Britische F-35 abgestürzt

Diskutiere Britische F-35 abgestürzt im Flugunfälle und Flugunfallforschung Forum im Bereich Luftfahrzeuge allgemein; In der Flugphase sind ja zusätzlich die Klappen des Hubfans oben und unten am Rumpf sowie der zusätzliche Lufteinlauf des TW oben hinter dem...
Chopper80

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Und wie kam die Abdeckung wieder raus nach dem Absturz? Ich gehe mal davon aus dass die Kiste mit laufendem Triebwerk ins Wasser ging ....
In der Flugphase sind ja zusätzlich die Klappen des Hubfans oben und unten am Rumpf sowie der zusätzliche Lufteinlauf des TW oben hinter dem Hubfan geöffnet. Genug Platz für einströmendes Wasser um das Teil, wohl leichter als Wasser, herauszuspülen.

C80
 
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Was glaubst Du was ich bei den Allison TW der BO schon alles vor den Statoren gefunden habe ohne dass man es direkt gemerkt hat.

C80
Du möchtest jetzt in Sachen "Saugleistung" und damit verbunden auch "Zerstörungsfähigkeit" angesaugter FOD nicht das Allison mit dem 135er vergleichen oder?
Ich stand schon neben einem ausgebauten 135 und weiss wie gross es ist ;-)

...... sowie der zusätzliche Lufteinlauf des TW oben hinter dem Hubfan geöffnet. Genug Platz für einströmendes Wasser um das Teil, wohl leichter als Wasser, herauszuspülen.

C80
Wen dann nur durch diese Öffnung.
Das ist ein Argument!
 
Chopper80

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Du möchtest jetzt in Sachen "Saugleistung" und damit verbunden auch "Zerstörungsfähigkeit" angesaugter FOD nicht das Allison mit dem 135er vergleichen oder?
Ich stand schon neben einem ausgebauten 135 und weiss wie gross es ist ;-)
Natürlich alles entsprechend skaliert. 😉

C80
 

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Krass, da hat ja nicht viel gefehlt und die F35 wäre gar nicht über die Rampe gekommen.

mfg
 
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Ist das die tatsächliche Geschwindigkeit oder ist das Zeitlupe?
Beim ersten Teil sehen die Bewegungen der drei Menschen recht natürlich aus, so wie in Echtezeit. Im zweiten Teil steht ja "0,5x" dran.

mfg
 
Chickasaw

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Warum hat der Pilot nicht einfach wieder angehalten? Er muss doch beim anrollen und beschleunigen gemerkt haben, dass nicht der volle Schub zur Verfügung steht?
 
Nummi

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Mal eine generelle Frage. Wenn der Pilot sich in dieser Phase katapultiert, besteht nicht die große Gefahr vom Träger "überfahren" zu werden?
Wie rettet man den Kumpel am Schnellsten?
 
Wolfsmond

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Mal eine generelle Frage. Wenn der Pilot sich in dieser Phase katapultiert, besteht nicht die große Gefahr vom Träger "überfahren" zu werden?
Bei einem Sturz mitsamt der Maschine vom Bug des Trägers ist diese Gefahr doch weitaus größer.
 
chopper

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Ich bin nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstanden habe, aber die Rampe befindet sich am Bug und das Schiff fährt normalerweise beim Start von Flugzeugen gegen den Wind. Damit besteht immer die Gefahr des Überlaufens von Mensch und Mascine.
 
macfly

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Nicht nur, dass man selbst nach erfolgreichen Ausschuss aus geringer Höhe schnell in der Fahrspur des Trägers landet - auch der Höhenunterschied macht es kritisch. Im Video sieht man, dass sich der Pilot genau rechtzeitig ausschießt, bevor die Maschine nach vorne kippt und mit der Nase voran ins Wasser fällt. Das ist zwar ein "zero-zero" Sitz (soll auch bei Höhe+Geschwindigkeit 0 funktionieren) - das "zero-zero" gilt aber nur in Kombination mit einer annähernd horizontalen Lage des Flugzeugs. Wenn die Nase der Maschine in geringer Höhe genau nach unten zeigt, kann auch der beste Sitz irgendwann nicht mehr helfen.

