Canadair Sabre 1/48 Revell

Diskutiere Canadair Sabre 1/48 Revell im Jets bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; So, der tolle Bausatz der Sabre hat es mir direkt auch mal angetan - und entsprechend der Menge Riesling, die ich am Abend nach dem Kit-Kauf...

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  1. bjs

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    So, der tolle Bausatz der Sabre hat es mir direkt auch mal angetan - und entsprechend der Menge Riesling, die ich am Abend nach dem Kit-Kauf konsumierte :D :p :p , bekam Moduni so gegen 1 Uhr morgens eine nette Zurüstteile- Bestellung, die Schleudersitze stammen aber vom Haupt in Köln.

    Das sollte auch das erste Modell werden, bei dem ich Resin in größerem Maßstab verwende, dank der Ausstattung des Kits selber nicht nur beim Sitz und bei den Steuerflächen, auch die Tragflächenenden sind Resinteile. :HOT

    Auch nutze ich zum ersten Mal bedruckte PE-Teile. Dazu später mehr...
     

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    Zuerst kamen die Resin-Sitze dran. In der Schachtel waren angenehmerweise gleich zwei Sitze, also frisch und munter ans Werk: den schlechteren ausgewählt (verzogene Lehnen) und munter losgesägt:
     

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  4. bjs

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    Nunja, dank WM-Spiel habe ich die Fotodokumentation dann doch etwas vernachlässigt :rolleyes:

    Jedenfalls: die filigranen Armlehnen wurden in heißem Wasser eingeweicht und mit einem passend abgelängten Gussast geschient.

    Nach einer gewissen Abkühlzeit habe ich den Sitz dann mit Spiritus entfettet (nutze ich sowieso - leichtsinnigerwiese - mit der Airbrush zum entfetten vor dem Lackieren und zum Reinigen der Düsen. Nicht in der Nähe von Zündquellen nachmachen!) und in Revell 57 lackiert. Die 57 deshalb, da sie zum einen nach meinem Empfinden den Cockpitbildern der meisten Luftwaffenjets am ehesten nahekommt (und auf meinen Eindruck kommt es bei meinen Modellen schließlich an :FFTeufel: ), außerdem gibt es das als Aqua Color.

    Dann noch mit einem feinen Pinsel (DaVinci Kunsthaar - erheblich unempfindlicher als Maarderhaar und leicht zu reinigen) nach Fotovorlage Polster, Riemen und Schläuche lackiert.

    Allerdings habe ich bei dem Lehnenpolster einen Fehler gemacht, das ist noch gar nicht das Polster und muss nochmal korrigiert werden:
     

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  5. bjs

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    Tja, nochmals der WM sei es angelastet, dass hier ein paar BAuschritte fehlen. Allerdings machte das Arbeiten mit den bedruckten PE-Teilen regelrecht Spass ob des schönen Ergebnisses (alleine soviel nachzurecherchieren wäre mir unverhältnismäßig aufwendig gewesen) und ging schnell voran. Auch klappte das Trockenmalen der wenigen verbelibenden Plastikschalter.

    Aber ein Foto habe ich erst zu spät gemacht :rolleyes:
     

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  6. bjs

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    Was ich auch noch unterlassen habe zu fotografieren: Im Gegensatz der F-16A in 1:72 ist der Lufteinlauf sehr detailiert. Schwachpunkt sind nur die mMn quasi nicht spachtelbaren Klebenähte an den Seiten und einige Auswerfermarken. Letztere habe ich mit Sekundenkleber aufgefült und verschliffen, dann alles mit dem Alu-Metalizer von Modelmaster gespritzt und mit Tamiya Smoke fleckig gemacht. Die Nähte an den seiten des Kanals sind leider erkennbar, da ich aber eine Lackierung vor dem Zusammenkleben ob der Kanalform für nötig halte, habe ich mich damit abgefunden, mit Sekundenkleber-Gel die Hälften zu verkleben und sofort mit einem Q-Tipp zu glätten.

    Naja, fotografiert hatte ich natürlich nix davon :rolleyes: :cool: , aber das Gebläserad habe ich nochmal abgelichtet. Der Konus ist sogar originalgetreu nach unten gebogen, obwohl er später ganz sicher nicht sichtbar sein wird. Aber mit dem ergebnis bin ich recht zufrieden:
     

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  7. bjs

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    Aber ja:

    Die Sitze sind von "production Legends", die habe ich quasi beiläufig beim Haupt gekauft (man will ja nicht mit leeren Händen wieder gehen...) und haben die Nummer LF4028, die Steuerflächen sind von KMC und haben die Nummer 48-5057. Ätzteile siehe Bild.
     

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  8. #7 bjs, 05.07.2006
    Zuletzt bearbeitet: 05.07.2006
    bjs

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    Hast Du da grad den Link? Ich hatte nämlich gedacht, dass die auch bei den Control Surfaces dabei sind. Und hatte mich nach der Lieferung etwas gewundert.
     
  9. bjs

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    Hm, so fummelig finde ich die rein optisch mal noch nicht. Man wird allerdings wahrscheinlich mit Heißwasser vorher alles nochmal gut richten müssen.

