Bye-bye, Buckelwal

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  1. #1 bluebird, 17.01.2005
    Zuletzt bearbeitet: 17.01.2005
    bluebird

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    ABGESANG AUF DEN JUMBO-JET

    Bye-bye, Buckelwal


    Als im Februar 1969 der erste Jumbo-Jet startete, begann eine Revolution in der Luftfahrt. Jetzt stürzt der dreistöckige Riesenflieger A380 das inzwischen betagte Boeing-Modell vom Thron.

    New York - Der Riesenflieger mit dem ungewöhnlichen Buckel prägte die Flug-Erfahrungen einer ganzen Generation. Für viele Menschen machte er das Fliegen überhaupt erst erschwinglich - über 3,5 Milliarden Menschen sind in den vergangenen 36 Jahren mit der Boeing geflogen, die sich offiziell 747 nennt. Nachdem der Jumbo die letzten drei Jahrzehnte dominiert hat, soll nun der der A380 das "Flaggschiff des 21. Jahrhunderts" werden und die frisch errungene Vorherrschaft der europäischen Flugzeugindustrie über die amerikanische sichern.

    Der Erfolg des Jumbos erscheint im Rückblick fast märchenhaft. Der erste deutsch-französische Airbus, der sich 1972 in die Luft erhob, blieb im Vergleich zu den Boeing-Maschinen jahrelang ein viel bespöttelter Ladenhüter. Trotz massiver Subventionen erschien die Übermacht der amerikanischen Konzerne Boeing, Lockheed und McDonnell-Douglas erdrückend.

    Europäer boten gemeinsames Projekt an

    Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und neue Techniken wie der Ersatz des herkömmlichen Steuerknüppels durch einen Joy-Stick ließen die Europäer zwar allmählich Fuß fassen. Doch das lukrative Monopol bei Großflugzeugen sicherte Boeing weiterhin einen gewaltigen Vorteil - zuletzt war der Riesenflieger 747 das letzte Produkt, bei dem Boeing eine Monopolstellung genoss. Verhandlungen von Airbus mit Boeing über die gemeinsame Entwicklung eines Jumbo-Nachfolgers scheiterten 1995. Darauf wagten die Europäer den Alleingang - das Projekt A3XX.

    Die Luftfahrtkrise im Gefolge von Terroranschlägen, Konjunkturabsturz und Sars-Epidemie in Asien trafen Boeing weit härter als Airbus. Vor zwei Jahren überflügelten die Europäer den Konkurrenten aus Chicago zum ersten Mal bei der Zahl der ausgelieferten Flugzeuge. Auch im vergangenen Jahr hatte Airbus mit 320 ausgelieferten Maschinen die Nase vorn, Boeing kam nur auf 285. In diesem Jahr plant Boeing 320, Airbus aber 350 bis 360 Flugzeuge zu verkaufen.

    Größer, sparsamer, ausdauernder

    Der jetzt präsentierte doppelstöckige Airbus lässt den Jumbo alt aussehen - der Neue ist größer, sparsamer und fliegt weiter. Rund 14 Milliarden Euro hat das die Airbus-Gesellschafter und die europäischen Steuerzahler gekostet. Dafür konstruierten die Entwicklungsingenieure ein leichtes Hightech-Flugzeug mit einem Rumpf aus einem Aluminium-Glasfaser-Sandwich, einer Flügelaufhängung aus Kohlefasern und einem Leitwerk aus Verbundwerkstoffen.

    Das Ergebnis: Der A380 bietet selbst in der komfortabel bestuhlten Variante 555 Passagieren Platz, der Jumbo 416. Er kann 150 statt 110 Tonnen Fracht befördern. Ihre Reichweite beträgt 15.000 statt 14.200 Kilometer. Sie ist leiser. Und mit einem Spritverbrauch von 3,3 Litern pro 100 Passagierkilometer lässt sie den Jumbo, der gut vier Liter schluckt, auch in einer der wichtigsten Disziplinen hinter sich.

    Jumbo 80 Millionen Dollar billiger

    Laut Preisliste ist die Boeing schon ab 198 Millionen Dollar zu haben und damit viel billiger als der Airbus, der stolze 280 Millionen Dollar kosten soll. Wichtige Kunden erhalten allerdings in der Regel hohe Rabatte.