Und abgesehen davon, dass es ohnehin schon nicht ungefährlich ist, mit einem Fallschirm im Wasser zu landen (wo man sich dann im ungünstigsten Fall von Leinen und Schirm befreien muss), gab es wohl auch dieses Problem (Zitat aus einem Bericht oben):

"Der Ausschuss sei so nah erfolgt, dass der Fallschirm des Piloten sich am Schiff verfangen habe, zitiert die "Sun" den Insider weiter."

Auch wenn man nicht überfahren wird, schleift einen der Träger im ungünstigsten Fall auch noch am Schirm durch das Wasser. Und dann muss man versuchen, sie unter Zug aus den Leinen und Gurtzeug zu befreien.

Klingt alles nicht nach einem tollen Arbeitstag...

Wenn man darüber nachdenkt: endlos viele Gründe, warum man das mit einem Ausschuss bei Start/Landung von einem Flugzeugträger nicht freiwillig ausprobieren möchte. :-)
 
Stovebolt

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Waaas ein Schleudersitz einer F35 kann nicht was schon vor über 20 Jahren möglich war???!!!
Skandal!!!
:biggrin:
Gruß!
 

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Waaas ein Schleudersitz einer F35 kann nicht was schon vor über 20 Jahren möglich war???!!!
:biggrin:
Gruß!
Doch! Der für die F-35B soll das können, was der K-36 für die Jak-38 vor gut 30 Jahren konnte: automatische Katapultierung in Gefahrensituation. Auf dem MAKS 1993 unfreiwillig live gezeigt.
 
FastEagle107

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Mal eine generelle Frage. Wenn der Pilot sich in dieser Phase katapultiert, besteht nicht die große Gefahr vom Träger "überfahren" zu werden?
Wie rettet man den Kumpel am Schnellsten?
Bei der USN ist das standard Verfahren sofort eine Kurve des Trägers in die Richtung gegenüber der Seite einzuleiten, wo die Fallschirme runter gehen (weg von den Fallschirmen). Dann wird recht zügig voll gegengesteuert (zurück in die Fallschirme), so dass die Schiffsschrauben von den Fallschirmen weggesteuert werden. Dann kommt der Hubschrauber, der, wie schon erwähnt, immer einsatzbereit in der Luft ist.
 

Ta152

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Wie viel abstand/zeit muß denn haben das irgend eine Steuerreaktion bemerkbar ist? Bei Situationen wo mein ein paar hundert meter fliegt kann das funktionieren, aber bei einem Ausschuß direkt am Deckrand wird das wohl nichts bringen.
 
Hagewi

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Bei der USN ist das standard Verfahren sofort eine Kurve des Trägers in die Richtung gegenüber der Seite einzuleiten, wo die Fallschirme runter gehen (weg von den Fallschirmen). Dann wird recht zügig voll gegengesteuert (zurück in die Fallschirme), so dass die Schiffsschrauben von den Fallschirmen weggesteuert werden. Dann kommt der Hubschrauber, der, wie schon erwähnt, immer einsatzbereit in der Luft ist.
Entsteht damit ein "Ententeich"?
 

Sens

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Warum hat der Pilot nicht einfach wieder angehalten? Er muss doch beim anrollen und beschleunigen gemerkt haben, dass nicht der volle Schub zur Verfügung steht?
Hat er auch, doch was wäre die Alternative, wenn so ein 20 Tonner mit laufendem Triebwerk unkontrolliert auf dem Flugdeck unterwegs ist, wo es noch weitere Maschinen und Personal gibt. Da hat er sich richtigerweise auf seinen Schleudersitz verlassen und auf sein Glück vertraut.
PS
Immerhin können aus so einem Vorfall die Lehren gezogen werden ohne das eine Person ernsthaft zu Schaden kam.
 
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macfly

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Wie viel abstand/zeit muß denn haben das irgend eine Steuerreaktion bemerkbar ist? Bei Situationen wo mein ein paar hundert meter fliegt kann das funktionieren, aber bei einem Ausschuß direkt am Deckrand wird das wohl nichts bringen.
Im aktuellen Fall (Video oben) waren tatsächlich weniger als 10 Sekunden zwischen dem Ausschuss und dem Moment, wo der Fallschirm schon wieder vor dem Bug ins Wasser ging. So schnell kann tatsächlich keiner ausweichen.

Ansonsten sind die Flugzeugträger aber schon wendiger als man denkt - nicht mit einem Tanker oder Kreuzfahrtschiff zu vergleichen...
 
Hagewi

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Oh ja, ein kleiner "Ententeich" ist vorhanden.
 
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