Brandbomben

Diskutiere Brandbomben im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Hallo alle miteinander, in vielen meiner Bücher ist vom Einsatz von Brendbomben die Rede.Hier meine Frage: Wie funktionieren Branbomben und...

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  1. #1 tomcatter, 10.02.2003
    tomcatter

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    Hallo alle miteinander,

    in vielen meiner Bücher ist vom Einsatz von Brendbomben die Rede.Hier meine Frage:
    Wie funktionieren Branbomben und womit waren sie gefüllt, dass sie so starke Brände auslösten?


    MfG
    tomcatter
     
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  3. Jan

    Jan Space Cadet

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  4. Sören

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    Es gab mehrere Arten von Brandbomben, die im 2. WK eingesetzt wurden. So wurden Stabbrand-- oder Flüssigkeitsbrandbomben eingesetzt.
    Stabbrandbomben gab es bei der Luftwaffe von 1kg bis 10kg. Diese waren zylindrisch und besaßen ein Ringleitwerk. Die Bombengehäuse waren aus einem brennbaren Material namens Elektron, welches beim Abbrand eine sehr große Hitze entwickelte. Im Innern der Bombe befand sich eine Thermitbrandmasse mit einer Zündladung. Bezünderung Kopfzünder AZ 8312. (Z.B. Stabbrandbombe B 1 E)
    Größere Bombenkaliber sahen äußerlich wie Sprengbomben aus und waren mit einer flüssigen Brandmasse und darin eingebetteten Phosphorampullen sowie einer kleinen Sprengladung gefüllt. Die Sprengladung sollte den dünnwandigen Bombenkörper aufreißen und die Brandmasse durch die Gegend schleudern. Die Phosphorampullen dienten als Zündstoff für die Brandmasse. Bezünderung el AZ 25 (Z.B. Phosphorbrandbombe Brand C 250.)
     
  5. Sören

    Sören Alien

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    Die von Großbritanien verwendeten Stabbrandbomben waren jedoch sechseckig und besaßen ein Hohlraumleitwerk. Sie waren mit einem Bodnzünder versehen. Gewicht 4lbs
    Flüssigkeitsbrandbomben waren entweder tropfenförmig oder in Form von Kanistern.
    Amerikanische Stabbrandbomben waren entweder zylindrisch oder sechseckig. Sie besaßen entweder ein Hohlraumleitwerk oder Sechskantleitwerk.
    Amerikanische Flüssigkeitsbrandbomben sahen aüßerlich aus wie Sprengbomben. Nur am Boden befand sich eine Füllschraube.
     
  6. #5 tomcatter, 11.02.2003
    tomcatter

    tomcatter Testpilot

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    Danke euch, genau das wollte ich wissen.:TOP:
     
Moderatoren: mcnoch
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