    Das Duell der Giganten scheint bereits entschieden zu sein, noch bevor die A380 im März zu ihrem Jungfernflug startet. Viel mehr als die bisher verkauften 1350 Jumbos dürfte Boeing kaum mehr an die Airlines verkaufen. Im vergangenen Jahr erhielt der US-Konzern gerade mal zehn Bestellungen. Airbus dagegen hat bereits 149 Aufträge in den Büchern. Jüngster Kunde ist der Paketdienst UPS , der vergangene Woche zehn Frachtversionen der A380 orderte.

    Angesichts des Gedränges bei den Landerechten in Asien seien größere Flugzeuge eine Lösung, erklärte UPS-Sprecher Norman Black: "Wenn man nicht mehr Flugzeuge losschicken kann, muss man einen anderen Weg finden, um die Kapazität zu erweitern."

    Wettstreit der Visionen

    Nach der Ankündigung der A380 hatte Boeing zunächst aufs falsche Pferd gesetzt. Zunächst plante der amerikanische Flugzeugbauer eine Stretch-Version der 747, dann kündigte er den Bau eines fast überschallschnellen Sonic Cruisers an. Die Kunden reagierten kühl. "Das war ein Fall, wo wir den Markt ein wenig falsch eingeschätzt haben", räumte Entwicklungs-Chefingenieur David von Trotha ein. Inzwischen setzt Boeing darauf, dass künftig weniger Riesenflugzeuge zur Verbindung internationaler Drehscheiben gebraucht werden als vielmehr Langstreckenflieger, die zahlreiche Ziele direkt ansteuern.

    Airbus wie Boeing erwarten übereinstimmend einen gewaltigen Aufschwung im Luftverkehr in den nächsten 20 Jahren, vor allem in Asien. Beide rechnen mit jährlich über fünf Prozent mehr Passagieren und sechs Prozent mehr Fracht. Um steigende Nachfrage, zunehmende Verkehrsdichte und niedrige Betriebskosten unter einen Hut zu bringen, sind laut Airbus aber 1650 neue Maschinen der Jumbo-Klasse nötig. Das entspreche 22 Prozent des Gesamtumsatzes im Flugzeugmarkt. Boeing dagegen rechnet nur mit der Hälfte.

    Der eigentliche Wachstumsmarkt eröffne sich für mittelgroße, sparsame Langstreckenjets wie die 7E7 Dreamliner mit rund 250 Sitzen - Boeings erste Neuentwicklung seit 15 Jahren. Dass dieser Markt tatsächlich sehr attraktiv sein könnte, bewies die Reaktion von Airbus: Der Konzern bot sofort Paroli und kündigte eine Fortentwicklung der A330 zum A350 an.

    Roland Losch, AP

    Quelle (mit Fotostrecke):
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,336748,00.html
     
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  3. #2 swissboy, 19.01.2005
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    Boeing ist in Seattle/Everett zuhause, wenigstens was die Verkehrsmaschinen betrifft. Die Jumbos werden in Everett, einige Kilometer nördlich von Seattle gebaut.

    Robert
     
  4. #3 Flying_Wings, 19.01.2005
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    Seit 2001 befindet sich das Boeing Hauptquartier in Chicago ;)

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  5. #4 Soaring1972, 19.01.2005
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    Auch in Amiland wird mit Steuerbegünstigungen gerechnet! :p
     
  6. #5 Rocket Man, 27.01.2005
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    Sicher ist die 747 für die A380 keine Konkurrenz mehr. Aber zwischen der A340-600 mit ihren 350 Sitzen und dem 550-Sitzer A380-800 klafft eine beträchtliche Lücke im Airbus-Angebot. Genau wie die 777 scheint auch die A340 größenmäßig ausgereizt zu sein. Sollte es Boeing also gelingen, mit Hilfe der 7E7-Technologie (v.a. natürlich neuen Triebwerken) eine 747 Advanced zu entwickeln, die gegenüber der 400er mindestens 10% günstiger zu betreiben ist und Platz für etwa 450 Passagiere bietet, dann wird uns der Jumbo auch noch weit bis ins nächste Jahrzehnt hinein begleiten. Meine Meinung... ;)
     
  7. 701

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    Ob diese kleine Nische den Aufwand einer völligen Neukonstruktion einer 747x rechtfertigt? Ich glaub nicht. Der Markt dafür ist wohl eher zu klein um mit diesem neuen Flugzeug Gewinn einzufahren.

