Bristol F.2B Fighter

Diskutiere Bristol F.2B Fighter im Props bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Bristol F.2B Fighter Es wird Zeit, daß ich euch mein "Geheimprojekt" der letzten sechs Monate präsentiere. Aus bestimmten Gründen...

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  1. #1 Chowhound, 03.07.2014
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    Bristol F.2B Fighter

    Es wird Zeit, daß ich euch mein "Geheimprojekt" der letzten sechs Monate präsentiere. Aus bestimmten Gründen (Wettbewerbsmodell) durfte ich nicht früher damit an die Öffentlichkeit.

    Geschichtliches

    Die Bristol F.2 Fighter war ein zweisitziges Doppeldecker-Jagdflugzeug und kam im Ersten Weltkrieg ab 1916 zum Einsatz.
    Das Flugzeug wurde umgangssprachlich auch Bristol Fighter, Brisfit oder auch Biff genannt. Obwohl als Zweisitzer konzipiert, war die agile F2.B in der Lage, mit den einsitzigen Bristol Scout mitzuhalten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde die solide Konstruktion zu einem großen Erfolg. Sie blieb bis in die 1930er-Jahre im Militärdienst und wurde auch als Zivilversion erfolgreich eingesetzt.
    Gebaut wurde sie von der Bristol Aeroplane Company. Das erste Modell war die Bristol Type 12 F.2A, deren Erstflug am 9. September 1916 erfolgte. Der zweite Prototyp flog am 25. Oktober 1916. Die Konstruktion stammte von Frank Barnwells Type 9 R.2A ab. Dies war ein zweistieliger Doppeldecker mit einheitlicher Spannweite, der mit einem 120 PS (89 kW) starken Beardmore-Motor ausgerüstet war. Angetrieben wurde die F2.A von einem 190 PS (142 kW) starken Rolls-Royce-Falcon-I-Reihenmotor. Die Serienmaschinen bekamen eine überarbeitete Motorverkleidung. Außerdem wurde das Profil der Tragflächen geändert. Der Pilotensitz war nicht mehr mit einer Armierung geschützt. Die Maschine war mit einem vorwärts feuernden 0,303-Zoll-(7,7-mm-)Vickers-Maschinengewehr, dessen Einbau einen Tunnel im Treibstofftank im oberen Rumpf erforderlich machte, sowie mit einem drehbaren Lewis-Maschinengewehr auf dem Beobachterplatz bewaffnet. Es wurden lediglich 52 Maschinen des Typs F.2A gebaut.
    Verbesserungen führten schließlich zur endgültigen Bristol Type 22 F.2B, die am 25. September 1916 erstmals flog. Die ersten 150 Maschinen besaßen Falcon-I- oder II-Motoren, der Rest erhielt 275 PS (205 kW) starke Falcon-III-Motoren. Die Maschine erreichte mit dem Falcon-III-Motor 198 km/h. Hispano-Suiza- und Sunbeam-Arab-Motoren konnten dagegen nicht überzeugen. Die F.2B war 16 km/h schneller als die F.2A und stieg 3 Minuten schneller auf 3000 m. Der Beobachterplatz erhielt ein zweites Lewis-MG.
    (Quelle: Wikipedia)

    Nun aber zum Baubericht!

    Vorwort
    Für den Bau benutze ich nur wenige Zurüstteile, und die eigentlich auch nur von Eduard. Für die Farbgebung kommen Revell und Vallejo Farben zum Einsatz. Und natürlich Künstler-Acryl-Farben für die Detailierung. Alles Weitere wird in den einzelnen Bauabschnitten genauer dokumentiert.
    Und nun viel Spaß mit dem Baubericht.

    1: Der Pilotensitz.
    Obwohl der Bausatz sehr detailiert ausgeführt ist, gibt es doch das Eine oder Andere zu verbessern. Fangen wir deshalb mit dem Pilotensitz an. Revell hat hierfür eine einfache Sitzschale vorgesehen, wie man sie eigentlich in Fliegern des WWII findet. Bei der Bristol war es aber eine Art Korb-Stuhl. Also habe ich versucht, das Stuhlgeflecht darzustellen. Dazu wurde aus der Schale horizontal in der Mitte ein Streifen rausgeschnitten, und danach mit Fliegengitter aufgefüllt, und die restliche Schale leicht graviert, um den Korb-Effekt zu erziehlen.
    Das Ganze sieht dann so aus:

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  3. #2 Chowhound, 03.07.2014
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  4. #3 Chowhound, 03.07.2014
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  5. #4 Chowhound, 03.07.2014
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    2: Das Cockpit
    Kommen wir zum eigentlichen Cockpit. Revell sieht hier einen silberfarbenen Boden vor, was aber eigentlich so nicht korrekt war. Es war ein Holzboden. Diesen habe ich mittels unterschiedlichen Acrylfarben (Hellbraun als Grundierung und gebranntes Sienna und Umbra) versucht darzustellen. Die Tankverschlüsse des Zusatztanks wurden farblich durch helles Messing abgesetzt.