    Aber der Preis :FFEEK: :FFEEK:

    BTW: HLJ hat eine Versandbestätigung für eine Bestellung verschickt, die Ösi-Draken und geätzte Sägen. Auf letztere werde ich nun warten, bevor ich mit dem Ausschneiden der Steuerflächen und Flügelenden beginne. Aber es gibt ja noch andere Baustellen (Fahrwerk, Triebwerksauslass...)
     
  10. Karaya

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    Hallo bjs,
    bin schon sehr auf den weiteren Verlauf dieses sehr schönen Modells gespannt.
    :HOT
     
  11. bjs

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    Es ging auch schon etwas weiter: Ich habe mich entschlossen, erst einmal nach alter Herren Sitte die Ausschnitte für die Ruder zu machen, da ich an die Lieferung von HLJ nicht so einfach drankomme.

    Das Düsenrohr habe ich mit MM "Metall brüniert" behandelt, der diagonale Ring wurde nach einem Vorbildfoto Aluminiumfarben. Alles links des Ringes ist später allerdings nicht mehr sichtbar, dient aber als Farbtestfläche.
     

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    Dann folgten die Innenseiten des Cockpits. Mangels ausreichender Vorbildunterlagen habe ich mich da nur an die Eduard-Anleitung halten können.
     

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    Zuvor wurde aber noch das Seitenleitwerk zurechgeschnitzt - die einzelne Steuerfläche will ja an ihren Platz können.

    Beim neuen TF-104G in '48 ist das von Hasegawa ja direkt selbst so vorgesehen...

    Das Bild zeigt übrigens bei weitem noch nciht den Endzustand, die hinter Kante des Leitwerks musste ja natürlich noch gleichmäßiger und vor allem dünner werden.

    Nach dem Zusammenkleben des Rumpfes wird der Spalt dann mit Spachtel geschlossen, in den eine Hohlkehle gezogen wird.
     

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    Und dann noch flugs die vorbereiteten Luftein- und Ausläufe montiert, ersterer samt Cockpitwanne und so die "Hochzeit" vorbereitet. (frei nach einer x-beliebigen N24-Reportage - ich glaube, die schließen intern Wetten ab, ob sie es schaffen auch bei jeder noch so simplen Montage den Begriff Hochzeit zu verwenden:rolleyes: )

    Mit dieser Kamera kann ich mich irgendwie nicht anfreunden, die ist wohl nur für Außenaufnahmen geeignet.:mad:
     

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    So, alles zusammengefügt. Dabei habe ich Sekundenkleber sowohl dünnflüssig als auch in Gelform für Nase und Heck, sowie Essigesther für die eigentlichen längeren Nähte verwendet. Dank der Passgenauigkeit des Bausatzes war weitgehend kein Ausgleich von irgendwelchen Spalten nötig und der Kapillareffekt konnte ganze Arbeit leisten.

    Inzwischen ist der Kleber auch getrocknet und ich habe die erste Schleifsession hinter mich gebracht, das habe ich aber mal nicht abgelichtet, da man eigentlich nicht wirklich etwas erkennt.
     

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    So, der weitere Plan wäre alles mal eben kurz zu verschleifen und in MM Metalizer-Alu grundieren. Das zeigt zum einen erbarmungslos jeden Makel und ist eine nette Grundlage für abplatzenden Lack (zumal das Kunstharz-Alu subtil besser haften sollte als das Acryl- Tarnschema).

    Allerdings zeigt sich, dass bei einem Spritzling wohl das Schwinden des Kunststoffs in der Spritzform etwas besser ausgeglichen wurde als bei den Rumpfhälften :mad: :rolleyes: :rolleyes:
     

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  17. bjs

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    Also Sandpapier rausgeholt. erst ziemlich grobes... (die Gravuren werden natürlich vorher mit Tamiyaband geschützt)
     

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    und dann immer feineres, über 600, 880, 1000 bis zum 1200er. Zwischendurch hat einmal Grundieren schon gezeigt, dass Riefen unlackiert durchaus unsichtbar sein können.

    Aber nochmals 'Alu drüber lässt mich einigermaßen zufrieden zurück, zumal die Nase später noch deckend Lackiert wird.

    Zugegeben, das Alu als Grundierung ist etwas "Perlen vor die Säue", aber so groß ist der Preisunteschied bei den Farben auch nicht. Außerdem habe ich so nochmals den Eindruck, wie der Flieger in "Natur" aussehen würde.

    P.S.: Trotz der deutschen Übersetzung auf dem Glas "Matte Grundierung" ist Gunze H40 eher sowas wie das Mattierungsmittel von Tamiya, ich hatte eher auf etwas Surfacer-mäßiges spekuliert :rolleyes: )
     

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    So, die nächste Etappe wird die frickelige, aber wie im modellbaustammtisch zu sehen, habe ich nun ein paar geeignete, geätzte Sägen.

    Als erstes wird also die Flügelbaugruppe zusammengeklebt.
     

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    ...und gekappt. Da sollen ja die Resinenden von Revell drauf.
     

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    Dann die ersten Sägen ausgewählt. Das Set macht übrigens einen guten Eindruck. Wenn mich diese Sägen (die in Arbeitspausen an Magneten an der Lampe pappen :FFTeufel: ) nicht verlassen, brauche ich erstmal auch keine Tiger-Säge.
     

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