    Boeing hat mit der 707 Neuland betreten und das ist der einzige Weg zurück für Sie. Wenn Sie sagen, der Kunde will von Punkt zu Punkt und nicht wie mit dem Zug Umsteigen müssen, dann sollen Sie daran festhalten und mit der 7E7 eine neue Flugzeugfamilie gründen. Einheitlich wie Airbus werden und dazu moderner. Ansonsten wird Boeing nur noch Militärjets bauen in 10 Jahren.
     
  8. #7 Rocket Man, 27.01.2005
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    Wer spricht denn von einer Neukonstruktion? Außerdem ist die Nische gar nicht so klein: Sie ist 200 Sitze groß und Airbus hat in der Größenordnung kein Konkurrenzmodell. Denn die A380-700 wird meiner Meinung nach die gleichen Probleme bekommen wie die A318. Natürlich wäre eine Neukonstruktion besser, aber im Moment ist man in Seattle mit der 7E7 und scheinbar einem 737-Nachfolger beschäftigt.
     
  9. #8 Hackepeter, 27.01.2005
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    Da ich nicht viel vom A380 halte und überzeugter Boeing fan bin trauere ich natürlich auch ein bisschen.. aber eins is sicher Boeing wird sich so schnell nicht geschlagen geben. Die 747 Advance wird kommen ;)

    m.f.g.

    Andreas
     
  10. 701

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    Nie und nimmer. Da wird nix mehr kommen ala 747 NG oder xyz. Wer soll den die 747xx kaufen? Wozu? es gibt die eigene 777 die schon eine 747 classic ersetzen kann und es gibt den A340-500/600 der schon dabei ist. Wenn jemand einen Jumbo brauch dann lauft er sich den A380. Der ist billiger, moderner und im Unterhalt einfach unschlagbar. Alleine schon die mangelnden Aufträge für die Advanced lassen Boeing keine Wahl als es mit der 7E7 auf ein neues zu probieren.
    Sie werden auch nicht mehr die Zeit haben für diesen Typ. Airbus hat schon den A350 anklingen lassen, der schon 10 Bestellungen auf sich zog. Wenn die 7E7 der neue Klassiker werden soll muss Boeing sich hier auf dieses Produkt konzentrieren. Wenn der A350 auch nur zur Hälfte das wird was die anderen Airbusflieger der Klasse A330/340 wird, reicht das um die Bestellungen bei Boeing so zu treffen das es kein Gewinn geben wird. Dazu kommt dann noch der A320, der sicher der 737 mehr und mehr den Rang abläuft und die A330 die fast schon Unschlagbar wird. Boeing muss mächtig rudern in Zukunft.
     
  11. #10 Hackepeter, 27.01.2005
    Hackepeter

    Hackepeter Flieger-Ass

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    Na... du tust ja gerade so als ob keiner interesse an der 7E7 haben würde!!..
    Im übrigen is der a350 noch zukunftsmusik.. und ich bezweifle stark das er jemals gebaut werden wird. wäre nicht der erste Entwurf von Airbus der im Müll landen würde. Im übrigen würde die 747Advance von grundauf neu gebaut und ausgestattet werden. Das heißt das sie durchaus mit dem A380 mithalten könnte in punkto Wirtschaftlichkeit und Modernisierung!

    m.f.g.

    Andreas
     
  12. #11 EDGE-Henning, 27.01.2005
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    Also mal Langsam.

    Klar, der A380 ist sicher für Airbus und überhaupt ein Meilenstein.
    Eine Revolution ist er sicher nicht.
    Aber auch der A350 und der A330/340 sind eigentlich auch nur aufgewärmte A300 von 1972 - ähnlich wie die B747-400 eine aufgewärmte 747-100 ist.

    Bei aller Euphorie:
    Dat Ding ist noch keinen KM geflogen. Bei der Concorde gabs dazumal auch viele Bestellungen. Und so ein großer Markt sind die A380/747 keineswegs (-nach meiner Meinung!-). Abgesehen davon ist der Markt voll von gebrauchten 747.
    Das Blatt könnte sich auch wieder wenden. Denn der A320 kommt so langsam auch in die Jahre. Im Segment der A300 und A320 wird wahrscheinlich dann Boeing die Führung übernehmen, und dieser MArkt ist nach meinem dafürhalten sehr viel größer.
     
