmachen können, vermtl. ist die Tragflächenvorderkante im entsprechenden Bereich schlichtweg zu schmal graviert..?!
 
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Das Highlight des Bausatzes stellt m.E. die Gestaltung/Detaillierung der Triebwerke dar, durch deren (optional drehbare!) Fanschaufeln man wie am Original tatsächlich hindurchschauen kann – super gemacht, Revell! :TOP:

Der jeweils vordere innere Triebwerksbereich wurde alufarben (Humbrol Metal Cote), der jeweils hintere Bereich auf Höhe der Fanblades Hellgrau (Revell 371) lackiert. Auf Originalfotos zeigt sich dazwischen noch eine schwarze Trennlinie, welche ich mittels eines Decalstreifens dargestellt habe.

Die vorderen äußeren Triebwerksverkleidungen wurden nachträglich aufgesetzt und leicht angespachtelt, nachdem auch an diesen die Alukanten lackiert (und vorerst abgeklebt) waren.
Die somit komplettierten Triebwerksgehäuse wurden schließlich gemäß der Flugzeugunterseiten Mittelgrau (Revell 374) lackiert.
 
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Und nochmal Engine #2 - aus dieser Perspektive ist die falsche Lage der Krügerklappen natürlich besonders auffällig,... :cower:
 
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Durchblick behalten! :TD:

Kleine Spielerei: Die Fanschaufeln bleiben am Modell drehbar (…anblasen), sofern man mit Klebstoff und späterem Klarlack vorsichtig umgegangen ist…
 
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Aus der Bauphase...

Die Fanschaufeln sind sehr fein gegossen und jedes der insgesamt 72 (!) Schaufelblätter ist einzeln von einem relativ massiven Giessast zu trennen – mittels der altbekannten Tigersäge ging das wider Erwarten recht problemlos.. :encouragement:

Nächster ‚Kracher’: Die 72 schwarz lackierten Schaufeln sollen jeweils beidseitig eine silberne Kante bekommen, also insgesamt 144mal „das große Zittern“ – super! :numbness:

Abkleben ist bei der rundlichen Form der Blätter eher nicht drin, also was tun? Meine Wahl fiel nach langem Überlegen schließlich auf einen silbernen Lackstift, mit dessen harter Spitze sich relativ problemlos und gleichmäßig an den Blattkanten entlangfahren ließ - aber auch das natürlich nur sehr vorsichtig und nur zwischen den Herzschlägen... :ambivalence:
 
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Die Auslasskonen wurden Metallicblau gefärbt (Humbrol 52), so wie sie –zumindest im werksneuen Zustand- am Original zu sehen sind. Die hinteren Triebwerkskörper wurden nach Fotos in unterschiedlichen Metall-Farbtönen (Humbrol Metal Cote & Testors Metalizer) lackiert und poliert...
 
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Revell hat -im Gegensatz zu Zvezda- in Form von feinen Gravuren auch an die metallischen Schutzflächen am Rumpf (im Schwenkbereich der Flaps) gedacht...
 
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Entgegen meinen Gewohnheiten wollte ich dieses Modell ursprünglich mit ‚offenen Fenstern’ -also unter Verwendung der Klarsichtteile- bauen. Somit waren die ersten Arbeitsschritte das Einsetzen der Klarsichtteile im Rumpf sowie das Bemalen des Cockpits, was ich aber mittendrin abgebrochen habe, denn...
 
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...kurz darauf entschied ich mich dann aber doch für die Variante mit Fensterdecals und spachtelte somit alle Fensteröffnungen von aussen zu. Der Grund für diese Entscheidung war im Wesentlichen die Tatsache, dass der Decalbogen für die ‚Glasfenster’ keine separaten Silberrahmen, sondern eben lediglich komplett gedruckte Fenster anbietet- darüber hinaus waren nicht alle Fensteröffnungen wirklich gleichartig... :rolleyes:

Zugespachtelt:
 
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Klarsichtfenster ohne Silberrahmen mag ich nicht, und mit den Decals passt es ohnehin besser zum Rest der Sammlung... :cool:

Der Bausatz sollte in Kürze im Handel erhältlich sein - trotz einiger kleinerer Schwächen/Fehler sehr empfehlenswert, ein dolles Ding!

Happy modeling! :)
 
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wernerair

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Hallo Michi.

Schöner Flieger u. tolles Rollout. Nach den Infos weiß jeder, was ihn erwartet u. worauf er achten sollte. Klasse gemacht!

Man müßte auch mal wieder einen 144iger bauen.................................

MfG Gerald.
 
Thema:

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