Bücker Bü 180A mit Kabinendach aus dem Huma-Bausatz in 1:72

Diskutiere Bücker Bü 180A mit Kabinendach aus dem Huma-Bausatz in 1:72 im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; War mir mal ein Versuch wert. Ohne war mir die Oberfläche zu eintönig. Alles mit Washing einsauen wollte ich nicht. Mein Favorit wären Decals.
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War mir mal ein Versuch wert. Ohne war mir die Oberfläche zu eintönig. Alles mit Washing einsauen wollte ich nicht. Mein Favorit wären Decals.
 
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So jetzt wird’s spannend!

Damit die Wollfäden nicht völlig durcheinander geraten, orientiere ich mich am Lineal. Wie in #5 weiter oben schon gezeigt, verwende ich Rig-that-Thing von Uschi mit Sekundenkleber. Die Position der Fäden habe ich versucht, dem Vorbildfoto „abzuringen“. Bin aber nicht zu 100% davon überzeugt, dass die Fäden genau so angeordnet waren.



Als nächstes mit „Leukoplast-Streifen“. Der Einfachheit halber habe ich diese nicht als Decals aufgeklebt sondern mit dem Gelstift gemalt. Vermutlich muss ich am Ende noch mit Klarlack dafür sorgen, dass einzelne Fäden nicht mehr in die Luft stehen, sondern anliegen.

 
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Ich hatte schon befürchtet, du würdest Deine Bordapotheke plündern - wobei ja of gerade das Leukoplast sich in Richtung unbraubrar verabschiedet hat.
Aber im Ernst: WAS SIND GELSTIFETE???
 
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Die nimmt meine Frau zum Schreiben der Weihnachtspost bzw. Beschriften von Geschenken. Der Lack glänzt metallisch. Gibt’s in Silber, Gold, Bronze, etc.
Ich habe Bronze verwendet, in Ermangelung von etwas Besserem.


 
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Danke, das mach sicht gut an Deinem Flieger!
 
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Zwischenfazit
  • damit geht ein Zwischendurchprojekt zu Ende, das ich fast „out-of-the-box“ gebaut habe
  • am Bausatz wurden nur wenig Änderungen vorgenommen: kürzere Spannweite, höherer Rumpfrücken, höheres Seitenleitwerk, neues hinteres Cockpit, Glasdach vorne, Auspuffstutzen aus einer Kanüle, Lufthutze auf der Motorhaube
  • zur Vervollständigung wurden eine Filmkamera, eine Staurohrsonde im hinteren Cockpit und viele Wollfäden auf dem rechten Flügel ergänzt
  • die vom Bausatz verbliebenen (notwendigen) Gravuren und Ruderspalte wurden kurzerhand mit einem weichen Bleistift betont, weil ich die helle Oberfläche des Ganzen nicht mit Ölfarbe versauen wollte
  • das geht zwar fix (und kann mit einem Radiergummi auch mehrfach probiert werden), aber zumindest in meinem Fall ist es nicht Makro-tauglich
  • fürs bloße Auge finde ich es akzeptabel
  • exakter wären Linien-Decals
  • ein Roll-Out ist zusammen mit dem zweiten Kabinen-Student D-ESBS vorgesehen
 
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Bücker Bü 180A Student, D-ESBS
Aus [1]: Am 24. März 1939 gelang es dem Einflieger des Bücker-Werkes, Werner Ahlfeld, mit dem „Student“ einen neuen internationalen Geschwindigkeitsrekord in der Klasse für Leichtflugzeuge zu erfliegen. Der Flug wurde unter besonders schwierigen Umständen, sehr schlechtem Wetter und ungünstigen Windverhältnissen sowie vollkommen verschneiter Strecke ausgeführt. Trotzdem glückte der Angriff auf den bisherigen Rekord.

Das Rekordflugzeug war eine aus der anlaufenden Serie entnommene Maschine ohne besondere Einrichtungen. Sie hatte nur einen zusätzlichen Tank und an den Laufrädern stromlinienförmige, halbe hintere Radverkleidungen. Ahlfeld flog mit einem Begleiter die mit 50-PS-Zündapp-Motor ausgerüstete Maschine auf der Strecke Bremen-Schwessin (Pommern)-Bremen, eine Flugstrecke von 1000 km, die der Student in insgesamt 5 Stunden 48 Minuten zurücklegte. Er erreichte damit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 171,95 km/h und überbot damit den bisher vom Ausland gehaltenen Rekord um 30 km/h.


Als zusätzliche Bildquelle habe ich diesen Flugsportartikel aufgetrieben:

[4] Bücker "Student", Flugsport 8/1939, S. 202-203

Das größte Manko des Bausatzes ist das zu niedrige Seitenleitwerk. Daher muss dieses um knapp 3 Millimeter erhöht werden. Außerdem werden die unnötigen Gravuren mit Wachs gefüllt.



Bei den bisher vorhandenen zwei Modellen fiel mir das noch nicht auf, aber Huma hat es ein wenig zu sehr mit „Überschall“-profilen. Die Flügelvorderkante ist eindeutig zu spitz.



Zur Abhilfe will ich die Flügelvorderkanten durch einen 2mm-Rundstab ersetzen,



der dann natürlich beidseitig gut eingespachtelt werden muss.

 
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Uli, das waren damals die "Blindflugknüppel", die haben sich offensichtlich nicht bewährt. :011:
 
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Uli, das waren damals die "Blindflugknüppel", die haben sich offensichtlich nicht bewährt. :011:
Passen zu meinen Blindflug-Pilotenpositionen bei der NIAI-1 Fanera 2. Warum habe ich den da übersehen? Obwohl ein Knüppel im kite doch gar nicht vorgesehen war??
 
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Die "Blindflug"-Knüppel wurden weiter nach hinten versetzt und die Flügel haben jetzt runde (stumpfe) Vorderkanten:



Ein Krümel Margarine-Verpackung für die Seitenruderhörner:



Mein alter Feilklotz ist immer wieder hilfreich. Hier zum Ausrichten der Leitwerksflächen relativ zum Rumpf und zueinander.

 
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Dieses Bild aus [1] zeigt angeblich D-ESBS nachdem sie von Udet getestet wurde. Die Motorverkleidung unterscheidet sich merklich vom Bausatz. Zwei Hutzen auf der Backbord-Wange müssen neu gemacht und das große Luftloch vorne muss von Steuerbord nach Backbord verlegt werden.

Die stromlinienförmigen Radverkleidungen vom Rekordflug sind weg und dafür gibt es einen Landescheinwerfer an der Vorderkante. Das abgewinkelte Staurohr könnte unter dem rechten Flügel angebracht sein.



Hier ist das alte Luftloch schon halb verschlossen und das neue vorgefräst.



Für die abnehmbaren Bleche habe ich die Bausatzgravuren belassen. Im Makro sieht man wie breit diese daher sind.

 
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Leider habe ich vor dem Lackieren mit Klarlack vergessen, das überschüssige Washing am Seitenruder zu entfernen. :cursing: Daher habe ich den Schriftzug „Bücker Student“ im Moment noch weglassen müssen, bis dieser „Lackschaden“ ausgebessert ist.



Weiter vorne sieht’s im Moment so aus.



Gashebel an der linken Wand



Auch das Gesicht wurde noch eine wenig verbessert. Durch das große Lüftungsloch an backbord sieht man tatsächlich auf den ersten Zylinder des Motors!

 
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Thema:

Bücker Bü 180A mit Kabinendach aus dem Huma-Bausatz in 1:72

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