  13. #12 beistrich, 27.01.2005
    beistrich

    beistrich Astronaut

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    Dass einzige was beim A300 und A330 gleich ist, ist der Rumpfdurchmesser.

    Gebrauchte 747 ersetzen keinen neuen A380.

    Bei den Standartrumpflugzeugen hat in letzter Zeit Airbus stark zugewonnen. Die Produktionsrate der 737NG ist bei 17/Monat, beim A320 bald 30/Monat. Boeing hat zwar angedeutet sie werden einen 737-Nachfolger endwickeln aber das wird noch sehr lange dauern
     
  14. n/a

    n/a Guest

    Bei der Concorde sind viele Käufer offensichtlich aus politischen Gründen vom Kauf abgesprungen, z.B. alle US-Airlines, die einen Affront gegen Boeing vermeiden wollten und so eben auch die DLH, die damals stark nach USA orientiert war. Jedoch gab es sicherlich auch wirtschaftliche Gründe, die Concorde nicht einzuflotten.

    In Bezug auf den A380/B747-Markt denke ich, dass es schon einen großen Markt gibt (so man sie in einem gemeinsamen Markt sieht). Zwischen großen Hubs verkehren derzeit mehrere 744 am Tag (z.B. SIA-LHR) und auch die aktuelle Auslastung der 744 auf diversen Strecken impliziert, dass dort sicherlich noch die Möglichkeit besteht, mehr Paxe zu transportieren. Siehe z.B. auch den Markt in Asien, dort werden heute schon für Inlandsflüge teilweise Widebodies eingesetzt (häufig 777).

    Recht gebe ich Dir in Bezug auf die A320-Family. Man muss aufpassen, dass man sich nicht auf dem Erfolg ausruht und dann ins Hintertreffen gerät, sollte Boeing einen Bahnbrechenden 737-Nachfolger bringen.
     
  15. #14 Schorsch, 28.01.2005
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  16. #15 EDGE-Henning, 28.01.2005
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    Ich glaube nicht, das der A330/340 nur den Rumpfquerschnitt mit dem A300 gemeinsam hat. Ich meine schon, das da einige Teile und Werkzeuge weiterverwendet werden. Das wird im übrigen auch bei Autos so gehandhabt.
    Obwohl sie dann behaupten (-die Hersteller) das dies nun ein völlig neues Auto ist.
     
  17. 701

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    Boeing wollte 95 keinen gemeinsamen Nachfolger mit Airbus machen im Segment der 747. Also hat Airbus das ganze 2000 alleine gestartet.
    Dann als die ca. 180 Mio teure 747 keine Aufträge mehr bekam, ausser Frachter weil Airbus ales mit dem A3xx abstaubte, boten Sie die 747x an.
    Keiner bestellte. Als dann der A380 genannt wurde und die bestellungen auf über 80 kletterten haben die von Boeing die Advanced angeboten, also die gestreckte Version. Keiner Bestellte.

    Defakto is es einfach zu teuer, die 747 zu überholen. bei boeing redet man von 4Mrd US Dollar, klingt wenige gegenüber den 12 Mrd euro des A380 nur haben die bis jetzt keinen Kunden und was viel wichtiger ist, die 747 ist einfach ein altes Muster. Das ganze Ding auf den Level des A380 zu bringen macht eine völlige Neukonstruktion erforderlich. Das bdeutet mind Kosten von 10 Mrd US Dollar und das ohne einen Kunden den die sind alle beim A380.

    Die 747 ist veraltet. Einen A300-600 mit den selben Materialien zu bauen wie einen A380 ist auch einfach so aufwendig in der Entwicklungsphase das es einem neuen Flugzeug gleichkommt. Einfahc mal so auswechseln von Spanten und co. geht nicht.

    Boeing hat den Zug 1995 verpasst und Sie werden noch andere Züge verpassen wenn Sie nicht endlich Ihr Punkt zu Punkt Fliegen durchziehen.
     
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  19. #17 schrammi, 28.01.2005
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    Da reicht aber ein Kasten nicht :engel:
     
  20. #18 Schorsch, 28.01.2005
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    Na, dann werde ich meine Auswahl bei gelgenheit einengen. Hab ja zum Glück noch ein paar Jahre Zeit. Bis dahin kann ich mir auch überlegen, wie man Bierflaschen per e-Mail versenden kann.
     
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