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  6. #5 Chowhound, 03.07.2014
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  7. #6 Chowhound, 03.07.2014
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    Die Instrumententafel wurde durch Eduard-Ätzteile bereichert, und hat auch ihren Holzton abbekommen, wovon man aber auf Grund der vielen Instrumente bei diesem Maßstab nicht allzuviel sieht. (Ich weiß, die Instrumente sind leicht verrutscht. :x Das war aber erst auf der Makro-Aufnahme zu sehen, und damit nicht mehr zu ändern. Sieht man aber mit bloßem Auge eingebaut ins Cockpit überhaupt nicht mehr.

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  8. #7 Chowhound, 03.07.2014
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    Die Pedalerie ist ja für das Seitenruder zuständig. Um etwas mehr Detailfülle ins Cockpit zu bringen, habe ich die Pedale mit 0,2mm Kupferlackdraht versehen, um die Bowdenzüge zum Seitenruder darzustellen. Selbiges wurde auch für die Höhen- und Querrruder durchgeführt.

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  9. #8 Chowhound, 03.07.2014
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    Das Cockpit eingesetzt in eine Rumpfhälfte

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  10. #9 Chowhound, 03.07.2014
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  11. #10 Chowhound, 03.07.2014
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  12. #11 Chowhound, 03.07.2014
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    3. Der Rumpf
    Zunächst wurden erst mal die Rumpfhälften innen bemalt und die ganzen Bowdenzüge nach aussen geführt. Hierfür benutze ich sogenannten Elastic-Faden aus dem Kurzwarenhandel. Eine Rolle mit10 Meter Faden kostet runde 1,50 Euro. Da die Gummiseele mit Garn umwickelt ist, ist sie für 1:48 natürlich zu dick. Also bleibt einem nichts anderes übrig, als das Garn vorsichtig von der Seele abzurebbeln. Die Gummiseele selber ist sehr dehnbar, und im Durchmesser gut geeignet für 1:48.

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  13. #12 Chowhound, 03.07.2014
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    Nun werden die beiden Rumpfhälften mit dem eingesetzten Cockpit und dem Motor, für den ich aber keinen seperaten Bericht verfasst habe, (zu simpel, und später so gut wie nicht sichtbar) verklebt, und verschliffen.

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  14. #13 Chowhound, 03.07.2014
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  15. #14 Chowhound, 03.07.2014
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    Jetzt werden noch weitere äussere Bauteile am Rumpf angebracht.

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  16. #15 Chowhound, 03.07.2014
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    Es folgt das Anbringen der Bowdenzüge für die Ruderansteuerung.

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  17. #16 Chowhound, 03.07.2014
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    Anschließend wird, wo nötig abgeklebt, und Grundierung und erste Schattierungen aufgetragen.

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  18. #17 Chowhound, 03.07.2014
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    Es folgt der eigentliche Farbauftrag in Grau, Beige und Olive Drab (leicht gemischt mit Erdbraun)

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  19. #18 Chowhound, 03.07.2014
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    4. Die Tragflächen
    Während der Rumpf trocknet, wenden wir uns den Tragflächen zu. Nach erfolgter Lackierung (Farben wie beim Rumpf) werden wieder diverse Teile angebracht, unter anderem in der oberen Tragfläche das Gyroskop. Revell hat dafür lediglich eine messingfarbene Lackierung vorgesehen, was mich aber nicht so recht glücklich macht. Habe in meinem Fundus glücklicherweise noch ein Ätzteil eines Bordinstruments gefunden, und eingepasst. Ist zwar kein Gyroskop, fällt bei der Größe aber nicht sonderlich auf, und macht trotzdem was her.

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  21. #19 Chowhound, 03.07.2014
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    Jetzt werden die Verstrebungen der zwei Tragflächen in die untere Tragfläche eingeklebt. Die Streben wurden vorher im Holzton lackiert, und haben, genauso wie der Propeller, mit gebranntem Umbra und Sienna eine Maserung erhalten.

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  22. #20 Chowhound, 03.07.2014
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    Hier noch eine Detailaufnahme vom Propeller. Warum? Zum einen, um noch mal die Holzmaserung zu zeigen, aber vor allem wegen einer kleinen Eigenheit. Die zwei Kupferbleche auf dem Propeller. Die wurden zur Sicherheit als Kugelabweiser angebracht. Denn obwohl ein Synchrongetriebe dafür sorgen sollte, daß durch den Propeller geschossen werden konnte, sollte bei Versagen eine Beschädigung der Luftschraube verhindert werden.

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